Tiziano Terzani Das Ende ist mein Anfang

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Inhaltsangabe zu „Das Ende ist mein Anfang“ von Tiziano Terzani

Ein bewegendes Buch über das Leben, den Tod und das Abschiednehmen Tiziano Terzani hat als langjähriger Korrespondent des SPIEGEL unser Bild von Asien mit geprägt. Das damals noch unzugängliche China kannte er wie kaum ein anderer westlicher Journalist. Als nach längerer Krebserkrankung sein Tod naht, lädt Terzani seinen Sohn zu sich ein, um Abschied zu nehmen. In einem langen Zwiegespräch erzählt er von seinem bewegten Leben zwischen Europa und Asien und von der Auseinandersetzung mit Krankheit und dem Sterben. Es entspinnt sich ein berührender Dialog über das Leben und die Begegnung mit dem Tod, über Abschied, Trauer und Verlust, aber auch über Hoffnung und Wiederkehr.

Unbedingt lesen! Fesselnd,aufrichtig,sehr beeindruckend,lehrreich, lebendig.

— Schwalbe71
Schwalbe71

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  • Rezension zu "Das Ende ist mein Anfang" von Tiziano Terzani

    Das Ende ist mein Anfang
    matze9889

    matze9889

    Der berühmte Journalist Tiziano Terzani hat viel erlebt in seinem Leben. Als italienischer ausnahme student, über eine kapitalistische Firma zum Spiegelverlag nach Hamburg gekommen. Dort war Er dann als Auslandskorrespondent in Asien tätig. Als Vollblut journalist vertrat er seine ganz eigene Philosphie vom bericht erstatten und versuchte erst eins zu werden mit der Umgebung, bevor darüber schrieb. Somit erzählt dieses Buch eine komplette Lebenswandlung vom italienischen Frauenheld zum tibetanischen Einsiedler. Die Geschichte von Tiziano Terzani gibt dem Leser einen Einblick in ein Leben, welches für die meisten von uns als unglaublich gilt. Eine schönes Buch, indem ein noch schöneres Leben eines besonderen Journalisten dargestellt wird. Ganz wichtig, dieses buch ist als Biographie zu verstehen. Der Sohn von Tiziano Terzani, Folco Terzani schreibt die letzten Gespräche mit seinem Vater auf und das ist der Inhalt dieses Buches.

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  • Schönes und lehrreiches Buch

    Das Ende ist mein Anfang
    leserin

    leserin

    27. October 2013 um 10:27

    Ich habe noch nie etwas von diesem SPIEGEL-Journalisten Tiziano Terzani  gelesen bzw. gehört. Das Buch hat mich sehr gefangengenommen und berührt. Terzani beschreibt in sehr guter Form seine spannende Lebensgeschichte. Er bittet seinen Sohn Folco zu einem Gespräch, da er fühlt, daß seine Lebenszeit zu Ende geht. Terziani erlebt nochmals mit Folco die Kindheit, die Familie, seine weltweiten journalistischen Tätigkeiten für den "SPIEGEL", seine vielen Abenteuer und Erlebnisse, die hauptsächlich im asiatischen Bereich stattfanden. Die Gespräche behandeln die Themen Freiheit, Mut, Gelassenheit, Liebe, Trauer, Krankheit und vieles mehr. Dies ist ein wunderschönes und einfühlsames Buch zum Abschiednehmen vom Leben, sehr emotional und hilfreich für oftmals schwere Stunden beim Loslassen.

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  • Rezension zu "Das Ende ist mein Anfang" von Tiziano Terzani

    Das Ende ist mein Anfang
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. August 2011 um 22:14

    Sich auf das Sterben vorbereiten und dabei sein Leben Revue passieren lassen. Manchmal langatmig, wie alte Menschen eben sind in ihren Erzählungen. Man möchte sich wünschen, dass jeder Sterbende eine solche Gelassenheit an den Tag legt und somit die Trauerarbeit der Angfehörigen ein Stück vorweg nimmt.
    Durchaus lesenswert!

  • Rezension zu "Das Ende ist mein Anfang" von Tiziano Terzani

    Das Ende ist mein Anfang
    Aicher

    Aicher

    12. April 2011 um 15:13

    großartig und lesenswert!

  • Rezension zu "Das Ende ist mein Anfang" von Tiziano Terzani

    Das Ende ist mein Anfang
    crooks

    crooks

    24. October 2010 um 23:51

    Ein emotionales Buch das nicht nur von einem bewegenden Leben erzählt, sondern auch die Kraft hat das eigene Leben zu bewegen. Der Tod ist immer noch unser bester Ratgeber.

  • Rezension zu "Das Ende ist mein Anfang" von Tiziano Terzani

    Das Ende ist mein Anfang
    Martin291181

    Martin291181

    18. January 2010 um 18:42

    ein richtig schönes Buch, das sowohl bildet auf bodenständigem als auch auf spirituellem Niveau und dabei auch der Lesespaß nie zu kurz gerät. Kurzweilig und atemberaubend mit vielen neuen Erkenntnissen

  • Rezension zu "Das Ende ist mein Anfang" von Tiziano Terzani

    Das Ende ist mein Anfang
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    24. August 2009 um 17:35

    Wer wünscht sich nicht, am Ende seines Lebens sagen zu können, dass er vom Ziel seiner längsten Reise zurückblicken und ohne Bedauern Abschied nehmen kann? Der Italiener Tiziano Terzani, der fast 30 Jahre lang als Auslandskorrespondent des "Spiegel" in Asien gelebt hat, verabschiedet sich von seiner Familie und der Welt, indem er seinem Sohn Folco seine persönlichen Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die alltäglichen kleinen Wunder erzählt. Terzanis Ziel war stets, nicht nur kurzfristig am Brennpunkt des Geschehens zu sein, sondern er wollte die Seele des Landes begreifen. Er stand nicht nur neben den Bewohnern, sondern lebte zwischen und mit ihnen. Das Leben des im Jahre 2004 verstorbenen Asien- Experten war geprägt von Neugierde, der ständigen Suche nach der Wahrheit und dem Wunsch, die Welt als Wunder zu sehen und sich dabei selbst vom Staunen dieser Welt ergreifen zu lassen. Tiziano Terzani blickt seinem bevorstehenden Tod gelassen entgegen. Seine Erzählungen sind voller Weisheit und Lebensfreude. Er hat seinen inneren Frieden gefunden und geht in dem Glauben, den die Inder ihn gelehrt haben: Er verlässt seinen Körper.... Ein erfülltes und glückliches Leben ist zu Ende und gleichzeitig ist es der Anfang einer bewegenden Geschichte, die Terzanis Sohn Folco mit uns teilt. Fazit: Eine interessante und lesenswerte Biographie. Diese Rezension hat Beate W. eingereicht.

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  • Rezension zu "Das Ende ist mein Anfang" von Tiziano Terzani

    Das Ende ist mein Anfang
    Royminator

    Royminator

    12. August 2009 um 18:51

    Wow. Unglaublich informativ. Weltpolitische Zusammenhänge aus erster Hand, und sehr schön geschrieben. Meistens! Lesenswert

  • Rezension zu "Das Ende ist mein Anfang" von Tiziano Terzani

    Das Ende ist mein Anfang
    Lillili

    Lillili

    01. June 2009 um 12:52

    “Der Anfang ist mein Ende, und das Ende ist mein Anfang... Die Zeit ist kreisförmig” (S.402). Dies ist nur eine der denkwürdigen Passagen aus einem ungewöhnlichen Buch, das die letzten Gespräche zwischen Tiziano Terzani, dem Journalisten, Schriftsteller, Philosophen und Denker sowie seinem Sohn Folco aufzeichnet. Terzani, schon schwer vom Krebs gezeichnet, bittet seinen erwachsenen Sohn Folco darum ihm einige Fragen zu seinem Leben zu stellen und diese in Orsigna seiner Italienischen Heimat zwischen den Ahornbäumen im Garten zu beantworten. Terzani berichtet von seiner Kindheit in Florenz, davon anders zu sein als der Rest der Familie und seinem inneren Bedürfnis, diese Enge zu verlassen und die Welt zu erkunden. Der Leser folgt Terzani durch die verschiedenen Phasen seiner journalistischen Entwicklung mit Stationen in Vietnam, Singapur, Kambodscha, China und Japan. Terzanis Reportagen in diesem Zeitraum waren geprägt durch den Indochinakrieg, die Dekolonisation Asiens, den Kommunismus in China und die wirtschaftlichen Entwicklung in Japan. China nimmt unter diesen Orten eine Sonderrolle ein, nicht zuletzt durch die Ausweisung Terzanis aus diesem Land, dessen Kultur er sich mit soviel Liebe zum Detail zueigen gemacht hatte, und die einen schweren Schlag für ihn darstellte. Bei allem bleibt der Ton des Buchs jedoch leicht und verständlich, denn Terzani behauptet mit den Problemen der Irdischen Welt abgeschlossen zu haben. Der Leser, der eine intellektuelle Aufarbeitung der Zeitgeschichte zwischen 1950-1990 durch den Journalisten Terzani erwartet, wird enttäuscht. Terzani spricht vornehmlich über die Unbedeutsamkeit, wenn auch gleichzeitig über den Reichtum des irdischen Lebens. Sowieso ist Terzanis Buch kein klassisches Exemplar intellektueller Reflektion, sondern eine bemerkenswert authentische Ode auf die menschliche Neugierde, Anpassungsfähigkeit und die heutzutage so oft als abwesend bemängelte Tugend der Toleranz. Trotz der teilweise holprigen Sprache der Übersetzung ist Terzanis Geschichte und Lebensphilosophie anregend, spannend und vor allem glaubhaft dargestellt. Terzani bemerkt in den letzten Tagen seines Lebens, dass der Tod die Angst zu verlieren sei. Diese Angst scheint Terzani überwunden zu haben, das Buch ist eher Ausdruck der Angst vergessen zu werden und des Bedürfnisses eine Spur im Sand zu hinterlassen.

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  • Rezension zu "Das Ende ist mein Anfang" von Tiziano Terzani

    Das Ende ist mein Anfang
    BeateW

    BeateW

    14. July 2007 um 17:37

    Wer wünscht sich nicht, am Ende seines Lebens sagen zu können, dass er vom Ziel seiner längsten Reise zurückblicken und ohne Bedauern Abschied nehmen kann? Der Italiener Tiziano Terzani, der fast 30 Jahre lang als Auslandskorrespondent des "Spiegel" in Asien gelebt hat, verabschiedet sich von seiner Familie und der Welt, indem er seinem Sohn Folco seine persönlichen Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die alltäglichen kleinen Wunder erzählt. Terzanis Ziel war stets, nicht nur kurzfristig am Brennpunkt des Geschehens zu sein, sondern er wollte die Seele des Landes begreifen. Er stand nicht nur neben den Bewohnern, sondern lebte zwischen und mit ihnen. Das Leben des im Jahre 2004 verstorbenen Asien- Experten war geprägt von Neugierde, der ständigen Suche nach der Wahrheit und dem Wunsch, die Welt als Wunder zu sehen und sich dabei selbst vom Staunen dieser Welt ergreifen zu lassen. Tiziano Terzani blickt seinem bevorstehenden Tod gelassen entgegen. Seine Erzählungen sind voller Weisheit und Lebensfreude. Er hat seinen inneren Frieden gefunden und geht in dem Glauben, den die Inder ihn gelehrt haben: Er verlässt seinen Körper.... Ein erfülltes und glückliches Leben ist zu Ende und gleichzeitig ist es der Anfang einer bewegenden Geschichte, die Terzanis Sohn Folco mit uns teilt. Fazit: Eine interessante und lesenswerte Biographie.

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  • Rezension zu "Das Ende ist mein Anfang" von Tiziano Terzani

    Das Ende ist mein Anfang
    HeikeG

    HeikeG

    20. April 2007 um 12:29

    Ein Vater, ein Sohn und die große Reise des Lebens Tiziano Terzani - bereits vom Tod gezeichnet, aber trotzdem unglaublich "lebendig" - spricht in diesem Buch mit seinem Sohn Folco über den Tod und warum er keine Angst vor ihm hat. Er vermittelt ihm, dass er sich trotz des bevorstehenden Endes glücklich fühlt und unbeschwert vom irdischen Leben loslassen kann. Er philosophiert über die Fesseln des Geistes: Zitat aus dem Buch: "Die wahre Entscheidung ist die, du selbst zu sein. Wenn du dich an den Gedanken gewöhnst oder bestimmte Übungen in der Richtung machst, wenn du darüber nachdenkst - nachdenkst! - dann wirst du erkennen, dass jedes Verlangen eine Form von Sklaverei ist. Denn je heftiger du verlangst, desto mehr begrenzt du dich." Wen interessiert das schon? Wen interessiert Freiheit? Diejenigen - so denke ich - die unzufrieden sind mit der oberflächlichen Art zu leben, mit den überall angebotenen Sicherheiten, die unzufrieden sind, von anderen fertig gebackenen Antworten zu erhalten. Diejenigen, die auf der Suche nach sich selber sind. Tiziano Terzani hat einen langen Umweg gebraucht, um loslassen zu können. Der jahrelange Kampf gegen seine Krebserkrankung bescherte ihm offensichtlich spannende Erkenntnisse. Und ein gelöstes Lebensende. Seine immer leichte und heitere, poetische und geistreiche Sprache schafft es, uns im Innersten unserer Seele zu treffen und uns anzuregen, über die einfachsten und grundlegendsten Fragen nachzudenken: "Wer bin ich?", "Was ist Sinn und Zweck meines Daseins?" Er ermutigt uns, unsere Umgebung mit einem anderen Blick zu betrachten, unser eigenes Leben mehr zu genießen und es vielleicht in einem größeren Zusammenhang zu sehen. Fazit: Die innere Gelöstheit und heitere Neugier, mit der Tiziano Terzani seinen Krebstod erwartet, vermittelt sich so überzeugend und so natürlich, dass dieser mitreißende Erfahrungsbericht eines Lebensabenteuers zugleich dem Sterben seinen Schrecken nimmt. Was Terzani hier in den letzten 3 Monaten seines Lebens seinem Sohn Folco in Dialogform weiter gibt, hat mich persönlich nicht mehr losgelassen. Es ist ein lesenswertes, authentisches, sehr tiefsinniges, menschliches und philosophisches Gespräch. Absoluter Tiefgang... Ohne Zweifel für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

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