Tobias Goldfarb

 4.2 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor von Niemandsstadt, Spekulatius der Weihnachtsdrache und weiteren Büchern.
Autorenbild von Tobias Goldfarb (©Copyright Johanna Ruebel)

Lebenslauf von Tobias Goldfarb

Tobias Goldfarb hat Internationalen Journalismus in London studiert und als Journalist und Hörspielautor unter anderem für den WDR und das Deutschlandradio gearbeitet. Als Autor und Regisseur hat er Theaterstücke für zahlreiche Bühnen verfasst und inszeniert. Auf der Jagd nach neuen Geschichten wandert er gerne durch die schottischen Highlands, die Brandenburger Lowlands und andere Gegenden mit möglichst weiten und spektakulären Himmeln. Tobias Goldfarb lebt mit seiner Familie in Berlin.

Botschaft an meine Leser

Liebe Lovelybooks-Community, ich freue mich, dass ihr den Weg zu mir gefunden habt. Ich bin einer von den Autoren, die liebend gern mit ihren Lesern in Kontakt treten, also zögert nicht, mich bei Fragen, Anregungen oder auch nur einfach so zu kontaktieren. Vor allem aber: Viel Spaß mit meinen Büchern!

Neue Bücher

Spekulatius der Weihnachtsdrache

Erscheint am 23.09.2020 als Hörbuch bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag.

Alle Bücher von Tobias Goldfarb

Cover des Buches Niemandsstadt (ISBN: 9783522202671)

Niemandsstadt

 (56)
Erschienen am 14.02.2020
Cover des Buches Spekulatius der Weihnachtsdrache (ISBN: 9783505142130)

Spekulatius der Weihnachtsdrache

 (7)
Erschienen am 02.08.2018
Cover des Buches Spekulatius der Weihnachtsdrache (ISBN: 9783839842348)

Spekulatius der Weihnachtsdrache

 (0)
Erscheint am 23.09.2020

Neue Rezensionen zu Tobias Goldfarb

Neu

Rezension zu "Niemandsstadt" von Tobias Goldfarb

Einige Schwächen und die Charaktere sind so ungreifbar
MsChilivor 11 Tagen

Vorab muss ich sagen, dass ich irgendwie eine andere Geschichte erwartet habe.

Josefine lebt in ihrer eigenen Realität, der Niemandsstadt. Eine Stadt voll mit Träumen, die eines Tages in Gefahr gerät und Josefine kann als einzige noch helfen.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive verfasst und wird anfangs von Josefine erzählt, was später jedoch zu Elisabeth wechselt. Die Kapitel sind meist kurz und knackig und das Buch ist in mehrere „Teile“ unterteilt. Der Stil ist ein wenig speziell und für mich hat es sich so angefühlt als wäre gerade aufgrund des Stils eine gewisse Distanz zur Geschichte da, die sich leider bis zum Schluss nicht gelegt hat. Man springt in den Welten hin und her und es dauert knapp bis zur Hälfte bis man wirklich mehr über die Welt und das ganze Drumherum erfährt. Davor ist es so ein Hinführen und leider verrät der Klappentext dann doch zu viel, um noch viel Spannung aufzubauen. An sich gefällt mir aber die Idee und der Weltenaufbau, auch wenn es mir persönlich zu unausgereift und langgezogen war. 

Mir viel es schwer zu den Charakteren eine Bindung aufzubauen und es gab zu viele Nebensächlichkeiten, die für mich keinerlei Bedeutung hatten. Hier hätte man vielleicht von Anfang an mehr von der Traumwelt erfahren sollen. An sich lässt sich das Buch jedoch schnell lesen und es hat definitiv Potenzial.

 

Gut, aber hat doch einige Schwächen. Es dauert zu lange bis man über den Klappentext hinauskommt und mir viel es schwer, mich in die Charaktere hineinzuversetzen.

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Rezension zu "Niemandsstadt" von Tobias Goldfarb

Hat man die anfängliche Verwirrung überwunden, wird’s richtig gut
Skyline-Of-Booksvor 11 Tagen

Klappentext

„In der Niemandsstadt gibt es alles, was man sich in der Wirklichkeit erträumt. Drachen ziehen durch die Wolken, Statuen zwinkern einem freundlich zu. Gleich drei Sonnen wärmen Gesicht und Rücken. Räume entstehen immer dann, wenn man sie braucht. Hier fühlt sich Josefine wohl. Doch diese Stadt, ihre Geschöpfe und ihr Zauber sind in Gefahr. Bedroht von spionierenden Crowbots, von Magie raubenden Maschinen, von einer weiten, weißen Leere. Ausgerechnet Josefine soll eingreifen – aber wie bekämpft man einen Gegner, der nicht existiert?“

 

Gestaltung

An dem Cover gefällt mir vor allem der blaue Titel, der vor dem schlichten, schwarzen Hintergrund richtig hervorsticht. Sieht man genau hin, entdeckt man zwei kleine Drachen, die durch den Titel fliegen und in den Buchstaben kann man einen Himmel aus Sternen entdecken, der richtig hübsch aussieht. Im Hintergrund gibt es viele Nullen und Einsen zu bestaunen, die dem Cover ein technisches Äußeres verleihen. 

 

Meine Meinung

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf das Buch aufmerksam wurde, aber ich weiß noch genau, dass ich sofort dachte „Ui, das klingt gut, das muss ich lesen!“ als ich von der Geschichte gehört habe. In „Niemandsstadt“ geht es um die gleichnamige Stadt, in der Drachen durch die Lüfte fliegen, drei Sonnen am Himmel scheinen und andere Fantasywesen leben. Diese Stadt ist jedoch in Gefahr, denn unter anderem sogenannte Crowbots, magieraubende Maschinen, bedrohen sie. Wie kann man diese magische Stadt retten?

 

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich der Einstieg in die Geschichte etwas herausgefordert hat, denn ich fand den Beginn etwas verwirrend. Ich wusste nicht so recht, was die Geschichte von mir wollte, da ich zunächst mit Erklärungen zur Niemandsstadt konfrontiert wurde und es für mich etwas lange brauchte, bis die Handlung Fahrt aufnahm. Es gab viele lose Erzählfäden, die ich noch nicht einordnen konnte und die mich etwas verwirrt haben, aber mit der Zeit kam ich besser zurecht und wurde von der Handlung gepackt.

 

In der Geschichte gibt es zwei Protagonistinnen: die Freundinnen Josefine und Eli. Immer wieder ist von dem geheimnisvollen „drüben“ und dem „hier“ die Rede und genau dies ist es, was zum Rätselraten und Spekulieren einlädt. So stellte ich Theorien auf, verwarf sie wieder, wenn ich neue Erkenntnisse erhielt und bastelte an neuen Vermutungen. Dies macht beim Lesen echt Spaß und da ich gerne Geschichten mit Rätselfaktor lese, war „Niemandsstadt“ diesbezüglich genau richtig für mich.

 

Auch fand ich die Verbindung von Fantasy und moderner Technik total gelungen, denn in dem Buch gibt es nicht nur Drachen, andere Fantasywesen und eine phantastische Welt, sondern auch moderne Technik, die an Dinge aus unserer Realität erinnern. So gibt es eine spannende Vermischung von Phantastik, Realität und Technik, was ich echt interessant fand. Als positiv empfand ich auch die Länge der Kapitel, denn diese waren sehr, sehr kurz gehalten, was mir persönlich gefallen hat, weil man so das Gefühl hatte schnell voranzukommen beim Lesen. 

 

Fazit

Abgesehen von der anfänglichen Verwirrung hat mir „Niemandsstadt“ mit seiner Verbindung von Fantasy, Technik und Realität echt gut gefallen. Die Handlung regt schön zum Spekulieren und Mitdenken an. Man stellt stets Vermutungen auf und verwirft alte wieder, was Spaß macht. Auch mochte ich die angenehme Länge der Kapitel, da diese für schnelles Vorankommen beim Lesen sorgten.

4 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

Einzelband

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Rezension zu "Niemandsstadt" von Tobias Goldfarb

Die Story konnte mich nicht ganz überzeugen
Uwes-Leseloungevor 2 Monaten

STORYBOARD:
Josefine hat die Gabe, in die Niemandsstadt hinüber zu wechseln. Sie ist glücklich, wenn sie "drüben" ist und so versucht sie immer wieder dorthin zu gelangen. Denn dank all den dort lebenden Geschöpfen, kann Josefine so der Wirklichkeit entfliehen. Sie genießt es, dort ihre Zeit zu verbringen. Doch die Stadt ist in Gefahr und wird immer mehr ihrer Magie beraubt. Und ausgerechnet Josefine fällt die schwere Aufgabe zu, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Josefine stellt sich die Frage, wie man einen Feind bekämpfen soll, den man nicht sieht. Hilfe bekommt sie dabei von einem seltsamen Jungen namens James und ihrer Klassenkameradin Elisabeth.

MEINUNG:
Aufgrund des Klappentextes von Niemandsstadt, der sehr geheimnisvoll klingt, habe ich eine interessante Story erwartet. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, denn das Buch konnte sie leider nicht in Gänze erfüllen, was ich sehr schade fand.

Die Geschichte wird zum einen aus der Sicht von Josefine, kurz Jo, und zum anderen aus der Sicht von Elisabeth, kurz Eli erzählt. Beide gehen in dieselbe Klasse und haben auf den ersten Blick nicht wirklich etwas gemeinsam.

Jo ist eine Einzelgängerin und Träumerin und ihr größter Wunsch wäre es mit Eli enger befreundet zu sein. Aber Jo traut sich zunächst nicht wirklich den Kontakt mit ihr zu suchen. Der Grund hierfür ist, dass Jo ein Geheimnis hat, welches sie unter allen Umständen schützen muss. Nämlich die Fähigkeit von unserer Welt in die Niemandsstadt zu wechseln. Drüben, wie Jo es nennt, ist alles anders. Dort gibt es Fabelwesen, wie Gnome, Drachen, Vampire und viele weitere Lebewesen, keine Technik und auch die Häuser oder Geschäfte sind niemals am gleichen Ort. Auch wenn ihr die Niemandsstadt etwas Angst einflößt, ist sie gerne in dieser Welt. Trotzdem stellt sie sich die Frage, was es mit der Niemandsstadt auf sich hat und so versucht sie, darauf Antworten zu finden. In der Schule ist sie eine Außenseiterin und wird von ihren Mitschülern nicht wirklich wahrgenommen bzw. als Josef bezeichnet. Dies stört sie aber nicht wirklich und sie akzeptiert diese Tatsache einfach. Auch kann sie mit Smartphones und Co. nicht wirklich etwas anfangen und versteht nicht, weshalb die anderen Jugendlichen dafür so viel Zeit verschwenden. Ich mochte Jo zwar, aber ich konnte nicht so wirklich eine Bindung zu ihr aufbauen. Sie ist ein etwas seltsames Mädchen und ich konnte nicht nachvollziehen, warum es ihr egal war, dass jede/jeder in ihr einen Jungen sieht.

Eli ist in der Schule beliebt und dank ihres Magick-Accounts ein kleiner Star. Dort hat sie sich sogar eine zweite Identität geschaffen und stellt sich dort völlig anders dar, als sie in Wirklichkeit ist. Zwar ist ihr bewusst, dass sie sich verstellt, doch sie liebt es irgendwie auch, anders zu sein. Das Verhalten von Eli erschloss sich mir nicht, denn warum soll ich mich in den sozialen Medien anders geben, als ich im tatsächlichen Leben bin. Allerdings ist dies bittere Realität in unserer heutigen Gesellschaft. Die so dargestellte Kritik konnte bei mir durchaus punkten. Als positiv empfand ich ebenfalls, dass Eli trotzdem nicht abgehoben ist und sich mit Jo immer mehr anfreundet. Sie genießt es sogar, gemeinsam mit ihr Zeit im Park zu verbringen. Ihre Freundschaft zeigt sich umso deutlicher, als Jo durch gewisse Umstände ins Krankenhaus kommt.

Die in der Niemandsstadt spielenden Passagen waren für mich am interessantesten. Mit allen ihren Geschöpfen und dem ständigen Wandel der Stadt, haftet ihr etwas magisches und fantastisches an. Auch die dort lebenden Charaktere, wie der seltsame Junge James, die freche Yai oder die Drachen gefielen mir. Dies hat Tobias Goldfarb gut beschrieben und ich konnte sie mir wunderbar vorstellen.

Die Stadt ist allerdings in Gefahr, denn es treten immer häufiger weiße Flecken auf und es scheint, dass die Niemandsstadt ohne Hilfe, dem Untergang geweiht ist. So versuchen Jo und später auch Eli hinter das Geheimnis der mysteriösen weißen Flecken zu gelangen und somit das Unvermeidliche doch noch zu verhindern. Erst zum Ende hin, als Eli den wahren Schuldigen ausfindig machen konnte und ihn bekämpfte, kam bei mir so etwas wie Nervenkitzel auf.

Die in der Geschichte angesprochenen Themen, wie Social Media und die immense Zeit, die wir fast alle dafür aufwenden, oder das wir damit einhergehend, vielleicht die Fähigkeiten verlieren, an Magie zu glauben oder das Träumen verlernen, gefiel mir. Auch der Aspekt, dass es wichtig ist, in seinem Leben Freunde zu haben, die bereit sind, dir jederzeit zu helfen und dir beistehen, empfand ich als positiv.

Der Schreibstil kam mir, gerade zu Beginn, etwas abgehackt und unrund vor. Dies besserte sich allerdings im weiteren Verlauf der Story. Trotzdem war mir die Handlung zu langatmig und auch wenn einiges geschieht, fehlte es mir an Tempo und Spannung. Auch der unbedingte Wille das Buch lesen zu wollen, kam bei mir nicht wirklich auf. Nichtsdestotrotz wollte ich natürlich wissen, was hinter der Niemandsstadt und Jos Fähigkeit, steckten. Die Auflösung war für mich schlüssig, trotzdem war mir das alles etwas zu skurril.

FAZIT & BEWERTUNG:
Die Idee hinter Niemandsstadt (Thienemann-Esslinger ) von Tobias Goldfarb sowie die darin enthaltenen gesellschaftskritischen Aspekte konnten durchaus bei mir punkten. Trotzdem blieb mir hier vieles Stückwerk und die Geschichte konnte mich nicht wirklich begeistern, weshalb es letztlich nur zu knappen 3 von 5 Nosinggläser reichte.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Niemandsstadt

„Es ist meine Stadt und es ist doch nicht meine Stadt. Die Stadt, die ist und gleichzeitig nicht ist. Es ist die Niemandsstadt.“

Tobias Goldfarb entführt euch in "Niemandsstadt" in ein Reich zwischen Traum und Realität! 

Jetzt könnt ihr 20 Exemplare in unserer Leserunde gewinnen und hier darüber diskutieren! Mit dabei ist auch Tobias Goldfarb und beantwortet eure Fragen.

Eine neue unvergessliche Erzählstimme


In der Niemandsstadt gibt es alles, was man sich in der Wirklichkeit erträumt. Drachen ziehen durch die Wolken, Statuen zwinkern einem freundlich zu. Gleich drei Sonnen wärmen Gesicht und Rücken. Räume entstehen immer dann, wenn man sie braucht. Hier fühlt sich Josefine wohl. Doch diese Stadt, ihre Geschöpfe und ihr Zauber sind in Gefahr. Bedroht von spionierenden Crowbots, von Magie raubenden Maschinen, von einer weiten, weißen Leere. Ausgerechnet Josefine soll eingreifen – aber wie bekämpft man einen Gegner, der nicht existiert?

Wir verlosen 20 Exemplare von "Niemandsstadt" und freuen uns über eure Bewerbungen bis Donnerstag, den 30. Januar. Wir freuen uns auch darüber, wenn ihr eure Rezensionen zum Buch auf Lovelybooks und Handelsportalen teilt.

242 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Tobias Goldfarb im Netz:

Community-Statistik

in 108 Bibliotheken

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