Tobias Kunow Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!: Ein Berliner Kiez-Krimi

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Inhaltsangabe zu „Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!: Ein Berliner Kiez-Krimi“ von Tobias Kunow

Neukölln trifft auf Wedding. Das neue Zukunftsprojekt von Herrn Werning und Frau Paul ist der Besuch des Yogakurses in Berlin Mitte, doch eines Tages verschwindet die Yoga-Lehrerin Vasaa. Was war geschehen? Ist die Weddinger Untergrund Fraktion an diesem mysteriösen Verschwinden beteiligt? Und was soll eine Hipsterfreie Zone sein? Auf amüsante, ironische und spannende Weise verstricken sich zwei junge Berliner, auf der Suche nach der richtigen Lebensform, ihrer Yogalehrerin und Antworten in immer neue Abenteuer und Kneipentouren. Der Nord-Süd-Konflikt neu gedacht: ein ultimativer Lesespaß!

Total langweiliges Buch ohne Sinn. Das Buch ist anscheinend nur für kultivierte Hippster ;)

— agi507

Coole Berlin-Story. Etwas wirr geschrieben, aber dranbleiben lohnt sich!

— JanetLu

Witzig, spannend und einmal ganz was anderes. Wirklich lesenswert, uneingeschränkte Empfehlung!

— Kaito

Wer mehr über die Hipsterbewegung und Wedding erfahren möchte, für den ist dieses Buch genau das Richtige.

— seschat

Eine wild-lustige Mischung aus Krimi, Reiseführer und Lexikon - mal was ganz Anderes!

— angi_stumpf

Unglaublich tolles Buch! Die Leute in der Bahn sahen mich schon immer komisch an, weil ich während des Lesens immer wieder Lachen musste!

— JaneWhite

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  • Leserunde zu "Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!: Ein Berliner Kiez-Krimi" von Tobias Kunow

    Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!: Ein Berliner Kiez-Krimi

    Herr_Kunow

    Liebe Lovelybooks-Gemeinde, wolltet Ihr schon immer wissen, was ein Hipster ist, ob Ihr vielleicht selber einer seid und was man gegen ihn tun kann? Dann seid ihr hier genau richtig.  Gemeinsam mit dem Label „jiffy stories“ möchte ich Euch zu einer Leserunde des Berliner Kiez-Krimis „Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!“ einladen. „Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!“ nimmt auf skurrile und witzige Weise die verhärteten Fronten der Berliner Szene-Kulturen aufs Korn. Es geht um Gentrifizierung, Bärte, Yoga als Heilmittel für fast alles. Eckkneipen. Postmoderne Arbeitsbedingungen zwischen Ausbeutung und Selbstverwirklichung. Kaffee. Und Bärte. Und Kaffee. Und Eckkneipen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Euch gemeinsam mit mir und den beiden liebenswerten Protagonisten, Frau Paul und Herrn Wernig, in den Berliner Untergrund begebt und auf die Suche nach der verschollenen Yoga-Lehrerin Vasaa macht. Gespannt bin ich natürlich auch auf Euer Feedback, zum Buch selbst, zum Cover und zu den Protagonisten. Ich werde die Leserunde die gesamte Zeit über begleiten! Dafür verlose ich zehn Exemplare der eBook-Ausgabe. Wie ihr mitmachen könnt? Seid aktive Krimi-Leser und schreibt mir bei Lovelybooks oder auf anderen Rezensionsportalen eine Kritik. Habt Mut zur Wahrheit und Spaß am Lesen! Zum Einstieg müsst ihr mir nur eine einfache Frage beantworten:  Was macht für euch einen richtigen Hipster aus? Es gibt keine falschen Antworten. Das Pendel entscheidet. Ich bin gespannt auf Eure Antworten. Wenn Ihr vorab einen Blick in die Leseprobe werfen wollt, dann folgt diesem Link und findet heraus, ob es Euren Geschmack trifft. Ich freue mich auf Euch und wünsche viel Glück! Euer Herr Kunow Mehr zum Buch: http://jiffystories.com/buecher/hipsterfreie-zone/ Facebook: https://www.facebook.com/hipsterfreiezone

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    • 63

    Herr_Kunow

    12. November 2014 um 13:50
  • Hipster oder Nichthipster - das ist hier die Frage.

    Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!: Ein Berliner Kiez-Krimi

    Kaito

    10. November 2014 um 20:09

    Neukölln und Wedding gemeinsam gegen DEN James-Bond-Bösewicht. Klingt komisch? Ist es auch :) Frau Paul und Herr Werning, zwei junge Berliner sind auf der Suche nach der richtigen Art zu Leben, ihrer Jogalehrerin und Antworten auf die Frage "Was ist eigentlich eine Hipsterfreie Zone?". Dabei stolpern die beiden in Kneipentouren, über magisch begabte Friseure und über einen Maurer mit zwielichtiger Berufung. Diese Buch vereint interessantes und witziges Faktenwissen über Hipster und den Berliner Kiez mit einem spannenden und lustigen Krimi. Allein das die Protagonisten im gesamten Buch (auch von der eigenen Mutter) nur mit ihren Nachnamen angesprochen werden bringt den Leser an vielen Stellen zum Schmunzeln. Neben vielen lustigen Szenen weiß das Buch aber auch durch spannende Verschwörungen und zwielichtige, gefährliche Gegenspieler zu fesseln. Sprachlich fasziniert Hipsterfreie Zone einerseits durch den leicht verständlichen Fachbezug mit Lachfaktor, in Verbindung mit demlokeren Umgang mit berliner Lokalkolorit. Am Ende des Buches findet sich außerdem das sog. Zitate-Bingo, das alle im Buch enthaltenen Zitate mit dem entsprechenden realen Bezug verbindet. Als Nicht-Berliner oder Nicht-Hipster kommt man sich da fast ungebildet vor. Der Leser bekommt in diesem Buch einiges für sein Geld. Eine Lehrstunde ind Sachen Hipstertum und Berlin und einen witzig-spannenden Krimi mit ziemlich hohem Alkoholgehalt. Der Netzempfang ist eher semi ;)

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  • Herr Wernig und Frau Paul retten Wedding

    Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!: Ein Berliner Kiez-Krimi

    Simi159

    Herr Wernig und Frau Paul, zwei ganz "normale" mitdreißiger Berliner, sind die Hauptakteure in hipsterfreie Zone. Sie führen ein eher langweiliges Leben, ihre gemeinsamen Kneipenbesuche bei denen sie sich zu einem Quiz, Jeopardy,  treffen sind die aufregensten Abende. Doch das ändert sich schlagartig, als sie durch einige Zufälle mitbekommen, daß, ein James Bond Bösewicht (Verschnitt), Blofeld versucht um "ihr" Viertel, "Das Wedding" eine Mauer zu bauen, damit es Hipsterfreie Zone bleibt. Das wollen Herr Wernig und Frau Paul mit allen Mitteln verhindern. Die Frage aller Fragen  ist nur WIE?  Fazit: Wer hier einen Krimi im Berliner Kiez erwartet mit ein paar Toten und etwas lokal Kollorid, der liegt falsch. Klar es gibt eine entführte Yogalehrerin und auch zwei Tote, also Krimielemente sind vorhanden, doch das hat mit der Hauptleseteil des Buches nur am Rande etwas zu tun.  Hauptsächlich geht es in "Hipsterfreie Zone" um Herrn Wernig und Frau Paul und jede Menge verrückter Situationen in die die Beiden  hineingeraten. Umrahmt wird die Geschichte, und vorallem der Anfang jedes Kapitels,  mit lexikonartigen Erklärungen/Auschweifungen zum Thema Hipster. Dieses waren es auch, die mich am Anfang haben weiter lesen lassen, denn es dauert etwas, bis diese Geschichte ins laufen kommt. Dann macht es Spass durch die abenteuerlichen Situationen und weil alles auf einmal einen Sinn ergibt. Herr Wernig und Frau Paul sind zwei liebenswerte etwas abgedrehte Charaktere, die man einfach mögen muss, denn sie sind so verrückt, dass sie schon wieder ganz normal sind. Egal ob sie beim Birgram-Yoga, im Berliner Untergrund oder beim Friseur sind. Da man als Leser etwas Geduld braucht, und der Titel Kiez-Krimi für mich nicht so richtig passt, ziehe ich einen Sterne ab.  Es ist eine ungewöhnliches, skurriles Buch, bei dessen  Lektüre, der Leser jede Menge über "Hipster" lernt und dabei noch ein paar Tränen lachen kann.    Von mir gibt es für "Hipsterfrei Zone" 4 STERNE.

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    • 2

    Floh

    03. September 2014 um 11:25
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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  • Dreieinhalb Stere für dieses genreübergreifende Allerlei

    Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!: Ein Berliner Kiez-Krimi

    Antek

    22. August 2014 um 18:19

    Frau Paul und Herr Wernig wollen die Menschheit retten. Nicht die ganze Menschheit ganz klar, aber einen Teil davon, nämlich die Bevölkerung vom Berliner Stadtteil Wedding. Eine geheime Untergrundorganisation möchte der Zuwanderung von Hipstern im schönen Wedding ein Ende setzen und deshalb eine Mauer errichten. Was haben die beiden damit zu tun? Zuerst nicht so viel, Herr Wernig bekommt durch Zufall eine Versammlung mit und da hätte er sich wohl besser nicht eingemischt. Denn genau deswegen wird er entführt und steht wenig später James Bond Oberschurken Blofeld gegenüber. Er soll sich mal schön raushalten aus der Sache. Eingeschüchtert berichtet er Frau Paul von seinem traumatischen Erlebnis. Diese ist allerdings fest davon überzeugt, dass man die Freiheit von Wedding aufs letzte verteidigen muss und hat auch schon einen genauen Plan. Werden die zwei Wedding retten und nebenbei noch die vermisste Yogalehrerin Vasaa wiederfinden? Das wird nicht natürlich nicht verraten. Zuerst einmal bin ich wohl mit gänzlich falschen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Als Krimileser wollte ich mich hauptsächlich auf den Berliner Kiez Krimi stürzen und hatte eigentlich erwartet, dass die vermisste Yogalehrerin entführt, getötet wird oder sonst etwas mit ihr passiert. Sie wird entführt, so ganz nebenbei im letzten Kapitel und es kommen auch zwei Menschen ums Leben, man kann deshalb vielleicht schon auch von einem Krimi sprechen, aber eben nicht so einen, wie ich es mir erwartet habe, einem der mich auch mit Spannung fesseln kann. Hipsterfreie Zone, der Teil des Titels trifft es schon eher, es geht ja wirklich um die Hipsterfreie Zone, die eben errichtet werden soll. Ich hatte wohl auch gar nicht so eine richtige Vorstellung, was denn jetzt einen Hipster so genau ausmacht. Da der überwiegende Teil der Kapitel mit lexikonartigen Erklärungen über Hipster beginnt, bin ich nach der Lektüre auf jeden Fall schlauer. Das fand ich auch ganz passend. Frau Paul und Herr Wernig, zu Anfang fand ich die beiden nur schräg. Aber was soll ich sagen, die zwei sind mir trotz ihrer eher distanzierten Art mit Herr, Frau und Sie schon richtig ans Herz gewachsen. Ich habe echt teilweise fast Tränen gelacht, vor allem wenn es um nächtliche Übernachtungsmöglichkeiten ging und am Ende war ich auch so richtig gerührt über deren Verhältnis zueinander. Witzig fand ich auch die Szene, als sich die beiden die Hilfe von einem Medium, bzw. Wahrsager erhoffen. Der hauptberufliche Friseur, darf sich bei den beiden über seine ersten Kunden freuen und neben gutem Rat gibt es dort noch ganz nebenbei die neue Trendfrisur. Ganz not my hairday eben. Mauerbau oder nicht, das ist die Rahmenhandlung, dazu gibt es aber jede Menge gratis dazu. Ein Szenereiseführer samt Geschichte über Berlin Wedding, Lexikonwissen über Hipster, in etwas kürzerer Form auch über die Geschichte der Wurst, die nicht zuletzt für Vasaa eine tiefere Bedeutung hat, man erfährt auch wie Kiez Jeopardy in der Kneipe abläuft oder ob jetzt ein Moustache trendy ist oder nicht. Ach Yoga nicht zu vergessen, da deutet ja das Cover, das ich im Übrigen als super Hingucker empfinde, bereits darauf hin. Ganz klar darf man mit den zwei auch eine Sitzung Bikram Yoga erleben. Wenn man sich darauf einlässt, findet man hier wirklich eine Fülle an guter Comedy. Ich denke auch, dass besonders Berliner oder Leser aus der Umgebung ihre wahre Freude mit diesem Buch finden werden. Für mich als bayrisches Landmädel war es ein wenig zu viel von zu vielem und ein wenig zu wenig vom Krimi. Trotz allem habe ich mich stellenweise wirklich gut unterhalten gefühlt und konnte auch lachen.

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  • Hipsterfreie Zone

    Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!: Ein Berliner Kiez-Krimi

    seschat

    22. August 2014 um 10:24

    Cover: Das unaufgeregte, minimalistisch gestaltete Cover wirkt ansprechend/harmonisch. Es dominieren lediglich zwei Farben (schwarz und gelb), was Akzentuierungen ermöglicht. Die schwarzen, scherenschnittartigen Personen/Dinge stehen im Vordergrund. Hierbei lassen sich sowohl die Yoga-Sportlerin, der Jutebeutel als auch das Rennrad dem Hipstermilieu zuweisen. Besonders gefällt mir, dass Buchtitel und Sportlerin aufeinander abgestimmt wurden, beide vollziehen eine schwungvolle, halbkreisförmige Bewegung. Zudem ist es natürlich der ungewöhnliche Titel, der den Leser beim ersten Blick in seinen Bann zieht und Neugierde weckt. Inhalt: Die Berliner Antihelden Frau Paul und Herr Wernig, beide in den Dreißigern, versuchen ihr unaufgeregtes Leben in den Griff zu bekommen. Hierbei erleben sie allerhand skurrile (Szene-)Abenteuer, so z. B. Begegnung mit James Bond Bösewicht Blofeld, Kneipentour mit österreichischer Straßenband oder Besuch eines Teilzeit-Mediums mit Friseurabschluss. Doch am meisten wird ihre Welt aus den Angeln gehoben, als herauskommt, dass sich dunkle Mächte gegen die aufkommende Hipsterszene in Wedding verschworen haben und den Bau eines Hipster-Schutzwalls zwischen den Stadtteilen Wedding und Moabit planen (s. Buchtitel). Letzteres wollen der dröge Archivmitarbeiter Wernig und die geordnete Paul, die für eine schwedische Onlineplattform arbeitet, verhindern, aber wie? Meinung: Ich habe wegen der vielen, manchmal sehr ausschweifenden Zusatzinformationen etwas Zeit benötigt, um in die schräge Geschichte hineinzufinden. Doch nach drei Kapiteln kam ich dann zurecht. Der Lebensstil von Frau Paul und Herrn Wernig ist für mich immer noch exotisch, aber wahrscheinlich szenetypisch; passt aber zum Thema. Auch dass sich beide Freunde siezen, ist ungewöhnlich. Darüber hinaus haben mir die einfallsreichen Geschichtsklitterungen (z. B. WAF=Weddinger Armee Fraktion) und Bezüge zur aktuellen Zeit/Kultur (z. B. Rote Rosen, Age of Empires, Tinder, Schlingensief) gefallen. In diesem Zusammenhang empfand ich die Zitatnachweise am Buchende als sehr lustig. Dort fand ich den ein oder anderen Song, Buchtitel wieder, über den ich schon während der Lektüre herzhaft lachen musste (u. a. Pur, Dr. Alban). Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich konnte einiges über Wedding und vor allem den Typus "Hipster" lernen. Der lockere Kiez-Erzählton passt perfekt zum Thema. Viele eingestreute Hipsterbegriffe, wie z. B. Powernapping, Bikram-Yoga oder MacBook, vermitteln das Hipster-Lebensgefühl sehr eindrücklich. Hinzukommt, dass fast jedem Buchkapitel eine kurze Definition zum Hipsterbegriff vorangestellt wurde. Ich kann das Buch nicht so recht einem bestimmten Genre zuordnen. Es scheint verschiedene gleichzeitig zu bedienen. Für mich ist das Buch mehr Gesellschaftsstudie bzw. ein Szene-Reiseführer als Krimi. Obschon eine Entführung und zwei Leichen vorkommen, weicht die seltsame Story doch sehr von den gängigen Krimis ab. Doch gerade das scheint Tobias Kunows Intention gewesen zu sein. Er wollte eine Geschichte mit Lokalkolorit schreiben, die einmal nicht in die gängigen Schubladen passt und das ist ihm gelungen. Fazit: "Hipsterfreie Zone" ist nicht nur ein Buch für Hipster und die, die es noch werden wollen, sondern auch für Liebhaber von humorigen (Berliner-) Gesellschaftsstudien.

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  • Ungewöhnlich: lustig, unterhaltsam, informativ!

    Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!: Ein Berliner Kiez-Krimi

    angi_stumpf

    15. July 2014 um 01:49

    Die Geschichte: Herr Wernig und Frau Paul (ja, das klingt jetzt vielleicht komisch, aber man kann sich auch nach Jahren noch so ansprechen, wenn man denn möchte) müssen hier nicht die Welt retten, aber einen kleinen Teil davon: nämlich Wedding! “Wedding” ist keinesfalls nur eine englische Hochzeit (obwohl auch diese eine Rolle spielt in diesem Buch, nur eher deutsch als englisch), sondern natürlich ein Stadtteil von Berlin. Und wer mehr darüber erfahren will, der ist hier genau richtig. Herr Wernig wird Opfer einer rücksichtslosen Entführung und steht plötzlich vor einem weltbekannten Bösewicht der Filmgeschichte. Eingeschüchtert von dessen Drohungen hält er zunächst wenig davon, die ehrgeizigen Pläne zu vereiteln. Doch angestachelt von Frau Paul – und getarnt durch eine neue Frisur – kann eigentlich fast nichts mehr schief gehen und so heißt die Mission: Freiheit für Wedding! Und so ganz nebenbei versuchen die beiden Powernapping-Praktizierer natürlich auch noch das Rätsel um die verschwundene Yoga-Lehrerin Vasaa zu lösen… Meine Meinung: Nach dieser Lektüre weiß ich praktisch alles, was man über “Wedding” und vor allem über “Hipster” nur wissen kann – und wahrscheinlich sogar Dinge, die diese Leute noch nicht einmal selbst über sich wissen. Schließlich war ich Zeuge ihrer Hauptversammlung… In einem etwas ungewöhnlichen, irgendwie distanzierten Schreibstil erzählt Tobias Kunow eine skurrile Geschichte, die ich mit nichts vergleichen kann, das ich bisher gelesen habe. Diese gefühlte Distanz entsteht wohl auch durch die Eigenart, die beiden Hauptprotagonisten als “Frau Paul” und “Herrn Wernig” zu bezeichnen – und sich gegenseitig auch meistens mit einem förmlichen “Sie” anreden zu lassen, obwohl sie sich seit langer Zeit kennen. Die eigentliche Krimihandlung wird immer wieder durchbrochen von lexikonartigen Passagen über die Hipsterszene und von reiseführertauglichen Infos über Berlin, insbesondere Wedding und angrenzende Bezirke. Echte Spannung konnte ich beim Lesen zwar nicht verspüren, dazu war das Ganze einfach zu humorvoll und durch die Unterbrechungen aufgelockert. Aber trotzdem ist die Story durchaus fesselnd und sehr unterhaltsam. Frau Paul und Herr Wernig sind sehr sympathische, ungewöhnliche Charaktere, die man schnell ins Herz schließt. Mit ihren ganz normalen Alltagssorgen wirken sie manchmal fast realistisch – aber nur “fast”, denn sonst wären sie in dieser Geschichte wohl fehl am Platz und würden auffallen wie ein Hipster in einem Café ohne WLAN! Fazit: Ein ungewöhnliches Buch, das sich mit nichts vergleichen lässt, was ich bisher gelesen habe. Die abenteuerliche Mischung aus Krimi, Lexikon und Stadtführer hat mich bestens unterhalten und mich oft zum Lachen gebracht!

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  • Kriminalkomödie erster Sahne!

    Hipsterfreie Zone - Keine Macht den Jutebeuteln!: Ein Berliner Kiez-Krimi

    JaneWhite

    04. July 2014 um 10:30

    Frau Paul und Herr Wernig sind meine neuen Berliner-Helden. Tobias Kunow schafft es mit seinem sehr speziellen Humor durchgehend zu unterhalten und baut wunderbar Spannung auf!

    Lesenswert!

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