Tobias Daniel Wabbel

 5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Die Templerkathedrale, Der Templerschatz und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Tobias Daniel Wabbel

Tobias Daniel WabbelDie Templerkathedrale
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Die Templerkathedrale
Die Templerkathedrale
 (1)
Erschienen am 05.03.2012
Tobias Daniel WabbelDer Templerschatz
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Der Templerschatz
Der Templerschatz
 (1)
Erschienen am 23.08.2010
Tobias Daniel WabbelIm Anfang war (k)ein Gott
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Im Anfang war (k)ein Gott
Im Anfang war (k)ein Gott
 (0)
Erschienen am 13.02.2004
Tobias Daniel WabbelDie Templerkathedrale: Der Geheimcode von Chartres
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Die Templerkathedrale: Der Geheimcode von Chartres

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Rezension zu "Die Templerkathedrale" von Tobias Daniel Wabbel

Rezension zu "Die Templerkathedrale" von Tobias Daniel Wabbel
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Als ich das Vorgängerwerk „Der Templerschatz. Eine Spurensuche“ vom Tobias Daniel Wabbel zuende gelesen hatte, wusste ich seinerzeit, dass ein Dogma der Geschichte gefallen war – zu Fall gebracht von einem jungen deutschen Autor, der sich daran gemacht hat, eins der größten Geheimnisse unserer Zeit zu lüften. Mit dem direkten Nachfolger „Die Templerkathedrale: Der Geheimcode von Chartres“ begibt sich Wabbel erneut auf eine Spurensuche, die – entgegen möglicher Erwartungen anhand des Titels – nicht völlig vom Begriff „Templer“ getragen wird, sondern diesen erst im weiteren Verlauf des Buches als Medium verwendet, dem Leser das Wunder der Kathedrale von Chartres näherzubringen.

Ob die Geschichte der Bundeslade, die offensichtlichen Parallelen zu einem der heiligsten Schätze der Menschheitsgeschichte, die Schilderung der teils längst vergessenen sieben antiken Künste, die Frage der Finanzierung der Kathedrale von Chartres samt ihres Baus innerhalb von 26 Jahren oder der Exkurs in den gotischen Baustil samt mathematischer Belege – Tobias Daniel Wabbel lässt nichts aus und keine Frage, die sich als Quintessenz der Erlebnisse und Schilderungen des Autors ergibt, offen. Die gesamte Erzählung wirkt wie aus einem Guss und selbst die mathematischen Gleichnisse, die nicht jedermanns Geschmack sein werden, liegen in Form des sprichwörtlichen roten Fadens klar auf der Hand: Hier wurde kein als Sachbuch getarnter Schundroman mit historischen Elementen veröffentlicht, sondern ein lebendiges und brillant recherchiertes Nachschlagewerk, das nicht nur durch die Art der Erzählung, sondern durch zahlreiche detaillierte Quellenbelege lebt und fesselt. Science Fiction ist etwas anderes, „Die Templerkathedrale“ ist Geschichtswissenschaft in ihrer unterhaltsamsten und lehrreichsten Form.

Genauer betrachtet mag „Die Templerkathedrale“ in der Fülle ihrer Informationen am Anfang erdrückend erscheinen, wer aber nach dem Lesen dieses Buches Architektur und speziell Kathedralen im allgemeinen nicht mit gänzlich anderen Augen wahrnimmt, ist deutlich am Kern dieses Werkes vorbeigeschrammt – vom historischen Bezug zum Templerorden, den der Autor perfekt in Szene setzt, einmal ganz zu schweigen. Das aktuelle Buch von Tobias Daniel Wabbel ist weit entfernt davon, ein trockenes Sachbuch zu sein, da der Leser den Autor in der Ich-Perspektive quasi auf Schritt und Tritt begleitet und an den Schlussfolgerungen Wabbels direkten Anteil hat: Langweilig wird es nie und wem das Vorgängerwerk noch zu wissenschaftlich war, wird hier durch die andere, lebendige Erzählweise auf seine Kosten kommen!

Fazit: Ein wenig „Indiana Jones“-Flair also gepaart mit den typischen Beobachtungen eines Touristen samt Fakten, Fakten und Fakten und dem – nun auch mathematisch belegten – Offensichtlichen schnürt ein ungemein spannendes und faszinierendes Literaturpaket, das sowohl dem Historiker als auch dem Gelegenheitsleser gefallen sollte, der einfach nur wieder einen weiteren Templerroman erwartet. Und um es schlussendlich in den Worten von Dr. Jones zu sagen, dessen Zitate uns durch das ganze Buch begleiten: „Nur der zur Buße bereite Mann wird bestehen“. Dem bleibt in Anbetracht von Demut vor Wabbels Entdeckungen nichts hinzuzufügen. Die Lösung liegt vor unseren Augen, wir müssen nur an sie glauben – denn in Anbetracht dessen, was bis heute noch verborgen ist und was Tobias Daniel Wabbel mehr als nur offensichtlich gelüftet hat, bekommt die bereits im „Templerschatz“ erzeugte Gänsehaut mit diesem Werk eine ganz neue Dimension!

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Rezension zu "Der Templerschatz" von Tobias Daniel Wabbel

Rezension zu "Der Templerschatz" von Tobias Daniel Wabbel
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Vorab: Wer denkt, im Rahmen der unzähligen Veröffentlichungen rund um den Templerorden und seine Geschichte hier nur eine weitere, inhaltlich fragwürdige Publikation in den Händen zu halten, sollte hier weiterlesen bzw. einen Vorabblick in „Der Templerschatz: Eine Spurensuche“ (unter http://tinyurl.com/37f75cl) risikieren. Der Autor, im Jahr 1973 geboren, Schriftsteller und Publizist, Journalismusstudent und Mitglied des Deutschen Fachjournalistenverbandes fasst das sprichwörtlich „heisse Eisen“ gezielt an und schien in den vergangenen Jahren weder Kosten noch Mühen gescheut zu haben, um diesem Buch den dringend benötigten Faktor der Glaubwürdigkeit verliehen zu haben, den eine solche Recherche dringendst benötigt. Das Ergebnis ist ein Sachbuch (und kein weiterer Science Fiction-Roman!), welches ältere Theorien kritisch betrachtet, hinterfragt und auch widerlegt.

Zehn Jahre hat Tobias Daniel Wabbel für dieses Werk recherchiert, grösstenteils vor Ort im Norden Frankreichs – eine lange Zeit für einen Menschen, eine lange Zeit für ein Buch, das es zu schreiben gilt. Ausgangspunkt für fast alle Überlegungen ist das Vermächtnis des letzten Templergrossmeisters Jacques de Molay, der an der Kerkerwand der Burg Gisors Spuren des Zeichens einer Jungfrau und eines Drachen hinterlassen hat. Der Leser darf sich dann ab Seite 58 fragen, ob de Molay am Ende seiner geistigen und körperlichen Kräfte war oder ob er in Anbetracht des nahenden Todes der Menschheit noch ein womöglich elementares Vermächtnis hinterlassen wollte. Auf dieser Frage bauen die Überlegungen des Autors auf und nehmen den Leser mit auf eine Reise der sachlichen Aufarbeitung von Themen, die bereits durch die Herren Baignent, Lincoln und Leigh begonnen, aber im Zuge des pseudo-journalistischen Sensationshypes in einer Sackgasse endete.

Der Autor greift Themen und Thesen der Geschichte auf, die das Turiner Grabtuch, die Gralslegende, „Baphomet“, den ominösen mumifizierten Kopf, die Rolle von Bernhard von Clairvaux, Abt Suger de Saint-Denis, die Bundeslade oder auch den wahren Grund für die Wahl des ersten „Templerhauptquartiers“ behandeln. Auch sprachliche Deutungen und Rückschlüsse sind Teil von Wabbels (und hier wiederhole ich mich: Stets belegten!) Überlegungen ebenso wie die literarischen Brückenschläge in Richtung der Parzival-Saga. Belegt und untermauert durch entsprechende Quellenangaben und aufgelockert durch viele persönliche Fotografien des Autors hat der (längst in seinen Bann gezogene) Leser quasi das Gefühl, im Nacken von Tobias Daniel Wabbel leibhaftig an der Suche nach dem einen, wahren Schatz der Templer teilhaben zu dürfen.

Am Ende des Buches ist Gänsehaut Programm (und mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, denn den Weg dahin muss jeder selbst erlesen!) – ein Geheimnis, welche die Jahrhunderte überdauert hat, scheint gelüftet und die Atmosphäre, die dieses Wissen beim geneigten Leser verursacht, lässt den Leser quasi vor Ehrfurcht erstarren. Sicher ist: Tobias Daniel Wabbel trägt belegbare Fakten zusammen, die viele Mythen, die sich um den Orden der Templer gerankt haben, logisch miteinander verbindet und belegt und wir erkennen letztendlich : Die wahre Lösung des Geheimnisses war schon immer vor unseren Augen, nur nie wissenschaftlich- und recherchetechnisch zu belegen. Tobias Daniel Wabbel ist dies – in den Augen eines Hobby-Historikers- & Theologen wie mir – eindrucksvoll gelungen (kleine recherchetechnische Ausnahme: Geoffroy de Charnay war nie der Grossmeister des Templerordens, sondern zur Zeit seines Todes Präzeptor der Normandie) und der Schleier über eins der grössten Mysterien der Geschichte scheint zumindest logisch gelüftet. Ob die Menschheit für das letzte Mosaikteilchen – den Schatz selbst – jemals reif sein wird, wage ich dennoch zu bezweifeln. Und wie die im Nachwort zitierte Kunsthistorikerin Dr. Waltraud Resch schreibt, ist es Tobias Daniel Wabbel „zumindest gelungen, ein Fenster mehr im elfenbeinernen Turm einschlägiger Theorien zu öffnen.“. Dem Sinn dieser Aussage ist nichts mehr hinzuzufügen!

Fazit: Pflichtlektüre für jeden, der hinter den Templern mehr als den Hype sieht, den zuletzt Dan Brown und vor ihm so viele andere Autoren heraufbeschwört haben – und für jeden Interessierten, der sich in dieses hochkomplexte Thema fundiert einlesen möchte! Jetzt sind die Wissenschaften der Archäologie, Kunstgeschichte und Historik gefragt, diese neuen und in meinen Augen eindeutigen Hinweise auch in ihre Betrachtungen miteinzubeziehen – Tobias Daniel Wabbel hat seine Sache mehr als nur „gut“ gemacht und vielleicht den Weg für mehr geebnet, als sich dieser junge Autor heute erträumen mag – denn wer kann sich heute schon dafür verantwortlich zeichnen, Dogmen der Geschichte offensichtlich zu Fall gebracht zu haben?

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