Tobias Faix , Martin Hofmann Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben

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Inhaltsangabe zu „Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben“ von Tobias Faix

Das Vorgängerbuch "Warum ich nicht mehr glaube" hat zahlreiche Menschen ins Nachdenken und ins Gespräch miteinander gebracht. Viele Christen haben sich erstmals intensiv damit beschäftigt, warum junge Erwachsene den Glauben verlieren. Fast immer kam dabei die Frage auf: "Wie kann man das verhindern?" Das nun vorliegende Buch vertieft und erweitert die gewonnenen Erkenntnisse. Expertinnen und Experten wie Christina Brudereck, Alexander Garth oder Andreas Malessa denken in kurzen Beiträgen über die vier Themenbereiche "Zweifel & Identität", "Offenheit & Vielfalt", "Macht & Missbrauch" sowie "Mündigen Glauben stärken und fördern" nach und damit auch darüber, wie man zu einer Kultur des verantwortlichen Glaubens findet.

Liefert wichtige Impulse für Gemeinde-Insider - Lese- und vor allem Umsetz-Empfehlung!

— cho-ice

Interessante Thematik, stellenweise aber sehr wissenschaftlicher Text mit Fachbegriffen gespickt.

— Kirschbluetensommer

Mir ist vieles in diesem Buch zu fachlich geschrieben, obwohl der ein oder andere gute Tipp grade für Gemeindeleitungen dabei ist!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Glaubensleben auf dem Prüfstand

    Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben

    Traeumerin109

    09. August 2016 um 18:45

    In diesem Buch möchten die Autoren der Frage nachgehen, warum Menschen, vorwiegend junge Erwachsene, ihren Glauben verlieren. In vier Teilen versuchen sie, die Hintergründe und „Systemfehler“, die dafür verantwortlich sein können, aufzudecken und den noch Glaubenden die Augen zu öffnen für eventuelle Schwachstellen in gängigen religiösen Strukturen. In verschiedenen Beiträgen beschäftigen sich Theologen, Pfarrer und andere Experten mit jeweils bestimmten Aspekten dieses großen Themengebietes. Das Buch behandelt aus meiner Sicht sehr aktuelle Problematiken in einer äußerst angenehmen Art und Weise. Angenehm vor allem die Herangehensweise: Ein Buch, in dem auch Zweifel ihren Platz haben. Die verschiedenen Autoren aus den unterschiedlichsten Kontexten suchen gemeinsam mit ihren Lesern Antworten auf drängende Fragen, vor denen Christen die Augen nicht verschließen sollten und die hier ziemlich gut herausgearbeitet werden. Es geht um den Umgang mit Zweifeln, welche wir wohl alle hin und wieder haben, aber auch mit Andersdenkenden. Es geht um Einheit und Vielfalt, religiösen Fundamentalismus und geistlichen Missbrauch, ganz besonders Herausforderungen, denen Gemeinden sich in diesem Sinne stellen müssen. Eine Gemeindeleitung, die ihrem Auftrag nicht nachkommt, führt schließlich zu Unglaubwürdigkeit. Im vierten und letzten Abschnitt steht der persönliche Glaube und seine Entwicklung hin zu einem mündigen Glauben im Fokus; einem Glauben, der auch mit Kritik und hartnäckigen Gedanken umzugehen gelernt hat. Was sich hier erst einmal anhört wie eine Aneinanderreihung sehr theoretischer Themen, ist im vorliegenden Buch sehr gut umgesetzt. Mit absoluter Ehrlichkeit werden Probleme beleuchtet, Fehler eingestanden und Verbesserungsvorschläge gemacht. Falsche Vorstellungen werden fair, aber konsequent auseinandergenommen. Viele der geschilderten Erfahrungen, die zum Glaubensabfall führen können, kenne ich selbst ziemlich gut, und ich denke dass es anderen genauso gehen wird. Dennoch fühlte ich mich in diesem Buch in gewisser Weise verstanden und habe mit Freude über einige Dinge ganz neu nachgedacht. Sich in dieser Art und Weise mit christlichen Werten und Strukturen auseinanderzusetzen finde ich sehr beruhigend, gerade wenn ich es mit anderen, eher oberflächlichen Büchern vergleiche. Es ist ein Buch, das den eigenen Horizont erweitern kann, wenn wir als Leser es zulassen. Dazu kommen viele Praxisbeispiele und Tipps für den Alltag. Ich denke dass dieses Buch jedem etwas geben kann, weil es wohl auch Fehler anspricht, die wir alle machen, diese Fehler aber nicht verdammt, sondern einfach aufzeigt, dass es auch anders sein kann. Fazit: Ein sehr interessantes Buch mit vielen Anregungen, das ich wirklich allen empfehlen kann, nicht nur Gemeindeleitungen und vielleicht noch nicht einmal nur Gläubigen.  

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  • Ein gutes Buch für Insider

    Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben

    cho-ice

    21. April 2016 um 13:18

    „Warum ich nicht mehr glaube“ – die Studie, deren Ergebnisse Anstöße zu diesem Nachfolgeband gaben – hatte mich sehr bewegt und ins Nachdenken gebracht. Entsprechend gespannt war ich auf die Impulse aus „Warum wir mündig glauben dürfen“. Die Autoren, manche bekannter als andere, kommen aus ganz unterschiedlichen Richtungen und widmen sich verschiedenen Schwerpunkten. In Teil 1 geht es um Zweifel, in Teil 2 um die Vielfalt des Glaubens, in Teil 3 um Glaube in Familie und Gemeinde und in Teil 4 um Wege, mündigen Glauben zu stärken und zu fördern. Die Facetten, die sie beleuchten, bilden dabei ein breites Spektrum ab: ein mündiges Verständnis der Bibel, der „neue“ Atheismus, geistlicher Missbrauch, religiöser Fundamentalismus, kulturelle Vielfalt, Machtfallen in der Gemeinde, Glaubenserziehung für Kinder, Ehrenamtliche in der Gemeinde, verantwortungsvolles Leiten, Sexualität und Gemeinde, geistliches Wachstum, Umgang mit negativen Medienberichten, uvm. Abgerundet wird dieses theorielastige Buch noch durch ein paar erprobte (!) Praxisideen. Viele der Artikel haben mich angesprochen, viele ins Nachdenken und zum Weiterdenken gebracht. Die kurzen Texte eigenen sich auch optimal, um sie in Auszügen weiterzugeben oder einem bestimmten Mitarbeiterkreis als Anregung zu präsentieren. So kann sich jeder Leser das heraussuchen, was ihn gerade anspricht oder betrifft. Die meisten Artikel setzen meiner Meinung nach allerdings sprachlich ein gewisses Bildungsniveau voraus – einem Jugendlichen kann man dieses Buch eher nicht ans Herz legen. Etwas enttäuscht hat mich so auch, dass sich das Buch in erster Linie an Christen richtet, die andere in ihrer Glaubenskrise unterstützen möchten oder vermeiden wollen, dass es zur Dekonversion kommt, z. B. durch zu enge Strukturen und/oder unfreie Bedingungen in ihren Glaubensgemeinschaften. Hier werden die „Insider“ angesprochen, nicht die eigentlich Betroffenen, die sich vom Glauben abgewandt haben oder kurz davor sind. Ein Beispiel: Die Tipps und Anregungen für Gemeindeleiter sind eben nur so gut, wie sie auch umgesetzt werden. Liest man sie jedoch aus der Perspektive eines Gemeindemitglieds, dessen berechtigte Kritik ungehört verhallt, können sie auch wie Hohn klingen. Mein Fazit: „Warum wir mündig glauben dürfen“ liefert wichtige Beiträge und Anregungen für Leiter und Mitarbeiter, wie Menschen zu einem befreiten, starken Glauben finden können, der auch durch Krisen trägt. Voraussetzung ist allerdings die Bereitschaft beim (leitenden) Leser, an seinen „blinden Flecken“ arbeiten zu wollen und sie aufdecken zu lassen.

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  • Jugendliche zum Bleiben im Glauben bewegen

    Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben

    Kirschbluetensommer

    11. February 2016 um 20:33

    Das Buch „Warum wir mündig glauben dürfen – Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben“, das von Tobias Faix, Martin Hofmann und Tobias Künkler herausgegeben wurde, ist die Antwort auf ihren ersten Band „Warum ich nicht mehr glaube – Wenn junge Erwachsene den Glauben verlieren“, ebenfalls erschienen im SCM-Verlag in Witten. Während die Herausgeber noch im ersten Band der Frage nach den Gründen für die Entkehrung (Dekonversion) der jungen Erwachsenen nachgingen, wenden sie sich nun der Hilfestellung für Gemeinden, Eltern und Jugendmitarbeiter zu. Dabei erhalten sie Unterstützung durch Artikel von Andreas Malessa, Roger Mielke, Heinrich Christian Rust, Christina Brudereck und vielen mehr. Diese Vielfalt ist laut den Herausgebern gewollt: „Die Autorinnen und Autoren der einzelnen Texte wurden bewusst aus verschiedenen Konfessionen und beruflichen Hintergründen ausgesucht und sind alle Fachleute auf ihrem Gebiet. Sie nehmen uns mit hinein in ihr eigenes Denken und Erleben. Das drückt sich aus in ihrem je eigenen Stil und in den persönlichen Anklängen in ihren Beiträgen.“ (S. 13) Das Buch selbst ist in vier größere Teile gegliedert: 1. Auf dem Weg mit Zweifeln und Andersdenkenden, 2. Auf dem Weg der Einheit und Vielfalt, 3. Auf dem Weg in Familien und Gemeinden, 4. Auf dem Weg zu einem mündigen Glauben. Jeder dieser vier Abschnitte beginnt mit einer kurzen Vorstellung der Autoren und einer Zusammenfassung jedes einzelnen Artikels. Dadurch erhält der Leser einen Überblick über die nächsten Inhalte. Abgerundet wird fast jeder Teil durch praktische Anwendungen – sei es durch Erfahrungsberichte oder Vorschläge zur Gestaltung von Gottesdiensten und der persönlichen Bibellese. Wie schon im Zitat erwähnt, ist jeder Beitrag durch den Schreibstil des jeweiligen Autors geprägt. Überwiegend sind allerdings die Beiträge in einer sehr wissenschaftlichen Ausdrucksweise gehalten, die dem Laien das Lesen des Buches erschweren könnten. Auch wird von einzelnen Autoren ein Vorwissen in Bezug auf Entwicklungspsychologie und Glaubensentwicklungsstufen (Fowler) vorausgesetzt. Auf erklärende Fußnoten oder Anhänge wurde verzichtet. Da es aber neben diesen teilweise doch sehr herausfordernden Artikeln leichter zu lesende gibt, wird sicherlich auch für Laien einiges an interessanten, verständlichen und hilfreichen Inhalten zu finden sein. Durch den eben schon erwähnten wissenschaftlichen Schreibstil wirkt das Buch streckenweise sehr nüchtern und stellt teilweise nur einen geringen Bezug zur im Vorwort beschriebenen Erlebniswelt der Autoren her. Und doch gibt es sehr  Aussagen und Thesen, die zum Weiterdenken anregen und neue Fragen aufwerfen. Das Buch lotet daher nicht die Frage nach der Dekonversion bis ins letzte Detail aus, sondern möchte den Leser dazu einladen, den Umgang der eigenen Gemeinde mit Zweiflern und jungen „Rebellen“ zu überdenken. „Warum wir mündig glauben dürfen – Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben“ ist der Versuch einer Hilfestellung für Gemeinden, Pastoren, Leiter und Jugendmitarbeiter im Umgang mit jungen Menschen, die Zweifel äußern oder aus den Kirchen und Gemeinden austreten bzw. aus ihnen ausgetreten sind. Das Buch will dabei unterstützen, dass sich diese Austrittsrate verringert und junge Menschen wieder in die Kirche und Gemeinden zurück finden. Dabei lädt es den Leser wiederholt ein, die eigene Gemeinde- und Glaubenspraxis zu überdenken. Erschienen ist das Buch 2015 im SCM-Verlag in Witten.

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  • Ein wichtiges Thema, mit dem sich auseinanderzusetzen lohnt!

    Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben

    Smilla507

    20. January 2016 um 10:53

    Nach Erscheinen von „Warum ich nicht mehr glaube“ merkten die Autoren, dass es noch „einen großen Bedarf an weiterer wissenschaftlicher Forschung auf dem Gebiet der Dekonversion (= Entkehrung)“ gibt. Sie wollten auch „den drängenden Fragen, die sich daraus für Kirchen, Gemeinden, in der Seelsorge und im täglichen Miteinander für Christen ergeben, Platz einräumen“ und „zum Nachdenken anregen, Impulse setzen, Horizonte aufreißen und Mut machen, wo nötig, neue Wege zu gehen.“ (S. 13) Viele Autoren aus unterschiedlichen Konfessionen und beruflichen Hintergründen haben dieses Buch mit ihren Beiträgen zum Thema bereichert. Auf diese Weise werden viele Bereiche rund um die Dekonversion und die daraus resultierenden Fragen beleuchtet: Wie können wir mündig glauben und diesen Glauben weiter geben? Wie können wir jungen Christen vermitteln, dass kritische Fragen willkommen sind? Wie können wir Gottesdienste und den Glauben ansprechender und zielgruppenorientierter gestalten? Wie können wir den Glauben unseren eigenen Kindern vermitteln? Auch die Themen „geistlicher Missbrauch“ und „Fundamentalismus“ werden behandelt. Das Buch ist in vier Teile untergliedert: Auf dem Weg mit Zweifeln und Andersdenkenden, Auf dem Weg der Einheit und Vielfalt, Auf dem Weg in Familien und Gemeinden, und Auf dem Weg zu einem mündigen Glauben. Obwohl ich mit einem Mann verheiratet bin, der Theologie studiert hat und somit mit einigen Fachwörtern vertraut bin, konnte ich dieses Buch nicht so leicht lesen. Es ist – je nach Verfasser des Beitrags – im theologischen Fachjargon geschrieben. Aber das betrifft nicht alle Beiträge. Ich fand die Ausführungen sehr interessant, besonders auch im Hinblick auf die Erziehung im christlichen Glauben und die Anregungen die man bekommt. Außerdem wie wir mit Fragen und Zweifeln umgehen oder den Gottesdienst attraktiver gestalten können. Es gibt viele gute Ideen und Tipps, die im Buch eingestreut wurden. Einige Fußnoten enthalten Quellenangaben, die neugierig machen auf weitere Bücher. Die Zielgruppe des Buches m.E.: Mitarbeitende in der Jugendarbeit, Pädagogen, Begleiter von Jugendlichen, Pfarrer und Pastoren, Gemeindeleiter, Eltern, evtl. auch selbst Betroffene. Fazit: Ich kann „Warum wir mündig glauben dürfen“ sehr empfehlen, auch wenn ich aufgrund des teilweise recht komplexen Schreibstils 4 Sterne gebe. Ein wichtiges Thema, mit dem sich auseinanderzusetzen lohnt!

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  • Bietet wichtige, neue Impulse

    Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben

    Sonnenblume1988

    01. January 2016 um 18:16

    Nachdem das Buch „Warum ich nicht mehr glaube“ sich mit der Frage beschäftigt hat, warum so viele Menschen sich vom Glauben abwenden, ist als Reaktion darauf das Buch „Warum wir mündig glauben dürfen“ entstanden. Es soll die Frage, nach einem mündigen, reflektierten und eigenverantwortlichen Glauben und nach einer besseren Gemeindekultur vertiefen, die aus der Kritik des Buches „Warum wir mündig glauben dürfen“ entstanden ist. Für das Buch wurden unterschiedliche Autoren um Beiträge gebeten, so dass es sich bei diesem Buch um einen Sammelband mit verschiedenen Aufsätzen handelt. Alle Autoren haben ihre eigenen beruflichen Hintergründe und ihren eigenen Glauben, so dass alle Beiträge verschieden sind. Insgesamt ist das Buch in 4 Teile geteilt. Am Anfang jeden Teils gibt es eine kurze Gesamteinleitung, in der die einzelnen Beiträge, die meistens 10-20 Seiten lang sind, vorgestellt werden. Im ersten Teil geht es z.B. darum, dass mehr Raum für Zweifel und die eigene Meinung in Gemeinden nötig ist. Im zweiten Teil wird thematisiert, wie die Begriffe „Offenheit“ und „Vielfalt“ in Gemeinden gelebt werden können. Dies basiert auf der Kritik, dass in Gemeinden oft zu starke Gesetzlichkeit herrscht. Im dritten Teil beschäftigen sich verschiedene Autoren mit der Frage, wie die Familie den Glauben prägt und wie Gemeinden einen mündigen Glauben unterstützen können.  Im letzten Teil angerissen,  wird der immerwährende Prozess, einen widerstandsfähigen Glauben zu haben, gestaltet werden kann. Durch die vielen Autoren und verschiedenen Themen ist das Buch sehr abwechslungsreich. Sicher kann man über jedes Thema ein eigenes Buch schreiben, doch weil sich die Autoren in ihren Beiträgen kurz fassen, geben diese einen guten Überblick. Manche der Aufsätze haben mich mehr angesprochen, manche weniger. So wird es sicher jedem Leser gehen. Besonders gut fand ich zum Beispiel den Beitrag darüber, wie man Kinder im Glauben erziehen kann oder den Beitrag über die Thomasmesse. Allerdings ist beim Lesen der meisten Beiträge viel Konzentration erforderlich und ich fand die Texte teilweise sehr anspruchsvoll. Insgesamt gesehen finde ich das Buch nicht nur informativ, sondern auch sehr wichtig. Die Autoren bringen teilweise Dinge auf den Punkt, über die sonst geschwiegen wird, so z.B. über Dinge, die in Gemeinden passieren (z.B. geistlicher Missbrauch). Wer sich jedoch bislang wenig mit dem Glauben beschäftigt hat, den könnte das Buch ein wenig verunsichern. So würde ich es überwiegend Christen empfehlen, die schon länger in einer Gemeinde tätig sind, die nach neuen Impulsen oder ihren „blinden Flecken“ suchen und die für Veränderung offen sind.

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  • Leserunde zu "Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben" von Tobias Faix

    Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der SCM-Brockhaus-Verlag stellt drei Exemplare des Buches "Warum wir mündig glauben dürfen" von Tobias Faix, Martin Hofmann und Tobias Künkler zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: "Das Vorgängerbuch "Warum ich nicht mehr glaube" hat zahlreiche Menschen ins Nachdenken und ins Gespräch miteinander gebracht. Viele Christen haben sich erstmals intensiv damit beschäftigt, warum junge Erwachsene den Glauben verlieren. Fast immer kam dabei die Frage auf: "Wie kann man das verhindern?" Das nun vorliegende Buch vertieft und erweitert die gewonnenen Erkenntnisse. Expertinnen und Experten wie Christina Brudereck, Alexander Garth oder Andreas Malessa denken in kurzen Beiträgen über die vier Themenbereiche "Zweifel & Identität", "Offenheit & Vielfalt", "Macht & Missbrauch" sowie "Mündigen Glauben stärken und fördern" nach und damit auch darüber, wie man zu einer Kultur des verantwortlichen Glaubens findet." Bitte bewerbt euch bis zum 20. Oktober hier im Thread und beantwortet, warum euch das Buch interessiert. Hier könnt ihr eine Leseprobe herunterladen. Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen:  - Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. - Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben. - Bitte schaut nach dem Verlosen selbstständig nach, ob ihr gewonnen habt und übermittelt eure Adresse innerhalb von 48 Stunden. Ihr erhaltet keine Nachricht und sonst wird neu gelost. - Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Das Buch könnt ihr unter www.scm-brockhaus.de für 17,95 € (Buchpreis)  bestellen.Dort könnt ihr auch sehr gerne eure Rezension hinterlassen.

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    SiCollier

    17. December 2015 um 16:09
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    Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt Mhm, da bin ich jetzt mal ganz neugierig: Was ist denn zum Beispiel ein modernes Lied?

    Zum Beispiel rhythmische Lieder, damit kann ich im Gottesdienst nun so gar nichts anfangen.

  • Leider sehr fachlich!

    Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. November 2015 um 12:08

    Das Buch „Warum wir mündig glauben dürfen“ von Tobias Faix, Martin Hofmann und Tobias Künkel ist das Nachfolgebuch „Warum ich nicht mehr Glaube – Wenn junge Erwachsene nicht mehr glauben“. „Warum wir mündig glauben dürfen“ möchte Antworten finde, wie junge Erwachsene durch unsere Hilfe wieder zum Glauben finden. Das Buch besteht aus vier Teilen. Im ersten Teil geht es um den Umgang mit Zweiflern und Andersdenkenden, im zweiten Teil geht es um Einheit und Vielfalt im Glauben, im dritten Teil geht es darum, wie Familien und Gemeinden mit dem Glauben umgehen und im vierten Teil gibt es Ratschläge, wie wir alle einen mündigen Glauben erreichen können. Die einzelnen Teile bestehen aus verschiedenen Beiträgen von unterschiedlichen Autoren. Jeder Teil fängt mit einer kurzen Übersicht über das jeweilige Thema und einer kurzen Zusammenfassung über die jeweiligen Beiträge an. Durch die verschiedenen Autoren muss sich der Leser immer an einen neuen Schreibstil gewöhnen. Am Ende von jedem Teil gibt es einen Praxistipp, den Gemeinden zum Teil toll umsetzen können. Gut finde ich, dass auf die Fehler die in Gemeinden passieren, ehrlich hingewiesen wird. Ich denke so können Gemeindeleitungen einiges dazulernen. Viele Beiträge sind sehr fachlich geschrieben und dadurch mir zu schwierig. Außerdem fehlt mir durch die vielen fachlichen Beiträge bei vielen Beiträgen die persönliche Note. Mir ist vieles zu tolerant geschrieben, z.B. finde ich schon, dass wir die Bibel wörtlich auslegen können. Ich würde dieses Buch nur Menschen empfehlen, die in Gemeindeleitungen oder als Leiter in Gemeinden tätig sind. Ihr könnt bestimmt einige gute Gedankenanstöße aus dem Buch mitnehmen. Für alle anderen gibt es meiner Meinung nach bessere Bücher!

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