Tobias Kley

 4.6 Sterne bei 5 Bewertungen

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Der Möglichmacher: Von dem, der alles kann

Der Möglichmacher: Von dem, der alles kann

 (3)
Erschienen am 07.08.2017
Hauptsache weg

Hauptsache weg

 (2)
Erschienen am 13.09.2016

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Rezension zu "Hauptsache weg" von Tobias Kley

Fluchtgeschichten und Denkanstöße
strickleserlvor einem Jahr

In der ersten Hälfte dieses Buchs kommen neun Flüchtlinge selbst zu Wort. Sie kommen aus verschiedenen Ländern, und leben jetzt in Deutschland oder Österreich. Ihre Flucht liegt teilweise schon länger zurück, andere sind erst vor kurzem geflohen. Die schockierenden Erlebnisse klingen fast sachlich, so als gäbe es nicht die richtigen Worte um das Entsetzen auszudrücken, das diese Menschen in ihren Heimatländern und auf der Flucht erlebt haben.
In einem zweiten Teil, das fast die Hälfte des Buchs ausmacht, beschäftigt sich der Autor mit grundsätzlichen Fragen rund um das Thema Flucht. Was bedeutet es für unsere Gesellschaft, dass jetzt viele Menschen mit anderen Werten unter uns leben? Sollen wir ihnen helfen, und wie kann diese Hilfe aussehen?
Tobias Kley ist ein begabter Erzähler. Nicht nur die Geschichten in der ersten Hälfte des Buchs sind fesselnd geschrieben, auch im „theoretischen“ Teil erzählt er viel von seinen eigenen Erfahrungen mit jungen Menschen, die geflohen sind. Er spricht Bedenken gegen den Zustrom so vieler Menschen aus einer anderen Kultur an, und lässt den Leser an seinen eigenen Schwierigkeiten und Vorurteilen teilhaben. Kulturelle Unterschiede werden sehr einleuchtend erklärt, und er macht dem Leser Mut die „Fremden“ unter uns kennenzulernen, damit Ängste abgebaut werden. 
Besonders beeindruckend finde ich sein Beispiel einer Fußballmannschaft. Wenn Menschen, die eine andere Sportart gewohnt sind, Teil dieser Gemeinschaft werden wollen, heißt das nicht, dass die Fußballer nun umschwenken und ein anderes Spiel spielen. Sie bleiben bei ihren Regeln, auch wenn sie sich bei ihrem Spiel den neuen Spielern anpassen und ihnen helfen die Regeln ihres Spieles kennenzulernen und danach zu spielen. Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Integration aussehen soll.
„Hauptsache weg!“ – Nach dem Lesen dieses Buchs versteht der Leser besser warum Menschen in Strömen in unser Land kommen. Die Kosten der Flucht – finanziell, vor allem aber auch körperlich und emotional - werden dem Leser vor Augen geführt. Man sieht wie schwer die Trennung von Heimat und Familie ist, und welche Schwierigkeiten mit dem Neuanfang verbunden sind. Der Leser erfährt aber auch wie er helfen kann, damit diese Menschen sich in der neuen Heimat willkommen fühlen und sich eingliedern können.

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strickleserls avatar

Rezension zu "Der Möglichmacher: Von dem, der alles kann" von Tobias Kley

Ich will Ihnen meinen Freund vorstellen…
strickleserlvor einem Jahr

In diesem Buch nimmt Tobias Kley den Leser mit hinein in die wichtigste Beziehung seines Lebens. Mit 17 verschiedenen Wortbildern beschreibt er den „Möglichmacher“. Der Möglichmacher ist für jeden Menschen da, und er hat grenzenlose Macht. Während Menschen uns immer wieder enttäuschen, ist dem Möglichmacher nichts unmöglich. Er heilt Herzen, ermutigt, versorgt und erweitert Horizonte, und noch viel mehr. Beim Erklären all dieser Eigenschaften, erzählt Tobias Kley auch viel aus seinem eigenen Leben, vor allem von seinen Erfahrungen bei erlebnispädagogischen Freizeiten mit gefährdeten Jugendlichen. In den letzten Kapiteln des Buchs wird dem Leser leicht verständlich und auf logische Weise erklärt warum es so wichtig ist eine Beziehung mit dem Möglichmacher zu haben, und wie das geht.
Im gesamten Buch ersetzt Tobias Kley den Begriff „Gott“ mit „Möglichmacher“. Es werden auch beim Leser keine Grundkenntnisse über den christlichen Glauben vorausgesetzt. Dieses Buch eignet sich darum sehr gut zum Weitergeben an kirchenferne Menschen, die sich vielleicht zum ersten Mal mit dem Glauben auseinandersetzen wollen.
Der Autor versteht es Geschichten zu erzählen und den Leser da abzuholen, wo er ist. Auch Menschen, die Gott schon kennen, finden sicher gute Gedankenanstöße und Ermutigung für ihren Alltag. Mir persönlich ging es allerdings beim Lesen so, dass es mir ein bisschen zu viel wurde mit dem Austausch vom Begriff Gott, gerade bei den Bibelstellen und den Berichten von anderen Menschen. Besonders positiv fand ich, neben den gut passenden Beispielen aus dem Alltag, die leicht verständliche Erklärung, wie man ein Leben mit Gott beginnt. Dieses Buch lädt auf überzeugende Weise dazu ein mit dem Möglichmacher zu leben.

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eskimo81s avatar

Rezension zu "Der Möglichmacher: Von dem, der alles kann" von Tobias Kley

Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben
eskimo81vor einem Jahr


Wer ist er für Sie persönlich? (Zitat von Seite 158)

Wie oft benötigen wir Hilfe und lassen uns vielleicht auf die falsche "Hilfe" ein? Wie oft werden wir angelogen, oder in einer schwierigen Situation im Stich gelassen? Wieso lassen wir uns nicht vom Möglichmacher helfen? Er ist IMMER für uns da - wieso lassen wir uns nicht darauf ein? Er stillt unseren menschlichen Bedürfnisse, erträgt unsere Launen, vergibt unsere Schuld...

Ein Buch, das mich überzeugt und begeistert hat. Wieso machen wir uns das Leben schwer? Wir könnten uns einfach auf eine Person einlassen - Gott - vieles würde leichter, einfacher und einfach lebenswerter werden.

Die Leute, die sich viele Sorgen machen, sterben genauso wie die Menschen, die sich nie Sorgen zu machen scheinen (Seite 24)

Frieden ist nicht alles im Leben, aber ohne den tiefen inneren Frieden des Möglichmachers ist alles andere nichts. (Seite 68)

Auch die Ansicht bzw. der Hinweis zu den zehn Geboten "Alle Gebote der gesamten Bibel sollen uns lediglich vor Augen führen, wie heilig, perfekt, rein, gut, makellos, verlässlich, treu, gerecht, wunderschön und herrlich der Möglichmacher ist - und wie wir leider nicht sind" (Seite 134). Welche Weitsicht!

Das grüne Cover ist das I-Tüpfelchen. Grün die Farbe der Hoffnung.

Fazit: Für mich das wohl wertvollste Buch, welches ich bisher lesen durfte. Im richtigen Zeitpunkt ist es mir aufgefallen und hinterlassen hat es genau das, was der Autor sich wünscht: "dem Möglichmacher mit Ja zu antworten, ist ein Schritt, ein Glaubens- und Vertrauensschritt" (Seite 181). Was für ein berührendes, ehrliches und motivierendes Buch.

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