Tobias Bachmann

 4.1 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Mängelexemplare 3: Haunted, Dark Poems und weiteren Büchern.
Tobias Bachmann

Lebenslauf von Tobias Bachmann

Tobias Bachmann wurde 1977 in Erlangen geboren und veröffentlicht seit 1998 erzählungen, Novellen und Romane; unter anderem der gemeinsam mit Markus K. Korb verfasste Episoden-Roman "Das Arkham-Sanatorium" (2007, Atlantis Verlag) sowie der als bester deutschsprachiger Horrorroman 2009 mit dem Vincent Preis ausgezeichnete Roman "Dagons Erben" (2009, Basilisk Verlag). Tobias Bachmann ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie im Fränkischen Seenland.

Neue Bücher

EISkalt. Ein Fall für Herbert Eis.

Neu erschienen am 09.12.2018 als Taschenbuch bei Amrun Verlag.

Alle Bücher von Tobias Bachmann

Sortieren:
Buchformat:
Mängelexemplare 3: Haunted

Mängelexemplare 3: Haunted

 (16)
Erschienen am 22.05.2015
Dark Poems

Dark Poems

 (2)
Erschienen am 15.09.2017
Novalis' Traum

Novalis' Traum

 (1)
Erschienen am 29.09.2006
De Profundis

De Profundis

 (0)
Erschienen am 03.06.2017
Spiel der Ornamente

Spiel der Ornamente

 (0)
Erschienen am 31.05.2018
Michael Schmidt (Hrsg.) - Zwielicht

Michael Schmidt (Hrsg.) - Zwielicht

 (0)
Erschienen am 14.02.2012
Totgeträumt

Totgeträumt

 (0)
Erschienen am 24.04.2015
EISkalt. Ein Fall für Herbert Eis.

EISkalt. Ein Fall für Herbert Eis.

 (0)
Erschienen am 09.12.2018

Neue Rezensionen zu Tobias Bachmann

Neu
thenights avatar

Rezension zu "Dark Poems" von Tobias Bachmann

Dark Poems
thenightvor einem Jahr

Wieder einmal hat mich zu allererst das Cover eines Buches dazu verleitet es lesen zu wollen, die Augen der Frau haben mich in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen ich hätte da stundenlang drauf gucken können. Aber irgendwann sollte ich ja auch mal die Geschichten lesen und ich wusste ja das mich nicht nur Storys toller Autoren erwarten sondern auch weitere Illustrationen Mark Freiers.
Nun heißt es ja, man solle ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen, denn dies kann sowohl zu Enttäuschungen führen, falls der Inhalt nicht den Erwartungen entspricht, oder aber auch verhindern das man ein wirklich gutes Buch liest, wenn das Cover nicht gefällt und man es deshalb nicht zur Hand nimmt.Ob mich mein gutes Gefühl beim ersten Anblick des Buches getrogen hat,verrate ich euch natürlich auch.

Da mir einige der Autoren schon bekannt waren, wusste ich natürlich worauf ich mich einließ. Vincent Voss, Faye Hell und Markus Korb, sind mir als Verfasser von Horror Stories schon länger bekannt und ich liebe ihre Bücher, Rezensionen dazu findet ihr hier auf meinem Blog.
Mark Freier kannte ich bisher nur als Illustrator, aber als wäre das nicht genug, hat er auch noch ein nicht zu unterschätzendes Talent für düstere Geschichten. Andere Autoren die zu dieser Anthologie beitrugen, waren mir nur vom Namen her ein Begriff und den einen oder anderen kannte ich gar nicht.
Ich gehe nicht auf die einzelnen Geschichten ein, meiner Meinung nach, geht das bei Kurzgeschichten nicht ohne zu viel zum Inhalt zu verraten. Jede Einzelne zeichnet sich durch einen besonderen Schreibstil, eine besondere Idee oder die Umsetzung eines bewährten Themas aus. Seien es nun neue Erkenntnisse über Vampire die wir in einer der Geschichten gewinnen oder darüber das Geschwisterliebe nicht selbstverständlich ist. Alisha Bionda hat ein gutes Händchen bewiesen als sie die einzelnen Storys zusammentrug, nur die Uhrzeit zwang mich dazu das Buch aus der Hand zu legen, je mehr ich las, desto mehr freute ich mich auf die nächste Geschichte und die Nächste....

Vielen Dank an die Autoren: Tobias Bachmann, Barbara Büchner,Frank G. Gerigk, Faye Hell, Florian Hilleberg, Jörg Kleudgen, Markus K.Korb, David Seinsche, Vicent Voss, Guido Krain und Mark Freier, für die spannenden Geschichten.
Und natürlich an Alisha Bionda für das Leseexemplar.

Kommentieren0
10
Teilen
DaRoSos avatar

Rezension zu "Dark Poems" von Tobias Bachmann

Bruchstückhaft vermehrt, zu Abermillionen Splitterexistenzen
DaRoSovor einem Jahr


Mit „Dark Poems“ vereint Alisha Bionda elf Autoren, die, inspiriert von den düsteren Werken von Mark Freier, die unbeschienene Seite der Poesie darlegen.
 
 
Barbara Büchner – Die Männerfresserin (14 Seiten)
Eine Geschichte in der Geschichte, erzählt von Mr. Hewitt, einem Erforscher es Übersinnlichen:
Noel und seine Mutter finden immer neue Herren, die sich ihrer „Obhut“ annehmen. Dass diese Gönner alsbald versterben ist auf das „gute Händchen“ von Madame zurückzuführen, die der Zufälligkeit eine gewisse Bestimmung zu geben scheint…
-
Barbara Büchner schenkt hier eine Novelle, die weniger von der Handlung, als der Sprache zu Leben scheint. Den Inhalt im ersten Moment überhaupt nicht wahrnehmend, schwelgt man in einer phantastischen Kreation aus wortgeschaffenen Gemälden, die den Leser in eine Handlung, in eine, dem Buchtitel folgend, dunkle Poesie geleiten…
- 5 von 5 -
 
 
Vincent Voss – Nachbarn (12 Seiten)
Die lieben Nachbarn… . Also eigentlich sind die neuen Nachbarn Sandro ja schon von Anfang an suspekt. Die Gerüche und Geräusche, die bisweilen aus der Wohnung dringen, machen die Sache nicht gerade besser. Und dann auch noch die Fliegen…
-
Ich liebe diesen dreckig-grinsenden Horror von Vincent Voss einfach! Mit (s)einer herrlichen Selbstverständlichkeit entartet er die Banalität des Alltags zu dieser einen Unmöglichkeit – zu diesem nackten Horror! Und, als wäre die reine Tat, welche Voss dem Leser roh serviert nicht schon genug, lässt er die Folge, die Resonanz des Unausweichlichen, als Samen im nahrhaften Boden der Phantasie.
Und jetzt geht’s erstmal zu den Nachbarn, schauen, was da so poltert…!
- 5 von 5 -
 
 
Jörg Kleudgen – Narbenherz (26 Seiten)
Ein Herzinfarkt. Banal wie endgültig.
Es war ein Herzinfarkt der das Leben von Frank einfach beendete…
…zu beenden schien.
Denn als er wieder zu sich kam, schien er äußerst lebendig! Wo auch immer er sich befand – und warum auch immer der Fremde ihn Narbenherz nannte…
-
Aus der Tristesse der Alltäglichkeit entführt Jörg Kleudgen den Leser in einen rasanten Krimi im Gewand von Al Capone, wirft ihn förmlich in die Eskalation der Übernatürlichkeit und verlässt ihn schließlich mit einer beinahe schon entspannenden Relativierung des (Ab)Lebens.
Ein Crime-Noir im Horror-Maßanzug, der im klassischen Stil mit einem klassischen Setting aufwartet.
- 5 von 5 -
 
 
David Seinsche – Lapua (14 Seiten)
Tuomas hat sie gesehen. Er ist sich ganz sicher! Man könnte es auf das Hagelkorn schieben, das ihm am Kopf getroffen hat, aber so einfach ist es nicht. Sie war da: Die Frau in Weiß. Und plötzlich war sie verschwunden. Auch wenn sein Vater ihm nicht zu glauben scheint, weiß Tuomas, was er gesehen hat…
-
David Seinsche entführt den Leser in eine Art von finnischer Folklore (eventuell sogar tatsächlich eine finnische Folklore?).
So schön die Reise mit Tuomas auch ist, entfernt sie sich zum einen zu sehr von der Illustration: mir fehlt schlichtweg die Weite; stattdessen „informiert“ David Seinsche schon beinahe – für mich zu punktuell und direkt.
Zum anderen verliert die Novelle gerade gegen Ende zuviel ihrer Möglichkeit und bettet sich, gleichwohl sehr bequem, in der Mäßigkeit.
Nichts desto trotz eine hübsche und kurzweilige Mystery-Novelle.
- 4 von 5 -
 
 
Faye Hell – Alma Mater (15 Seiten)
Cathrin ist als Psychologin einiges gewöhnt, doch ihr neuster Patient, Damian, ist schon etwas besonderes!
Nicht nur, dass er einfach so in der Praxis gestanden und um einen Termin gebeten hat.
Nicht nur, dass er scheinbar fest daran glaubt, was er erzählt – ja, es förmlich zu leben scheint.
Er hat auch etwas anziehendes – irgendetwas, das Cathrin nicht loslässt…
Sie könnte sich glatt in ihn verlieben…
-
Während ich „Alma Mater“ gelesen habe, dachte ich mir, dass es hier zwei Möglichkeiten gibt: entweder Faye Hell kann es wirklich, oder es wird ein Fiasko werden. Kurz und knapp: sie kann es wirklich!
Sie kratzt nicht an der Grenze zu einer larmoyanten Theatralik, sondern tanzt auf eben dieser Grenze einen grotesken Tanz, so dass es zu keiner Sekunde triefend wird, sondern gesättigt – großes Kino!
- 5 von 5 -
 
 
Markus K. Korb – Die dunkelnde Schwärze (34 Seiten)
Sandra und Heiko stehen auf den Kick! Naja, insbesondere Heiko sieht sich gerne als eine Art Geisterjäger. Da ist es ja geradezu als Pflicht zu betrachten in das alte Herrenhaus, Harlaxton Manor, zu fahren, um auf Geisterjagd zu gehen.
Lady Godiwan, die Besitzerin des Anwesens, erzählt den beiden die Geschichte um das Anwesen und warnt sie auch – doch wer lässt sich von so etwas schon beeindrucken…?
-
Alleine der Titel ist schon so herrlich – dieses tastbare Nichts, diese finsteren Schwaden, die als zähe Unbeschreiblichkeit über den Boden kriechen…
Korb orientiert sich hier an einem klassischen Setting, welches er bis zuletzt aufrecht zu halten weiß. Und eben dieser Schluss, weiß eine böse Überraschung bereit zu halten…
- 5 von 5 -
 
 
Florian Hilleberg – Familiaris (16 Seiten)
Gouda ist nicht irgendeine Katze, sondern der beste Freund von Felix und ein festes Familienmitglied. Natürlich verschwindet Gouda also auch nicht einfach so, sondern es muss etwas passiert sein.
Andreas Meiringer, ein praktizierender Satanist, braucht Opfergaben, für seinen Meister. Katzen treffen sich da eben ganz gut – Katzen wie Gouda…
-
Der erste und bisher einzige Katzen-Krimi, den ich bis dato gelesen habe ist „Felidae“.
Der erste und bisher einzige Katzen-Horror, den ich gelesen habe ist „Familiaris“ – und so untypisch diese Novelle daherkommt, so schön ist sie!
Insbesondere die Interpretation, welche Florian Hilleberg dem Leser lässt – dieses beinahe schon freche Spiel mit dem klassischen Horror und der letztlich biederen Realität, machen diese Novelle aus.
- 5 von 5 -
 
 
Tobias Bachmann – Spiegel der Seele (17 Seiten)
Soul ist tot. Und auch wenn es erst der zweite Blick war, der ihm die Liebe zu ihr zeigte, so ist es nicht weniger schwer sie ziehen zu lassen!
Sie war einfach besonders – sie war eben auch ganz anders, als die anderen. Ein wenig verrückt, provokant und letztlich einfach liebenswert. Doch jetzt ist sie tot – glaubt er.
-
Ein Roman – in diesem Glauben, diesem Gefühl, trägt Tobias Bachmann den Leser über die Seiten.
Ein Roman, der verbirgt – diese Erzählung, welche scheinbar unter den Seiten darauf wartet…
Ein Roman, der verschleiert – diese Geschichte, die mich hinter den Worten und einzelnen Buchstaben förmlich anzustarren scheint…
Ein Roman, der eigentlich gar keiner ist, sondern eine schaurig-schöne Gothic-Novelle, ein Paradoxon, eben dieser eckige Kreis, dessen Dramaturgie nicht aufgeblasen überschwappt, sondern in stiller Melancholie eine weitere Ebene der Traurigkeit schafft.
Dunkle Epik, die offenbart…
- 5 von 5 -
 
 
Mark Freier – Die Wiedergeburt (14 Seiten)
Exzessiv, ausschweifend und ungezügelt – das ist das Leben des „Dreigestirns“, Prof. Marian van Wegen, Dr. Eisenzahn, Dr. Liebwitz und Bruno Stolinski.
Wilde Orgien, die jegliche Grenze hinter sich lassen, sollen von ihnen gefeiert werden!
Und auch noch weitere Grenzen sollen sie überschritten haben…
-
Jetzt kann der Typ nicht nur zeichnen, sondern auch noch schreiben…!
Es ist diese herrliche Unförmigkeit der Kunst, mit welcher Mark Freier zu betören weiß – nicht im Stil, sondern der unkommentierten Darstellung dieser.
Mark Freier nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Obszönität, tief in die Unaussprechlichkeit, welche er zwar auch keinen Namen schenkt, wohl aber zu benennen weiß.
So schwadroniert er nicht einfach über das Verlangen, sondern manifestiert es, als unbändige Schöpfung und ewig hungernden Drang und stillt schlussendlich das Bedürfnis mit dem Wissen um die Unbändigkeit der finalen Entscheidung.
- 5 von 5 -
 
 
Frank G. Gerigk – Sohn der Düsternis (8 Seiten)
Eine Mutter und ihr Kind – alleine.
Eine Mutter und ihr Säugling, die verlassen durch die Ungewissheit eines von den Türken belagerten Rumäniens wandern; flüchten, um dem Leben zu begegnen, nachdem sie dem Tod bereits einmal entkommen sind…
-
Der Beginn offeriert eine Reise, ein Ziel, welches den ursprünglichen Anfang vergessen lässt. Man begleitet die geglaubte Unschuld, schützt sie und richtet – richtet in gutem Gewissen des Halbwissens und streitet so mit den geglaubten Schützlingen.
Im Ende wächst aus der bisweilen blinden Wahrscheinlichkeit ein düsteres Erwachen, ein Neubeginn – das Erbe der ersten Blutlinie.
- 5 von 5 -
 
 
Guido Krain – Schwesterchens Dunkelheit (36 Seiten)
Jüngere Geschwister zählen allzu oft zum schlimmsten, was im Leben des älteren Geschwisterteils passieren kann.
Bei Tabea ist es wahrhaftiger Hass, was sie ihrer kleinen Schwester Lisa entgegen bringt – selbst nach dem Tod von dieser…
-
„Schwesterchens Dunkelheit“ labt sich zu Beginn an einer unverhohlenen Groteske, schweift bisweilen weit über die Morbidität und findet sich alsbald in einer Art von Horror-Thriller.
Man spürt immer wieder die Sci-Fy-Wurzeln von Guido Krain, die sich zwar gelegentlich unwillentlich anfühlen mögen, doch nie unkontrolliert! Und so schafft er es geradezu unverhofft ein wortwörtlich „wahnsinniges“ Finale zu schaffen – denn wer glaubt nicht an „Happy Ends“?
- 5 von 5 -
 
 
 
Jede Novelle gleich einem Vers und doch in sich autark und frei, bildet sich in dieser Gemeinsamkeit ein unglaublicher Epos.
„Dark Poems“ ist eine musische Reise durch die abgewendeten Gefilde, durch jene düsteren Utopien, die in aller Stille um den Nachtmahr wissen; jene dunklen Ecken, die weniger das Licht verschlucken, als sich, wissend um den Schein, entfalten und darbieten.


Insbesondere hier findet sich die Besonderheit von „Dark Poems“ – statt sich in Finsternis und Schwärze zu verlieren, wissen die Künstler um das Spiel des Lichtes, welches die Dunkelheit nährt und die Düsternis weckt. Wissen um den Tanz der Schatten, um die Farbenpracht der Dunkelheit und ihre Reise durch und in das Licht und schließen so den Kreis, der weder Anfang noch Ende kennt – denn so wie Mark Freier die Worte gemalt, hat jeder Autor sein Gemälde geschrieben.


Statt den einleitenden Illustrationen von Mark Freier antizipierend die Individualität zu rauben, schenken die Autoren, jene „Schattenkünstler“, ungefesselte Interpretationen und freie Perspektiven, die so unendlich in das Licht zu reichen scheinen, wie es nur die Dunkelheit vermag.


Den Teil als Ganzes und das Ganze als Bestand des Gesamten – Kunst als Superlativ.


-

Kommentieren0
0
Teilen
Yoyomauss avatar

Rezension zu "Mängelexemplare 3: Haunted" von Tobias Bachmann

Eine bunte Mischung aus Gruselgeschichten und jenen, die es vielleicht einmal werden wollen.
Yoyomausvor 3 Jahren

Jeder kennt sie. Die Momente, wenn man ein Geräusch hinter sich hört, einen Schatten huschen sieht und sich einem die Nackenhaare aufstellen. Der Mensch gruselt sich seit jeher und durch Geschichten über Geister und Dämonen werden diese Gefühle der Beklemmung und Angst bei dem einen Menschen mehr und bei dem anderen weniger geschürt. In dieser Sammlung haben sich 14 Autoren zusammen gefunden und die unterschiedlichsten Geschichten geschrieben. Wir begegnen stimmungsvollen Bildern und Gedichten, bekommen einen ersten Einblick in die Geschichte durch einen handgeschriebenen Satz der Autoren. Wir werden mit Ängsten konfrontiert, die die Menschheit seit jeher beschäftigen. So gibt es dunkle Keller, verschlossene Räum, verlassene Häuser, heimgesuchte Anwesen sowie teuflische und geisterhafte Begegnungen. Macht euch bereit für Geschichten, die euch den Atem anhalten lassen, aber auch Geschichten, die ihr vielleicht gar nicht so gruselig empfindet.

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss gestehen, dass ich mir, als ich mich für die Runde beworben habe, viel mehr Nervenkitzel versprochen habe. Das Buch wird mit einem stimmungsvollen Gedicht eingeleitet und auch jede Geschichte mit einem passendem Bild und einem handschriftlichen Zitat des jeweiligen Autors. Die Gedichte und die Bilder finde ich okay, die Zitate sind oft verschenkte Seiten, denn oft haben die Autoren so unleserlich geschrieben, dass man sich gar nicht mal die Mühe macht, um sie zu entziffern, das finde ich persönlich sehr schade, denn das nimmt dem Buch ein bisschen die Stimmung. Auch die Geschichten sind nicht alle mein Fall gewesen. Jede Geschichte trägt das Herzblut der Autoren und man erkennt, dass sich auch jeder wirklich Mühe gegeben hat, aber manche Geschichten sind verwirrend oder sehr lahm geschrieben, währen manche wirklich Nervenkitzel entstehen lassen - zumindest bei mir. Richtige Horrorfans werden über jede Geschichte wahrscheinlich nur müde lächeln. Manche Geschichten haben ein abgeschlossenes Ende, manche enden so offen, dass man sich noch dazu reimen kann, was passiert ist und was noch passieren könnte. Sicher regt das die Fantasie an, ich persönlich bevorzuge aber Geschichten, die abgeschlossen sind und keine weiteren Fragen offen lassen. 

Meine drei Lieblingsgeschichten:

1. Der Spuk auf Lakewood Manor: Zwei Detektive begleiten ihren Mandanten auf eine einsame Insel und versuchen seinem Problem auf die Spur zu kommen.

2. Auf dem Silbertablett: Ein Mann muss sich seiner Angst vor einem verlassenen Krankenhaus stellen, in dem er ein Jahr seiner Kindheit verbracht hat.

3. Die Geschichte von Jimmie Rocks letztem Album: Ein Musiker kauft ein abgelegenes Haus und verschwindet. Sein Freund beginnt ihn zu suchen und begegnet den dunklen Mächten.

Im Großen und Ganzen möchte ich sagen, dass man diese Sammlung durchaus einmal gelesen haben kann. Da es sich hier um Kurzgeschichten handelt, eignen sie sich sehr gut, um zwischendurch ein bisschen zu schmökern. Ich habe jeden Tag in der Frühstückspause gelesen, es war ein netter Zeitvertreib. Trotzdem kann ich dem Buch nur drei Sterne geben, weil es mich nicht wirklich überzeugt hat.

Kommentieren0
17
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
MichaelSchmidts avatar
Dies ist der Auftaktband des Magazins Zwielicht, das ursprünglich im Verlag Eloy Edictions erschienen ist und jetzt als Create Space Buch und als E-Book über Amazon erhältlich ist. Zwielicht 1 gewann den Vincent Preis 2009.
Infos zum Buch: http://defms.blogspot.com/2012/02/zwielicht-1-ebook.html

Ich verlose drei Taschenbücher und zwei E-Books für eine Leserunde.
Zur Leserunde
Amrun_Verlags avatar

Hallo liebe LovelyBooks-LeserInnen,

wir laden euch recht herzlich zur Leserunde zu unserer gruseligen Anthologie  "Mängelexemplare: Haunted" ein.

Am Ende des Glaubens fangen sie an zu existieren. Wenn der Gong um Punkt Mitternacht zwölfmal schlägt und die Geisterstunde einläutet, wird uns Menschen das Fürchten gelehrt. Denn seit jeher verfolgen Spuk- und Gespenstergeschichten vornehmlich ein Ziel: dem Leser einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen. Die geheimnisvollen unstofflichen Wesen sind dazu prädestiniert, Angstzustände auszulösen und eine Gänsehaut hervorzurufen. Dreizehn packende Spuk- und Geistergeschichten über unheimliche Erscheinungen, musikliebende Besessene, düstere Schatten, flüsternde Häuser und vieles mehr.

Mängelexemplare: Haunted – dreizehn illustrierte Spuk- und Geistergeschichten von Tobias Bachmann, Markus K. Korb, Vincent Voss, Stefanie Maucher, Melanie Ulrike Junge, Fred Ink, Benar Leston, Constantin Dupien, Xander Morus, Melisa Schwermer, Regina Müller, Lisanne Surborg und Christian Sidjani Herausgegeben von Constantin Dupien

Autor und Herausgeber Constantin Dupien wird euch während der Leserunde gerne zur Verfügung stehen!

Wir stellen euch zehn eBooks sowie fünf Taschenbücher zur Verfügung. Bewerben könnt ihr euch bis zum 27.10.2015. Bitte nehmt nur an der Leserunde teil, wenn ihr euch aktiv daran beteiligen wollt und im Anschluss eine Rezension verfasst.

Ihr seid interessiert? Dann beantwortet bitte folgende Frage:

Du bist ein echtes Mängelexemplar. Zu früh gestorben, als Geist ohne rechte Heimat erwacht. Wo würdest du spuken wollen, wenn du nach einem neuen "Zuhause" suchst?

Bitte gebt in eurer Bewerbung auch an, welches eBook-Format ihr benötigt (epub oder mobi) oder ob ihr ein Taschenbuch bevorzugen würdet. Bedenkt bitte, dass die Anzahl der Taschenbücher begrenzt ist. Wenn ihr euch für beides bewerbt, steigen eure Chancen.

Bewerben sich mehr als fünfzehn TeilnehmerInnen um die zur Verfügung gestellten Exemplare, entscheiden wir aus den eingegangenen Bewerbungen.

Euer Amrûn-Team

Zur Leserunde
bachis avatar

Seit jeher faszinieren und beunruhigen Träume den Menschen. Im Traum begegnen uns Personen, die längst verstorben sind. Wir befinden uns unversehens in fernen Dimensionen. Fremde, unvorstellbare Wesen sprechen zu uns, und wir selbst sind im Besitz von Fähigkeiten, die uns im Wachen völlig unmöglich erscheinen. Würde uns jemand von real stattgefundenen Traumerlebnissen erzählen, so müssten wir an seinem Verstand zweifeln. Doch was würden wir nicht alles tun, um unsere Träume festzuhalten? Wie fängt man einen Traum? Angenommen, jemand würde eine Maschine bauen, mit der man Träume in die Wirklichkeit holen könnte; wie würde die erträumte Ewigkeit aussehen?

Tobias Bachmann hat in diesem Buch elf Traumgeschichten zusammengestellt. Albtraumgeschichten und Erzählungen über die Träumer selbst, führen dem Leser unter anderem vor Augen, wie man Träume fängt, wie man sich eine Traummaschine bastelt, wie man erträumte Insekten vernichtet, wie man weggeträumte Seelen befreit, wie man der Ewigkeit entkommt, oder wie man träumend seinen Nachtdienst verbringt.

Nur träumen müssen Sie noch selbst …

>>> Das Buch gibt es zwischenzeitlich in einer überarbeiteten Ausgabe als E-Book! Mit einem neuen Cover, gestaltet von Timo Kümmel.

Zum Thema

Community-Statistik

in 33 Bibliotheken

auf 5 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks