Tobias Faix Warum ich nicht mehr glaube

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Inhaltsangabe zu „Warum ich nicht mehr glaube“ von Tobias Faix

Wie verliert man seinen Glauben? Warum geht es oft jungen Leuten so? Die Autoren lassen Menschen zu§Wort kommen, die sich vom Glauben abgewandt haben, und forschen nach Gründen. Sie stoßen auf§Erschütterndes genauso wie auf Unverständliches, auf Herausforderndes wie Bedauernswertes. Auch wenn§jeder seine eigene Geschichte hat, lassen sich doch bestimmte Leitmotive ausmachen, die zu einer§Abwendung vom Glauben beitragen. Ein erhellendes Buch für Pastoren, Jugendleiter etc.

Gutes, informatives Buch über die Entkehrung von jungen Erwachsenen.

— Kirschbluetensommer
Kirschbluetensommer

Eines der hilfreichsten Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.

— Esiem69
Esiem69

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    Warum ich nicht mehr glaube
    kruemelhino

    kruemelhino

    13. February 2015 um 17:40

    Wenn junge Erwachsene den Glauben verlieren. Diesem Sachverhalt gehen Faix, Hofmann und Künkler näher auf dem Grund. Ihre Methodik dabei ist klar und verständlich niedergeschrieben. Trotz wissenschaftlichem Anspruch verlieren sich Theorie, Studie und Auslegung nicht ins Fachchinesische. Den Ausführungen ist also leicht zu folgen. An Fallbeispielen arbeiten die drei Autoren sogenannte Leitmotive wie zB Moral und Intellekt heraus, die den Prozess der Dekonversion einleiten. Es zeigt sich, dass niemals ein Leitmotiv allein zur Dekonversion führt. Vielmehr ist es immer das Zusammenspiel mehrerer Motive und Faktoren aufgrund komplexer Lebensgeschichten und biografischer Erfahrungen. Für mich interessant ist hierbei der Personenkreis, der dem Glauben entwachsen ist. Anders ausgedrückt, dieser Personenkreis hat keinen eigenständigen Erwachsenenglauben aus seinem vorherigen kindlichen Glauben entwickelt. Ich möchte hierbei eine andere Sichtweise aufzeigen. Auch wenn diese Personen während des Dekonversionprozesses hadern, so sehe ich das Ablegen des Glaubens in diesem Fall als vergleichsweise sehr friedlich ähnlich wie bei dem Leitmotiv Intellekt. Aus wissenschaftlicher Sicht muss ich mir hierbei die Frage stellen, ob ein Entgegensteuern, zB vonseiten der Gemeinde, überhaupt nötig ist/wäre. Das mag dem ein oder anderen jetzt nicht gefallen, aber Abnabelungsprozesse sind Teil des Lebens eines jeden Individuums. Abnabelungen werden oftmals auch von negativen Gefühlen begleitet, bis der Prozess vollständig beendet ist. In diesem Fall nabelt sich der Heranwachsende im Laufe seines Lebens von seiner Kindheit ab. Bei einigen geht dabei u.a auch der Glaube verloren. Sofern das Individuum mit diesem 'Neuanfang' zurechtkommt, gibt es an diesem Umstand nichts zu mäkeln. Leider reflektiert das Autorentrio diesen Sachverhalt kaum, sondern beachtet im letzten Kapitel hauptsächlich die Aufgaben der Gemeinden im Sinne von 'den Glauben möglichst wahren'. Man könnte in diesem Fall auch nicht damit argumentieren, dass sich die Gemeinde nur weiter gegenüber kritischen Fragen öffnen müsste, um so dem Loslösen vom Glauben entgegenzuwirken. Das wäre wohl zu einfach. Schließlich ist die Dekonversion ein Produkt vieler Prozesse, wobei die Entscheidungsfähigkeit des Individuums nicht zu vernachlässigen ist. So allerdings wirkt die Analyse der Daten stellenweise doch etwas voreingenommen. Bei einem wissenschaftlichen Anspruch bevorzuge ich allerdings immer noch die Wahrung der Objektivität.

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  • Leserunde zu "Warum ich nicht mehr glaube" von Tobias Faix

    Warum ich nicht mehr glaube
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der SCM Brockhaus-Verlag stellt vier Leseexemplare des Buches  „Warum ich nicht mehr glaube-Wenn junge Erwachsene den Glauben verlieren“ von den Autoren Tobias Faix, Tobias Künkler und Martin Hofmann zur Verfügung.  Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! „Wie verliert man seinen Glauben? Warum geht es oft jungen Leuten so? Die Autoren lassen Menschen zu Wort kommen, die sich vom Glauben abgewandt haben, und forschen nach Gründen. Sie stoßen auf Erschütterndes genauso wie auf Unverständliches, auf Herausforderndes wie Bedauernswertes. Auch wenn jeder seine eigene Geschichte hat, lassen sich doch bestimmte Leitmotive ausmachen, die zu einer Abwendung vom Glauben beitragen. Ein erhellendes Buch für Pastoren, Jugendleiter etc.“                    Bitte bewerbt euch bis zum 21. Februar 24 Uhr hier im Thread und beantwortet die Frage, warum euch gerade dieses Buch interessiert. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (Verlagshomepage, bücher.de…) veröffentlicht. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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  • Pflichtlektüre für Gemeinde- und Jugendleiter

    Warum ich nicht mehr glaube
    cho-ice

    cho-ice

    19. April 2014 um 12:32

    Warum wenden sich junge Erwachsene, also Männer und Frauen zwischen 18 und 35 Jahren, vom christlichen Glauben ab? Gibt es Motive oder Erfahrungen, die alle oder viele von ihnen gemeinsam haben? Und wenn es sie gibt, können diese Erkenntnisse Christen und Gemeinden dabei helfen, entsprechende „Gegenmaßnahmen“ zu ergreifen? Dies sind im Prinzip die zentralen Fragen, mit denen die sozialwissenschaftlichen Forscher Faix, Hoffmann und Künkler sich im Rahmen einer qualitativen befasst haben. Und die Ergebnisse sind teils erschreckend und verstörend, aber auch Mut machend und vielversprechend. Um es ein Stück weit vorwegzunehmen: Eine klassische Dekonversion, also Ent-kehrung, gibt es nicht, aber die Forscher haben im Rahmen ihrer Studie eine Reihe von Typen benennen können, denen tatsächlich ähnliche Motive und Erfahrungen zugrunde liegen. Und das Wissen um diese Motive und Erfahrungen kann meiner Meinung nach in der Tat einzelnen Christen und auch Gemeinden und Kirchen dabei unterstützen, einen Rahmen dafür zu schaffen, dass zumindest weniger junge Erwachsene den Glauben verlieren. Da dieses Thema bisher in Deutschland noch wenig erforscht wurde, betraten die Wissenschaftler vom Institut Empirica mit dieser Studie Neuland. Zu Beginn beleuchten sie bereits vorhandene Studien, die sich konkret oder am Rande mit Dekonversion im In- und Ausland befassen. Im Anhang erläutern sie das konkrete methodische Vorgehen der Studie und stellen sowohl den verwendeten Fragebogen der Online-Befragung vor, der als erstes Kontaktmittel diente, und den später benutzten Leitfaden für die Interviews mit freiwilligen „Entkehrten“. Im Hauptteil gehen sie ausführlich auf die Ergebnisse der Interviews ein und stellen acht Lebensgeschichten in den Mittelpunkt, die exemplarisch für die verschiedenen Typen stehen. Eine große Stärke der Studie ist, dass sie an vielen Stellen die Interviewauszüge für sich sprechen lässt und die Aussagen der Probanden sehr ernst nimmt. Dabei reflektieren die Forscher immer wieder sowohl ihr eigenes Vorgehen als auch die Erfahrungen mit und in Gemeinden. Da ich selbst ausgebildete Soziologin bin, kann ich sagen: Die Studie ist fundiert, schlüssig und stringent aufgebaut. Sie erfüllt auch durch ihre kritische Selbstreflexion daher alle Anforderungen, die eine gute qualitative Studie erfüllen muss und ist eine solide wissenschaftliche Arbeit, die auch in jedem soziologischen Fachverlag hätte erscheinen können. Dass sie bei einem christlichen Verlag erscheint, hat wohl in erster Linie den Grund, dass dieser auch als Auftraggeber der Studie fungierte, ist aber in meinen Augen nicht von Nachteil, da sie so eine Zielgruppe erreicht, die direkt von den Ergebnissen profitieren kann: Die Denkanstöße für Christen und Gemeinden, die das 4. Kapitel liefert, sind es definitiv wert, von jedem Gemeinde-, Jugend- und Hauskreisleiter gelesen zu werden! Manches wird sicherlich erschüttern und zum Umdenken führen, anderes die eigenen Erfahrungen und Vermutungen über Dekonversion bestätigen (so ging es mir zumindest). Ich kann „Warum ich nicht mehr glaube“ daher ohne Einschränkungen empfehlen! Mein einziger Kritikpunkt betrifft eher eine Formalie: Das Buch ist zwar sehr logisch aufgebaut, aber durch die vielen Unterkapitel verliert man leider manchmal den Überblick. Ich hätte es gut gefunden, wenn wie bei wissenschaftlichen Arbeiten üblich die Unterkapitel entsprechend durchnummeriert gewesen wären.

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  • Ein Leitfaden für Gemeinden der Entkehrung entgegen zu wirken

    Warum ich nicht mehr glaube
    Taluzi

    Taluzi

    16. April 2014 um 08:49

    Klappentext: Immer wieder kommt es vor, dass junge Erwachsene sich vom Glauben abwenden. Woran liegt das? Gibt es bestimmte Faktoren, die dazu beitragen? Was können wir daraus lernen? Das Buch ist in 2 Abschnitte gegliedert. Der erste Abschnitt ist die „Annäherung an ein verdrängtes Thema“. Es wird das Team, welches die Umfrage vornimmt kurz vorgestellt, ihre Motivation zu der Studie und wie die Studie ablief. Das waren viele Informationen und Fakten, die durch Zitate der Studienteilnehmer aufgelockert wurden. Die Altersstufe für die Studie wurde auf die Postadoleszenz (18 bis 35 Jahre) festgelegt, da in diesem Altersabschnitt oft ein Neu- bzw. Umbewegung statt findet: „... in der Phase der Postadoleszenz viele Prägungen der eigenen Kindheit und Jugend kritisch hinterfragt und Lebensentscheidungen getroffen werden, die oftmals weitreichende Konsequenzen für das eigene Erwachsenenleben haben.“ Seite 33. Ausführlich wurden auch die Gründe für den Ausstieg aus dem Glauben dargestellt, wie z. B. Erziehung und Bildung, Zweifel an der Lehre, negative Erfahrungen, Mündigkeit, Theodizee oder Diskrepanz zwischen Leben und Glauben. Im zweiten Abschnitt des Buches, der den Hauptteil bilden soll, werden 8 Lebensgeschichten vorgestellt. 8 Menschen, die auf unterschiedliche Art und Weise ihren Glauben verloren haben. Da war z. B. Nicolo, er ist Italiener und kam mit Mitte 20ig nach Deutschland. Er wuchs in einer konservativ gläubigen Familie auf und engagierte sich auch in Deutschland in der Gemeinde. Irgendwann las er das Buch von Dawkins und machte sich Gedanken über seinen Glauben. Er kommt zu dem Schluss: „... und ich habe immer mehr darüber nachgedacht, was an meinem Glauben eigentlich Sinn macht. Ich fand meine neuen Gedanken einfach vernünftig“ Seite 88. Im Anschluss an die 8 Lebensgeschichten werden Dekon-Gründe näher betrachtet und erläutert. Der 3. Teil des Buches befasst sich mit weiteren Aspekten von Entkehrungen und stellt diese an Hand von Beispielen vor. Es gibt nicht die klassische Variante, sondern unterschiedliche Motive und Auslöser nicht mehr zu glauben. Das vierte Teil des Buches gibt Denkanstöße für Christen und Gemeinde. Sie sollen durch die Ergebnisse der Studie, die Möglichkeit haben der Entkehrung von Christen entgegen zu wirken. Für mich war der zweite und dritte Teil des Buches sehr interessant. Der Anfang war mir zu wissenschaftlich geprägt und zu dem vierten Teil fühle ich mich nicht dazugehörend. Das liegt auch sicher an meinen persönlichen Motiven, warum ich dieses Buch lesen wollte. Für Gemeinden kann dieses Buch sicher eine Hilfe sein.

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  • Antworten auf Fragen und eine Hilfe für Gemeinden

    Warum ich nicht mehr glaube
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. April 2014 um 08:17

    In ihrem Buch „Warum ich nicht mehr glaube“ will das Autoren-Trio Tobias Faix, Martin Hoffmann und Tobias Künkler auf die Frage antworten warum gerade junge Menschen den Glauben verlieren. Das Buch gesteht aus 4 gut lesbaren Kapiteln. Zunächst wird die Vorgehensweise der Autoren für ihre Analyse erklärt, daran schließen sich 8 detaillierte Lebensberichte an, die in einem weiteren Kapitel durch thematisch gebündelte Auszüge aus weiteren Lebensberichten ergänzt werden. Das abschließende Kapitel gibt analysierend Denkanstöße, die eine Grundlage für einen Austausch unter Christen und von Gemeindeleitung bieten. Obwohl der erste Teil des Buches etwas technisch und an einigen Stellen schwerer verdaulich war, ist er ein wichtiges Element des Buches, da man hier die Grundlagen für das Vorgehen der Autoren vermittelt bekommt. Das gibt dem Buch eine gewisse Autorität und Glaubwürdigkeit. Die detaillierten Lebensberichte, sowie die Zitate und Analysen des dritten Kapitels spiegelten in großen Teilen meine eigenen Beobachtungen in unterschiedlichen Gemeinden und meinem Freundeskreis wieder. Störend empfand ich allerdings die vielen Wiederholungen von Zitaten im dritten Kapitel. Es wäre sicherlich hilfreicher gewesen an dieser Stelle weiter detailliert Lebensberichte zu finden. Ich habe das Buch mit viel Gewinn gelesen. Leider ist dieses Thema in vielen Gemeinden noch Tabu. Das Buch kann einzelnen Christen und Gemeindeleitungen helfen Menschen, die sich gegen den Glauben entscheiden besser zu verstehen. Die Denkanstöße des letzten Kapitels geben eine gute Hilfestellung für Gemeinden, die sich mit der Thematik auseinandersetzen wollen, um der Tendenz der Dekonversion entgegenzuwirken. Das Buch sollte in keiner Gemeindebibliothek fehlen. 

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  • Warum junge Menschen vom Glauben abkommen...

    Warum ich nicht mehr glaube
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. April 2014 um 17:43

    „Wie verliert man seinen Glauben? Warum geht es oft jungen Leuten so? Die Autoren lassen Menschen zu Wort kommen, die sich vom Glauben abgewandt haben, und forschen nach Gründen. Sie stoßen auf Erschütterndes genauso wie auf Unverständliches, auf Herausforderndes wie Bedauernswertes. Auch wenn jeder seine eigene Geschichte hat, lassen sich doch bestimmte Leitmotive ausmachen, die zu einer Abwendung vom Glauben beitragen. Ein erhellendes Buch für Pastoren, Jugendleiter etc.“   Die Autoren Faix, Hofmann und Künker beschäftigen sich in diesem Buch ausführlich mit dieser Fragestellung und erläutern ihre Theorie anhand von Fallbeispielen, einer klaren Linie und gut verständlicher Schreibweise.   Durch die Beschreibung der Einzelschicksale junger Menschen, wird der Prozess der Dekonversion (das Abwenden vom Glauben) dargestellt. Es gelingt gut sich in die Motive und Schicksale hinein zu versetzen. Die beschriebenen Schicksale sind erschreckend, aber sehr nachvollziehbar. Interessant war für mich besonders der Abschnitt, des bestehenden Abwärtstrends und die Möglichkeiten die Gemeinden haben um diesem entgegen zu wirken.   Die Analyse der Theorie und der Daten fällt leider nicht so neutral aus, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade weil dieses Buch ja für Pastoren, Jugendleiter etc. geschrieben wurde, denen dieses Thema besonders am Herzen liegt. Alles in allem ist dies jedoch nur ein kleiner Kritikpunkt von einem sehr guten Sachbuch.   „Warum ich nicht mehr glaube“ ist trotz leichter Kritik ein sehr interessantes Buch, welches Mitarbeitern in den Gemeinden einen neuen Blickwinkel erlaubt. Aber auch für Menschen des Glaubens ist es ein gutes Buch um zu verstehen warum Menschen sich vermeintlich aus heiterem Himmel vom Glauben abwenden.   Fazit: Ein Buch das in jede Gemeinde gehört und 4 Sterne verdient.

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  • Leider keine rein objektive Studienauswertung

    Warum ich nicht mehr glaube
    Geri

    Geri

    26. March 2014 um 08:43

    Welche Beweggründe haben junge Menschen, um sich vom Glauben abzuwenden?  Was ist passiert, dass der vorher vorhandene Glaube an Gott so erschüttert wurde, dass man der Gemeinde den Rücken kehrt?  Acht Einzelschicksale werden hier ausführlich dargestellt, die beispielhaft für die verschiedenen Arten der Dekonversion (das Abwenden vom Glauben) stehen. Man erfährt teilweise Erschreckendes, was die jeweilige Entscheidung gegen das Leben innerhalb einer Gemeinde aber auch nachvollziehbar werden lässt.  Die Autoren bemühen sich, das Thema objektiv zu betrachten, gestehen sich aber selbst ein, dass dies nicht immer gelingen kann. Besonders im 4. Abschnitt des Buches, in dem es um die Möglichkeiten, mit denen Gemeinden dem allgemeinen Abwärtstrend womöglich entgegensteuern können, geht, merkt man deutlich die Befangenheit. Letztere stellt für mich eine kleine Enttäuschung dar, da ich mir eine objektiv ausgewertete Studie gewünscht hätte.  Auch die etlichen Zitat-Wiederholungen fallen mir negativ auf. Da hätte einiges vermieden werden können und es wäre trotzdem noch verständlich gewesen und hätte meinen Lesefluss weniger gestört. Nichtsdestotrotz handelt es sich um ein interessantes Buch, was besonders für Christen eine Bereicherung ist, die sich gerne damit auseinandersetzen möchten, warum man sich gegen den Glauben entscheiden kann. Für Gemeinden kann die hier erwähnte Kritik sicherlich ein großes Potential bieten, weitere Ausstiege zu vermeiden, wenn sie denn offen genug für eine Selbstreflexion sind.  Fazit: Ein Gewinn für Mitarbeiter christlicher Gemeinden, um die Gedanken des Einzelnen besser nachvollziehen zu können. 

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  • Bedrückende Studie zu einer aktuellen Entwicklung

    Warum ich nicht mehr glaube
    Arwen10

    Arwen10

    16. February 2014 um 11:16

    Dieses Buch ist nicht einfach zu lesen, weil es teilweise sehr bedrückt, zumindestens , wenn man dem Glauben nicht gleichgültig gegenübersteht. Am Ende stellt man sich die Frage, wohin diese Entwicklung hinführt ? Dass es im Großen und Ganzen mit dem Glauben abwärts geht, ist ja nichts Neues. Im Bekanntenkreis und auf der Arbeit erfährt man oft eine ablehnende Haltung gegenüber dem Glauben an Gott. In diesem Buch wurden einige Erkenntnisse, die die Autoren aus vielen Interviews gewonnen haben, zusammengefasst. Neutral ohne Wertung stehen sich die vielfältigen Gründe gegenüber. Daneben gibt es acht verschiedene Lebensbeschreibungen. Die Erlebnisse der acht Menschen kommen mir sehr bekannt vor. Einen Teil dessen, habe ich auch erlebt, inklusive dem geistlichen Mißbrauch. Und das ist das Erschreckende. Jeder von uns kann auch da landen. Was ist nun der Unterschied, warum man glaubt oder nicht ? So genau kann man das auch am Ende des Buches nicht klären. Fest steht, es muss viel getan werden und das fängt beim Einzelnen an. Keine Vorurteile zu haben und nichts zu heucheln wäre schon mal ein Anfang. Falsch ist auch jegliches unter Druck setzen. Letztendlich bleibt es eine Entscheidung des Einzelnen, die wir genauso zu respektieren haben, wie Gott unsere Entscheidung respektiert. Geistlicher Mißbrauch darf nicht vorkommen, wie dies leider heute noch so oft geschieht. Aber auch derjenige, der sich vor die Frage gestellt sieht, glaube ich oder nicht , sollte sich bewußt sein, dass absolut jeder sich im Laufe seines Lebens vielen Fragen zu stellen hat. Niemand ist perfekt , auch wenn es nach außen so scheint. Auf manche Fragen erhält man lange keine Antwort, manches erschließt sich einem erst im Laufe der Zeit und der Erfahrungen, die man macht. Eine Gemeinde, die uns verstößt oder Christen, die uns verletzen sind nicht Gott, auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Vielleicht fehlt vielen nur das Vertrauen ? In einer Welt, in der manche Werte nichts mehr wert sind, kann man leicht das Vertrauen verlieren. Wohl auch das Vertrauen auf Gott, denn das ist Glaube, Vertrauen darauf, dass Gott alles in der Hand hat und alles einen tieferen Sinn, auch wenn man ihn jetzt nicht erkennt.

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  • Leserunde zu "Von Gott enttäuscht" von Philip Yancey

    Von Gott enttäuscht
    Arwen10

    Arwen10

    Im SCM Brockhaus Verlag ist in einer Neuauflage ein altbekanntes Buch erschienen: Von Gott enttäuscht von Philip Yancey Zum Inhalt: Wie kann ein liebender Gott das Leid in der Welt und auch im Leben eines Christen zulassen? Dieser alten und immer wieder gestellten Frage geht der Theologe Philip Yancey nach, indem er sich die Hiobsgeschichte sowie die Lebenserfahrungen moderner Menschen ansieht. Seine tiefgründigen und aufbauenden Gedanken können mehr sein als ein wirksamer Trost für diejenigen, die schmerzliche Verluste durchleiden. Sie helfen dabei, die oft rätselhaften Umgangsweisen Gottes mit den Menschen besser zu verstehen und ermöglichen uns, im Glauben und mit neuer Hoffnung zu wachsen. Der Verlag SCM Brockhaus stellt 3 Verlosungsexemplare zur Verfügung, an dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Verlag für die Unterstützung der vielen Leserunden. Bitte bewerbt euch bis zum 31. Januar 24 Uhr hier im Thread und erzählt, warum ihr unbedingt mitlesen möchtet. Wie immer sind zeitnahes Lesen, das Posten zu den Leseabschnitten und das abschließende Schreiben einer Rezension Voraussetzung. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine große Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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