Tobias Elsäßer Für niemand

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Inhaltsangabe zu „Für niemand“ von Tobias Elsäßer

Drei Jugendliche, drei Schicksale. Sie kennen sich nicht, aber sie alle haben ein gemeinsames Ziel: Selbstmord. In einem Internetforum verabreden sich Sammy, Nidal und Marie, um gemeinsam zu sterben – ohne allerdings zu ahnen, dass sie beobachtet werden. Yoshua ist heimlicher Mitleser des Chats und versucht, das Ereignis zu verhindern. Tatsächlich gelingt es ihm, die Identität, die hinter den Nicknames steckt, herauszufinden. Doch als er zum vereinbarten Treffpunkt kommt, ist es für einige schon zu spät …

Lesenswert !

— sabas

sehr bewegend!

— KymLuca

Bis zum Ende hin spannend!

— HannahTizia

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  • Für niemand

    Für niemand

    KymLuca

    Ein recht kurzer Roman, über Suizid, Teenagerschwangerschaften, Liebe, Reich und Arm und Homosexualität. Der Schreibstil ist originell und hat mir sehr gut gefallen. Die kurzen Sätze passen zur Gefühlslage der Charaktere. Auch die verschiedenen Sichtweisen und das nicht alles direkt gesagt wird, sondern oft nur angedeutet, hat mir sehr gefallen. Dieses Buch regt zum Nachdenken an und hat mich sehr berührt. Sehr traurig, aber auch schön!

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    • 2

    lesebiene27

    20. March 2016 um 00:17
  • Vier Jugendliche, vier Leben, eine Geschichte

    Für niemand

    Moena

    20. January 2014 um 11:40

    Vier Jugendliche, vier Leben, jedes mit seinen eigenen Problemen. Sie kennen sich nicht, haben sich noch nie gesehen und trotzdem sind sie miteinander verbunden: Drei von ihnen planen in einem geheimen Chat ihren Tod, der vierte will sie retten. »Für niemand« ist ein Jugendbuch, das sich einem wichtigen Thema widmet: Selbstmord als letzten oder einzig möglichen Ausweg. Dabei behandelt Tobias Elsäßer das schwierige Thema gleich dreimal, denn jeder der drei Protagonisten hat einen anderen Grund, warum er nicht mehr leben möchte. Als Leser wird man darüber allerdings erst nach und nach eingeweiht, während man an der Seite der Protagonisten in kurzen Abschnitten jeweils abwechselnd deren Alltag und die geheimen Chatgespräche miterlebt. Für mich war das einer der Gründe, warum ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte, denn anfangs war mir völlig unverständlich, warum die drei ihr Leben am liebsten beenden wollen, und genauso wie Yoshua, der heimlich die Chatgespräche der drei mitliest, wollte ich mehr erfahren. Der zweite Grund, weshalb ich das Buch fast am Stück lesen musste, war Tobias Elsäßers Schreibstil. In nüchternen, meist ziemlich kurzen Sätzen werden die Leben der Jugendlichen beleuchtet, was an vielen Stellen fast schon emotionslos rüberkommt. Anfangs hätte ich nicht gedacht, dass so ein Stil zu diesem Thema passen könnte, aber es war genau diese Art des Erzählens, die das Buch für mich umso eindringlicher und bewegender machte. Die verschiedenen Figuren treten immer nur in kurzen Abschnitten auf und wechseln sich unregelmäßig ab. Dabei wird nicht alles gesagt, vieles muss man zwischen den Zeilen herauslesen oder selber zusammenreimen. Trotzdem erfährt der Leser genug, um mitfühlen zu können und geschockt zu sein. Die Beweggründe für den geplanten Selbstmord fand ich realistisch dargestellt und gerade deshalb so berührend. Besonders Marie hätte ich an vielen Stellen am liebsten einfach mal in den Arm genommen. Das Ende des Romans kam für mich ziemlich überraschend. Nicht nur, weil das 165 Seiten dünne Buch so schnell durchgelesen war, sondern vor allem, weil ich mit diesem Ausgang nicht gerechnet hätte. Trotzdem wirkt die Wendung stimmig und im Nachhinein wie die einzig mögliche Lösung. FAZIT Ein kurzer, aber intensiver Roman über ein immer aktuelles Thema.

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  • Erinnert mich an ein Drehbuch

    Für niemand

    MacBaylie

    23. August 2013 um 11:02

    Meine Meinung: Dieses Buch lässt mich ehrlich gesagt zwiegespalten zurück. Einerseits bin ich begeistert, andererseits lässt es mich relativ teilnahmslos zurück. So, wie es geschrieben ist, hätte dieses Buch, meinem Empfinden nach, ein Drehbuch sein können (auch, wenn ich keine Ahnung habe, wie ein Drehbuch auszusehen hat). Einen Film dazu könnte ich mir absolut bewegend vorstellen. Als Buch konnte es mich leider nicht ganz erreichen. Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass Tobias Elsäßer Drehbücher schreibt, was mich nach dieser Lektüre allerdings nicht wunderte. Die Geschichte wird in vielen kleinen Episoden aus Sicht der Jugendlichen erzählt. Trocken, schnörkellos und leider auch oft emotionslos. Beinahe ausnahmslos kurze abgehackte Sätze, die bisweilen wirklich eine enorme Wirkung haben, erschlagen sich hier  jedoch gegenseitig. Meiner Ansicht nach geht aufgrund der Häufigkeit die prägnante Wirkung verloren. Sammy, Nidal, Marie und Yoshua könnten unterschiedlicher nicht sein, aber sie werden alle im gleichen Stil abgehandelt und das fand ich schade. Ihre Individualität kam so leider nicht wirklich zur Geltung.  Mein Lieblingszitat aus dem Chat: „Okay. dann hab ich schon was, worauf ich mich freuen kann. Ich würde jetzt gerne deine Stimme hören. Das ist der Scheiß am Chatten. Man ist irgendwie verbunden, aber doch nicht richtig. Halb einsam. Halb befreundet. Halb am Leben. Was für ‘ne  Scheiße. Schlaf gut.“ (S.80) Fazit: Ein leider immer aktuelles, bewegendes Thema, auf eine, für mich, nicht ganz so bewegende Art umgesetzt. Ich hätte mir mehr Individualität für die Charaktere und etwas mehr Gefühl vom Schreibstil her gewünscht.

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  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    isipisi

    03. February 2013 um 16:33

    Mir wurde ein bisschen übel, als ich beim Barometer den Cursor von "Mystisch" auf "Realistisch" zog, da die Geschichte leider wirklich sehr realistisch ist, abgesehen von dem Hacker Yoshua, der das Chat-Gespräch "belauscht". Aber die Haupthandlung, nämlich, dass sich 3 Jugendliche umbringen wollen, ist mehr als realistisch. Leider. Inhalt Nidal erstellt einen Chat und sucht ihm Gleichgesinnte, die sich mit ihm zusammen das Leben nehmen. Unter den Namen Train, Whisper und Sailor unterhalten die 3 sich und vereinbaren den Treffpunkt, an dem sie ihr Leben beenden. Aber dann kommt alles anders.. Fazit Das Buch bekommt von mir 4 Sterne, da mich die Schreibweise am Anfang etwas irritiert hat, und ich kein Fan von Büchern bin, bei denen ich mich nicht von Anfang an auskenne. Story TOP und Thematik feinfühlig behandelt. Alles in allem ein Daumen nach oben!

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  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    achterbahnmaedchen

    09. February 2012 um 14:26

    ein buch,welches mich durch die schreibweise sofort fesselte.die sätze sind kurz,abgehackt und doch faszinierten sie mich und zogen mich in den bann der geschichte.
    das thema ist auch hier sehr sensibel - geht es um selbstmord - und ich habe das buch verschlungen.an sich jetzt nichts,was hängen bleibt,aber doch ein ganz nettes buch.mit guter story.

  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    Sarlascht

    31. December 2011 um 23:09

    Klappentext: „Du wirst frei sein. Ohne Angst. Ohne Erinnerung. Ist schließlich dein Leben. Wenn man schon nicht gefragt wird, ob man geboren werden will, ist es nur fair, dass man das Ende selber bestimmen darf.“ . Drei Jugendliche, drei Schicksale. Sie stellen sich die gleichen Fragen: Was bereust du? Was siehst du bei Nacht? Was suchst du? Nur eines verbindet sie: die Suche nach dem Ausweg. . Meine Meinung: Nidal sucht im Internet nach Menschen, die mit ihm sterben wollen. Melden darf sich jeder, doch erst wenn sie einen Fragenbogen ausgefüllt haben, entscheidet sich, wer die „Glücklichen“ sind. Samira „Sammy“ und Marie überzeugen mit ihren Antworten und so beginnt ein Chat zwischen den dreien, in dem sie sich über den Ort/Zeit des gemeinsamen Selbstmordes austauschen. Was sie nicht wissen, sie haben einen heimlichen Mitleser: Yoshua. Er arbeitet an einen Computerprogramm, mithilfe es ihm möglich ist, in geheimen Chatten mitzulesen. Zuerst nimmt er die Situation nicht ganz ernst, je konkreter allerdings die Vorstellungen werden, desto mehr Gedanken macht er sich darüber. . Das Buch ist ein Mix aus Chatgesprächen und dem Alltag der drei Hauptpersonen, durch diese Erzählungen lernt man sie langsam näher kennen. Auf den ersten Blick würde man nicht vermuten, welche Gedanken die drei in sich tragen, da sie funktionieren, ganz normale Jugendliche sind und genau dieser Zwiespalt macht dieses Buch zu etwas besonderen. Es zeigt, dass man nie wissen kann, wie ein Mensch tatsächlich ist, weil jeder eine Rolle spielen könnte, nur um dazuzugehören, nicht aufzufallen. Im Chat sprechen Nidal, Marie und Sammy nicht wirklich über die Gründe für ihren Suizid, doch durch ihre einzelnen Erzählungen setzt sich das Bild bei dem einzelnen zusammen, ergibt Sinn und zeigt, wie komplex es ist, woran man verzweifeln kann. . Was ich an der Geschichte gut finde: das Internet wird nicht verurteilt. Es ist zwar Mittel zum Zweck, wird aber deswegen nicht verteufelt. Was sehr positiv zu erwähnen ist, weil es einen doch auch hilft, Gleichgesinnte zu finden um sich auszutauschen. Warum ich es gut finde, kann ich jetzt nicht sagen, sonst würde ich das Ende verraten und dieses Ende ist wirklich genial. Es ist überraschend und ich hätte garantiert nicht damit gerechnet. . Fazit: Man klappt das Buch zu, muss erst einmal durchatmen, weil man von Gefühlen überschwemmt wird. Die Geschichte wirkt nach und lässt einen so schnell nicht mehr los. Absolute Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    Cadiz

    20. October 2011 um 19:43

    „Du wirst frei sein. Ohne Angst. Ohne Erinnerung. Ist schließlich dein Leben. Wenn man schon nicht gefragt wird, ob man geboren werden will, ist es nur fair, dass man das Ende selber bestimmen darf.“ (Seite 64) Inhalt: Sie sind zu dritt. Sie treffen sich im Internet, um zu chatten. Und sie planen ihren gemeinsamen Selbstmord. Für Sammy gibt es keinen Ausweg mehr, genau wie für die beiden anderen, die sie nur über das Internet kennt. Am Sonntag soll es soweit sein, doch sie ahnen nicht, dass sich das Blatt bis dahin noch gewaltig wenden kann… Zum Buch: Die Idee hinter dem Buch ist auf den ersten Seiten recht erschreckend: Jugendliche, die unbefangen und offen über das Thema Selbstmord schreiben, dem Leben, obwohl es noch gar nicht richtig begonnen hat, schon überdrüssig sind und über Ort und Zeit diskutieren, als würden sie sich nur mal eben zum Eisessen treffen wollen. Dabei geht es um das endgültige Ende, das Nichtmehrwiederkommen, den Tod. Und darüber so offen zu reden, hat schon etwas Heikles an sich, zumal es sich hier um junge Menschen handelt. Ich fand das Thema recht interessant und bin mit einer Erwartung an das Buch heran gegangen, die nachdenklich gemacht werden wollte. Und dieser Wunsch wurde auch erfüllt. Das Buch lässt einen ein Weilchen grübeln. Über den Sinn. Über das Leben. Über das, was wirklich wichtig ist. Insgesamt hat mir „für niemand“ recht gut gefallen. Es ließ sich schnell und leicht lesen, weil es in einfachen Worten geschrieben wurde und viel Abwechslung bot, die darin bestand, dass immer wieder aus der Sicht einer anderen Figur (allerdings in der Er-Form) erzählt wurde. Die Abschnitte sind recht kurz, manchmal sogar nur eine halbe oder eine Seite lang. Außerdem gibt es immer wieder Textauszüge aus dem Chat der drei Protagonisten. Die Gestaltung der Charaktere war in Ordnung. Niemand ist besonders hervorgestochen und niemand ist mir ans Herz gewachsen. Die Darstellungen derer Individualität war gut und nachvollziehbar, die mehr oder weniger großen Leidensgeschichten der Einzelnen kurz aber passend beschrieben. Empfehlenswert? Ja.

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  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. July 2011 um 17:42

    Zum Inhalt: Drei Jugendliche, drei Schicksale. Sie kennen sich nicht, aber sie haben alle ein gemeinsames Ziel: Selbstmord. In einem Internetforum verabreden sich Sammy, Nibal und Marie, um gemeinsam zu sterben – ohne allerdings zu ahnen, dass sie beobachtet werden. Yoshua ist heimlicher Mitleser des Chats und versucht, das Ereignis zu verhindern. Tatsächlich gelingt es ihm, die Identitäten, die hinter den Nicknames stecken, herauszufinden. Doch was wird passieren, wenn er zum vereinbarten Treffpunkt kommt…? (Klappentext) Cover/Titel: Sowohl das Cover, als auch der Titel passen zum Buch und stellen anschaulich dar, um was es eigentlich geht. Der Junge mit dem leeren und hoffnungslosen Ausdruck in seinen Augen und der Titel „Für niemand“, der immer mehr verblasst – als würde man aus dem Leben entschwinden, als würde alles seinem Ende entgegengehen. Charaktere: Dieses Buch lebt von seinen Charakteren, deren Schicksale ergreifend, aber auch schockierend sind. Mit Spannung habe ich die Schilderungen von Sammy, Nibal und Marie verfolgt. Schließlich wollte ich wissen, wieso drei Jugendliche, die noch ihr ganzes Leben vor sich haben, nicht mehr wagen in die Zukunft zu sehen und ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Die Gründe für den Selbstmord waren bei allen ganz unterschiedlich und eigentlich kommen die genauen Beweggründe auch erst am Ende heraus. Bis dahin kann man als Leser nur vermuten. Einem bleibt, genau wie Yoshua, der die gesamten Chatgespräche mitverfolgt, nur die Hoffnung, dass Sammy, Nibal und Marie doch noch gerettet werden. Tobias Elsäßer hat bei seiner Figurenfindung wirklich sehr sauber und tiefgründig gearbeitet! Schreibstil: Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Das Buch lässt sich flüssig lesen, wenn auch nicht gerade schnell. Oftmals musste ich innehalten, um über das Leben der Protagonisten und auch über mein eigenes, nachzudenken. Auch wenn dieser Roman ein Jugendbuch ist, ist die Sprache in keiner Weise schludrig, sondern auf einem gewissen Niveau, das diesem intensiven Thema absolut angemessen ist. Mein Fazit: Tobias Elsäßer beweist mit diesem Roman einmal mehr, dass Jugendliteratur durchaus äußerst anspruchsvoll sein kann. Diese Geschichte um Sammy, Nibal und Marie ist tiefsinnig, mitreißend und durchgehend spannend geschrieben und schockt einem ebenso, wie sie einen zum Nachdenken anregt. Satz für Satz saugt man das Buch auf und fiebert dem Ende entgegen…. Ein großartiges Jugendbuch, das ich nur weiterempfehlen kann!

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  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    Johannisbeerchen

    05. July 2011 um 22:07

    Schreibstil: Das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben, so kann man die Hauptpersonen und auch Nebenpersonen besser kennenlernen. Insgesamt gibt es 12 Kapitel, die aus verschiedenen Sichten geschrieben wurden, so wurde das Buch, meiner Meinung nach, etwas übersichtlicher. Inhalt: Nidal, Sammy und Marie lernen sich in einem Chat kennen, dort schreiben sie miteinander und fassen den Plan, sich gemeinsam umzubringen. Yoshua kann mit Hilfe eines selbst entwickelten Programm die Chatprotokolle lesen und versucht herauszufinden wann und wo sich die 3 jungen Menschen umbringen möchten, um sie aufzuhalten. Nach und nach erkennt man, welche Namen sich hinter der Person verbergen ( Train = Nidal usw. ) und warum sie sich das Leben nehmen möchten. Ich denke, Nidal und Sammy spielen eine größere Rolle als Yoshua und Marie, dabei sollte wenigstens Marie mehr Aufmerksamkeit im Buch bekommen. Bei ihr klärt sich auch erst auf den letzten paar Seiten auf, warum genau sie nicht mehr leben möchte. Zum Ende: Das Ende fand ich sehr verwirrend. Was hat es mit diesen beiden Jugendlichen auf sich, die Sammy's Vater anscheinend umgefahren hat ? Oder sollen diese 2 Nidal und Marie sein? Aber warum sagt Sammy's Vater ihr das, bevor die beidem von dem Parkhaus springen ? Fazit: Trotz des komischen Endes fand ich das Buch recht gut. Der Leser kann sich gut in Sammy, Nidal und Marie hineinversetzen. Auch das Thema ist sehr interessant, denn heutzutage wollen sich täglich Jugendliche umbringen. Also ein sehr lesenswertes Buch :)

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  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    Lesemomente

    31. May 2011 um 06:35

    Wenn ich bisher in den Medien oder in Fachliteratur davon gelesen habe, dass sich Menschen online über das Thema Suizid austauschen, sich vielleicht noch gegenseitig dazu motivieren, dann habe ich immer irgendwie schlecht und erschüttert gefühlt und den Gedanken daran eher verdrängt. Umso mutiger finde ich Tobias Elsäßer ein solches Tabuthema in einem Jugendbuch zu behandeln. Ohne groß um die Pläne der drei Jugendlichen drum herum zu schreiben, benennt der Autor ihren gemeinsamen großen Wunsch: die drei wollen nicht mehr leben, sie verabreden sich zum gemeinsamen Selbstmord. Sehr gelungen finde ich es, wie unterschiedlich die drei Jugendlichen in dem Buch sind. Es zeigt meiner Meinung nach sehr gut, dass Suizid nicht nur in einer Gesellschaftsschicht passieren kann, unabhängig vom Geschlecht ist und dass nicht alle Jugendlichen, die einen Selbstmord planen, grausame und nicht liebende Eltern haben. Suizidgedanken kann jeder aus den unterschiedlichsten Gründen haben. Und genau hier ist ein weiterer Pluspunkt der Geschichte zu finden: Als Leser erfährt man erst nach und nach, welche verschiedenen Gründe von Nidal, Sammy und Marie für den Suizid haben. Die unterschiedlichen Motive nach und nach zu erfahren, macht mit den Reiz des Buches aus. So weit, so gut: Das Buch ist sicherlich eine gute Basis für Diskussionen zum Thema Selbstmord. Doch habe ich auch einige Kritikpunkte. Zum einen finde ich, dass mögliche Auswege aus dem Suizid oder Anlaufstellen für selbstmordgefährdete Personen nur unzureichend oder gar nicht thematisiert werden. Natürlich soll so ein Buch keine heile Welt vorspielen und realistisch bleiben, aber trotzdem sollten zumindest Wege aus der Lebensunlust gezeigt werden. Zum anderen geschehen einige der Dinge in dem Buch für meinen Geschmack etwas zu überzufällig, zu viele Geschichten hängen dann doch zusammen, wo kein Zusammenhang hätte bestehen müssen. Das macht das Buch zumindest für mich unrealistisch. Doch der größte und gleichzeitig erstaunlichste Punkt, den ich an diesem Buch zu kritisieren habe, ist dass die Geschichte um Nidal, Sammy und Marie es nicht geschafft hat, mich zu berühren. Ich habe das Buch gelesen, habe es sogar ganz gerne gelesen, finde das Thema auch interessant, doch haben mich die Geschehnisse und die Figuren ziemlich kalt gelassen. Ich möchte betonen, dass ich – soweit ich weiß – mit dieser Meinung eher alleine da stehe. Ich habe schon einige sehr begeisterte Rezensionen gelesen. Doch ich kann „Für niemand“ für eine gute Idee und eine solide Ausführung, aufgrund des Mangels an Emotionen nur 3 von 5 Sternen geben.

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  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    Zibbi1987

    13. May 2011 um 19:04

    Aus meiner Sicht: Tobias Elsäßer beschreibt die Geschichte, dreier Jugendliche, die nicht unterschiedlicher sein könnten, aber ein gemeinsames Ziel haben. Selbstmord. Der Autor startet mit knappen, aber ausdrucksstarken Sätzen in die Geschichte und man ist sofort gepackt! Hinter den Pseudonymen Train, Whisper und Sailer verstecken sich die Jugendlichen Nidal, Marie und Samy. Im Laufe der Zeit findet der Leser heraus, welcher Nickname zu welchem Buchcharakter gehört und kann sie sehr gut zu den jeweiligen Charakteren assoziieren. Die zwei Mädchen und der junge Mann planen gemeinsam in einem eigens dafür gestalteten Chatroom ihren Selbstmord. Wie dieser verlaufen soll, wann und wo. Und genau hier kommt Joshua ins Spiel. Durch eine kleine Technikspielerei gelingt es ihm, sich unerkannt in Chatrooms einzuhacken und landet in den "Suizid - Chat". Dem jungen Mann wird klar, dass er ihnen helfen muss, sie aufhalten muss. Aber wie, wenn er nicht weiß, wer sich hinter den Nicks verbirgt? Somit gewinnt der Chatroom einen weiteren, stillen Beobachter. Die drei Suizid - Kandidaten merken davon nichts und tauschen sich täglich über ihre Sorgen, Hoffnungen und Ängst aus, damit der Weg zum Selbstmord erträglicher wird. Warum die Protagonisten ihrem Leben freiwillig ein Ende setzen wollen, ist unterschiedlich. Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber eines sei aus meiner Sicht gesagt: Ich könnte es nicht verstehen, aber ich könnte es nachvollziehen. Die Abschnitte, in denen Tobias Elsäßer dem Leser einen Einblick in das Gefühlsleben der Protagonistin ermöglicht, werden immer kürzer, was dem Leser unmissverständlich klarmacht, dass es "ernst" wird. Bis zum Schluss bleibt die Fragen offen - Schafft es Joshua rechtzeitig? Machen Nidal, Marie und auch Samy vielleicht doch einen Rückzieher? Mein Fazit: Leicht Kost ist das Buch gewiss nicht, doch es rüttelt wach! Suizid schwebt gerade in unserer heutigen Zeit als "Geist" durch die Gesellschaft. Man nimmt es nicht wahr, aber das Problem ist gegenwärtig. Man darf Problemen nicht aus dem Weg gehen. Gerade die Pubertät ist eine heikle Zeit bei Jugendlichen. Man macht Erfahrungen, die nicht immer posotiv verlaufen. Wenn Jugendliche sich ändern, ihr Verhalten sich ändert, spricht es an! Schiebt nicht alles auf die Pubertät, nimmt es nicht so einfach hin! Schaut hin und macht etwas! Wenn eure Freundin oder euer Freund sich anders verhält als sonst, fragt warum. Und genau auf das macht uns Tobias Elsäßer aufmerksam. Man darf dieses Thema nicht hinnehmen und totschweigen. "Für Niemand" ist ein Buch, welches man gelesen haben sollte, wenn man keine Angst vor der Wahrheit hat. Denn so fiktiv die Figuren, Nidal/Marie und Samy in diesem Roman zu sein scheinen, so real könnten sie in unser nächsten Umgebung sein...

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  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    Fantasie_und_Träumerei

    10. May 2011 um 12:01

    KLAPPENTEXT: „Du wirst frei sein. Ohne Angst. Ohne Erinnerung. Ist schließlich dein Leben. Wenn man schon nicht gefragt wird, ob man geboren werden will, ist es nur fair, dass man das Ende selber bestimmen darf.“ Drei Jugendliche, drei Schicksale. Sie stellen sich die gleichen Fragen: Was bereust du? Was siehst du bei Nacht? Was suchst du? Nur eines verbindet sie: die Suche nach dem Ausweg. ZUM AUTOR: Tobias Elsäßer wurde 1973 in Stuttgart geboren und hat sowohl eine Gesangs- als auch eine kaufmännische Ausbildung absolviert. Er selbst sagt über sich: „Ich fühle mich ein bisschen wie ein Gemischtwarenladen, in dem es Musik, Bücher und jede Menge Träume zu kaufen gibt.“ „Für niemand“ ist bereits sein fünfter Jugendroman. EIGENE MEINUNG: Ich schließe den Buchdeckel und bin zutiefst berührt. Gänsehaut hat sich auf meinen Armen gebildet und ein kalter Schauer läuft mir über den Rücken. Nach einem etwas schwierigen Einstieg in „Für niemand“, ist es dem Autor gelungen mich mehr und mehr in den Bann der Geschichte zu ziehen. Eine Geschichte, die tief in die Seele junger Menschen blickt und ein Thema anspricht, über das man nicht gern öffentlich redet: Selbstmord. Dabei gibt es so viele Jugendliche, die Suizid Gedanken in sich tragen. Manch einer hat so schlimme Dinge erlebt, dass er ein Leben damit kaum aushalten kann. Andere sehnen sich nach Aufmerksamkeit. Wieder andere haben Angst vor Ablehnung, Ausgrenzung. Probleme, die allesamt ernst zu nehmen sind. In Deutschland nimmt sich ca. alle 47 Minuten ein Mensch das Leben. In Tobias Elsäßers Roman gibt es vier Hauptpersonen. Nidal, Sammy, Marie und Yoshua. Es wird abwechselnd aus der Perspektive eines der Protagonisten erzählt, was anfangs etwas verwirrend ist, die Geschichte aber nach und nach auf einen gemeinsamen Punkt treibt. Yoshua hat für ein Schulprojekt ein Computerprogramm entwickelt, mit dem er sich in private Chaträume einhacken kann. Er landet in einem Chat zwischen drei Jugendlichen, die ihren Suizid planen. Schnell wird dem Leser klar, dass es sich dabei um Sammy, Marie und Nidal handelt, die im Netz natürlich Nicknamen tragen. Ich musste ein wenig rätseln, bis ich wusste wer der drei Sailor, wer Train und wer Whisper ist. Dies treibt die Spannung hoch, denn der Leser bekommt sowohl Häppchen aus dem „echten“ Leben der Protagonisten vorgeworfen, als auch davon wie sie selbst ihr Leben sehen und Unbekannten, denen sie nicht real gegenüberstehen, ihre Situation beschreiben. Dabei beleuchtet der Autor gefühlvoll, wie schwierig es ist, Menschen zu helfen, die den Gedanken an Suizid mit sich herum tragen, wie wenig ihre Familien oder Mitmenschen oft über sie wissen, und in welcher Hoffnungslosigkeit sich viele Betroffene befinden. Ich musste oft daran denken, wie viele Spekulationen nach einem Selbstmord angestellt werden. „Warum hat der/die sich denn umgebracht?? Dem gings doch gut.“ Doch wer weiß wirklich wie es im Inneren eines Menschen aussieht, oder welche Erfahrungen er machen musste, über die er sich nicht traut zu reden. Wie wichtig ist dabei der Rückhalt der Familie, der Freunde? Kann man Suizid abwenden? Fragen über Fragen, die nur sehr schwer zu beantworten sind. Tobias Elsäßer gelingt es, Charaktere zu kreieren, die sich aus unterschiedlichsten Gründen mit Selbstmordgedanken beschäftigen. Dadurch beleuchtet er nicht nur verschiedene Seiten des Suizids, sondern versucht dem Leser näher zu bringen, wie vielen Jugendliche ticken, was ihnen wirklich wichtig ist und wie unterschiedlich die Sicht der Dinge individueller Personen sind. Dies ist ihm sehr gut gelungen, denn oft dachte ich: „ Ja so könnte es wirklich sein.“ Ich hatte nicht das Gefühl einfach einen Roman zu lesen, sondern mitten in der Geschichte zu sein. Wie Yoshua hatte ich das Bedürfnis zu helfen. Das Leben der Protagonisten zu retten. FAZIT: „Für niemand“ ist ein Buch, das bewegt, das Gefühle aufrührt, das Gedanken durcheinander wirbelt. Das hinterfragt, mitnimmt und sich fest einbrennt. Das Lesern auf gefühlvolle und eindringliche Art und Weise eine Sicht aufs Leben vermittelt. Und uns dazu anhält die Augen etwas mehr zu öffnen für Schwierigkeiten, Gefühle und Tabuthemen. Denn kein Problem wird dadurch gelöst dass man es tot schweigt. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle Altersklassen.

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  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2011 um 12:48

    Bereits die Leseprobe zu „Für Niemand“ hat mich sehr beeindruckt. Nun habe ich das Buch gelesen und bin noch beeindruckter als vorher. Mit „Für Niemand“ ist Tobias Elsäßer ein unheimlich wichtiges Buch über ein wichtiges Thema gelungen. Ich finde dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre werden für alle, die mit jungen Menschen zu tun haben, denn das Buch zeigt dass nicht immer alles so ist wie es scheint und man vieles hinter einer Maske verbergen kann. Im Buch wird die Geschichte von vier verschiedenen Jugendlichen erzählt. Geschickt wird dabei ein Band geknüpft, dass sich immer enger webt so dass nach und nach ein Gesamtbild ersteht. Zu Erst erfährt man wenig über die Jugendlichen und über die Gründe ihrer Todessehnsucht. Doch nach und nach erfährt man mehr und muss auch häufiger zwischen den Zeilen lesen. Alle haben unterschiedliche Probleme und einen unterschiedlichen Hintergrund und doch stehen sie sich näher, als sie denken. Die von Tobias Elsäßer aufgegriffenen Themen sind aktuell und spiegeln einen Teil der heutigen Zeit sehr gut wieder. Dem Autoren gelingt es sehr gut, diese Probleme realistisch darzustellen. Er rutscht an keiner Stelle ins Übertriebene ab. Insgesamt ist „Für Niemand“ sehr glaubwürdig, was das Buch gewissermaßen umso erschreckender macht. Seine Sätze sind sehr kurz und teilweise recht hart. Der Autor verliert keine überflüssigen Worte und beschränkt sich auf das Wesentliche. Viele Dinge bleiben ungesagt und sind dem Leser dennoch völlig klar. Teilweise fand ich den Schreibstil etwas kalt, was jedoch gut ins Buch passt. Durch seinen interessanten Schreibstil gelingt es dem Autoren mehr zu sagen als er schreibt und so ist das Buch trotz seiner dünnen Seitenzahl absolut rund und klar. Das zeugt für mich sehr vom schriftstellerischen Können des Autoren. Die 4 Protagonisten waren mir jeder auf seine Art gleich sympathisch. Zwischendurch hätte ich am liebsten alle 4 mal fest in den Arm genommen. Ich finde die Figuren sind sehr realistisch gezeichnet und man bekommt ein sehr gutes Bild von ihnen. Ich war sehr gespannt auf das Ende des Buches. Es hat eine Wende genommen, mit der ich nicht wirklich gerechnet habe und dennoch war sie im Nachhinein betrachtet absehbar. Das Ende des Buches ist absolut nach meinem Geschmack und rundet dieses Werk großartig ab. Mein Fazit: Mich hat das Buch sehr beeindruckt und deswegen kann ich nur sagen: Lesen! Lesen! Lesen! Dass dieses Buch von mir 5 von 5 Sternchen erhält brauche ich wohl eigentlich nicht mehr extra zu erwähnen.

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  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    Aurora

    18. March 2011 um 09:33

    Ein rasantes Jugenbuch, bei dem sich drei Jugendliche in einem Chat zum Selbstmord verabreden: Marie, Sammy und Nidal. Ein weiterer Jugendlicher, Yoshua, ist Hobbyprogrammierer und hat ein Programm entwickelt, mit dem er Chatprotokolle mitlesen kann. Beim Testen stößt er dabei genau auf den Chat, in dem sich die drei anderen unterhalten. Sein Entschluss steht fest: Er will den gemeinsamen Selbstmord verhindern! Dieses Buch behandelt ein Thema, das schon sehr oft in den Medien kusierte. Es gibt erschreckend viele, die sich tatsächlich in Foren, Chats etc. treffen, um einen gemeinsamen Selbstmord zu planen. Daher finde ich es gut, dass so ein Thema einmal aufgegriffen und in einem Buch verarbeitet wurde. So können andere sehen, was sich teilweise hinter der Fassade solch denkender Personen vorgeht. Der Schreibstil ist super, die jeweiligen Passagen sind kurz und werden immer aus der Sicht der einzelnen Personen geschrieben, was es dem Leser leichter macht, sich in diese hineinzuversetzen. Doch erst ganz zum Schluss fügt sich alles zusammen und man weiß erst, warum wollen Marie, Sammy und Nidal nicht mehr leben, was sie dazu bewogen hat. Ich hatte beim Lesen immer zwei Enden vor Augen und war äußerst überrascht, dass es mit einer dritten Möglichkeit endete, die ich niemals in Erwägung gezogen hatte. Genial! Dieses Buch regt auch auf jeden Fall zum Nachdenken an.

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  • Rezension zu "Für niemand" von Tobias Elsäßer

    Für niemand

    Fotini

    11. March 2011 um 19:16

    Im Roman "Für Niemand" von Tobias Elsäßer geht es um drei Jugendliche, die alle aus verschiedenen Gründen beschließen, Selbstmord zu begehen. Bei diesen drei Jugendlichen handelt es sich um Nidal, Marie und Sammy. Die drei finden sich zufällig in einem Chat, den Nidal eröffnet hat, zusammen. Da sie sich alle nicht trauen alleine Selbstmord zu begehen, kommen sie auf die Idee, es gemeinsam zu tun. Die drei kennen sich nicht und wollen sich auch nicht erzählen, wieso sie keinen anderen Ausweg mehr sehen. Trotzdem hängen die Charaktere irgendwie miteinander zusammen. Hier kommt auch Yoshua ins Spiel. Er hat ein Programm entwickelt, mit dem man heimlich bei Chattreffen mitlesen kann und so bekommt er mit, dass sich Nidal, Marie und Sammy umbringen wollen. Er beschließt, sie aufzuhalten. Das Buch ist anwechselnd aus Maries, Nidals, Sammys und Yoshuas Sicht geschrieben, so kann man nach und nach verstehen, wieso die Jugendlichen keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen und was die Gründe für ihre Pläne sind. Auch Yoshuas Sichtweise ist interessant, weil er ebenfalls mit den Jugendlichen, besonders mit Sammy, zusammenhängt und es spannend ist seine Position in der Geschichte zu erkunden. Manchmal werden auch Ausschnitte aus der Sicht von anderen gezeigt, zum Beispiel von einem Handwerker oder einer Adoptionsberaterin. Man weiß zwar zunächst nicht, was diese Personen mit der Geschichte zutun haben, aber am Ende ist dann doch alles klar und man versteht den Zusammenhang zwischen den Charakteren. Das Cover passt meiner Meinung sehr gut zur Geschichte. Es zeigt einen Jugendlichen mit leerem Blick. Der immer Schriftzug, der immer durchsichtiger wird, ist ebenfalls gut gewählt und spiegelt den Inhalt des Romans gut wieder. Insgesamt würde ich sagen, "Für Niemand" ist ein toller Jungedroman, welcher die Leser mit dem Thema Selbstmord konfrontiert und so zum Nachdenken anregt. Trotz der nichtmal 200 Seiten des Buches, hat es doch viel Inhalt und kann so überzeugen. Es liest sich einfach und schnell, ist spannend und überraschend und man denkt noch lange nachdem man es gelesen hat darüber nach. Empfehlenswert.

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