Tobias Elsäßer One - Die einzige Chance

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Inhaltsangabe zu „One - Die einzige Chance“ von Tobias Elsäßer

Kurz nach dem Abitur gerät Samuel Pinaz in den Albtraum seines Lebens. Der Sohn eines erfolgreichen Mathematikers bricht von Hongkong nach Frankfurt auf, als ein bestialischer Mord seine Zukunftspläne durchkreuzt. Deutschland befindet sich im Ausnahmezustand.

Demonstranten legen das öffentliche Leben lahm. Handynetze brechen zusammen.

Da begegnet der 19-jährige Samuel Fabienne. Sie gehört zu einer Protestbewegung,

die das Finanzsystem des zerrissenen Europas mit einer Revolution in die Knie zwingen will. Als ein weiterer Mord geschieht, begreift Samuel, dass sein Vater der Nächste auf der Liste des Killers ist … Ein gesellschaftlich und politisch hochbrisanter Thriller über eine Revolution, die mit modernsten Mitteln geführt wird und jeden Tag beginnen könnte.

Viel zu viel gewollt. Ein lahmer konstruierter "Thriller" für "junge Erwachsene".

— QueenDebby

Gut durchdacht, spannend bis zum Schluss und erschreckend nah an der aktuellen politischen Situation - Ein gelungener Zukunftsroman

— LaLecture

Ein spannender Thriller mit einer mal etwas anderen Thematik, die einen zum Nachdenken bewegt.

— Dini98

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  • Leserunde zu "One - Die einzige Chance" von Tobias Elsäßer

    One - Die einzige Chance

    Daniliesing

    Die moderne Welt bietet uns immer mehr Möglichkeiten! Doch was, wenn diese Möglichkeiten plötzlich zur Gefahr werden und zu einer Revolution führen, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat? Tobias Elsäßer entwirft ein solches brilliantes Schreckensszenario in seinem Jugendthriller "One - Die einzige Chance" und nimmt uns mit in eine rasante Geschichte, die vielleicht viel mehr als nur Fiktion ist? Mehr zum Inhalt: Kurz nach dem Abitur gerät Samuel Pinaz in den Albtraum seines Lebens. Der Sohn eines erfolgreichen Mathematikers bricht von Hongkong nach Frankfurt auf, als ein bestialischer Mord seine Zukunftspläne durchkreuzt. Deutschland befindet sich im Ausnahmezustand. Demonstranten legen das öffentliche Leben lahm. Handynetze brechen zusammen. Da begegnet der 19-jährige Samuel Fabienne. Sie gehört zu einer Protestbewegung, die das Finanzsystem des zerrissenen Europas mit einer Revolution in die Knie zwingen will. Als ein weiterer Mord geschieht, begreift Samuel, dass sein Vater der Nächste auf der Liste des Killers ist … --> Leseprobe Mit seiner packenden Story fesselt Tobias Elsäßer von der ersten bis zur letzten Seite. Überzeugt euch doch selbst davon und werdet Testleser dieses besonderen Thrillers, der jugendliche wie erwachsene Leser in seinen Bann ziehen kann. Der Autor wird die Leserunde außerdem begleiten und beantwortet gern eure Fragen. Gemeinsam mit dem FISCHER Sauerländer Verlag vergeben wir 25 Exemplare des Buches unter allen Bewerbern*, die die folgende Frage bis zum 18. September 2013 beantworten: Was macht euch an unserer politischen Situation - egal ob in Deutschland oder weltweit gesehen - die größte Angst? * Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension dazu!

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  • Enttäuschend

    One - Die einzige Chance

    Traumfeder

    21. November 2013 um 23:31

    Inhalt Samuel Pinaz ist der Sohn eines reichen Unternehmers, doch so leben wie sein Vater will er nicht. Um für sich neu anzufangen, verlässt er Hongkong. Nach einem Zwischenstopp in Frankfurt soll es weiter nach London gehen zu seiner Mutter, doch der Plan geht nicht auf. Die Wirren einer politischen Revolution durchkreuzen seine Reisepläne. Plötzlich herrscht in Deutschland der Ausnahmezustand. Zu allem Übel stolpert Samuel über einen bestialischen Mord. Gestrandet in einem Land, in dem er niemanden kennt, weiß Samuel nicht, was er tun soll. Kann er der seltsamen Fabienne trauen, die ihm immer wieder über den Weg läuft? Will sie ihm helfen, oder will sie ihn benutzen, schließlich gehört sie zu der Protestbewegung? Meine Meinung "Ein gesellschaftlich und politisch hochbrisanter Thriller über eine Revolution, die mit modernsten Mitteln geführt wird und jeden Tag beginnen könnte.", heißt es in der Inhaltsangabe. Allein dieser Satz verspricht eine interessante Geschichte, doch leider wird dieses Versprechen nicht eingehalten. Samuel hat von außen betrachtet ein perfektes Leben. Seine Familie ist ziemlich reich, er kann tun und lassen was er will und hat auch eine schöne Freundin. In Hongkong genießt er das Leben. Da es ihm aber an Aufmerksamkeit seines Vaters fehlt, beschließt er zu seiner Mutter nach London zu gehen. Ein Zwischenstopp in Frankfurt ändert sein Leben aber vollkommen. Samuel gerät in einen Strudel von Ereignissen, dem er nicht entkommen kann. Als er Fabienne kennen lernt, scheint sie ihm helfen zu wollen, er ahnt ja nicht, was sich hinter ihrer Freundlichkeit tatsächlich verbirgt. Fabienne gehört zur Protestbewegung und ist mehr oder weniger daran mitverantwortlich, was zurzeit vorgeht. Als Teil der Gruppe hat sie das Programm One in die Welt ausgesandt um eine Umstrukturierung der Welt zu erreichen. Obwohl sie sehr nett wirkt und tut, scheinen alle Taten mit Hintergedanken versehen. Sie ist völlig überzeugt von der Umstrukturierung, dass sie gar nicht sehen will, was sei damit den Menschen antun. Wie sie Samuel gegenüber steht, ist nicht ganz klar. Mal ist sie freundlich, dann wieder voller Wut. Wie ist sie nun wirklich? Eine Revolution, geboren aus einer Idee, verpackt in einem Spiel, stellt alles auf den Kopf. Einige Jugendliche glauben, die Welt sei falsch und wollen die Gesellschaft völlig umstrukturieren. Sie wollen den Kapitalismus abschaffen, um dies zu bewältigen manipulieren sie das Internet, die Handynetze, die Stromversorgung und schließlich auch die Banken selbst. Der Autor hat die Idee der Revolution interessant aufgebaut, ihr einen Grundgedanken gegeben, es jedoch versäumt diesen auch auszugestalten. Seine Charaktere sind während der ganzen Handlung flach und nervend geblieben. Besonders Samuel, der der Protagonist des Ganzen sein soll, was einfach nur schlimm. Ein verwöhnter Bengel, der nicht so sein will wie der Vater, auf dessen Geld aber nicht verzichten will. Klar, er erlebt so einiges unschöne Dinge auf seiner Reise und jammert dann die ganze zeit davon, dass er sich stellen will, unternimmt aber nicht mal einen Versuch dies zu tun. Dieses Gejammer war einfach nervtötend. Das einzig positive an der Geschichte war wahrscheinlich die Katze Badawi. Diese hat einem aber auch nur Leid getan. Rumgeschleppt in einer Transportbox muss das arme Tier die Tortur aushalten. Wenn Badawi so alt und krank war, wie mehrmals erwähnt, hätte man ihn doch in Asien lassen können, aber nö. Warum die Katze für mich das Positive war? Es war der einzige Charakter, über den man sich nicht geärgert hat. Am Schlimmsten von Allem ist aber das Ende. Es kommt ziemlich abrupt und lässt einen mit vielen Fragen stehen. Super, der Countdown zur Revolution läuft, aber wie soll es weiter gehen? Eigentlich scheint es darauf hinauszulaufen, dass es einen Folgeband geben wird, ob dem so ist, ist mir aber unbekannt. Ahnungslos steht man also vor dem Ende und versucht in der Geschichte einen Sinn zu finden, mir ist es jedenfalls nicht gelungen. Fazit Außer einer interessanten Idee, hat dieses Buch leider nicht viel zu bieten. Die Charaktere sind flach wie Bretter und ohne Ecken und Kanten, Spannung lässt sich auch nicht auftreiben und ein Ende, dass eigentlich gar keines ist. Alle Erwartungen an dieses Buch sollte man gleich vergessen. "One - Die einzige Chance" ist ein Buch, von dem nichts im Gedächtnis hängen bleibt.

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  • Leider überhaupt nicht mein Fall!

    One - Die einzige Chance

    sonjastevens

    07. November 2013 um 16:59

    Es ist schon ein paar Tage her, dass ich das Buch ausgelesen habe und ich muss gestehen, es ist nicht wirklich viel hängen geblieben – das ist kein gutes Zeichen für ein Buch, denn ein richtig gutes Buch lebt über Jahre in meinem Kopf weiter!  Als ich mir „One – Deine einzige Chance“ gegonnen habe, hatte ich wirklich Schwierigkeiten mich auf die Geschichte einzulassen, dann sie hat mich so gar nicht gepackt. Nach den nächsten 30 – 50 Seiten fand ich das Buch dann doch viel besser und war gespannt, was die Geschichte um ein Computerspiel, welches die Welt verändern soll und den Kapitalismus abschaffen soll, so alles in sich birgt – denn der Grundgedanke, dass ein paar Leute immer mehr Leute zusammen bekommen und eine Revolution starten, in dem sie auch das Internet, Stromversorgen, Banken manipulieren ist sehr gut. Leider merkt man beim Weiterlesen, dass es bei dem Grundgedanken bleibt und der Autor nicht in der Lage ist diesen auszubauen. Das ist so schade, weil so viel Potential in der Geschichte steckt. Nein, leider wird das Lesen immer mehr zur Qual, weil die Geschichte nicht voran geht, sondern man sich Seite für Seite auf Samuels Reise durch sein Vaterland Deutschland schleppt. Samuel erlebt viel schreckliches, sieht Tote und lernt eine Frau kennen, von der er nicht so wirklich weiß, was er von ihr halten soll, jedoch bleibt ihm keine andere Chance mit ihr zusammen weiter zu ziehen. Die Charaktere sind sehr flach beschrieben und nervten mich von ihrer Art sehr oft, so dass ich kurz davor war das Buch abzubrechen. Zum Ende der Geschichte kommt zwar noch etwas Spannung auf, jedoch dann ist sie zu abrupt zu Ende. Außerdem bleiben zu viele Fragen offen, der Countdown zur Revolution läuft – und was passiert jetzt? Ich frage mich, ob es einen zweiten Teil zu der Geschichte geben wird, jedoch habe ich nichts in die Richtung gehört, daher denke ich, das war’s. Aber was macht ein Buch mit einem offenen Ende für einen Sinn? Was mich am Meisten an dem Buch gestört hat, ist dass der Protagonist seine altersschwache Katze Badawi von Asien mit nach Europa schleppen musste und ihn dann tagelang in einer Transportbox herumgeschleppt hat. Vor allem in der ersten Hälfte des Buches habe ich mich oft gefragt, ob der arme Kater denn nichts zu Trinken bekommt und nie auf die „Toilette“ muss? Jeder normal denkende Mensch, hätte seine Katze zurück bei seinem Vater und der Haushälterin gelassen! Außerdem versteh ich schon gar nicht, warum so viele Seiten der armen Katze gewidmet wurden und ich beim Lesen so mitleiden musste. Eigentlich wollte ich dem Roman 2 Sterne geben, aber jetzt beim Schreiben meiner Rezension merke ich, dass es doch wohl nur einen Stern wert ist. Es tut mir leid, aber es war einfach nicht mein Fall gewesen. Aber das Buch findet bestimmt seine Fans!

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  • Interessantes Thema, weniger gute Charaktere - trotzdem gut

    One - Die einzige Chance

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. November 2013 um 18:26

    Inhalt: Kurz nach dem Abitur gerät Samuel Pinaz in den Albtraum seines Lebens. Der Sohn eines erfolgreichen Mathematikers bricht von Hongkong nach Frankfurt auf, als ein bestialischer Mord seine Zukunftspläne durchkreuzt. Deutschland befindet sich im Ausnahmezustand. Demonstranten legen das öffentliche Leben lahm. Handynetze brechen zusammen. Da begegnet der 19-jährige Samuel Fabienne. Sie gehört zu einer Protestbewegung, die das Finanzsystem des zerrissenen Europas mit einer Revolution in die Knie zwingen will. Als ein weiterer Mord geschieht, begreift Samuel, dass sein Vater der Nächste auf der Liste des Killers ist…  Ein gesellschaftlich und politisch hochbrisanter Thriller über eine Revolution, die mit modernsten Mitteln geführt wird und jeden Tag beginnen könnte. Gedanke: Da es in diesem Buch um Wirtschaft, Kriege mit modernsten Mitteln und Revolutionen geht, war ich wirklich interessiert. Solche Bücher können total in die Hose gehen, oder wirklich faszinieren. Dieses hier hat bei mir irgendwie so ein Zwischending gefunden. Meinung: Ich habe mich wirklich sehr gefreut, als ich das Buch in der Leserunde auf LovelyBooks gewonnen habe, denn ich war fasziniert von der Idee, dass es in diesem Buch um Entwicklungen in Politik und Wirtschaft in Europa geht, die gar nicht einmal so realitätsfern sind.  Begeistert habe ich mit lesen angefangen - und wurde gleich auf den nächsten Seiten ausgebremst.  Woran es lag? Sicherlich nicht an der Idee, denn die war, um es mit einem kurzen Wort zu beschreiben, genial. Wirklich gut erdachte Hintergründe und ein gut verständliches Fachwissen haben das Buch auf eine bestimmte Art und Weise richtig spannend lassen werden. Trotz einer unglaublich gelungenen Idee scheiterte ich an einigen anderen Punkten der Geschichte. Zunächst waren da einmal die zu Beginn häufigen Perspektivenwechsel, die mich sehr verwirrt haben, da sie manchmal auch an sich nicht sehr deutlich dargestellt wurden, zum Beispiel durch größere Absätze. So habe ich ganze Absätze gelesen, im Glaube, es war noch aus Samuels Sicht, dabei war es eigentlich schon Vincent, Samuels Vater. Wo wir auch schon einmal bei den Charakteren wären. Mit Samuel Pinaz, der Hauptperson, bin ich, um ehrlich zu sein, die ganze Geschichte über nicht warm geworden. Er wirkte auf mich verwöhnt, ignorant und total auf sich selbst fixiert, was sich auch erst zum Schluss der Geschichte ein wenig geändert hat. Klar, es muss ein Schock gewesen sein, nichtsahnend in ein unglaublich durcheinander geratenes Deutschland zu kommen, das man so nie gekannt hat. Und ich habe auch nicht einmal eine großartige Wandlung der Charaktere erwartet, das gehört nicht unbedingt dazu, was ein gutes Buch für mich ausmacht. Aber Samuel war so auf seine eigenen Angelegenheiten fixiert und hat alle, die wirklich etwas am System in Europa verändern wollen, für verrückt erklärt, obwohl es nicht einmal abwegig war. Diese sture Ignoranz war einfach nervig, denn eigentlich betreffen uns die Politik und Wirtschaft alle, auch wenn wir meinen, das hätte alles in keinster Weise mit uns zu tun.  Auch die Rolle von Fabienne konnte mich nicht wirklich begeistern. Sie war so ziemlich der launischste Charakter, der mir je in einem Buch untergekommen ist. Ihre ständigen Stimmungsschwanken wirken sich doch etwas negativ auf den Lesefluss aus. Desweiteren war sie wirklich von den Zielen der rebellierenden, zum größten Teil, jungen Leuten, überzeugt, mir scheint es jedoch so, als wäre sie so dermaßen überzeugt, dass sie nichts hinterfragt, was meiner Meinung nach auch eher riskant ist.  Wenigstens haben mir diese Einstellungen von Samuel und Fabienne gezeigt, dass man zwar für andere Dinge offen sein und sich auch für die Situationen in seinem Land interessieren sollte, man jedoch auch nicht alles blindlings glauben darf. Kayan, den Auftragskiller, fand ich übrigens sehr überzeugend und wirklich interessant, da er wirklich viele Facetten hatte und seine Vergangenheit wirklich spannend war, das noch kurz am Rande. Wie schon gesagt, die Idee des Buches war wirklich sehr gut, aber es fehlte mir in den ersten beiden Dritteln sehr häufig an Spannung, da die Geschichte doch recht zäh voranging. Das letzte Drittel war zwar wirklich spannend und ich habe auch wirklich mitgefiebert, aber als die Geschichte aufgelöst wurde, ging mir alles ein wenig zu schnell. Ich habe die Beweggründe des Auftraggebers von Kayan nicht gleich verstanden und es blieb relativ viel offen. Ob da noch ein zweiter Band kommt? Insgesamt ist dieses Buch für mich zwar nicht ganz so gewesen, wie ich es mir vorgestellt habe, jedoch mag ich es wegen der Idee ziemlich gerne, da man auf jeden Fall ein paar Denkanstöße bekommt. Die Charaktere waren meiner Meinung nach zwar eher nicht so sehr gelungen, aber wenn man mit Charakteren mit vielen Ecken und Kanten kein Problem hat und sich für dieses Thema interessiert, ist das Buch ein Muss! 3 von 5 Sternen Vielen Dank an LovelyBooks und den Verlag, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte!

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  • Ein rasanter Zukunftsthriller, der interessante Fragen aufwirft

    One - Die einzige Chance

    LaLecture

    01. November 2013 um 22:09

    Inhalt Eine Gruppe anonymer Hacker, die sich über ein mysteriöses Computerspiel namens "One" gefunden haben, legt Stromnetze lahm, hackt sich in die Computersysteme von Banken und macht den Mailverkehr bekannter Politiker öffentlich. Ihr Ziel: Die Menschen dazu bringen hinzuschauen und am System etwas zu ändern. Ausgerechnet Samuel, der verwöhnte Sohn eines reichen Mathematikers, gerät zwischen die Fronten, als er auf der Durchreise einen Zwischenstopp in Deutschland einen Zwischenstopp einlegt. Plötzlich wird er Zeuge zweier grausamer Morde und reist mehr oder weniger freiwillig mit Fabienne, einem der Köpfe hinter "One" durchs Land - auf der Flucht vor der Polizei und auf dem Weg zur Revolution. Parallel dazu ist ein Auftragskiller dabei, alle Wissenschaftler umzubringen, die einst an den Grundlagen für "One" arbeiteten. Einer davon ist Vincent, Samuels Vater... "Alles, was wir als Kind mitbekommen, geht verloren, wenn wir uns darauf einlassen, im Strom mitzuschwimmen. Warum müssen Erwachsene aufhören zu spielen? Warum müssen sie ihre Kreativität der Jahr nach größeren Gewinnen opfern? Wieso zwängen sich Millionen Menschen jeden Tag in ein Korsett und lassen sich einreden, dass ihr Wert davon abhängt, was jeden Monat auf ihrem Konto landet? Das verstehe ich nicht." - S. 305 "Das nennt man erwachsen werden, glaub ich, den Widerstand aufgeben und brav mit in der Masse schwimmen." - S. 365 Meinung Von vielen Dystopien bzw. Zukunftsromanen kennen wir es ja, dass die Welt, in der die Figuren leben, mit unserer kaum noch etwas zu tun hat. Eine Regierung, die die Bevölkerung unterdrückt, ist irgendwie an die Macht gekommen, ein dritter Weltkrieg ausgebrochen oder die Erde von Zombies bevölkert. - Alles Szenarien, die uns momentan noch nicht sehr wahrscheinlich erscheinen und die in naher Zukunft vermutlich eher nicht eintreffen werden. Tobias Elsäsers "One" ist da anders: Eine genaue Jahreszahl wird nie genannt, aber das Buch könnte durchaus irgendwann in den nächsten zehn Jahren spielen. Es gibt keine großartigen, technischen Neuerungen und auch unsere Regierung hat sich nicht wirklich verändert. Lediglich die finanzielle Situation in der Welt wird noch weiter verschärft, eine Organisation erfunden, die den Umsturz plant, und schon haben wir ein spannendes und gar nicht mal so unwahrscheinliches Szenario, das gerade durch seine Nähe zur Jetztzeit die Fragen aufwirft "Wie lange können wir noch so weitermachen?", aber auch "Was können wir selbst bewegen?" Beeindruckt hat mich vor allem, wie gut durchdacht die Organisation und die Ziele der Gruppe um Fabienne waren. Ich kenne mich mit Politik und Wirtschaft so gut wie gar nicht aus und kann das daher nicht besonders gut beurteilen, aber auf mich wirkten die Ideen von "One" realistisch und wirklich gut geplant. Die Leute wissen genau, was sie am System ändern wollen und wie sie das anpacken wollen und wann immer Fabienne über diese Pläne geredet hat, kam sie mir sehr klug vor. Der Autor hat hier eindeutig nicht nie irgendeine Rebellentruppe ins Leben gerufen, sondern sich auch Gedanken über unsere politische Situation gemacht. Hier habe ich allerdings auch einen Kritikpunkte anzubringen: Teilweise wurde mir das Buch zu politisch und für einen Laien wie mich etwas unverständlich. Gerade weil Samuel ja auch nicht viel von Fabiennes Plänen versteht, hätte man hier einige Erklärungen einbauen können, die es einfacher machen, den Zielen von "One" gedanklich zu folgen. Unübersichtlich war übrigens auch das Ende. "One" ist ein sehr temporeicher und spannender Roman, der unter anderem dadurch so mitreißend wird, dass man neben Samuels Perspektive auch die des Auftragskillers mitbekommt, der es auf seinen Vater abgesehen hat. Abgesehen von den erwähnten Schwierigkeiten mit dem politischen und wirtschaftlichen Verständnis konnte ich der Handlung auch immer einigermaßen folgen. Am Ende allerdings kamen plötzlich beide Handlungsstränge zusammen. Mit der Auflösung, wer der Auftraggeber des Killers war, konnte ich ja noch leben, aber dann passierte plötzlich alles auf einmal und am Ende waren einige Leute tot und ich bin nicht ganz mitgekommen, warum. Zudem ist das Ende halb offen, was mich persönlich allerdings nicht gestört hat. So überlässt der Autor es der Fantasie des Lesers, wie die Revolution nun weitergeht. Was die Figuren angeht, bin ich sehr zwiegespalten. Einmal wäre da Samuel, der durch das viele Geld seines Vaters und sein von der Außenwelt abgeschirmtes Leben etwas verwöhnte Sohn eines reichen Mathematikers. Sympathisch war er mir selten, aber verstehen konnte ich ihn sehr gut. Mit ihm konnte ich mich am ehesten identifizieren, weil er in diese ganze Revolution unbeabsichtigt hineingerät und dort immer auf Fabiennes Hilfe angewiesen ist. Mir ginge es vermutlich nicht anders. Auch dass er nicht unbedingt die Welt verbessern und sich an der Revolution beteiligen will, wie Fabienne es tut, konnte ich verstehen. Wenn man relativ privilegiert aufgewachsen ist, hat man nicht unbedingt einen Sinn für die Ungerechtigkeiten in der Welt. Insgesamt finde ich, dass er ein sehr gelungener Charakter ist. Fabienne dagegen blieb mir immer ein wenig fremd. Ihre Stimmung wechselt unglaublich oft von vertrauensvoll und freundlich zu wütend und auch ein wenig arrogant. Sie war mir häufig unsympathisch, weil sie sich scheinbar für etwas besseres hielt als Samuel, nur weil sie der Meinung war, die Welt besser zu verstehen und sie verändern zu können. Mir fehlten insgesamt Informationen über ihren Charakter und ihre Vergangenheit, die ihr etwas mehr Tiefe gegeben hätten. Was mir allerdings trotz allem gut gefallen hat, war ihr Willen, etwas in der Welt zu verändern. Sie sagt einige kluge Dinge darüber, das man nicht einfach nur zuschauen, sondern etwas verändern sollte, und daran könnten sich einige Menschen mal ein Beispiel nehmen (mich eingeschlossen). Tiefe hatte Kayan, der bereits erwähnte Auftragskiller, auf jeden Fall. Er ist eine sehr ambivalente Figur und unglaublich interessant. Einerseits ist er ein Auftragskiller, was schon mal für eine verdrehte Vorstellung von dem Recht auf Leben spricht, andererseits scheint manchmal seine menschliche Seite durch, z.B. wenn er über seine geliebte, kleine Tochter spricht oder einen senilen alten Mann auf der Straße aufliest, weil er Respekt vor dem Alter hat. Zwei Dinge haben mir bei Kayan allerdings gefehlt: Erstens der Grund, warum er vor manchen Leben Respekt hat, andere aber einfach auslöscht, und zweitens eine Erklärung, wieso er im Buch eine so große Rolle einnimmt.  Ab und an ein Kapitel, in dem beschrieben wird, dass er immer näher an Vicent herankommt, könnte ich ja verstehen, da das zur Spannungssteigerung beitragen würde, doch am Ende des Buches bekommen Kayan mindestens ein Drittel der Erzählzeit und da er mit der Haupthandlung eigentlich sonst nicht viel zu tun hat, hat mich das ziemlich irritiert. Fazit "One - Die einzige Chance" ist ein wirklich gut durchdachter und von Anfang bis Ende durch geschickte Erzählkniffe spannender Zukunftsroman, der durch seine Nähe zu unserer Zeit geschickt einige Fragen zur Praktikabilität unsere Systems aufwirft. Da ich mit den Charakteren, dem Ende und den teilweise ziemlich komplexen politischen und wirtschaftlichen Erklärungen so meine Probleme hatte, vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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  • One, die einzige Chane

    One - Die einzige Chance

    thenight

    30. October 2013 um 08:39

    Klappentext: Kurz nach dem Abitur gerät Samuel Pinaz in den Albtraum seines Lebens. Der Sohn eines erfolgreichen Mathematikers bricht von Hongkong nach Frankfurt auf, als ein bestialischer Mord seine Zukunftspläne durchkreuzt. Deutschland befindet sich im Ausnahmezustand. Demonstranten legen das öffentliche Leben lahm. Handynetze brechen zusammen. Da begegnet der 19-jährige Samuel Fabienne. Sie gehört zu einer Protestbewegung, die das Finanzsystem des zerrissenen Europas mit einer Revolution in die Knie zwingen will. Als ein weiterer Mord geschieht, begreift Samuel, dass sein Vater der Nächste auf der Liste des Killers ist … Ein gesellschaftlich und politisch hochbrisanter Thriller über eine Revolution, die mit modernsten Mitteln geführt wird und jeden Tag beginnen könnte. Meine Meinung: Leider konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen, die Grundidee gefiel mir durchaus, in naher Zukunft bricht alles zusammen, Europa zerfällt ins Chaos , eine Gruppe engagierter Menschenfreunde versucht mithilfe eines Computerspiels das von Samuels Vater entwickelte wurde alles auf Null, die ultimative Revolution, zu setzen und danach ganz von vorne zu beginnen, alle Mittel gerecht zu verteilen so das jeder genug hat und in Frieden und Sicherheit leben kann. Nur leider zeigt das Spiel und damit auch das Buch nicht auf, wie es nach der Stunde Null weitergehen soll, ein eher unbefriedigendes Ende. Auch die Charaktere sind mir immer fremd geblieben, Samuel der zwei Leichen findet und statt zur Polizei zu gehen, mit einer Zufallsbekanntschaft geht, die wie sich herausstellt so zufällig gar nicht war, entwickelt sich nicht wirklich weiter, Fabienne, eben diese Bekanntschaft ist eine launische, unsympathische Zicke und der einzige Charakter den ich gern mochte war Kayan, der Auftragskiller.

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  • One - Die einzige Chance

    One - Die einzige Chance

    Vivi-Carbon

    29. October 2013 um 21:23

    Kurz nach seinem Abitur reist Samuel in sein Heimatland Deutschland. Jedoch ist hier eine politische Revolution in vollem Gange. Die Handynetzte funktionieren nicht mehr, öffentliche Verkehrsmittel sind außer Betrieb und Demonstrationen werden brutal niedergeschlagen. Er wird Zeuge eines Mordes, doch dann trifft Samuel auf Fabienne, die der Protestbewegung angehört, die der Grund für die Revolution ist. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und zieht einen gleich von Beginn an in die Geschichte rein. Es werden am Anfang viele Fragen aufgeworfen, die einen dazu bringen weiter lesen zu wollen, da man die Antwort finden will. Die Spannung wird auch über die Geschichte hinweg gehalten, wobei sie jedoch in er zweiten Hälfte etwas abflacht. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Aus der des Killers, Samuels und die von Samuels Vater. Auf den ersten Seiten sind die Perspektivenwechsel sehr abrupt und es ist etwas schwer sich da reinzufinden. Aber nicht davon abschrecken lassen ;) es wird schnell besser und die Wechsel werden eindeutiger eingeleitet. Der Charakter von Samuel hat mir sehr gut gefallen, da er sympathisch war und authentisch wirkte. Man konnte seine Handlungen gut nachvollziehen und ich hätte mich wahrscheinlich in vielen Situationen wie er verhalten. Der Charakter von Fabienne war hingegen etwas seltsam, da sie oft Stimmungswechsel durchlebte und oft schwer zu verstehen war. Ich wurde über das ganze Buch hinweg nicht wirklich schlüssig aus ihr. Das Ende der Geschichte hat mir leider nicht so gut gefallen, da ich eine andere Entwicklung erwartet hatte und die Revolution etwas in den Hintergrund gerückt ist. Ich hatte mir erhofft, dass die Geschichte mehr aufgelöst worden wäre und, dass man einfach mehr erfahren hätte. Trotzdem hat mir das Buch gefallen und es war eine spannende und teilweiße auch erschreckende Lektüre über den Zerfall des deutschen Systeme und es wirkte so real, dass man sich einfach vorstellen konnte, dass dies tatsächlich in groben Zügen wie im Buch beschrieben einmal passiert.

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  • Rezension zu "One"

    One - Die einzige Chance

    Zsadista

    24. October 2013 um 17:33

    Ein Auftragskiller, der genug hat von seinem Job. Ein reicher Junge, der dem Konsum entfliehen will. Und eine Gruppe Menschen, die eine Revolution durch ein  Computerspiel planen. Utopie oder vielleicht schon in Gange. Ein Thriller mit einigen überraschenden Wendungen.   Wenn man einmal damit angefangen hat, möchte man „One“ nicht mehr aus den Händen legen. Es lässt sich gut und flüssig lesen und man möchte immer noch ein Kapitel weiter lesen.   Leider ist das Ende etwas plötzlich und das eigentliche Geheimnis, das Spiel „One“ bleibt ungeklärt. Es lässt sich nicht genau heraus lesen, was „One“ sein sollte oder wie es in der Realität nach dem großen Crash hätte weitergehen sollen.  

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  • One - Die einzige Chance von Tobias Elsäßer

    One - Die einzige Chance

    unclethom

    24. October 2013 um 10:13

    Der Klappentext: Kurz nach dem Abitur gerät Samuel Pinaz in den Albtraum seines Lebens. Der Sohn eines erfolgreichen Mathematikers bricht von Hongkong nach Frankfurt auf, als ein bestialischer Mord seine Zukunftspläne durchkreuzt. Deutschland befindet sich im Ausnahmezustand. Demonstranten legen das öffentliche Leben lahm. Handynetze brechen zusammen. Da begegnet der 19-jährige Samuel Fabienne. Sie gehört zu einer Protestbewegung, die das Finanzsystem des zerrissenen Europas mit einer Revolution in die Knie zwingen will. Als ein weiterer Mord geschieht, begreift Samuel, dass sein Vater der Nächste auf der Liste des Killers ist … Ein gesellschaftlich und politisch hochbrisanter Thriller über eine Revolution, die mit modernsten Mitteln geführt wird und jeden Tag beginnen könnte. Quelle: www.lovelybooks.de Der Autor: Tobias Elsäßer, geboren 1973, arbeitet als freier Journalist, Autor und Gesangslehrer. Darüber hinaus leitet er Schreibwerkstätten und Songwriter-Workshops für Jugendliche und schreibt Drehbücher. Mit seinem Roman ›Abspringen‹ gewann er 2010 das Kranichsteiner Literaturstipendium vom Deutschen Literaturfonds und dem Arbeitskreis für Jugendliteratur. Sein Roman ›Für niemand‹ stand u. a. auf der Auswahlliste »Die besten 7 Bücher für junge Leser«. Quelle. www.lovelybooks.de Meine Rezension: Die schöne, plastische Schreibweise, die mich schon sehr schnell gefesselt hat, zeichnet das Buch aus. Von Anfang an bin ich in die Story eingetaucht, die vielleicht etwas unrealistisch rüberkommt, aber dies kann man meiner Meinung nach getrost unter der Rubrik künstlerische Freiheit ablegen. Es macht nichts, wenn man an der einen oder anderen Stelle denkt, das kann doch so gar nicht sein, es stört meiner Meinung nach nicht im geringsten den Lesefluss. Die Story macht nachdenklich, was wäre wenn… aber sie unterhält vor allem auch bestens. Nicht nur für junge Erwachsene ist dieses Buch auf jeden Fall ein Gewinn. Spannend geschrieben von der ersten bis zur letzten Seite, kann ich für das Buch guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen. Von mir deshalb auch 4 von 5 Sternen

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  • Tobias Elsässer - One: Die einzige Chance /Rezension/

    One - Die einzige Chance

    MissUnberechenbar

    20. October 2013 um 16:50

    Inhalt: Kurz nach dem Abitur gerät Samuel Pinaz in den Albtraum seines Lebens. Der Sohn eines erfolgreichen Mathematikers bricht von Hongkong nach Frankfurt auf, als ein bestialischer Mord seine Zukunftspläne durchkreuzt. Deutschland befindet sich im Ausnahmezustand. Demonstranten legen das öffentliche Leben lahm. Handynetze brechen zusammen. Da begegnet der 19-jährige Samuel Fabienne. Sie gehört zu einer Protestbewegung, die das Finanzsystem des zerrissenen Europas mit einer Revolution in die Knie zwingen will. Als ein weiterer Mord geschieht, begreift Samuel, dass sein Vater der Nächste auf der Liste des Killers ist … Ein gesellschaftlich und politisch hochbrisanter Thriller über eine Revolution, die mit modernsten Mitteln geführt wird und jeden Tag beginnen könnte. Eigene Meinung: Zuerst muss ich sagen, dass das Buch ein sehr tiefgründiges Thema behandelt. Es geht um Politik, Geld und Wirtschaft und es ist kein Buch für Zwischendurch, das ist schon mal sicher. Es ist nicht richtig eine Dystopie, aber leichte Anzeichen hat es schon: Eine Gruppe von Menschen, die mit einer Revolution und einer utopischen Idee die kaputte Welt (in diesem Fall unsere heutige kapitalistische Staatsform) verbessern wollen. Die Idee dahinter finde ich wirklich faszinierend und das Thema beschäftigt mich immer noch. Trotzdem erkenne ich viele Schwachstellen, die den Charakteren des Buches wohl nicht auffällt, beziehungsweise nicht auffallen will: Die Menschen werden sich auf jeden Fall sträuben, wenn ihr Vermögen auf eine bestimmte Summe reduziert wird - schließlich ist es ihr hart erarbeitetes Geld. Und natürlich stehe ich nicht hinter der Ausbeutung vieler Arbeiter, aber nachdem der "Reset"-Button gedrückt wird, wird sich doch alles wiederholen; die künftige Regierung könnte nicht alle Menschen kontrollieren. Also, das Buch ist nicht für die, die sich nicht für Politik interessieren und/oder keinen Schimmer haben, was vor sich geht; ich denke, ein wenig Hintergrundwissen könnte nicht schaden. Ich würde mich sehr über Kommentare mit eurer Meinung freuen! :) Ich als 14-jährige Gymnasiastin habe trotzdem alles verstanden, und jetzt geht's zur eigentlichen Rezension: Das Cover finde ich sehr gelungen! Am meisten mag ich im Hintergrund die "vorbeiflackernden" Zahlen, hätte es aber besser gefunden, wenn auch mal andere Ziffern als "0" und "1" vorgekommen wären. Im Vordergrund sieht man den Titel, sowie den Namen des Autors in dieser grünen Neonfarbe, die mich so ein bisschen an die Dollarscheinfarbe erinnert. Die Charaktere: Samuel, der Sohn von Vincent Pinaz, hat auf mich am Anfang einen ziemlich arroganten Eindruck gemacht. Er hat sich kein bisschen für die Organisation, für die Fabienne kämpft, interessiert und man wusste als Leser teilweise auch gar nicht, woran das liegt, da man wenig in Samuels Innere schauen kann. Keine Gefühle, Erklärungen, oder sonst etwas. Etwas schade, da man ja das Ganze aus Samuels 3. Personen-Sicht sieht und versteht. Fabienne konnte ich am Anfang nicht richtig einschätzen. Sie hat praktisch jede fünf Minuten Stimmungsschwankungen und das lässt sie echt blöd wirken. Ich hatte da so eine Theorie über sie, nämlich dass sie nur so verbissen an der Revolutionsgruppe hängt, weil Samuel sie zum Denken bringt und sie verunsichert, aber ich glaube nicht, dass das stimmt. :) Kayan ist der Auftragsmörder, aus wessen Sicht man jedes zweite Kapitel liest, aber ich bin mir immer noch nicht klar darüber, weshalb das überhaupt so ist. Ich meine, etwas Besonderes erfährt man durch ihn über die Geschichte eh nicht.. Außerdem ist er für mich eine höchst unlogische Person - zum einen der kaltblütige Killer, zum anderen der liebevolle Vater von (wenn ich mich nicht täusche) zwei Kindern und Ehemann. Außerdem passiert ihm genau während diesem Fall solche amateurmäßige Fehler. Ziemlich unglaubhaft, finde ich. Der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Aus dem einfachen Grund, dass er echt lau ist. Keine Gefühle aus Samuels Sicht, einfach nur die Ereignisse lieblos aneinandergereiht. Außerdem finde ich einige Charaktere ungelungen. Ich vergebe 3 von 5 Herzchen, weil das Thema das Buch etwas aufgewertet hat! Für mich leider dennoch ein Flop!

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  • Wirtschaftsthriller für Jugendliche

    One - Die einzige Chance

    ForeverAngel

    10. October 2013 um 15:30

    Als Samuel Pinaz von Honkong nach Deutschland zurückkehrt, wusste er aus den Nachrichten, dass dort Unruhen toben. Entgegen der Warnungen seiner Eltern ist er eingereist, seinen Kater Badawi und einige wenige Habseligkeiten im Gepäck. Nie hätte Samuel gedacht, dass die Zustände so schlimm sein würden. Und nie hätte er gedacht, dass er plötzlich mitten unter den Verantwortlichen für das ganze Chaos leben würde... One - Die einzige Chance ist ein Wirtschaftsthriller für junge Leser, der ein ins Chaos gestürztes Deutschland zeigt. Vor einiger Zeit hat Vincent Pinaz gemeinsam mit seinen Kollegen eine Simulation namens One entwickelt, die Wirtschaftsereignisse durchspielt. Sie haben das Programm allerdings nie eingesetzt. Heute gibt es in Deutschland eine Organisation, die aus eben diesem Programm ein Spiel gemacht hat. Ein Spiel, das ganz Deutschland ins Chaos stürzt. Erst fällt das Funknetz aus, dann der Strom, Flugverbindungen werden lahm gelegt, Banken auf gewisse Weise ausgeraubt und große Unternehmen in den Ruin getrieben. Ziel des Ganzen? Ein politischer und wirtschaftlicher Umsturz.  Und in all dem Trubel landet Samuel, der gerade aus Honkong kommt und den das Heimweh nach Europa gepackt hat. Scheinbar zufällig trifft er auf Fabienne, die eben dieser Organisation angehört, und erfährt so, was wirklich gerade in Deutschland passiert. Zu allem Überfluss gibt es noch einen Killer, der all die Menschen umbringt, bei denen Samuel hätte unterkommen können. Zufall? Irgendwann erkennt Samuel, dass auch sein Vater in Gefahr schwebt und dass der Killer es auch auf ihn abgesehen haben könnte. Für den Showdown beginnt eine Hetzjagd von Berlin nach Zürich. Der Plot war in Ordnung. Er hätte spannender sein können, da nicht wirklich viel passiert. Es wird viel geredet, erklärt, doziert und gestritten, überlegt, entschieden und wieder verworfen. Es gibt mehrere Ortswechsel und eine mehr oder weniger unbedeutende Flucht vor der Polizei. Der Autor hat sehr viel Wert darauf gelegt, seine Welt zu erklären. All die wirtschaftlichen Phänomene, das genaue Prinzip von One, was die Ziele sind, was vermeiden werden soll, worauf die Organisation wie hinarbeitet, was dafür nötig ist. Der eingebaute Killer ist ein Versuch, aus dem ganzen einen Thriller zu machen. Für junge Leser ist es eine tolle Einführung in die Wirtschaft und ich finde, dass der Killer gar nicht nötig gewesen wäre. Vielleicht hätte es ohne ihn sogar besser funktioniert. Ein bisschen hat mich die Grundidee an Stirb Langsam 4.0 erinnert, nur das Samuel Pinaz das genaue Gegenteil von Bruce Willis ist. ACHTUNG: Der Abschnitt FIGUREN enthält einen Spoiler, was Samuels Kater Badawi betrifft. Das musste einfach gesagt werden (Zweiter Absatz). Es gibt mehrere Figuren, die diese Geschichte erzählen, den meisten Redeanteil hat aber wohl Samuel Pinaz. Er ist ein verwöhnter Bengel mit schwarzer Kreditkarte, der nur in den schicksten Hotels absteigt und das Leben in vollen Zügen genießt. Mit seinem Vater redet er kaum und die einzige Person, die er wirklich zu vermissen scheint, als er Honkong verlässt, ist seine Nanny Emilia. Nicht mal seiner fester Freundin Kata weint er hinterher. Sobald er auf Fabienne trifft, denkt er noch einmal kurz an sie und hat sie dann vergessen.  Samuel hat das Leben in Honkong satt und will, mit einem Abstecher nach Deutschland, zu seiner Mutter nach London und von da aus eine Europatour starten. Während des gesamten Buches habe ich einfach keinen Draht zu ihm gefunden. Zumindest keinen guten. Er ist hoffnungslos naiv, hat keine Ahnung von nichts, hört nicht zu und trifft die falschen Entscheidungen. Am schlimmsten aber fand ich, wie er mit seinem Kater Badawi umgegangen ist. Er selbst bezeichnet sich als tierlieb und Badawi als seinen besten Freund. Ich bezeichne ihn als Tierquäler. Nicht im herkömmlichen Sinne, er foltert seinen Kater nicht absichtlich. Er versucht sogar, ihn zu beschützen. Aber auf die vollkommen falsche Art und Weise. Da ich selbst zwei Katzen habe, weiß ich, dass man so nicht mit Tieren umgeht. Und mit Katzen schon gar nicht. Allein schon, einen achtzehn Jahre alten Kater in seinen letzten Jahren aus seiner gewohnten Umgebung zu reißen, ist unmenschlich. Ihn dann aber noch tagelang in einer Transportbox mitzuschleppen, ihn höchstens mal für fünf Minuten an der Leine nach draußen lässt, ihn wie einen alten Koffer ins Auto zu verfrachten, ihn Schüssen und Schlägereien auszusetzen, sich dann wundern, warum das Tier denn plötzlich so apathisch ist und nicht fressen und trinken will, nur um ihn am Ende qualvoll verenden zu lassen? Jemand wie Samuel liebt keine Tiere. Der behandelt sie wie Gebrauchsgegenstände, die man wegwerfen kann, sobald sie nichts mehr taugen, und die man ersetzen kann, weil man Daddys Geld hat.  Der Killer Kayan hat mehr Liebe für das ihm fremde Tier gezeigt als Samuel, der mit Badawi aufgewachsen ist. Solche Menschen, egal ob real oder fiktiv, kann ich nur verachten. Kurz gesagt: Samuel hat absolut keine Ahnung von Katzen, macht alles falsch und lässt seinen Kater im Stich, als es drauf ankommt. Wer so achtlos und verantwortungslos mit Tieren umgeht ist in meinen Augen ein sehr schlechter Mensch. *Spoiler Ende* Wie schon erwähnt, gibt es einen Killer namens Kayan. Er soll eine Reihe von wichtigen Personen umbringen, was wohl sein letzter Auftrag ist. Dummerweise lässt ihn ausgerechnet jetzt seine Lieblingspistole im Stich und er muss auf Messer umsteigen, was er persönlich viel zu hässlich und brutal findet. Am liebsten würde er den Job schmeißen und nach Hause zu seiner Frau fahren und gemeinsam mit ihr die Tanzaufführung seiner Tochter ansehen. Man erfährt nicht besonders viel über Kayan, aber er ist mir sympathisch geworden. So sympathisch, dass ich beinahe gehofft habe, dass er seinen Auftrag erfüllt und rein zufällig auch noch Samuel erwischt. Obwohl er ein Killer ist, wirkt er so aufrichtig, herzlich und nett. Ich mochte ihn lieber als Samuel und habe teilweise mehr mit ihm gefiebert als mit dem eigentlichen Protagonisten.  Die dritte Figur, die eine größere Rolle spielt, ist Fabienne. Sie arbeitet für die Organisation, die in Deutschland alles lahm gelegt hat und trifft angeblich rein zufällig auf Samuel. Sie nimmt ihn mit in ihre Zentrale, stellt sie den anderen vor und versucht seitenlang, Samuel zu erklären, was die Beweggründe der Organisation sind. Was mich an ihr gestört hat, ist ihre belehrende Art. Sie redet mit Samuel, als sei sie eine Lehrerin und er ein dummer Schüler. Was in Samuels Fall auch stimmt und was er auch verdient hat. Was mich stört ist, dass ich als Leserin das gleiche Gefühl habe. Dieses dozierende Gehabe hat mich spätestens nach der Hälfte genervt. Ansonsten bleibt sie recht blass, obwohl sie sich facettenreich gibt, und ihr Geständnis am Ende kam für mich nicht wirklich überraschend. Ich glaube, junge Leser, die an Wirtschaft interessiert sind, werden ihre Freude mit dem Buch haben. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen und mich haben einfach zu viele Dinge gestört. 3 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Idee 1/2 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Figuren 1/2 Punkt, Sprache 1/2 Punkt ~*~ Sauerländer ~*~ 389 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-7373-6712-7 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ 16,99€ ~*~ September 2013

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  • Interessantes Thema, aber Chance nicht genutzt

    One - Die einzige Chance

    meinelesewelt

    10. October 2013 um 13:37

    Samuel Pinaz lebt bei seinem Vater Vincent in Hongkong, hat sein Abitur bestanden und will kurz vor seinem 18. Geburtstag zu seiner Mutter nach London fliegen. Sein Vater Vincent ist Mathematiker und lebt getrennt von Samuels Mutter. Vincent macht sich große Sorgen um Samuel, weil in Europa die Nachfolger der Occupy-Bewegung eine Revolution anzetteln, die das Leben und die bekannte gesellschaftliche Ordnung aus den Fugen geraten läßt. Ich habe mir von One – Die einzige Chance viel versprochen. Eine Dystopie, die in gar nicht so ferner Zukunft spielt und den Bankrott der Volkswirtschaften in der EU zum Thema hat, schien mir ein geeignetes Thema zu sein, um auf derzeitige Missstände in unserer Gesellschaft hinzuweisen. Leider erfüllt der Autor Tobias Elsäßer meine Erwartungen nicht. Die Figuren sind klischeehaft, auf gegenwärtige gesellschaftliche Probleme wird nur am Rande eingegangen und die Lösung durch eine Revolution gab es in der Geschichte schon unzählige Male, ohne dass sich die Bedingungen der Menschen zum positiven verändert haben. Nach der Revolution soll in One – Die einzige Chance eine neue Gesellschaftsordnung herrschen und Vincents Diplomarbeit mit dem Thema „Nullwachstum als Chance sozialer Gerechtigkeit“ ist der Schlüssel zu allem. Leider wird diese Diplomarbeit inhaltlich nicht weiter thematisiert. Auch fehlen Erklärungen, wie durch Nullwachstum soziale Gerechtigkeit erreicht werden kann. Das Buch liest sich flüssig, aber Spannung will kaum aufkommen. Dinge geschehen einfach und sind genauso schnell vergessen, wie sie passiert sind. Ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen. Darum geben ich nur 3 von 5 Sternen.

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  • Eine gute Prognose für den heutigen Wandel

    One - Die einzige Chance

    trollchen

    08. October 2013 um 07:53

    Kurzfassung: Kurz nach dem Abitur gerät Samuel Pinaz in den Albtraum seines Lebens. Der Sohn eines erfolgreichen Mathematikers bricht von Hongkong nach Frankfurt auf, als ein bestialischer Mord seine Zukunftspläne durchkreuzt. Deutschland befindet sich im Ausnahmezustand. Demonstranten legen das öffentliche Leben lahm. Handynetze brechen zusammen. Da begegnet der 19-jährige Samuel Fabienne. Sie gehört zu einer Protestbewegung, die das Finanzsystem des zerrissenen Europas mit einer Revolution in die Knie zwingen will. Als ein weiterer Mord geschieht, begreift Samuel, dass sein Vater der Nächste auf der Liste des Killers ist … Ein gesellschaftlich und politisch hochbrisanter Thriller über eine Revolution, die mit modernsten Mitteln geführt wird und jeden Tag beginnen könnte. Das Buch lies sich sehr gut lesen, es war eine gute Geschichte, die aber eigentlich sehr ausbaufähig gewesen wäre. Denn eigentlich war mir die ganze Geschichte ein wenig schwammig, man hätte viel mehr herausholen können. Das Ende war mir zu offen, man weiß nicht, wie die ganze revolution ausgeht, noch, was es wirklich bezwecken wollte. Denn, es wurd eimmer nur beschrieben, was alles fehl läuft in der Welt, aber dies sind alles Sachen, die eigentlich schon bekannt sind, wie die Arbeit der Banken und deswegen sehr schwammig. Noch wurden irgendwelche Dinge beschriben, die verbesserungswürdig sind oder irgendwelche Vorschläge gmacht, was man verbessern könnte, wie z.B. das Geld gerechter verteilen, wie sollte es funktionieren, wie kann es besser verteilt werden, alles sehr ungenau beschrieben, das hat mir nicht so gut  gefallen. Die Idee mit Fabienne und Samuel, war süß, aber man hat schon sehr bald gemarkt, dass es keine harmlose Begegnung war, sondern herbeigeführt wurde, ich hätte es auch besser gefunden, wenn sie länger in dieser Hallle gewesen wären , um mehr Inhalt über die Arbeit der Gruppe zu erfahren, das hätte mich persönlicch mehr interessiert. Die Spannung in dem Buch war gleichmäßig, ich hätte mir im 2. Drittel mehr Spannung gewünscht, aber ansonsten war das Buch sehr gut zu lesen und bestimmt interessant für einen Leser im jugendlichen Alter! Trotzdem danke, dass ich mitlesen durfte!

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  • Eine Dystopie mit sehr guter Hintergrundidee, aber kleinen Schwächen

    One - Die einzige Chance

    KleineLeseecke

    07. October 2013 um 23:10

    Kurz nach dem Abitur gerät Samuel Pinaz in den Albtraum seines Lebens. Der Sohn eines erfolgreichen Mathematikers bricht von Hongkong nach Frankfurt auf, als ein bestialischer Mord seine Zukunftspläne durchkreuzt. Deutschland befindet sich im Ausnahmezustand. Demonstranten legen das öffentliche Leben lahm. Handynetze brechen zusammen. Da begegnet der 19-jährige Samuel Fabienne. Sie gehört zu einer Protestbewegung, die das Finanzsystem des zerrissenen Europas mit einer Revolution in die Knie zwingen will. Als ein weiterer Mord geschieht, begreift Samuel, dass sein Vater der Nächste auf der Liste des Killers ist … „One, Die einzige Chance“ von Tobias Elsäßer ist mein erster Roman des Autors. Ich hatte große Erwartungen an das Buch, weil es sich um eine Dystopie mit sehr vielversprechendem Klappentext handelt. Außerdem ist der Autor aus Deutschland und ich liebe es, wenn man einen Roman in der Originalsprache genießen kann und sich nicht auf eine Übersetzung beschränken muss. Die Idee, die hinter „One“ steckt, finde ich wirklich super. Es geht letztlich um ein Computerspiel, das Samuels Vater früher entwickelt hatte und das sich nun eine Gruppe junger Revolutionäre zu Eigen gemacht hat, um das bestehende System zu stürzen. Man merkt beim Lesen, dass sich der Autor sehr viele Gedanken dazu gemacht und die Hintergrundidee sehr gut ausgearbeitet hat. Ich habe selten eine Dystopie gelesen, die so gut ausgearbeitet und recherchiert war, Respekt! Leider konnte mich die Umsetzung an sich dann leider nicht ganz überzeugen. Das liegt zum einen daran, dass mich die Geschichte zu keinem Zeitpunkt fesseln bzw. mit spannenden Momenten überzeugen konnte. Man liest das Buch zwar sehr schnell weg, was am angenehmen und flüssigen Schreibstil liegt, aber für einen Thriller hat es mir schlicht und ergreifend an Spannung und Action gefehlt. Mein zweiter Kritikpunkt sind die Charaktere. Ich bin leider mit keinem warm geworden bzw. konnte mich mit keiner Figur identifizieren. Der Protagonist Samuel schien mir lange Zeit zu oberflächlich zu sein (verhätschelter Sohn reicher Eltern) und war für mich als Person auch nicht stimmig. Noch schlimmer fand ich Fabienne, die als sehr launisch geschildert wurde und die ich von Anfang bis Ende extrem unsympathisch fand. Auch erzählt der Autor die Handlung immer wieder aus der Sicht von Kayan, einem Auftragsmörder. Zwar weiß man lange Zeit nicht, in wessen Auftrag er handelt, aber als Killer konnte zumindest ich ihn absolut nicht ernst nehmen. Alles in allem behandelt „One“ eine sehr gute Idee, nur bei der Umsetzung ist meiner Meinung nach viel Potential verschenkt worden. Vielleicht bin ich zu anspruchsvoll, weil ich mit Anfang zwanzig nicht mehr wirklich zur Zielgruppe gehöre oder weil ich schon zu viele Dystopien gelesen habe, aber „One“ konnte mich nicht ganz überzeugen. Deshalb entscheide ich mich für drei Sterne.

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  • Ein Buch, das zum Nachdenken anregt

    One - Die einzige Chance

    Dini98

    05. October 2013 um 14:13

    Samuel Pinaz, der Sohn eines genialen Mathematikers, beschließt nach dem Abitur eine Reise durch Europa zu machen. Doch schon an seiner ersten Station, Deutschland, ist sie zu Ende, denn das Land ist in einem Ausnahmezustand: Demonstranten stürzen das ganze wirtschaftliche System ins Chaos und wollen eine Revolution erzwingen. Samuel lernt dabei Fabienne kennen und gerät inmitten eines verrückten Plans. Aber was hat sein Vater mit all dem zutun? Und was hat es mit den ganzen Morden in seinem Umfeld auf sich? Das Cover des Buchs finde ich mit der grellgrünen Schrift und den Zahlen im Hintergrund sehr gut gestaltet. Man vermutet bereits, dass es kein gewöhnlicher Thriller ist. Aber auch Titel und Klapptext wecken Neugierde. Wenn man dann zu lesen beginnt wird man bereits von den ersten Zeilen gefesselt. Zwar verwirren anfangs die ständig wechselnden Perspektiven (von Samuel, seinem Vater Vincent und dem Auftragskiller), was sich mit der Zeit aber wieder legt. Man kann sich in alle Personen hineinfühlen und vor allem der Mörder hat einen verständlichen Hintergrund, der mir sehr gut gefallen hat. Denn er wird nicht als der gefühlslose Killer dargestellt, sondern als ein Mann, der sich im Leben durchkämpfen musste und als Sieger daraus hervorgehen wollte. Manchmal hatte ich ein wenig Probleme die ganzen Pläne und Handlungen der Demonstranten nachzuvollziehen oder überhaupt zu verstehen, aber ich denke, dass das mehr an mir als an dem Buch lag, obwohl es ja durchaus auch als Jugendbuch eingestuft wird. Der Schreibstil liest sich schön flüssig und auch die Wortwahl war genau richtig. Ich bin froh, dass es keine überflüssigen Beschreibungen gab (wie meiner Meinung nach leider in viel zu vielen Büchern), sondern das man sich auf die Handlung konzentriert hat. Inhaltlich war es sehr spannend und ich kann mir gut vorstellen, dass es in einigen Jahren ein derartiges Szenario geben wird und die Leute wirklich anfangen für eine gerechtere Welt zu kämpfen. Ein bisschen unnötig fand ich die Angaben unter der jeweiligen Kapitelüberschrift zu dem Wetter. (Zum Beispiel: Honkong, 23 Grad, Bedeckt) Hätte man getrost weglassen können. Vielleicht hätte ein Personenverzeichnis im hinteren Teil des Buchs dem Leser mehr gebracht. Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, obwohl mir an einigen Stellen Erklärungen oder Ergänzungen zum Verständnis gefehlt haben. Insgesamt aber wirklich sehr interessant und empfehlenswert! Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: http://nadinemoench.com/

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