Tobias Krampitz

 4,6 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor*in von Die Bürde des Zerfalls, Die Bürde des Zerfalls und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Tobias Krampitz erblickte im Jahr 1990 in Nienburg an der Weser das Licht der Welt. Obwohl er mit dem Schreiben erst nach der 9.Klasse angefangen hat, um seine Deutschnote zu verbessern, hing er lieber seinen Träumen nach, als in der Realität zu leben. Mit 18 Jahren wollte er unbedingt Soldat oder Söldner werden. Dank des Grundwehrdienstes erledigte sich dieser Traum von selbst und er schlug eine berufliche Laufbahn im Speditionswesen ein. Für sein Interesse am Verfassen eigener Geschichten war diese Zeit jedoch entscheidend. Er dachte sich eine eigene Welt aus, fertigte eine Karte an und zeichnete Figuren. Es folgten mehrere Kurzgeschichten, die sich zu einem größeren Kontext zusammenschlossen, der erste Buchversuch und mehrere angefangene Projekte. Mehrere Jahre und ein Jobwechsel waren nötig, bis sich Tobias bereit zeigte, sein erstes Buch zu veröffentlichen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Tobias Krampitz

Cover des Buches Die Bürde des Zerfalls (ISBN: 9783751943819)

Die Bürde des Zerfalls

 (34)
Erschienen am 11.06.2020
Cover des Buches Die Bürde des Zerfalls (ISBN: 9783753426488)

Die Bürde des Zerfalls

 (20)
Erschienen am 02.06.2021

Neue Rezensionen zu Tobias Krampitz

Cover des Buches Der Fürst der toten Kirche (Die Ghulwald-Chroniken, Band 3) (ISBN: 9798863157276)
miss_amanogawas avatar

Rezension zu "Der Fürst der toten Kirche (Die Ghulwald-Chroniken, Band 3)" von Tobias Krampitz

Endlich geht es weiter mit dem Gemetzel!
miss_amanogawavor 2 Monaten

Es sind schon einige Jahre ins Land gezogen seit Band 2 und wir erhalten umfassende Informationshäppchen als eine Art Rückblendenersatz.
Doch diese vielen Informationen blieben bei mir nicht richtig hängen und ich hatte zeitweise meine Probleme, mit all den Namen nicht durcheinander zu kommen.
Was für mich teilweise doch etwas zu analytisch-taktisch wurde - lag der Fokus der Geschichte in diesem Band doch auf dem Kriegsgeschehen und der Rückeroberung der Stadt Morisius - kann natürlich für andere Lesende genau das richtige sein.

Es wird recht taktisch, analytisch, sehr kämpferisch, aber auch einfallsreich brutal, obszön, abartig. Hier kommt jeder Liebhaber des Vergießens vom roten Lebenssaft voll auf seine Kosten!
Tobi ist wieder sehr einfallsreich, was das Ableben der zahlreichen Opfer im dritten Band der Ghulwald-Chroniken betrifft 😈

Das Buch besteht grob zusammengefasst zu 50% aus Hass, Folter und Gemetzel.
Die anderen 50% sind Kriegstaktik, viel Galgenhumor und liebevoll detailliert ausgearbeitete Charaktere.
Besonders die Kombination aus Conor und der Orkschamanin Krähe bildete ein wirklich tolles Team, dessen Reise ich gerne begleitet habe.
Ich wünsche mir sehr, dass Krähe im nächsten Band ebenfalls viele Auftritte haben wird.

Cover des Buches Die Bürde des Zerfalls (ISBN: 9783751943819)
Antje_Aubels avatar

Rezension zu "Die Bürde des Zerfalls" von Tobias Krampitz

Düster und brutal, nichts für schwache Nerven
Antje_Aubelvor 3 Monaten

Die Geschichte begleitet den jungen Boris, einen Rekruten der Todeswache, deren Aufgabe es ist das Land von gefährlichen Untoten zu befreien.
Der Protagonist ist ein ziemlicher Antiheld und Feigling, was ihn fast schon sympathisch machen würde, würde er nicht ziemlich früh schon „aus Versehen“ übergriffig werden. Zwar wird ihm da der Kopf zurechtgerückt, meine Sympathiepunkte hat er aber verspielt. Nichtsdestotrotz passt er meiner Meinung nach sehr gut in das Setting der düster-brutalen Welt, die in Dunkelheit und Dreck (und Sumpf) zu ertrinken scheint.

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und gut zu lesen. Die Atmosphäre der Welt und der Reise, auf die sich der Protagonist mit seinen Gefährten - einem Vampir und einem Werfolf - begibt, wurde gut vermittelt.
Schade fand ich, dass trotz all der Gefahren irgendwie für mich nie so richtig Spannung aufkommen wollte. Es liest sich interessant, ja, aber eben nicht fesselnd. Brenzlige Situationen wurden immer sehr schnell gelöst und es gab nur sehr wenige sehr kurze Kampfszenen in denen es überhaupt Action gab. Das meiste erfährt der Protagonist von und mit seinen Gefährten durch Erzählungen, sodass er gar nicht in den entscheidenden, spannenden Momenten dabei war, da diese bereits in der Vergangenheit liegen. Infolgedessen bleibt ihnen nichts weiter zu tun als weiterzuziehen um die nächste Person zu befragen. Insbesondere diese Erzählungen beinhalten dann oft auch - für mein Empfinden unnötig ausführliche - Beschreibungen von Folter und anderen Grausamkeiten.

Die eBook-Version, die ich über KU heruntergeladen habe, kam ohne Triggerwarnungen, die ich für dieses Buch sinnvoll gefunden hätte, auch wenn natürlich klar ist dass in so einem Dark Fantasy Roman schlimme Dinge passieren.

Wer da ein bisschen weniger empfindlich ist und die Kombination aus Dark Fantasy und Horror mag, für den könnte dieses Buch interessant sein. Mein Fall war es aber leider nicht.

Cover des Buches Der Fürst der toten Kirche (Die Ghulwald-Chroniken, Band 3) (ISBN: 9798863157276)
IR_Leyss avatar

Rezension zu "Der Fürst der toten Kirche (Die Ghulwald-Chroniken, Band 3)" von Tobias Krampitz

Geniale Dark High Fantasy, die mehr Aufmerksamkeit verdient
IR_Leysvor 3 Monaten

"𝐷𝑢 𝑠𝑢𝑐ℎ𝑡𝑒𝑠𝑡 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑛 𝑊𝑒𝑔, 𝑢𝑚 𝑑𝑖𝑒 𝑁𝑎𝑐ℎ𝑡𝑎𝑙𝑏𝑒𝑛 𝑣𝑒𝑟𝑠𝑡𝑢𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑧𝑢 𝑙𝑎𝑠𝑠𝑒𝑛. 𝐷𝑎𝑏𝑒𝑖 ℎ𝑎𝑠𝑡 𝑑𝑢 𝑣𝑒𝑟𝑔𝑒𝑠𝑠𝑒𝑛, 𝑑𝑎𝑠𝑠 𝑠𝑖𝑒 𝑒𝑖𝑛 𝑇𝑒𝑖𝑙 𝑣𝑜𝑛 𝑑𝑖𝑟 𝑠𝑖𝑛𝑑. 𝑈𝑛𝑡𝑟𝑒𝑛𝑛𝑏𝑎𝑟 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑖𝑟 𝑣𝑒𝑟𝑏𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛. 𝑁𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑠𝑖𝑒 𝑏𝑟𝑎𝑐ℎ𝑡𝑒𝑠𝑡 𝑑𝑢 𝑧𝑢𝑚 𝑆𝑐ℎ𝑤𝑒𝑖𝑔𝑒𝑛, 𝑠𝑜𝑛𝑑𝑒𝑟𝑛 𝑑𝑖𝑐ℎ 𝑠𝑒𝑙𝑏𝑠𝑡."

Mit Band 3 der Ghulwaldchroniken "Der Fürst der toten Kirche" von Tobias Krampitz geht es gewohnt brutal, düster und verdorben weiter. Mein kranker Liebling Conor wird in diesem Band ordentlich durchgenommen (oder nimmt er andere durch?🤔😏) 

Der Vampir-Spinnen-Albtraum-Hitzkopf Conoriu Vargul wird auf eine "Pilgerreise" geschickt, eine letzte Chance, um seinen Arsch zu retten, da er es im letzten Band bei seinen Vampirfreunden so ziemlich versaut hat. Und wo Conor unterwegs ist, ist Chaos vorprogrammiert - sowie viel Blut, fliegende Gedärme und Wiedergänger, paar blöde Sprüche dürfen natürlich auch nicht fehlen und mein Highlight: Ein Schäferstündchen an der Decke😁🌶️

Zwischen all dem Chaos malträtiert das Albblut Conors Geisteszustand, seine Dämonen bringen ihn nicht selten fast um. Wir treffen auf alte Feinde und Bekannte und erleben ein Familientreffen, das, nun ja... Könnte beinahe mit Game of Thrones mithalten😁

Das Buch ist wild in jeder Hinsicht, stellenweise tiefgründig und witzig, manchmal eklig, und einfach genial. Ich habe die ersten beiden Bände verschlungen (Rezis dazu gibt's in meinen älteren Beiträgen) und Band 3 reiht sich in diese famose Dark High Fantasy Story perfekt ein. Fantastische Charaktere, denen die Farbe morally grey bestens steht, ein super ausgearbeitetes Worldbuilding, interessanter Plot, Protas, mit denen man mitleidet und eine Atmosphäre, die perfekt in das Dark Fantasy Genre passt. Das Ende war mal... ne Abwechslung😁

"𝐼𝑐ℎ 𝑏𝑖𝑛 𝑑𝑎𝑠 𝑅𝑒𝑖𝑐ℎ 𝑎𝑚 𝐸𝑛𝑑𝑒 𝑑𝑒𝑟 𝐷𝑒𝑘𝑎𝑑𝑒𝑛𝑧."

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