Tobias Kurfer Horrorjobs

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Inhaltsangabe zu „Horrorjobs“ von Tobias Kurfer

Tobias Kurfer hat sie schon fast alle selbst erledigt, die Horrorjobs an den Randbezirken der Erwerbsarbeit. Egal, ob als Sargträger, Geisterbahnerschrecker, Dildoverkäufer, Dogwalker oder Fußballmaskottchen – sie waren stressig, eklig, nervtötend, undankbar, mies bezahlt oder einfach nur peinlich. Jetzt berichtet er vom Scheitern, Schämen und Durchhalten und nimmt seine Leser mit auf einen irrwitzigen Trip durch eine oft fremde und skurrile Berufswelt.»ein sehr erhellendes Buch« RBB zibb, 27.1.2012»Tobias Kurfer wirft einen frechen und schlauen Blick auf die Welt der Jobs, in der wir lieber nicht landen möchten.« RBB Stilbruch, 26.1.2012

Kein echter Report über Nebenjobs, allgemeine Stories aus dem Leben des Autors dominieren - jeden Job hat Kurfer nur wenige Stunden gemacht!

— Anchesenamun
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  • Rezension: "Horrorjobs. Wie ich mich probehalber ausbeuten ließ" (T. Kurfer)

    Horrorjobs
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    Zum Inhalt: Der Journalist Tobias Kurfer erhält das Angebot, sich für eine Kolumne durch die verschiedensten Nebenjobs zu quälen. Er selbst hatte zwar nach diversen Berufserfahrungen beschlossen, sich nie wieder ausbeuten zu lassen, stimmt aber dennoch zu. Und so schlägt er sich unter Anderem als Sargträger, Fußballmaskottchen oder Museumswärter durch. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da ich ja aus eigener Erfahrung weiß, dass einige Jobs in Deutschland wirklich bescheiden bezahlt werden. Aufgrund des Titels und auch des Klappentextes erwartete ich hier einen schonungslosen Erlebnisbericht. Allerdings wurde ich in dieser Hinsicht doch ziemlich enttäuscht. Der Autor hat einen sehr angenehmen, unterhaltsamen, humorvollen Schreibstil und das Buch lässt sich schnell durchlesen. Allerdings dominieren hier ganz klar Geschichten aus dem Leben des Autors, vorrangig aus seiner Kindheit. Jedes Kapitel wird begleitet von einem Schwank aus seinem Leben, der meist mehr Platz einnimmt als der Bericht über die Tätigkeit selbst. Prinzipiell sind diese Stories ebenso amüsant und teilweise interessant, aber ich wollte eigentlich etwas über die Jobs erfahren, die er so durchmacht. Im Endeffekt erzählt er über die insgesamt 11 Berufe, die er ausübt, ziemlich wenig. Was auch daran liegt, dass er jeden Job gerade mal wenige Stunden ausübt... Viel zu wenig, um einen guten, differenzierten Einblick in die einzelnen Tätigkeiten zu erhalten! Das Buch ist generell unterhaltsam und der Schreibstil des Autors wirklich gut, aber Titel und Klappentext sind irreführend!

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  • Rezension zu "Horrorjobs" von Tobias Kurfer

    Horrorjobs
    gurke

    gurke

    29. May 2012 um 09:44

    Habt ihr schon mal über den ein oder anderen Job die Nase gerümpft? Habt ihr euch schon einmal im Alltag gedacht, dass ihr dieser Arbeit niemals nachgehen könntet? Wolltet ihr schoneinmal in der ein- oder anderen Branche hinter die Kulissen gucken? Oder interessiert euch einfach nur was wirklich wahr ist an den Spekulationen, die man zum Beispiel über einen Tellerwäscher anstellt. Wie sieht es denn mit dem Verdienst aus? Und wie mit dem Umfeld? Kann so eine Arbeit Spaß machen? Nun Tobias Kurfer hat so ziemlich alle möglichen Horrojobs selbst erledigt und beantwortet in "Horrorjobs" all diese Fragen. Vom Sargträger bis zum Fußballmaskotchen, hat er wirklich alles gemacht und berichtet in seinem Buch von seinen Erfahrungen und seinen lieben Sorgen im entsprechenden Berufsalltag. Zunächst fällt auf, dass die Kapitel alle recht kurz und schnell und leicht zu lesen sind. Amüsant ist das Buch auch allemal. Allerdings sollte man die Kapitel nicht zu ernst nehmen, da der Autor doch recht wehleidig zu sein scheint. Schon die winzigsten Kleinigkeiten bringen Tobias Kurfer regelrecht an den Rand der Verzweiflung. Es kann natürlich auch sein, dass er einfach zur allgemeinen Erheiterung stelleinweise maßlos übertrieben hat. Das Buch ist aber nicht nur witzig und bringt den Leser das eine oder andere Mal zum Schmunzeln, sondern ist auch recht informativ und interessant. Leider schweift der Autor meiner Meinung nach zu oft in die Vergangenheit und die Kindheit ab und hält sich auch sonst oft sehr mit Belanglosigkeiten auf. Das ist nicht nur unrelevant, sondern auch zum Teil gähnend langweilig. Dafür ist der Schreibstil locker, leicht und flüssig. Man hat diese eher zum gähnen anregenden Stellen von daher schnell überflogen. Alles in allem ist "Horrorjobs" dennoch ein ganz amüsantes Buch, dass einen ab und an mal schmunzeln lässt. Man hätte mehr aus der Sammlung machen können. Ich hätte mir mehr erwartet, bekam aber doch einen interessanten Einblick in den ein oder anderen Nebenjob. Für Leser, die nicht allzu viel erwarten, kann das Buch durchaus sehr unterhaltsam sein. Ein Sachbuch in dem Sinn sollte man hier nicht erwarten. Es soll wohl eher witzig sein und das war das Buch auch ab und zu.

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