Das Mysterium

von Titus Müller 
3,8 Sterne bei21 Bewertungen
Das Mysterium
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Geschichte um den Waisen Nemo & ein Katharer-Mysterium nach München geholt. Spannende Geschichte; Zeit-authentisch, sprachlich gut flott.

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Fazit: Wer sich explizit für Kirche und Glaubensfragen im Mittelalter interessiert und eine sehr komplex recherchierte, geschichtliche Darst...

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Inhaltsangabe zu "Das Mysterium"

Gottes Liebe. Gottes Hass. Gottes Geheimnis.

München, 1336. Nemo ist ein Meister der Täuschung. Und er hat allen Grund, seine wahre Identität zu verbergen. Denn er hütet ein düsteres Geheimnis: das heilige Erbe der Katharer. Doch als eines Tages Amiel von Ax, Großmeister der "reinen Kirche", auftaucht, holt Nemo seine Vergangenheit ein.

Titus Müllers großer Roman um das Vermächtnis der Katharer ist farbenprächtig, bildmächtig und mitreißend. Er wurde mit dem Sir Walter Scott-Preis für den besten historischen Roman ausgezeichnet.

München, 1336. Nemo ist ein Meister der Täuschung. Und er hat allen Grund, seine wahre Identität zur verbergen. Denn er hütet ein düsteres Geheimnis: Das Vermächtnis der Katharer. Doch als eines Tages Amiel von Ax, der charismatische Sektenführer, auftaucht, holt Nemo seine Vergangenheit ein. Nicht nur die Inquisition, sondern auch William von Ockham, Intimus des Kaisers, wollen Amiel von Ax vernichten. Nemo steht plötzlich zwischen den großen Magiern, und ein Kampf um das heilige Vermächtnis entbrennt. Ein historischer Roman höchsten Ranges mit einem faszinierenden geschichtlichen Hintergrund. Schon Umberto Eco setzte dem Franziskaner William von Ockham, einem der größten Gelehrten des Mittelalters, im "Namen der Rose" ein Denkmal.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746625263
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:469 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:23.07.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Surfer-Hs avatar
    Surfer-Hvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Geschichte um den Waisen Nemo & ein Katharer-Mysterium nach München geholt. Spannende Geschichte; Zeit-authentisch, sprachlich gut flott.
    Katharer-Mystery Import

    Nahe an den Figuren
    Zeit-authentisch
    Sprachlich flott & flüssig
    Story ohne Längen; trotz Verzicht auf heftige Aktion
    klare Struktur; ich ging nicht verloren

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    lipophilvor 5 Jahren
    Der Körper als Gefängnis der Seele

    Nemo ist ein erfolgreicher Kaufmann in München, mit einem guten Geschäft, einer Familie und viel Anerkennung in der Stadt. Dann aber wird er von der Inquisition verhaftet und in den Kerker geworfen. Er soll mit den „Reinen“ sympathisiert haben. Seine Tochter besucht ihn im Kerker und schnell wird klar, dass die Inquisition die Gespräche von Vater und Tochter belauscht. Trotzdem – oder gerade deshalb – erzählt Nemo seine Lebensgeschichte: davon, wie er als Findelkind bei christlichen Brüdern aufwuchs, von seinem Leben im Untergrund, nachdem der Orden aufgelöst wurde, von seiner Liebe zu Adeline – einem Kammermädchen am Kaiserhof – und von Amiel von Ax, einem selbsternannten Propheten der neuen, reinen Kirche. Er verwachtet das Leben, sieht den Körper als Gefängnis der Seele und strebt danach, sämtlichen Versuchungen zu wiederstehen, vom sexuellen Verlangen bis hin zur Nahrungsaufnahme. Die Reinen schaffen es, immer mehr Anhänger zu gewinnen und dadurch die Stabilität von Stadt und Staat bedrohen. Nemo, William von Ockham – ein exkommunizierter Gelehrter – der Kaiser  und die Inquisition versuchen, Amiel  zu vernichten. Aber da gibt es auch noch Nemos schwache Erinnerungen und es geht um viel Geld.... Das Buch ist gut geschrieben, die Figuren sind interessant gezeichnet und haben auch mal Ecken und Kanten. Mir hat das Buch viel Spaß gemacht, es geht um Liebe, Seelenheil und Macht, um Geheimnisse, Intrigen und Geld: was will man mehr!

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    A
    Ashavor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Mysterium" von Titus Müller

    Die Geschichte selbst ist nicht so sehr spannend, fast flach, aber man kann sich während des lesens ein wunderbares Bild der Gegebenheiten, des Denkens dieser Zeit machen. Man kann sich die Personen und die Örtlichkeiten an denen diese Geschichte spielt sehr gut vorstellen, so genau und präzise werden diese beschrieben. In der Beziehung ein wirklich gutes Buch.

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Wer sich explizit für Kirche und Glaubensfragen im Mittelalter interessiert und eine sehr komplex recherchierte, geschichtliche Darst...
    Rezension zu "Das Mysterium" von Titus Müller

    Nemos Geheimnis
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    München im Jahr 1356: Mathildas Vater ist der erfolgreicher Kaufmann Neuhauser und so ist es ihr schier unverständlich, warum er verhaftet und in den Kerker geworfen wird. Mathilda glaubt an seine Unschuld und besucht ihn in seiner Zelle. Doch die Geschichte, welche ihr Vater ihr über sein Leben erzählt, erschüttert sie zutiefst. München, 1336: Der junge Nemo ist ein Meister der Täuschung, musste er sich als Waisenkind doch schon früh in seinem Leben behaupten. Doch Nemo hütet auch ein Geheimnis, von dem er bisher nichts wusste, bis der charismatische Sektenführer Amiel von Ax in München auftaucht. Dieser scheint etwas über Nemos Eltern zu wissen und so schließt Nemo sich dem Perfectus „der Reinen“ an, um mehr über seine Herkunft zu erfahren. Doch auch Amiel von Ax hofft, Nemo für seine Zwecke ausnutzen zu können, scheinen dessen Eltern ihm doch als Kleinkind ein wohlbehütetes Geheimnis anvertraut zu haben, was für die Katharer von entscheidender Bedeutung ist. Hauptsächlich ist Amiel von Ax aber in München, um die Menschen dort von dem Glauben „der Reinen“ zu überzeugen. Hier trifft er auf einen ebenbürtigen Gegner: William von Ockham, Franziskanermönch und Vertrauter von König Ludwig IV. Zusammen mit dem Stadtinquisitor Vinzenz versucht William von Ockham alles, um bei Amiel von Ax einen Grund für eine Verhaftung zu finden, doch der Perfectus ist ihnen immer einen Schritt voraus. Zwischen diese Fronten gerät der junge Nemo, was sein Leben nachhaltig beeinflussen wird.
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    Auffallend ist von Anfang an die fundierte Recherche zu diesem Buch, somit vermittelt Tituts Müller dem Leser ein hervorragendes Bild des mittelalterlichen Münchens. Zur damaligen Zeit hatten die Kirche und der Glaube zum täglichen Leben dazugehört und somit nimmt das Thema der Glaubensfrage eine zentrale Rolle in dem Roman ein. So ist auch ein Hauptakteur des Romans der Gelehrte und Franziskanermönch William von Ockham, der als Vorbild für William von Baskerville aus Umberto Ecos „Der Name der Rose“ diente. Dieser realen Figur setzt der Autor die erfundene Gestalt des Sektenführers Amiel von Ax gegenüber. Der „geistige Machtkampf“ der Beiden ist glaubhaft dargestellt und überzeugend vermittelt Titus Müller die charismatische Präsenz von Amiel von Ax, wie es ihm so scheinbar mühelos gelingt, das Volk mit seinen Lehren auf seine Seite zu ziehen.
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    Das Thema an sich verspricht eine interessante, spannende und auch mystische Geschichte aus dem Mittelalter. Dies ist sie stellenweise auch, allerdings oft auch sehr langatmig gehalten, besonders wenn es um kirchliche Auseinandersetzungen geht. Zwar vermittelt der Autor sehr gut seine Begeisterung für diese Epoche wie auch zu diesem Thema, allerdings ist die Liebe zum Detail manchmal recht ermüdend. So bleibt das eigentlich aufregende Leben von Nemo wie auch der Hintergrund der Geschichte stellenweise auf der Strecke und dadurch büßt die Geschichte an Spannung ein. Zudem kam meines Erachtens das Ende dann etwas zu schnell und war auch nicht unbedingt durchgängig nachvollziehbar umgesetzt und ließ somit einige Fragen offen. Allerdings ist es Titus Müller hervorragend gelungen, hier Fiktion und Wahrheit geschickt zu verknüpfen und was nun Wahrheit und was Fiktion ist, lüftet der Autor im Anhang des Buches.
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    Sehr charismatisch stellt Titus Müller die Figur des Katharers Amiel von Ax dar. Von ihm geht eine fast schon unheimliche Macht aus, die sich beim Lesen sehr gut überträgt. Und auch William von Ockham wird glaubwürdig und detailreich dargestellt. Wer mir allerdings etwas blass vorkam, war der Protagonist Nemo. Obwohl er wirklich sehr sympathisch beschrieben ist und man auch immer wieder Einblick in seine Gefühlswelt erhält, erhielt ich während des gesamten Romans keinen richtigen Bezug zu ihm. Das mag aber auch an mir gelegen haben.
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    Fazit: Wer sich explizit für Kirche und Glaubensfragen im Mittelalter interessiert und eine sehr komplex recherchierte, geschichtliche Darstellung wünscht, ist hier genau richtig.

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    Raubrittertorstis avatar
    Raubrittertorstivor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Mysterium" von Titus Müller

    Großer Titel, aber nicht viel dahinter. Warum dieses Buch den Sir-Walter-Scott-Preis 2008 erhalten hat, weiß ich nicht. Erst gegen Ende des letzten Drittels wird es halbwegs spannend, bis dorthin Langeweile pur. Worüber ich aber schmunzeln musste, war ein Kätzchen im maßgeschneiderten Dominikanerhabit (S.458), das muss man sich mal vorstellen…

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    beowulf
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    Seerose
    cho-ices avatar
    cho-icevor einem Jahr
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    DaniLeserattevor 2 Jahren
    W
    weise_rosevor 4 Jahren

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