Tobias Elsäßer Zwischenlandung

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Inhaltsangabe zu „Zwischenlandung“ von Tobias Elsäßer

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte – romantisch, tragisch und wunderschön schräg. Wenn Gregor einen Raum betritt, scheint die Sonne heller und die Welt dreht sich ein wenig langsamer. Mit ihm ist alles strahlender, intensiver und lustiger – weil er ein Spaßvogel ist und ein Frauentyp. Dass er zwar alle Mädchen bekommt, aber nur Mira will, kann er ihr jedoch nicht mehr sagen: Denn ausgerechnet in dem Moment, als er ihr seine Liebe gestehen will, wird Gregor von einem Golfball am Kopf getroffen und ins Wachkoma befördert. Als Gregor nach vielen Wochen die Welt langsam wieder wahrzunehmen beginnt, sitzt Mira an seinem Bett. Die zauberhafte, wild gelockte Mira, der er doch nicht ganz egal zu sein scheint. Und da beschließt Gregor zu kämpfen für das ganz große Glück. Wird es ihm gelingen, die unsichtbare Mauer zu durchbrechen, die ihn von Mira und der Welt dort draußen trennt? Für alle Fans von Nick Hornbys ›A long way down‹ und ›Während du schliefst‹.

Leider ist das Ende etwas kurz gefasst und ein bisschen übertrieben. Trotzdem eine berührende Geschichte, die toll geschrieben wurde

— sommersonnne

Es sticht heraus der Masse der Liebesgeschichte. Traumhaft langsam und mit sehr bildhaften Erzählungen, wobei das Ende übertrieben ist!

— Sophiiie

Es hätte eine wirklich interessante und berührende Geschichte sein können, aber diese hat sich leider als ziemlich trivial entpuppt.

— jess020

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  • Ich hatte mir bei dieser Thematik mehr Emotionen erwartet

    Zwischenlandung

    Lilli33

    20. January 2016 um 16:01

    Gebundene Ausgabe: 304 Seiten Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (22. Oktober 2015) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3737351133 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren Preis: 14,99 € Ich hatte mir bei dieser Thematik mehr Emotionen erwartet Inhalt: Gregor, sein älterer Bruder Mathis und Mira sind „Blutsbrüder“ von kleinauf. Ihre Freundschaft hat einen Knacks bekommen, als Gregor plötzlich ganz andere Gefühle für Mira entwickelte, diese aber nicht auf Gegenseitigkeit beruhten. Gerade in dem Moment, als Gregor eine Möglichkeit sieht, Mira doch noch von sich zu überzeugen, wird er von einem Golfball am Kopf getroffen und ins Wachkoma befördert. Seine Eltern, Mathis und Mira pflegen ihn hingebungsvoll. Und Gregor kämpft um seine Rückkehr ins Leben. Meine Meinung: Verglichen wird dieser Jugendroman zum Beispiel mit „Solange du schläfst“ von Antje Szillat. Allerdings besteht die Gemeinsamkeit vor allem im Thema „Koma“ bzw. „Wachkoma“ und natürlich „junge Liebe“. Während der Roman von Szillat mich zutiefst berührt hat, habe ich „Zwischenlandung“ als trivialer und weniger emotional empfunden. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Er ist jugendlich frisch und lässt sich flott lesen. Auch der Wechsel der Perspektiven zwischen Gregor und Mira, die beide in der Ich-Form erzählen, war sehr passend. Dass wir die Gedanken und Gefühle eines Wachkomapatienten zu lesen bekommen, ist schon etwas Besonderes. Es trauen sich eher weniger Autoren zu, in diese Patienten hineinzusehen. Ich hatte auch nicht unbedingt den Eindruck, dass Gregors Sicht besonders authentisch dargestellt wird, aber das muss ja auch nicht zwingend sein – es ist ja Fiktion. Man kann sich auf jeden Fall vorstellen, wie wirr und unvollständig es in Gregors Kopf zugeht, wie gerne er mit Mira reden möchte und ihr seine Liebe gestehen und wie es ihn belastet, dass kein Wort aus seinem Mund kommt und er nicht mal willentlich blinzeln kann, um ein Lebenszeichen von sich zu geben. Die Charaktere Gregor und Mira sind sehr gut ausgearbeitet. Im Laufe des Buches kann man sich allmählich ein gutes Bild von ihnen machen. Auch wenn Gregor nicht immer sympathisch erscheint, werden seine seltsam wirkenden Handlungen doch plausibel erklärt, sodass man trotzdem Verständnis für ihn entwickeln kann. Die Figur des Mathis ist mir leider es zu farblos geblieben. Nachdem die Handlung erst ganz langsam voranschreitet, geht es zum Schluss plötzlich sehr schnell. Das hat mich etwas gestört. Wahrscheinlich hätte es mich aber auch gestört, wenn der Autor hier noch ewig drum herum geschrieben hätte. Dann hätte eine gewisse Szene wohl an Wirkung verloren. Trotzdem habe ich am Ende das Buch nicht ganz zufrieden weggelegt. Bei der Bewertung schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen, runde daher wohlwollend auf 4 auf. ★★★★☆

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  • Sollte man selbst lesen...

    Zwischenlandung

    mona0386

    28. December 2015 um 19:49

    Gregor, der junge Mann bei dem alle Mädchenherzen höher schlagen, will nur die eine: Mira, seine alte Kinderliebe, doch mit der hat er es sich mit seinem Lebensstil gewaltig verscherzt. Doch nun nimmt er sich doch ein Herz und will ihr seine Liebe gestehen. Am Golfplatz möchte er ihr einen Ring schenken, doch plötzlich ein harter Schlag auf den Kopf und das Leben ist nicht mehr das, was es vorher war. Denn Gregor wird von einem Golfball getroffen und fällt in ein Wachkoma. Und nun heißt es kämpfen, um diesem wieder zu entkommen. Dieser Roman handelt von einem wirklich herzzerreißenden Thema. Denn es ist wirklich realitätsnah geschrieben und es könnte jeden von uns so treffen. Dennoch war für mich das Lesen zum Teil eine richtige Qual. Das Buch wird aus zwei Perspektiven geschrieben, aus der Sicht von Mira, die einfach nur möchte, dass der beste Freund aus ihrer Kindheit ins Leben zurückfindet und aus der Sicht von Gregor, der nicht weiß, was so wirklich mit ihm los ist. Und gerade diese zweite Perspektive machte mir das Lesen so wirklich schwer. Man steigt einfach nicht durch, was jetzt so richtig passiert und es bleiben immer eine Menge Fragen offen. Ich hatte einfach ständig das Gefühl, in dem Buch nicht weiterzukommen und mich immer wieder in der gleichen Situation zu befinden. Für mich war dieses Buch leider überhaupt nichts, obwohl mich das Thema sehr interessiert hätte, aber ich bin gerade bei diesem Roman der Meinung, dass sich jeder selbst eine Meinung dazu bilden sollte.

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  • Rührend und unterhaltsam

    Zwischenlandung

    DasBuchmonster

    22. November 2015 um 18:59

    Inhalt: Der Jugendliche Gregor lässt immer den coolen raushängen. Er ist ein Frauenheld, aber meint es nie ernst. Denn eigentlich ist er in Mira verliebt, ganz ernsthaft, doch traut sich nicht, an sie heran zu kommen. Ein ganz besonderer Fund lässt ihn die Chance erkennen, an Mira heran zu kommen und ihr seine Liebe zu gestehen. Doch in dem Moment, als er ihr alles beichten möchte, wird er von einem Golfball getroffen und gerät ins Koma. Im Koma muss er anfangen für seine Liebe zu kämpfen. Zu allem Unglück hat er da noch einen Gegner, der ganz real ist und Mira auch den Hof macht: sein eigener Bruder. Meinung: Das Cover ist nicht sonderlich aussagekräftig, es ist jedoch ein Blickfänger wegen der Leere, die das Bild ausstrahlt. Der Einstieg ist mir sofort sympathisch, Gregor ist frisch und jugendlich, ein wenig frech und offen. Durch den offenen und frechen Sprachstil wirkt das Buch lebendig. Das Buch ist im Perspektivenwechsel Gregor / Mira geschrieben. Vor allem Gregors Perspektive gefällt mir sehr gut, da er denkt, er ei auf einen echt üblen Trip, man hat das Gefühl, dass die ganzen Übungen, die ihm eigentlich helfen sollten, ihm eher schaden. Die ganze Situation ist somit unterhaltsam und dennoch bitter und gut dargestellt. Gregors Kampf um die Freiheit ist greifbar und als Leser möchte man ihm selbst helfen. Die Entwicklungen sind eher zäh, dennoch kochen genau deswegen die Emotionen hoch- als dann noch Gregors Bruder Matthis ins Spiel kommt. Das Ende ist sehr schön und romantisch, für mich war es überzeugend, auch wenn ich das Gefühl hatte, alles was Matthis betrifft, ging mir zu schnell und waren etwas knapp gehalten. Die Informationen waren so spärlich, dass man zwar nicht die Logik anzweifeln kann, man jedoch schon gerne intensiver Bescheid gewusst hätte. Zunächst haben wir also ein langsames Buch, bei dem man als Leser mitfühlen, mitdenken und miterleben kann, dann am Ende geht jedoch alles sehr schnell, das Tempo hat mich dabei gestört. Die Entwicklung von Mira und Gregor sind optimal beschrieben, das Buch hat eine gewisse Tiefgründigkeit ohne dabei zu emotional zu wirken, vor allem Gregors Passagen lockern die Stimmung auf, sodass das Thema ernst wirkt, und dennoch hell wirkt.  Ich gebe dem Buch Zwischenlandung daher 4 Punkte, weil ich das Buch sehr gerne gelesen habe und es mich sowohl berührt als auch unterhalten hat. 

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  • Es fehlt ein klein wenig Tiefe , um wirklich landen zu können

    Zwischenlandung

    MelE

    12. November 2015 um 07:00

    "Zwischenlandung" ist ein Jugendroman, der ein außergewöhnliches Thema näher betrachtet. Wachkoma ist natürlich nicht wirklich etwas Neues, aber dennoch ist diese Story anders, als alles was ich zuvor darüber las. Der Klappentext klang ansprechend und auch das Cover konnte überzeugen. Der Inhalt war dann leider ohne echten Tiefgang, was ich beim Thema "Wachkoma" doch erwartet hätte. Durch die Perspektivwechsel ist der Roman pfiffig geschrieben, denn wir lernen Gregor und Mia um einiges besser kennen, wobei mir Mia um einiges sympathischer war als Gregor. Gregor bekommt erst zum Schluss hin ein paar Sympathiepunkte mehr. Es fiel mir schwer seinen Gedanken zu folgen, was natürlich auch daran liegt, dass er in seinem Körper gefangen ist und sich erst ins Leben zurückkämpfen muss. Das Thema Locked - in - Syndrom oder auch Wachkoma, wobei dieses zwei völlig unterschiedliche Dinge sind, finde ich sehr faszinierend und auch hier wird verdeutlicht, wie viel Stärke ein Mensch besitzen muss, um wieder am Leben teilhaben zu können. Gregor teilt seine Erinnerungen mit uns und es wird schnell erkannt, wie sehr er in Mia verliebt ist. Ist sie diejenige, die ihn zum Kämpfen verleitet? "Zwischenlandung" hat mir jetzt leider nicht so richtig zugesagt, aber vielleicht liegt es auch an meinem fortgeschrittenen Alter? Meiner Tochter wäre die Liebesgeschichte sicherlich um einiges näher gegangen als mir. Mir fehlte einfach Tiefe oder Reife, denn selbst Mia kann sich nicht entscheiden was sie wirklich will. Zum Ende kommt dann noch Eifersucht hinzu und diese zeigt auf, zu was man fähig ist, wenn man liebt. Positiv zu vermerken ist, dass die Sprache und das Schriftbild der Zielgruppe jüngerer Leser absolut angemessen erscheint. es war schnell gelesen, auch wenn für mich die Story ein klein wenig zu blass gehalten wurde, aber das liegt natürlich immer im Auge des Betrachters und wird auf andere vielleicht ganz andere Auswirkungen haben. Manches im Buch ist wundervoll beschrieben und spricht mich sehr an. Anderes wiederum hätte ich mir anders gewünscht oder einfach weggelassen, denn es macht Gregor zu einer Witzfigur und zieht die Behinderung durch den Golfball ausgelöst ein klein wenig ins Lächerliche. Ich möchte trotzdem eine Leseempfehlung aussprechen, denn wie schon erwähnt, wirkt jedes Buch auf seine Leser/innen anders. Was mir gefehlt hat, wird vielleicht für jemand anderes nicht ersichtlich sein und trotzdem begeistern können. Die Grundidee ist wirklich genial, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht komplett überzeugen und hat den Lesefluß deshalb etwas getrübt.  3, 5 Sterne - ★★★★ 

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  • Eine Buch, dass heraus sticht aus der Masse der Liebesgeschichte

    Zwischenlandung

    Sophiiie

    10. November 2015 um 17:41

    Irgendwo „dazwischen“ befindet sich Gregor. Zwischen Bewusstsein und Koma. Im Wachkoma befindet er sich nach einem total dämlichen Unfall (Golfball an den Kopf bekommen, just als er Mira endlich seine große Liebe gestehen will) und nun setzt er alles daran, wieder zu sich zu kommen und aufzuwachen. Denn er kann sein Glück kaum fassen: Mira sitzt bei ihm am Krankenbett, liest ihm vor und streicht ihm übers Gesicht. Liebt sie ihn? Um das herauszufinden, muss er die unsichtbare Mauer, die ihn von Mira und der Welt da draußen trennt, durchbrechen. Jeder Tag bringt ihn seinem Ziel ein Stück näher. Aber wird er es schaffen?  Als ich den Klappentext las, wusste ich diese Geschichte ist speziell und ich war vor allem neugierig, ob diese Grundidee funktioniert oder ob das ganze zu schräg ist. Doch ich habe mich getäuscht, in diesem Buch steckt viel potential. Abwechselnd erzählen Gregor und Miriam, wie sie das ganze erlebt haben.  Langsam erfährt man mehr, was diese beiden verbindet. Wie diese zwei scheinbar vollkommen unterschiedlichen Menschen , doch eine gemeinsame Vergangenheit haben und ob diese Gemeinsamkeiten von früher vielleicht auch heute noch da sind. "Im Nachhinein ist es immer leichter, nach den Fehlern zu suchen." S.213 Gregors ist mir am Anfang nicht besonders sympathisch, er ist dieser unverbesserliche Womanizer, der sich nicht traut zu sagen was er fühlt. Das war schon ein bisschen nervig. Aber dann merkt man wie er beginnt zu kämpfen, aufzuwachen und seine Sicht verstreut sehr viel positive Energie. "Du bist nicht ehrlich zu dir gewesen .Du hast gedacht, dass es irgendwann vorbei geht. Dieses Gefühl. Dieser Schmerz, etwas nicht auf den Silbertablett serviert zu bekommen. Aber so spielt das Leben nicht." S.74  Mira ist in gewisser Weise eine Sympathieträgerin. Sie führt uns durch diese Geschichte und sie steht vor wichtigen Entscheidungen.Am Anfang hat sie noch feste Pläne, versteht Gregor nicht, aber irgendetwas lässt sie verzweifeln und sie macht sich auf die Suche nach sich selbst, nach ihrer Geschichte "Vielleicht hält er uns den Spiegel vors Gesicht und zeigt, dass man sein Leben auch mit ehrgeizigen Plänen verschwenden kann." S.185 Das Buch wird auf einer besonderen Ebene erzählt, langsam, behutsam, in sehr vielen Bildern und doch irgendwie fesselnd , aber zum Glück nie irgendwie übertrieben. Bis auf das Ende, es passt irgendwie nicht zum Buch. Es ist zu überraschend, es gibt keine Anzeichen und das hat mir gar nicht gut gefallen. Es sticht heraus, der Schreibstil änderte sich und war einfach viel zu aufregend. "Wir können nicht planen, wo die Reise hingeht. Wir können uns Ziele setzen, einzelne Etappen markieren, aber die Wirklichkeit wird immer eine andere sein. Es gibt kein Richtig und Falsch. Es gibt nur ein Jetzt und Später." S.262 Eine Buch, dass heraus sticht aus der Masse der Liebesgeschichte. Traumhaft langsam und mit sehr bildhaften Erzählungen, wobei das Ende leider ein bisschen zu übertrieben ist. Danke an den Fischer Verlag Sauerländer für das besondere Rezensionsexemplar

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  • Tragisch und romantisch

    Zwischenlandung

    Buchfee81

    08. November 2015 um 12:24

    Mira und Gregor sind schon ewig befreundet. Doch plötzlich ist da mehr... Als Gregor Mira seine Gegühle gestehen will, wird er von einem Golfball am Kopf getroffen und fällt ins Wachkoma. Erst nach elf Wochen wacht er wieder auf und entdeckt Mira an seinem Krankenbett. Für Gregor steht eines fest , er will für sein Leben und für Mira kämpfen. Die zwei Perspektiven in dieser Geschichte könnten unterschiedlicher nicht sein. Auf der einen Seite Gregor, der sich in seinem Wachkoma die Realität zusammenspinnt und dessen Gedanken man als Leser nicht immer leicht folgen kann, und auf der anderen Mira, die sich hoffnungsvoll, zusammen mit Gregors Eltern und seinem Bruder Mathis, um ihn kümmert. Ich liebe solche Perspektivenwechsel, man kann viel tiefer in die Geschichte, in die Gedanken der Protagonisten eintauchen. Bedrückt hat mich allerdings Gregors Perspektive aus dem Wachkoma heraus. So schnell kann sich das Leben grundlegend verändern und einen hilflos und ängstlich zurücklassen. . Miras Erzählperspektive war lebendig und hoffnungsvoll und konnte für mich Gregors teilweise doch recht konfuse Gedanken erklären und bildete für mich auch den roten Faden in der Geschichte. Eine tiefsinnige und tragische Liebesgeschichte, an der sich mit Sicherheit aufgrund des doch schwierigen Schreibstils und der Wendungen zum Ende hin , die Geister scheiden werden. Ich mag zum Verlauf der Geschichte gar nicht mehr erzählen, um nicht zuviel vorweg zu nehmen. Mich hat diese tragische und teilweise schräge Liebesgeschichte berührt und nachdenklich gestimmt. Das Leben kann sich von eine auf die nächste Sekunde komplett verändern und dir den Boden unter den Füßen wegreißen. Es ist mehr als schwer, den Moment zu leben und zu genießen, aber wir sollten den Versuch dennoch nicht aufgeben. Fazit Zwischenlandung ist ein langsames und tragisches Buch, dass durch zwei unterschiedliche, aber überzeugende Erzählperspektiven besticht. Eine romantische, aber auch nachdenklich stimmende Geschichte über das Leben und die wichtigen Dinge darin.

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  • Leider unerwartet trivial.

    Zwischenlandung

    jess020

    26. October 2015 um 17:57

    Tobias Elsäßer ist Autor zahlreicher Jugendromane, die teilweise auch ausgezeichnet worden sind.“Zwischenlandung” ist nun nicht nur sein neuestes Werk, sondern gleichzeitig auch mein erstes Buch, welches ich von ihm lesen durfte. Gregor ist gerade kurz davor, seiner ältesten Freundin und langjährigen geheimen Liebe Mira seine Liebe zu gestehen – als ihn ein Golfball am Kopf trifft. Elf Wochen später befindet sich Gregor in einem Wachkoma. Noch ist er sich nicht bewusst, was mit ihm geschehen ist, er glaubt, üblen Nachwirkungen einer Partydroge ausgesetzt zu sein. Erst nach und nach reimt er sich zusammen, was tatsächlich passiert ist. Währenddessen kümmert sich Mira gemeinsam mit Gregors Bruder Mathis und seinen Eltern liebevoll um Gregor – sie sind noch lange nicht so weit, ihre Hoffnungen auf eine baldige Genesung aufzugeben. Doch die Zeit drängt, denn je länger Gregor keine Fortschritte macht, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Krankenkasse nichts mehr zahlt. “Zwischenlandung” erzählt auf den ersten Blick eine sehr außergewöhnliche und teilweise auch bedrückende Geschichte. Als Leser wird man wieder einmal mit der Tatsache konfrontiert, wie schnell sich das eigene Leben so grundlegend ändern kann. Und das nur wegen einem kleinen Golfball. Interessant ist vor allem die Perspektive von Gregor, der sich eben in einem Wachkoma befindet. Mit der Zeit ist er sich den meisten Geschehnissen um ihn herum vollkommen bewusst, kann jedoch selbst nichts tun – seine Augen zu öffnen, kostet ihn jede Anstrengung, an etwaige Kommunikation ist gar nicht zu denken. Diese Perspektive ist zwar interessant, aber mindestens genauso furchterregend und bedrückend. Neben Gregors Erzählperspektive wird aber auch noch die von Mira beschrieben, die ich persönlich besser fand, da sie um einiges weniger verwirrend dargestellt wurde. Damit komme ich nämlich auch gleich zu meinem größten Kritikpunkt an der gesamten Geschichte: beide Erzählperspektiven sind zwar durchaus interessant und vor allem auch beide notwendig, da eine einzige zu wenig wäre – allerdings sind gerade die Gedanken von Gregor oft absolut unzusammenhängend und verwirrend. Selbstverständlich ist Gregor ein Wachkoma-Patient und eine gewisse Verwirrtheit ist hierbei absolut authentisch. Allerdings überschneiden sich die Handlungen in Gregors Sichtweise sehr oft mit denen in Miras Perspektive, so dass man als Leser des öfteren gar nicht mehr weiß, an welcher Stelle in der Handlung man sich nun eigentlich befindet. Dann werden viele von Gregor wahrgenommene Szenen einfach nicht mehr erklärt, gar nicht in Miras Erzählperspektive wieder aufgenommen. Während des Großteils der Handlung hoffte ich noch auf eine baldige Besserung oder Erklärung, doch statt dessen nahm dann auch die Handlung selbst einen sehr merkwürdigen Verlauf. Um für mögliche zukünftige Leser nicht zu spoilern, werde ich nicht näher auf diesen Verlauf eingehen – für mich hat dieser schlichtweg die interessante und tiefer gehende Thematik der gesamten Geschichte zerstört, so dass ich den Roman mit einem sehr unbefriedigten Gefühl beendete. Diese gegen Ende aufkommende Thematik hat rückwirkend zudem dazu beigetragen, dass die gesamte – eigentlich eher tragische Geschichte – sehr trivial wirkte. “Zwischenlandung” klingt nicht nur vielversprechend, sondern ist es zumindest anfangs auch – mich konnte der Autor mit dieser Geschichte und vor allem mit dem gesamten Handlungsverlauf allerdings letztendlich so gar nicht überzeugen. 

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