Titus Müller Der Kalligraph des Bischofs

(26)

Lovelybooks Bewertung

  • 31 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 2 Leser
  • 9 Rezensionen
(6)
(15)
(4)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Kalligraph des Bischofs“ von Titus Müller

Turin im 9. Jahrhundert: Während die Stadt von den Sarazenen bedroht wird, wird der Westgote Claudius dorthin als neuer Bischof entsandt. Er nimmt Germunt an seinen Hof, einen Gelehrten, der in der Stadt Zuflucht vor seinen Bluträchern gesucht hat. Germunt bekommt die Erlaubnis, in den sieben freien Künsten zu unterrichten, und gerät bald in den Bann des Schreibens wie der Liebe, dringt tiefer in die Geheimnisse der Kalligraphie ein und muss eines Tages seine Kunst anwenden, um Leben zu retten.

Nach einigen weniger angenehm zu lesenden historischen Romanen war mein erstes Buch von Titus Müller eine wahre Erholung.

— BirgitConstant

Kurzweiliger, spannender und sehr informativer Roman um den Bilderstreit in der katholischen Kirche im 9. Jhdt.

— Gelsche

Spannende Geschichte über den Bilderstreit in der Kirche und die Welt des Schreibens.

— mabuerele

Ein schöner Historienschmöker, neu überarbeitet

— Bellis-Perennis

Überarbeitetes Debüt. Schon der erste Titus Müller war gar nicht übel!

— wandablue

Stöbern in Historische Romane

Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

Sensationell, historisch faszinierend und äußerst spannend!

Sigismund

Das Geheimnis der Schneekirsche

Schöne Familiensaga. Für mich blieb die Liebesgeschichte hier ein bisschen auf der Strecke...

Abendstern1975

Der Engel mit der Posaune

Eine Reise in das alte Wien. Das Schicksal einer Familie über turbulente Jahrzehnte erzählt. Einfach genial!

Lisa_Bauer

Der grüne Palast

Für mich ein Flop, wenn nicht sogar der Flop des Jahres

Waldi236

Das Gold des Lombarden

Toll geschriebener historischer Roman, der auch noch einen sechsten Stern verdient hätte. Super Charaktere.

Saphir610

Die Stadt des Zaren

Ein grandioser Roman zur Entstehung von Sankt Petersburg

Klusi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Interessanter Stoff, flüssig und pfiffig geschrieben, mit kleinen Abzügen

    Der Kalligraph des Bischofs

    BirgitConstant

    31. October 2016 um 20:35

    Das Buch erzählt die Geschichte eines Mannes namens Germunt, der auf der Flucht vor seinen Verfolgern über die Alpen nach Turin gelangt und dort als Kalligraphenlehrling in die Dienste des aufbrausenden und umstrittenen neuen Bischofs tritt.Der Anfang des Buches macht Lust auf mehr, und das Buch ist insgesamt sehr schön und gut formuliert geschrieben. Einige der Bilder und Ausdrücke sind sehr interessant und ungewöhnlich. Die Beschreibungen sind exakt und ausführlich genug, um sich Personen und Szenerie vorzustellen, aber nie überladen und unnötig in die Länge gezogen. Von der Handlung her fand ich die erste Hälfte besser als die zweite Hälfte. Das Buch verliert meiner Meinung nach ein wenig die Spannung und die Geradlinigkeit, die es im ersten Teil hatte. Von der Auflösung des Ganzen, also dem Grund für Germunts Flucht (der allerdings schon vorher mehrfach erwähnt wird) und den daraus folgenden Handlungen von ihm und anderen Personen, war ich nicht ganz überzeugt.Insgesamt aber hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen, und einem weiteren bedeutenden Autor historischer Romane bei seiner Arbeit über die Schulter zu gucken.

    Mehr
  • Leserunde zu "Der Kalligraph des Bischofs" von Titus Müller

    Der Kalligraph des Bischofs

    TitusMueller

    Ihr Lieben, mit diesem Roman fing für mich alles an, vor vierzehn Jahren. Jetzt habe ich ihn vollständig überarbeitet. Heyne bringt die Neuausgabe am 11. April heraus. Darf ich euch in das frühe Mittelalter und nach Turin entführen? Dorthin flieht Germunt, ein Ausgestoßener, verfolgt von Bluträchern. Zur gleichen Zeit wird der kämpferische und gelehrte Claudius als neuer Bischof in die Stadt entsandt. Der Kirchenfürst nimmt Germunt an seinen Hof und lässt ihn in den sieben Künsten unterrichten. Germunt fasziniert die Kalligraphie immer mehr, zugleich gerät er in den Bann der Liebe. Doch schon bald muss er um sein Leben kämpfen. Das sagte die Presse über das Buch Dieser sprachmächtig spannende Mittelalter-Thriller hat Titus Müllers Ruf als Jungstar der deutschen Literaturszene begründet. Andreas Malessa, SWR Ein Buch über die Schrecken des Krieges und die Schönheit des Schreibens. Wirtschaftswoche Die Geschichte ist spannend, die Sprache leicht verständlich, ausgereift und anspruchsvoll zugleich. Braunschweiger Zeitung Zum Autor Ich bin 1977 in Leipzig geboren und habe in Berlin Literatur, Geschichtswissenschaft und Publizistik studiert. Für meine Romane wurde ich u.a. mit dem C. S. Lewis-Preis und dem Sir Walter Scott-Preis ausgezeichnet und für "Nachtauge" 2014 im Rahmen einer Histo-Couch-Umfrage zum Histo-König des Jahres gewählt. Hier geht es zur Leseprobe. Der Heyne Verlag verlost freundlicherweise 10 Freiexemplare unter allen Teilnehmern der Leserunde. Solltet ihr gewinnen, wäre es schön, wenn ihr aktiv an der Diskussion teilnehmt. Auch über Rezensionen zum Schluss freue ich mich, ob nun positiv oder negativ, Hauptsache, ich lerne daraus für die nächsten Romane! Herzliche Grüße, ich bin gespannt auf den Austausch mit euch, Titus

    Mehr
    • 221
  • Interessante Geschichte

    Der Kalligraph des Bischofs

    Susi180

    30. May 2016 um 13:18

    Turin im 9. Jahrhundert: Während die Stadt von den Sarazenen bedroht wird, wird der Westgote Claudius dorthin als neuer Bischof entsandt. Er nimmt Germunt an seinen Hof, einen Gelehrten, der in der Stadt Zuflucht vor seinen Bluträchern gesucht hat. Germunt bekommt die Erlaubnis, in den sieben freien Künsten zu unterrichten, und gerät bald in den Bann des Schreibens wie der Liebe, dringt tiefer in die Geheimnisse der Kalligraphie ein und muss eines Tages seine Kunst anwenden, um Leben zu retten. Der Autor Titus Müller, 1977 geboren, studierte Literatur, Geschichtswissenschaft und Publizistik in Berlin. Er veröffentlichte mit 24 Jahren seinen ersten Roman: "Der Kalligraph des Bischofs". Es folgten weitere historische Romane wie "Die Todgeweihte" (2005). Titus Müller wurde mit dem C. S. Lewis-Preis und dem Sir Walter Scott-Preis ausgezeichnet. 2011 erschien im Blessing Verlag sein Roman über den Untergang der Titanic: "Tanz unter Sternen". Für den Roman "Nachtauge" (Blessing, 2013) wurde Titus Müller 2014 im Rahmen einer Histo-Couch-Umfrage zum Histo-König des Jahres gewählt.Er sagt über sich selbst: "Ich bin Sammler, Staunender und Entdecker von Beruf. Was ich sammele, halte ich den Menschen hin. Kleine Fundstücke: eine Murmel, eine Vogelfeder, eine alte Bahnfahrkarte." Meine Meinung: Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen. Am Anfang hatte ich noch so meine Probleme richtig in die Geschichte zu finden, doch nach den ersten 50 Seiten war ich dann drin. Der Autor hat einen super angenehmen Schreibstil und kann alles bildlich beschreiben. Die Figuren haben sich erst nach und nach meine Sympathiepunkte verdient. Es hat etwas gedauert bis ich zu den Charakteren einen Draht hatte. Die Geschichte ist spannend und man erlebt viele Abenteuer. Ich habe vom Autor vorher noch nichts gelesen und bin nun gespannt noch weitere Bücher von ihm zu lesen.Eine Geschichte die mich nach anfänglichen Startschwierigkeiten wirklich begeistern konnte und mitgerissen hat. Wenn man erstmal den Zugang zu Geschichte hat möchte man das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Ein bildgewaltiger Historischer Roman der viel zu bieten hat. Ich kann das Buch wirklich empfehlen und freue mich auf weitere Werke des Autors.

    Mehr
  • Der Kalilgraph des Bischofs

    Der Kalligraph des Bischofs

    werderaner

    Es handelt sich hierbei um eine Überarbeitete Neuauflage des Erstlingswerks von Titus Müller.Der vor Bluträchern nach Turin Geflohene Dieb Germunt trifft auf den Bischof Claudius der ihn hilft und bei seinen Schreiber in die Lehre schickt.Was für Gründe hat der Bischof ihn zu helfen?Auch der Bischof gerät mit seiner ketzerischen Einstellung in arge Bedrängnis. Gibt es für beide noch Hoffnung?Zum Thema Bilderstreit hatte ich zuvor noch nichts gelesen fand es aber sehr interessant. Konnte mich gut in die damalige zeit hinein versetzen!Der Anhang mit den Historischen Fakten hat das ganze abgerundet.Alles in allem zu empfehlen!

    Mehr
    • 2
  • Der Kalligraph des Bischofs

    Der Kalligraph des Bischofs

    Blacksally

    14. May 2016 um 09:35

    Das Cover:Ich finde das Cover sehr schön gestaltet, man sieht einen Schreiber auf dem Bild und schöne Ornamente die auf Pergament verewigt sind. Auch der Schriftzug des Titels finde ich wunderschön.Der Protagonist:Germunt ist ein krimineller, doch er hat auch ein gutes Herz und weiß das das was er tut eigentlich falsch ist. Während der Geschichte ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Anfangs konnte ich noch nicht viel mit ihm anfangen, doch wenn man seine Leidensgeschichte erstmal kennt kann man ein wenig nachvollziehen wie er sich fühlen muss. Umso mehr freut es einen dann, das er das Schreiben lernen darf.Der Schreibstil:Sehr flüssig und schnell kommt man durch diese Geschichte. Man lernt die einzelnen Charaktere kennen, von denen jeder individuell ist. Außerdem gibt es sehr viele spannende Passagen in dem Buch, die es einem nicht ermöglichen das Buch wegzulegen. Der Autor:Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift „Federwelt“. Seine historischen Romane begeistern viele Leser. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem „C. S. Lewis-Preis“ und dem „Sir Walter Scott-Preis“ ausgezeichnet.Mein Fazit:Ein schöner historischer Roman, den ich weiterempfehlen kann. Man wird nicht erschlagen von Historischen Fakten, sondern liest eine Geschichte, die einen berührt.

    Mehr
  • Historischer Roman um den Bilderstreit in der katholischen Kirche

    Der Kalligraph des Bischofs

    Gelsche

    12. May 2016 um 20:56

    Im 9. Jahrhundert n.Chr. wird Claudius neuer Bischof von Turin. Germunt ein unehelicher Sohn eines Adligen flüchtet in diese Stadt. Er wird am Hof des Bischofs aufgenommen, wo er die Künste der Kalligraphie erlernt. Ein Machtkampf entbrennt zwischen dem Bischof Claudius und dem Grafen Godeoch. Germunt gerät zwischen die weltlichen und kirchlichen Machtkämpfe und wird zum wichtigen Kalligraphen des Bischofs. Dieser fördert und schützt ihn, ohne dass Germunt den Grund kennt.Dieses neuaufgearbeitete Erstauflage von Titus Müller ist ein Schmöker im historischen Form, den ich fast in einem durchgelesen habe. Zu Beginn war ich etwas durch die ungewöhnlichen Namen verwirrt. Dies legte sich aber nach einigen Seiten.Ich wusste bisher wenig über den Bilderstreit in dieser Zeit. Der Roman hat für mich ein gutes Gleichgewicht, zwischen fiktiver Romanhandlung und genau recherchiertem historischen Hintergrund.  

    Mehr
  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

    Mehr
    • 779
  • Ein Bischof stellt sich gegen die verordnete Meinung

    Der Kalligraph des Bischofs

    mabuerele

    "...Die Schrift war eine riesige Scheune, ein Speicher, der den vergesslichen Menschen half, ihre Erinnerung stark zu machen. Sie bewahrte Wichtiges vor der Vergänglichkeit, die Schrift schuf Beständigkeit, gab einen Halt..." Wir schreiben das Jahr 818. Germunt ist auf der Flucht. Mit Diebstählen hält er sich dabei über Wasser. Er wird von rothaarigen Edlen gesucht. Trotz der kalten Winterzeit bleibt Germunt nur der Weg über die Alpen. In Turin arbeitet Biterolf als Schreiber für den Bischof. Da er Kampf und Streit ablehnt, wird er von den anderen verspottet. Momentan allerdings wartet man auf den neuen Bischof. Der Autor hat einen spannenden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Das Buch lässt sich flott lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Mit Mittelpunkt der Handlung stehen Bischof Claudius, sein erbitterter Gegner Graf Godeoch, Biterolf und Germunt. Die Personen werden gut charakterisiert. Claudius lehnt Bilder und Statuen in der Kirche ab. Er ist der Meinung, dass man allein Gott anbeten soll. Das Turiner Volk aber versteht diese Lehre nicht. Godeoch hatte auf eine schwachen Bischof gehofft. Er ist nicht bereit, seine Macht über Turin mit dem Bischof zu teilen. Germunt wird nach einem Unfall an den Hof des Bischofs aufgenommen. Biterolf soll ihn als Schreiber ausbilden. Obiges Zitat fällt bei dem ersten Zusammentreffen der beiden in der Schreibstube. Der Schreibstil ist angenehm lesbar und geschickt an die jeweilige Situation angepasst. Die harten Bedingungen bei Germunts Reise über die Alpen werden ausführlich dargestellt. Dagegen hält sich der Autor bei der Schlacht gegen die Sarazenen wohltuend zurück und verzichtet auf viele blutige Details. Der Autor beherrscht den Umgang mit Metaphern und die Gestaltung kleiner besonderer Szenen im großen Geschehen. Zu den sprachlichen und inhaltlichen Höhepunkten der Geschichte gehören für mich die Gespräche zwischen Claudius und Biterolf. Der Schreiber darf es sich ausdrücklich erlauben, Claudius zu kritisieren. Dadurch werden nicht nur Claudius` Ansichten anhand der Bibel diskutiert, sondern auch Biterolfs Pazifismus. In die Handlung werden nach und nach Details aus Germunts Vergangenheit eingeflochten. So wird klar, welche Ereignisse ihn zu dem gemacht haben, der er zu Beginn der Geschichte ist. Er macht im Laufe der Handlung eine zunehmend positive Entwicklung durch, wobei ich als Leser nicht nur jeden Schritt verfolgen, sondern auch seine Wandlungen nachvollziehen kann. Viele historische Fakten wurden in das Geschehen integriert, sei es die damalige Gerichtsbarkeit oder die Möglichkeiten der Medizin. Ausführlich erfahre ich, wie eine Urkunde zu gestalten war und was ein Schriftstück zu etwas Besonderen machte. Gut herausgearbeitet werden die Emotionen der Protagonisten. Standfestigkeit, Hass, Machtgier, Hilfsbereitschaft und Geduld sind Beispiele dafür. Verrat und Unverständnis sorgen für einen hohen Spannungsbogen. Ein Nachwort über den historischen Hintergrund vervollständigt das Buch. Das Cover mit dem schreibenden Mönch im Rahmen passt zur Handlung. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das lag an der vielschichtigen Handlung, den historischen Faktenwissen und der Wandlungsfähigkeit einiger Protagonisten.

    Mehr
    • 8
  • Ein opulentes Mittelalterepos in neuem Gewand ...

    Der Kalligraph des Bischofs

    Bellis-Perennis

    Historischer Hintergrund: Wir befinden uns im 9. Jahrhundert nach Christus. Karl der Große, der römisch-deutsche Kaiser, ist 814 gestorben. Sein Nachfolger ist Sohn Lothar. Auf dem Papstthron sitzt Paschalis I., der mehr Einfluss in den deutschen Landen will. Die Kirche und die Fürstentümer rittern um ihre Macht. Wenn sie nicht gemeinsam gegen die Sarazenen, die ihre Pfründe bedrohen kämpfen, bekriegen sie sich gegenseitig. Die Klöster stehen in ihrer Hochblüte. Die Kunst des Schreibens wird hochgehalten. In den Skriptorien mancher Klöster finden wahre Künstler im Ausfertigen von Urkunden ihr Lebensziel. Unter Karl dem Großen wird auch die als „karolingische Bildungsreform“ begonnen und die Schrift der „karolingischen Minuskel“ als Schreibschrift eingeführt Inhalt: Germunt, ein Dieb und Mörder flieht vor seinen Bluträchern über die Alpen nach Turin. In eben jene Stadt, in die auch Claudius, ein gelehrter Westgote als Bischof entsandt wurde. Claudius ist zwar Bischof, vertritt aber die Lehre nach dem Bilderverbot in der Kirche. Zu dieser Zeit (700 Jahre vor Martin Luther) eine ketzerische These. Doch nicht nur die innerkirchlichen Dispute machen Claudius das Leben schwer, nein auch der aufsässige Graf Godeoch will ihn aus dem Weg räumen. Claudius nimmt Germunt in seine Dienste und lässt ihn in den „sieben schönen Künsten“ ausbilden. Der ehemalige Dieb findet Gefallen daran Schreiben zu lernen und entpuppt sich als wahrer Künstler. Noch weiß Germunt nicht, dass seine Gabe sowohl Claudius als auch ihm das Leben retten wird. Die Schicksale der beiden sind enger verknüpft als sie beide dies erwarten. Erzählstil/Spannung: Titus Müller präsentiert einen opulenten und farbenprächtigen Mittelalteroman. Gespickt mit echten historischen und fiktiven Personen und Persönlichkeiten. Der Leser ist förmlich dabei, wenn die Salzverkäufer ihre Ware auf dem Markt loswerden wollen. Man kann die inneren Kämpfe des Bischofs miterleben, ist hautnah an den Intrigen dabei und lernt einiges aus der Geschichte. Das jedoch völlig unaufgeregt und unterschwellig. Sehr anschaulich ist das Leben der einfachen Leute geschildert, der Gestank im sommerlich heißen Turin, Manchmal könnte die eine oder andere Passage ein wenig gestrafft werden. Als Leser kommt man manchmal in Versuchung „schnell“ weiterzulesen, so dass einem das eine oder andere wichtige Detail entgeht. Spannende Situationen entstehen immer dann, wenn einerseits Germunt in sein altes Leben als Dieb zurückfällt und andererseits Claudius an sich und Gott zweifelt. Hochspannung kommt auf, als das Geheimnis um Germunt von einem Spielmann gelüftet wird. Charaktere: Germunt, ein schlauer Bursch, gewitzt nimmt seine quasi letzte Chance in Form des Schreiberlings bei Claudius wahr. Seine „Karriere“ als Dieb ist nun beendet. Er setzt seinen Verstand nun für andere Dinge ein. Claudius, der Zweifler, sein täglicher Kampf mit sich und Gott ist anschaulich dargestellt und mündet in der Zerstörung der Heiligenbilder und Statuen. Er erkennt kritisch, dass der Reliquienhandel ausgemachter Schwindel ist. Es ist allerdings auch ein absoluter Machtmensch. Stilla, die Blinde erscheint mir ein wenig zu emanzipiert. Das macht aber gar nichts, bietet sie ja Germunt, dem Grafen und auch dem Bischof die Stirn. Fazit: Ich habe das Buch schon im Jahr 2002 bei seinem erstmaligen Erscheinen gelesen. Es hat in der Zwischenzeit nichts an seiner Faszination eingebüßt. Für die, die sich im Mittelalter abseits von „König Artus und seiner Tafelrunde“ nicht so gut auskennen, wäre ein Glossar recht hilfreich. Wer mittelalterliche Farbenpracht liebt, ist hier richtig und gut bedient.

    Mehr
    • 10
  • Herrlicher Schmöker !

    Der Kalligraph des Bischofs

    wandablue

    Herrlicher Schmöker. Claudius wird von Ludwig dem Frommen in den frühen Jahren des 9. Jahrhunderts als Bischof nach Turin beordert, um in Norditalien für Sicherheit, Ruhe und Rechtsfrieden zu sorgen. Dort muss er sich mit den ansässigen Adeligen arrangieren. Doch Claudius ist nicht nur ein streitbarer Bischof, er hat auch eigenständige Gedanken zur Bibelauslegung. In diesen historischen Hintergrund setzt der Autor Germunt, der als wilder Bursche wegen eines Verbrechens aus seiner Heimat verbannt ist bzw. abhaute - und in Turin in die Lehre von Biterolf kommt, von ihm die Kalligraphie erlernt, seinen Meister überflügelt, der Liebe begegnet und in zahlreiche innere und äussere Konflikte gerät. Die Fiktion nimmt den größten Raum ein. Doch die Fitzelchen an Geschichte, die dem Leser begegnen, sind, obwohl dezent gesetzt, gleichwohl aufschlussreich und machen neugierig und nachdenklich. Sehr anschaulich wird das Leben in einer frühmittelalterlichen Stadt geschildert. Wie der Autor Information verpackt, ist amüsant zu lesen, die Art und Weise wie er die Handlung vorantreibt und/oder zusammensetzt ist fesselnd; das Personal ist glaubwürdig, (manche) Glaubensinhalte des Christentums werden wie nebenbei mit vermittelt, dabei hat der Autor jedoch nicht übertrieben. Stilistisch schwankt der Autor bei diesem überarbeiteten Debüt von „Der Kalligraph des Bischofs“ besonders ab der zweiten Hälfe, ich würde ja gerne sagen wie auf hoher See, aber das wäre übertrieben. Dennoch, mal ist er fast lyrisch, manchmal weise, oft schlicht, aber lieber schlicht als zu üppig, allerdings haut er da und dort schon ein paar Sprachwülste raus, dass mir die Zunge an der Wurzel gefriert ;-). Und wenn ich des öfteren auf meine Lieblingsphrase stoße, werde ich bissig. Dafür ist der Autor imstande, seine Leserschaft ohne die in historischen Romanen üblichen grässlichen Stilmittel wie Sexszenen oder blutiges Gemetzel an sich zu binden. Fazit: Ein herrlicher Schmöker, der in meist angenehmer Sprache (mit Ausreißern!) zudem ein bisschen Geschichte vermittelt. Kategorie: Historischer Roman Verlag: Heyne, 2016

    Mehr
    • 3

    kingofmusic

    06. May 2016 um 14:04
  • Schöner historischer Roman

    Der Kalligraph des Bischofs

    Alex1309

    30. April 2016 um 08:08

    Der Schreibstil von Titus Müller hat mich von Anfang an begeistert. Ich fühlte mich gleich in die damalige Zeit zurückversetzt und konnte mir die Handlungsorte und auch die Personen sehr gut vorstellen. Man lernt einiges über die Geschichte und Begebenheiten der damaligen Zeit, aber auch die Handlung um Germunt kommt nicht zu kurz. Manche geschilderten Handlungen waren mir etwas übertrieben dargestellt, aber generell ein durchaus gutes und lesenswertes Buch.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks