Tobi Katze Morgen ist leider auch noch ein Tag

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Inhaltsangabe zu „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ von Tobi Katze

Diagnose: Depression. Behandlung: mit Humor. Selbstironisch und sehr ehrlich erzählt Tobi Katze von seinem Leben mit der Depression. Nach der Diagnose seines Therapeuten ist er beinahe erleichtert. Endlich hat er einen Namen für das Gefühl, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist: 'Ich bin das einzige iPhone 5 in einer Welt voller Android-Telefone. Was allen hilft, passt nicht in meine Anschlüsse.' Die meiste Zeit schließt er sich in seiner Wohnung ein und spricht lieber mit der schmutzigen Wäsche als mit seinen Freunden. Abends übertönt er die Stille in ihm mit Partys, füllt die Leere, wo Gefühle sein sollten, mit Bier und pflanzt sich ein Dauergrinsen ins Gesicht, um ja nicht den Anschein zu erwecken, etwas wäre nicht in Ordnung. Das alles ist furchtbar. Und dann auch wieder furchtbar komisch. Aber spricht man so über Depression? Ja, genau so!

Stellenweise sehr witzig und für Betroffene sicherlich nachvollziehbar, manchmal aber auch langatmig.

— page394
page394

Ehrlich, humorvoll und gleichzeitig unendlich traurig.

— Kitosvea
Kitosvea

Zu Beginn fand ich es nicht so toll... aber ich so ab Seite 70 hat sich das gedreht. Letztlich ein gutes, wertvolles Buch!

— Schlinkepuetz
Schlinkepuetz

Bestes Buch über Depressionen

— EmiliaSabbat
EmiliaSabbat

Ein Buch über das Leben mit einer Depression, schockierende Ereignisse, wie beschissen das Leben sein kann und man trotzdem damit umgeht.

— Buchstabenpoesie
Buchstabenpoesie

Also die Beschreibung und der Titel versprachen eine interessante und lustige Unterhaltung, aber leider mochte ich es gar nicht. Abgebrochen

— Buecherwurm22
Buecherwurm22

Ein Buch über ein interessantes, alltägliches Thema, das trotzdem tot geschwiegen wird.. Genau das richtige, um Depressionen zu verstehen

— booksaremybestfriends
booksaremybestfriends

Besser, als Tobi Katze, hätte ich eine Depression nicht erklären können. Ich hoffe das dieses Buch viele erreicht und aufklärt! :D <3

— Azouka
Azouka

Leider waren Schreibstil und Humor gar nichts für mich

— MelaM
MelaM

Die Erzählung ist gut, und an vielen Stellen mußte ich doch sehr schmunzeln. Als Betroffene, finde ich das Ende jedoch unbefriedigend.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Der Depression einen Arschtritt verpasst

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    page394

    page394

    19. August 2017 um 17:28

    Herr Katze hat eine Krankheit, die sicher auch hier viele kennen: Depression. Als mir, ebenfalls betroffen, das Buch zufällig in der Bibliothek in die Hände gefallen ist, hat mich der Titel gleich angesprochen – genau mein Humor. Tatsächlich ist Morgen ist leider auch noch ein Tag fast durchgehend auf ironisch-sarkastische Art witzig geschrieben. An vielen Stellen musste ich schlucken, weil Tobi Katze Situationen und Gefühle, mich denen ich mich schon seit Jahren rumschlage, die ich aber nie beschreiben konnte, so akkurat und treffend in Worte gefasst hat.Dennoch gibt es von mir nur drei Sterne, denn stellenweise, gerade bei den Alkoholeskapaden des Autors, übertreibt er es in meinen Augen etwas mit dem Tiefgang und den Details. Könnte auch daran liegen, dass ich selbst keinen Alkohol trinke, aber diese Stellen waren für mich eher weniger lesenswert. Auch, ob das Buch wirklich dazu dient, Außenstehende über die Krankheit aufzuklären, zweifle ich an. Für Betroffene ist es sicher nachvollziehbar, Nicht-Betroffene können womöglich mit Dialogen mit der Schmutzwäsche weniger anfangen. 

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  • Gute Autobiografie über das Tabu-Thema Depression

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    Paulina95

    Paulina95

    12. July 2017 um 22:32

    In „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ erzählt der Autor Tobi Katze selbstironisch und ehrlich von seinem Leben mit Depressionen. Mir hat das Buch gut gefallen, zeichnet es doch ein gutes Bild einer Person, die an Depressionen erkrankt ist und öffnet einem in vielerlei Hinsicht die Augen, um Betroffene besser zu verstehen. Andererseits muss man ganz klar sagen, dass Tobis Depression in vielerlei Hinsicht auch sehr individuell ist (wie bei jedem), weshalb man gerade bei dieser besonderen Erzählform weniger mit sachlichen Informationen als mit persönlichem Erleben rechnen sollte. Der Schreibstil ist humorvoll, sarkastisch und etwas speziell, auch etwas abgehoben, aber alles in allem macht dies den besonderen Reiz des Büchleins aus. 

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  • Morgen ist leider auch noch ein Tag.

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    Kitosvea

    Kitosvea

    11. June 2017 um 22:49

    Dies ist das erste Buch, das ich zum Thema Depressionen gelesen habe. Aufmerksam darauf wurde ich durch das aussagekräftige Cover sowie den außergewöhnlichen Titel.Tobi Katze beschreibt ehrlich und in einer oftmals sehr ironischen Schreibweise sein Leben mit der Depression. Trotz seiner humorvollen Art stimmen seine Schilderungen den Leser traurig und nachdenklich. Nicht selten kamen mir die Tränen beim Lesen. Das Buch ließ mich auch noch Tage nach der Lektüre nicht los, da es so viele Bereiche des Themas abdeckt. Sehr gut gefallen haben mir die "Gespräche" zwischen Herrn Katze und der Depression. Allgemein hat es etwas, dieses ernste Thema mit Humor anzugehen - darüber lustig gemacht wird sich jedoch nie. Trotz des Humors ist die Ernsthaftigkeit dahinter stets zu erkennen.Einen Stern Abzug gibt es von mir, da das Buch so abrupt endete. Mir hat ein wenig der Abschluss gefehlt, vielleicht ein Fazit oder ein kleiner Rückblick auf das Geschehen im Verlauf des Buches. Pläne, mit denen Herr Katze in Zukunft seine Depressionen in den Griff bekommen möchte oder Ratschläge an Betroffene oder Personen mit depressiven Angehörigen.Ansonsten jedoch ein gelungenes, ehrliches und sehr lesenswertes Werk!

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  • Morgen ist leider auch noch ein Tag von Tobi Katze

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    EmiliaSabbat

    EmiliaSabbat

    23. May 2017 um 09:18

    Alles begann mit einer Leseprobe, die ich von diesem Buch bekam. Schon die hat mich überzeugt, das Buch brauche ich unbedingt!Tobi Katze bringt den Alltag eines Depressiven einfach, mit viel Hurmor und Sarkasmus auf den Punkt. Obwohl es ein ernstes Thema ist, in dem ich mich allzuoft wieder gefunden haben, musste ich doch des öfteren Herzhaft lachen. ja, auch ich spreche mit der Wäsche... was ist die auch so faul und räumt sich nicht selbst weg, wenn man selbst einfach nicht die Kraft hat, es zu tun? Natürlich ist es kein Buch für zwischendurch, man sollte auch Bezug zu dem Thema haben, oder zumindest interessiert sein. Es ist kein Ratgeber "wie überwinde ich eine Depression" den kann es auch gar nicht geben, denn jeder Mensch ist anders. Doch trotzdem, oder grade deswegen, möchte ich dieses Buch allen ans Herz legen. Wir sind nicht allein!

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  • "Irgendwie hatte ich von meine Depression mehr erwartet" - und etwas mehr von dem Buch

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    Buchstabenpoesie

    Buchstabenpoesie

    07. April 2017 um 13:36

    InhaltTobi ist 29 Jahre alt, als er die Diagnose einer Depression bekommt. Für ihn eine "Wald-und-Wiesen-Erkrankung", mit welcher er trotzdem nicht umzugehen weiß.Oft liegt er den ganzen Tag im Bett, unter einer Bettdecke aus Blei, mit einem Körper wie Blei und Gedanken wie Blei. Abends gelingt es ihm tatsächlich aus dem Bett zu kriechen und mit Freunden ein Bier zu trinken. Dies scheint für ihn die einzige Möglichkeit, seine innere Leere zu füllen.Auf der Suche nach Gesprächspartnern und dem Grund für seine Depression, versucht er seinen Freunden und auch seinen Eltern von seiner Diagnose zu berichten.Vor allem bei seiner besten Freundin findet er Unterstützung, denn auch diese trägt die Diagnose seit ihrem 15. Lebensjahr mit sich herum.BeschreibungDas Buch hat mich komplett eingenommen. Schon durch das Cover und den Titel, ließ sich erahnen, welches Leben der Protagonist führt und was den Lesern zwischen den Zeilen erwarten wird. Das zerwühlte Bett, die triste Bettwäsche, ein Bett, welches so hinterlassen wurde, wie man aufgestanden ist. Fast zu vergleichen mit dem Leben von Tobi.Für mich ist das Buch ganz viel Mut und Stärke. Die Geschichte beginnt mit der Beschreibung des Protagonisten, der im Bett liegt und nicht aufstehen kann. Er spricht mit seiner Wäsche, weil niemand sonst in seiner Nähe ist und diskutiert darüber, weshalb er nicht aufstehen kann, die Wäsche nicht wäscht. Immer wieder kommen in diesem Buch ähnliche Szenen vor, in denen der Protagonist mit unterschiedlichen Objekten spricht. Ob mit seinen Medikamenten oder später sogar mit seiner Depression, die mit ihm an einem Tisch sitzt. Dies sind die Szenen des Buches, in denen sich der Leser mit der Welt und der schwere von Tobi's Depression auseinander setzen kann. Jedes Kapitel ist anders und doch wieder gleich, das macht das Buch zu etwas besonderem. Durch die Ich-Perspektive des Buches, kann sich der Leser noch besser in die Situation von Tobi hineinversetzen und seine Gedanken zum Leben und seiner aktuellen Situation nachvollziehen. Das gesamte Buch ist eher ironisch und mit schwarzen Humor bestückt. Für ein ernstes Thema, wie das einer Depression, vielleicht sehr passend, besonders für Jugendliche, die dieses Buch lesen könnten.Für mich allerdings dadurch schwer zu lesen, da ich selber mit depressiven Menschen gearbeitet habe und somit ganz andere Seiten der Depression kennen gelernt habe.Nun sind diese Menschen auch nicht im Alter von Tobi gewesen und hatten keine von Alkohol durchzechten Nächte hinter sich. Dennoch habe ich mir von dem Buch noch mehr erhofft, als nur ein ernstes Ende, in welchem die Depression und das Leben mit ihn nochmal genauer dargestellt wird. FazitEin ernstes Buch über das Leben mit einer Depression, über schockierende Ereignisse, wie beschissen das Leben sein kann und man trotzdem damit umzugehen weiß, plus eine große Portion Humor!Wer einen kleinen Einblick in solch ein Leben erhalten möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Allen anderen Lesern, die sich mit Depressionen schon häufiger befasst haben, sollten sich nochmal über andere Bücher zu diesem Thema informieren. Von mir gibt es 4 Sterne, für diesen wunderbaren kleinen Eindruck und dem Nachempfinden können einer Depression. Wie das Gefühl ist, kein Gefühl zu haben, sondern voll Leere zu sein. Vor allem aber für ein Nachwort, dass den Leser zu Tränen rührt!

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  • "Es ist nur wirklich Kuchen, wenn Sahne drauf ist. Alles andere ist schnödes Gebäck mit Komplexen."

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    aliiina_liiinchen

    aliiina_liiinchen

    09. December 2016 um 19:25

    Tobi Katze begegnet dem Thema Depression mit viel Witz und Humor, jedoch auch sehr Ernst und Ehrlich. Wer sich ein beschönigtes "Es ist alles gar nicht so schwer"-Buch wünscht, ist hier auf jeden Fall an der falschen Adresse. Das mag ein Grund sein, warum es mir im ersten Anlauf so schwer gefallen ist dieses Buch zu lesen. Bei meinem ersten Versuch, war ich gerade selbst stationär in einer psychiartirschen Klinik und noch nicht wirklich bereit dazu, mich mit dem Thema auseinander zu setzten. Auch jetzt ist es mir phasenweise schwer gefallen. (Darin ist auch der eine Stern abzug begründet) Inhaltlich habe ich aber nichts zu meckern. Man merkt Tobi Katze seine Änfange in der Poetry-Slam Szene durchaus an, was sich besonders in der teilweise kompakten Satzstrucktur und einigen Neologismen zeigt. Seine Sprache ist komplex, kreativ und präzise. Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und behaupte, dass ich noch keine bessere Beschreibung der Krankheit Depression gelesen habe. Besonders gefällt mir sein Verzicht auf Euphemismen. Alles wirkt authentisch, Gutes wie Schlechtes. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Buch von Tobi Katze wirklich für jeden empfehlenswert ist, der sich einmal näher mit dem Thema Depressionen beschäftigen möchte, sei es aus persönlichem Interesse oder auch weil Bekannte/Freunde betroffen sind. Dieses Buch macht vieles verständlicher und Hilft auch die ein oder andere Situation mal mit Humor zu sehen.

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  • Rezension zu "Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben" von Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    Kathleen1974

    Kathleen1974

    Titel: „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“Autor: Matt HaigVerlag: dtv Verlag, deutsche EA 2016Seitenzahl: 303Klappentext:„Dies ist ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer Depression. Plötzlich findet er sich buchstäblich am Abgrund wieder…Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und ins Leben zurückfindet. Es ist eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und das Menschsein geworden.“ Inhalt:Matt Haig beschreibt seine persönlichen Erfahrungen mit der Krankheit Depression, gibt dem Leser einen Einblick in sein Leben mit dieser Krankheit und zeigt seine Wege auf, mit dieser umzugehen, sich ihr zu stellen und Mut zu schöpfen.Zudem geht seine Depression einher mit Angststörungen!Schreibstil:Dieser ist vor allem direkt, ehrlich und offen sowie gut verständlich! Ich habe viele zutreffende und nachdenklich machende Zitate entdeckt, die man sich immer wieder vor Augen führen kann! Seine herzliche und zugleich berührende Schreibweise hat mich sehr beeindruckt!Was ich zudem sehr klasse fand, war auch mal die Schreiweise: „…wenn DU…“! Dadurch fühlte man sich direkt angesprochen und konnte sich bestens auf das Geschriebene einlassen!Meine Meinung zum Buch:Wir alle haben mal den ein oder anderen schlechten Tag! Aber es gibt Menschen, für die ist jeder Tag kein guter!Matt Haig ist es meiner Meinung nach sehr gut gelungen, die Erkrankung Depression dem Leser nahe zu bringen! Mit seinen berührenden Einblicken in seinem Krankheitsverlauf hat er mit diesem wichtigen Thema, das viel zu wenig Beachtung in unserer Gesellschaft findet, aufgezeigt, dass diese unsichtbare Krankheit kein persönliches Versagen ist! Er nimmt uns mit in den Verlauf seiner persönlichen Erfahrungen, beschreibt – für mich nachvollziehbar – seine jeweiligen Empfindungszustände, zeigt Auswege daraus auf und macht auf seine herzliche Art Mut, mit dieser Krankheit zu leben, ja sogar ihr die „kalte Schulter“ zu zeigen, indem er das Leben bejaht und eben „ziemlich gute Gründe, um am Leben zu bleiben“ aufführt! Und meiner Meinung nach, sind das verdammt gute Gründe!Viele Menschen, nicht zuletzt Andrea (seine liebenswerte Freundin), haben ihn begleitet, ihn unterstützt und viel Geduld für Matt Haig aufgebracht! Ich möchte dieses Buch nicht nur all denen empfehlen, die selbst von dieser Krankheit betroffen sind, sondern auch deren Lebensbegleitern, Freunden, Bekannten, Familienangehörigen, denn dieses Buch ist auch eine Art Hilfestellung/Begleiter, ja sogar Tröster!Wenn jemand, gefangen in sich selbst ist, dann braucht´s Zuversicht, Hilfe bzw. Unterstützung von Menschen aus seinem näheren Umfeld!  Schaut einen Menschen nicht oberflächlich an, sondern schaut auch hinter seine Fassade, Menschen wirken oft stark, aber wenn man sich wirklich mal die Zeit nimmt, auf einen Menschen einzugehen, wird man vieles Schöne, manchmal aber auch Traurige entdecken und kann dann je nachdem auf ihn eingehen, ihm beiseite stehen!Manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien! Einen Versuch ist es jedenfalls Wert!Dies und vieles mehr, hat mir dieses Buch vermittelt! Ein Buch, das es Wert ist, nicht nur einmal gelesen zu werden, denn man wird immer wieder neue Dinge/Aussagen entdecken, die beim vorherigen Lesen nicht richtig oder zu oberflächlich verinnerlicht wurden!Die Offenheit und Schreibweise sowie der Kampf des Autors gegen diese Krankheit haben mich sehr beeindruckt! Zudem habe ich erfahren, dass Depressionen auch mit körperlichen Beschwerden einhergehen; dass es Wege da raus gibt; dass man mehr in sich selbst hinein hören sollte, Dinge tun, die einem selbst gut tun; sich seinen Ängsten stellen sollte, als wie sich von ihnen unterkriegen zu lassen…dass Depression kein persönliches Versagen ist! Die Zeit ist schnelllebig, jeder sollte die Möglichkeit haben, sie zu genießen, das Beste daraus zu machen!Lieblingszitate (man findet so viele in diesem Buch!):„Die Wunde ist der Ort, wo das Licht in dich eintritt.“ (Dichter Rumi)„Bücher allein waren Grund genug, am Leben zu bleiben.“„Die Depression, das bist nicht du. Sie ist etwas, das dir passiert.“ Bewertung: Ich gebe diesem Buch von Herzen 5 von 5 Sternen!

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    • 9
  • Ich hab extra langsam gelesen...

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    ScarletsWalk

    ScarletsWalk

    07. April 2016 um 22:58

    ...damit ich extra lange was von dem Buch hab. ;)Ich kannte Tobi Katze schon aus seinem Blog, hab seine Beiträge sehr gerne gelesen und oft zustimmend nickend vor dem PC gesessen. Klar, dass sein Buch da zum Pflichtprogramm gehörte. Es lässt sich nicht so leicht lesen wie seine Blog-Einträge, was aber wohl in der Natur der Dinge liegt. Ein Blog ist kein Buch und ein Buch kein Blog. Aber auch hier hab ich mich in vielem wiedergefunden und es hat sich das Bedürfnis gemeldet, es nochmal zu lesen und einzelne Sätze zu markieren. Was ich sonst nicht tue. Niemals. Ich male nicht in Bücher. Aber dieses ist stellenweise so nah an dem, was ich empfinde/empfunden habe, dass ich es eh nicht mehr hergeben werde und nun ganz und gar zu meinem machen möchte. (:

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  • Wie fühlt sich eine Depression an?

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    Luving

    Luving

    23. March 2016 um 19:32

    Tobi erzählt mit viel Humor und Selbstironie, was die Depression bei ihm anstellt und wie es ihn dabei hindert sein Leben zu führen. Viele Sätze kamen mir vertraut vor, nur konnte ich es nie so gut in Worte fassen wie Tobi. Wollen aber nicht können, sich hassen weil man will aber nicht kann...

  • Der Depression die Stirn bieten!

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    BeeLu

    BeeLu

    Tobi Katze erzählt von seiner Depression und seinem ganz persönlichen Umgang mit dieser Erkrankung. Zunächst flapsig, ironisch und durchaus amüsant berichtet er von den ersten Symptomen und Problemen der für Außenstehende so unbegreiflichen Erkrankung. Warum kann man nicht "einfach" den Müll runter bringen? Wie kann es sein, dass Aufstehen und Kaffeekochen zur tagesfüllenden Aufgabe werden? Zunächst wirklich leicht und flüssig zu lesen, wird das Buch aber irgendwann sehr anstrengend. Anstrengend, weil man sich mit in Tobis unendlichen Gedankenstrudeln gefangen sieht und von einer Lethargie eingelullt ist, die einen selbst als Leser zu lähmen scheint. Ich finde es großartig, wie der Autor es schafft, dieses Nichtgefühl durch seine Worte zu transportieren! Vielleicht ist an dieser Stelle etwas Vorsicht geboten, sich nicht mit runter ziehen zu lassen... Glücklicherweise kann man als Leser das Buch einfach mal zuklappen, zur Seite legen und eine Pause machen. Betroffene können das leider nicht, das zerschmetternde Gedankenkreisen bleibt. Es ist wirklich spannend, den teils philosophisch wandernden Gedanken von Tobi Katze folgen zu dürfen und vielleicht auch selbst ein wenig mit zu kämpfen. Ich bin wirklich sehr angetan von diesem Erfahrungsbericht, der aufklärt, betroffen macht aber auch Hoffnung schenkt. Keiner, der an dieser Erkrankung leidet, sollte sich schämen oder rechtfertigen müssen oder sich gar verstecken. Diese Erkrankung geht jeden etwas an und man sollte die Augen davor (und psychischen Erkrankungen im Allgemeinen) nicht verschließen! Ich gebe gern 5 Sterne für dieses vielseitige Buch, welches mal zum Lachen und mal zum Weinen ist, "ganz nah dran ist" aber definitiv Hoffnung gibt!

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    • 4
  • Was ist schon "normal"?

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    ChrischiD

    ChrischiD

    31. January 2016 um 19:00

    Morgens nicht aus dem Bett kommen, einfach keinen Antrieb haben, unliebsame Dinge lieber weit von sich schieben und hoffen, dass sie sich von selbst erledigen, die Wäsche der Einfachheit halber gar nicht erst in den Schrank räumen, man nimmt sie schließlich sowieso bald wieder heraus... das alles können natürlich einfache Beispiele für hoffnungslose Faulheit sein, aber es können auch Anzeichen einer (sich entwickelnden) Depression sein. Entsprechend sollte man nicht unbedingt alles auf die leichte Schulter nehmen oder gar ignorieren, sondern einmal ganz tief in sich hineinhorchen, ob vielleicht etwas aus dem Rhythmus geraten ist. So geschehen bei Tobi Katze, der nicht nur ein Buch zum Thema geschrieben hat, sondern dieses auch mit Humor nimmt, denn es ist nicht alles grau und trostlos. Psychische Probleme werden immer noch lieber totgeschwiegen als offen auf den Tisch gebracht, schließlich kann das nicht „normal“ sein, wenn man sich komisch/anders/leer fühlt. Aber was ist eigentlich normal und wer bestimmt das? Eine Frage, die häufig gestellt, aber niemals beantwortet werden kann, zumindest nicht pauschal. So viele Individuen es gibt, so viele Definitionen des Wörtchens „normal“ gibt es, und jeder sollte die Vorstellung der anderen akzeptieren, dann wäre vieles leichter. Tobi Katze erzählt in „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ offen über sein Leben mit der Depression, mit der er sich das ein oder andere Wortgefecht und Zwiegespräch liefert. Man sollte sich jedoch bereits im Vorfeld ein wenig mit dem Krankheitsbild auseinandergesetzt haben, sonst kann es passieren, dass man in ebenjene klischeehaften Denkweisen rutscht, die auch seine Eltern überfallen, als er von der Diagnose berichtet. Schnell ist man geneigt zu sagen, er solle sich nicht so anstellen, morgen sieht alles schon wieder ganz anders aus und ähnliche Plattitüden. Dass es sich bei der Depression allerdings nicht ausschließlich darum dreht ständig traurig zu sein, muss man erst einmal lernen, und akzeptieren. Mit viel Humor schildert Tobi Katze diverse Erlebnisse, in denen man sich hin und wieder tatsächlich selbst wiederfindet. Manchmal ist es in der Tat erschreckend wieviele Parallelen sich auftun, was zwar nicht direkt bedeutet, dass man sich als „verrückt“ erklären muss/soll/kann, dass man sich aber einmal eingehender mit sich selbst beschäftigt, wird definitiv nicht schaden. Die Ernsthaftigkeit der Thematik wird trotz Ironie und Sarkasmus mehr als deutlich, hin und wieder muss man auch kurzzeitig mit dem Lesen aussetzen, sich ablenken, da die Stimmung droht von einem Besitz zu ergreifen, wodurch man wie in einen schwarzen Abgrund schaut. Ob Tobi Katze tatsächlich jeden erreicht, vor allem Menschen, die felsenfest an ihrer Meinung festhalten und anderen Erklärungen keine Chance geben, sei dahingestellt, zumindest aber bringt er ein Thema auf den Plan, das bisher in einer solchen Form nicht behandelt wurde. Ganz ohne hochtrabende Fachtermini beschäftigt man sich mit einer Krankheit, die häufiger vorkommt als man glaubt.

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  • Tabuthema psychisch Erkrankung

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    Buchwurm80

    Buchwurm80

    29. January 2016 um 14:29

    Tobi Katze ist jung und unabhängig. Er arbeitet als Autor und Comedian, als ihm sein Leben entgleitet. Plötzlich wird es für ihn die reinste Herausforderung, morgens überhaupt aus dem Bett zu kommen, geschweige denn, seinen Junggesellenhaushalt zu schmeißen oder soziale Kontakte zu pflegen. Als sein Leidensdruck steigt und er einen Psychotherapeuten aufsucht, steht schnell die Diagnose „Depressionen“. Mit rabenschwarzem Humor versucht er, diesem Leiden zu begegnen und es zu enttabuisieren. Denn die meisten Menschen unserer Gesellschaft können mit psychischen Erkrankungen nun einmal nichts anfangen und wissen nicht, wie sie Menschen, die an solchen leiden, begegnen sollen; bzw. darf es diese einfach nicht geben, weil „der Junge doch eine ganz normale Kindheit hatte und doch so ein glückliches, fröhliches Kind war“. Das Buch schafft es meines Erachtens nach, einen guten Einblick in das Erleben und Denken von Menschen mit Depressionen zu geben. Schnell wird klar, welcher Kraftaufwand benötigt wird, für scheinbar ganz alltägliche Aufgaben, und vor welch scheinbar unlösbare Widrigkeiten die Betroffenen immer wieder gestellt werden. Mir gefiel das Buch aufgrund des Tabubruchs und der authentischen Darstellung seines Alltags. Das Ende empfand ich als gut gewählt, da es aufzeigt, dass auch nach einem absoluten Tiefpunkt wieder die Sonne am Horizont erkennbar werden kann, wenn man sich dafür entscheidet und kämpft. Dass dies nur mit Hilfe des sozialen Umfelds gelingen kann, wird hier klar deutlich.

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  • Über das Leben mit Depression

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    AngiF

    AngiF

    05. January 2016 um 12:46

    Mit seinem Buch "Morgen ist leider auch noch ein Tag. - Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet" legt der Autor Tobi Katze einen äußerst intimen Erfahrungsbericht über den Umgang mit der Krankheit Depression vor. Er gibt dafür viel von sich und seinem Leidensweg preis. Tobi Katze schreibt offen und ehrlich auch über weniger nette Reaktionen aus seiner Umwelt. Und doch schreibt er überwiegend in einem humorvollen bis sarkastischen Stil, der trotz der Schwere des Themas, mich als Leserin, oft schmunzeln lässt. Ich als Betroffene habe mich selbst oft in Tobi Katzes Schilderungen wieder entdeckt und muss sagen, dass mir sein Buch auch durchaus Hoffnung gegeben hat und mich ein wenig wachrütteln konnte. Gerne vergebe ich diesem Sachbuch seine verdienten fünf von fünf möglichen Sternen und möchte es weiter empfehlen an Betroffene und Interessierte, sich mit dem Thema Depression auseinander zu setzen. Depression ist eine Krankheit und sollte als solche behandelt werden, ganz ohne negativen Touch, der leider in manchen Köpfen fest zu sitzen scheint. http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/01/morgen-ist-leider-auch-noch-ein-tag-von.html

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  • Persönliches wird gesellschaftlich Wertvoll

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    JayTi

    JayTi

    22. November 2015 um 17:09

    Die Depression schleicht sich unbemerkt bei Tobi ein. Er verlässt seine Wohnung tagsüber nicht und verbringt die meiste Zeit im Bett, während er sich zugleich daran stört, dass er eben nur im Bett liegt. Wenn er sich doch mal aufrafft, dann nur, um sich mit ausreichend Bier auf der nächstbesten Party zu betäuben. Sein Dauergrinsen, dass er dabei aufsetzt, versteckt gekonnt die Leere in seinem Inneren, damit niemand merkt, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Der Schreibstil und die Stimmung dieses Buches haben mich sehr an Vollidiot von Tommy Jaud erinnert, so sehr, dass ich mich beim Lesen selbst bei folgenden Gedanken ertappt habe: Was für ein Idiot ist das? Warum macht Tobi Katze nicht einfach etwas dagegen? Doch so einfach ist es nicht. Eine Depression ist eine ernste Krankheit, die einem versagt, einfach mal etwas zu tun. Warum gibt es Leser, die das Buch als zäh oder monoton beschreiben oder Leser, die das Buch gar nicht erst durchhalten? Die Antwort ist einfach: Wenn ein depressiv Erkrankter seine Krankheit wie ein Buch aus der Hand legen könnte, er würde es sicher tun! Persönlicher und eindringlicher könnte Tobi Katze uns seine Depression und seine damit einhergehenden Gefühlszustände nicht nahebringen. Die Leser beschreiten den Weg durch die Krankheit gemeinsam mit Tobi, hinweg über tragische Ereignisse bis hin zur Reflektion, zu wachen sowie positiven Momenten. Sehr kompakt in Buchform erlebt man mit, was es heißt, dem Leidensdruck einer Depression ausgesetzt zu sein, ohne etwas dagegen ausrichten zu können. Am Ende kann man vielleicht nicht gänzlich verstehen, aber immerhin ein stückweit einschätzen wie sich eine Depression anfühlen muss. Obwohl ich ein Fan von schwarzem Humor bin, trifft der Zynismus, der im Zusammenhang mit diesem Buch als Humor bezeichnet wird, nicht ganz meinen Geschmack. Es ist jedoch die individuelle Art des Autors, mit seiner Krankheit zurecht zu kommen, sodass ich diese Umgangsweise nur aufrichtig schätzen kann! Wer eine allzu humorvolle und witzige Autobiografie zu einem gar nicht so witzigen Thema sucht, der sollte das Buch besser nicht lesen. Gleiches gilt für denjenigen, der eine sachlich ernste Aufklärung und damit eine Art Allgemeingültigkeit in Bezug auf das Thema erwartet. Wen jedoch die individuelle und zynische Umgangsweise des Autors mit seiner Depression interessiert und hofft, diese Krankheit dabei tatsächlich nachempfinden zu können, dem kann ich das Buch mit einer eindeutigen Kaufempfehlung wärmstens ans Herz legen! Es trägt dazu bei, gesellschaftlich geprägte Vorurteile und Nichtwissen beiseite zu kehren. Denn den Betroffenen sollte man entgegenkommen, sodass sie weniger das Gefühl haben, sich für ihre Krankheit rechtfertigen zu müssen. Mal ehrlich: Wem macht man schon einen Virusinfekt zum Vorwurf? www.wortbildwerke.wordpress.com

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  • Endlich! Ein Buch, das verstehen hilft.

    Morgen ist leider auch noch ein Tag
    Helles_Leuchten

    Helles_Leuchten

    In "Morgen ist leider auch noch ein Tag" erzählt Tobi Katze von seinem Leben mit Depression, von dem "Nicht-Wollen-Können", der Leere und dem andauernden Gefühl des nicht Liebenswertseins. Das tut er auf recht humorvolle Art und Weise, beweist dabei beweist zugleich Tiefgang und Authentizität. Dem Autor gelingt es, die Volkskrankheit Nr. 1 unter den psychischen Erkrankungen einem breiten, auch unbedarften Publikum zugänglich zu machen und ein realistisches Bild der gar nicht so selten tödlich endenden psychischen Störung zu zeichnen. Ich selbst bin mit dem Krankheitsbild aus beruflichen Gründen vertraut, kenne den Leidensdruck der Bertroffenen und mache immer wieder die Erfahrung, dass ein erkrankter Mensch stets auch gegen die Vorurteile der Gesellschaft ankämpfen muss - und das in einer Situation, in der er kaum sich selbst gewachsen ist. Gerade deshalb bin ich Tobi Katze dankbar für dieses Buch und die Lobby, die er damit schafft. Psychische Krankheiten sind tatsächlich nicht so offensichtlich, wie ein Beinbruch. Dennoch lassen sie eben auch nicht als Zeichen individueller Schwäche interpretieren. Multiple Bedingungsfaktoren begünstigen zumeist den Ausbruch einer Depression, die sich dann in den augenscheinlichen Veränderungen im Erleben und Verhalten des Betroffenen sowie zudem in neurologischen Korrelaten als "Stoffwechselstörung des Gehirns" erkennen lässt. Aufklärung, wie in Form dieses Buches, trägt zum Verständnis bei und erlaubt denjenigen, die an einer Depression leiden, offen mit ihrer Krankheit umzugehen und sich nicht verstecken zu müssen.

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    BeeLu

    BeeLu

    26. October 2015 um 16:21
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