Tobias O. Meißner

 4.2 Sterne bei 251 Bewertungen
Autor von Die Soldaten, Klingenfieber und weiteren Büchern.
Tobias O. Meißner

Lebenslauf von Tobias O. Meißner

Von Fantasy, Computern und Rollenspielen: Der 1967 geborene deutsche Autor Tobias Oliver Meißner arbeitete nach seinem Studium der Kommunikationswissenschaften mehrere Jahre als Fabrikarbeiter. 1997 veröffentlichte er sein Debüt „Starfish Rules“. Seine vielseitigen Veröffentlichungen reichen von Cyberpunk über Fantasy bis hin zu Sachliteratur und Hörspielen. Zu seinem literarischen Werk zählen beispielsweise die Buchreihen „Hiobs Spiel“, „Im Zeichen des Mammuts“ oder die „Dämonen“-Trilogie. Aber auch zahlreiche Kurzgeschichten und lyrische Werke entstammen seiner Feder. In Zusammenarbeit mit dem Zeichner Reinhard Kleist veröffentlichte der Schriftsteller die Comicreihe „Berlinoir“, außerdem war er bis 2010 Kolumnist einer Computerspielezeitschrift. Der leidenschaftliche Rollenspielleiter und -spieler lebt seit 1991 in seiner Wahlheimat Neukölln in Berlin.

Neue Bücher

Dungeon Planet: Roman

 (1)
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Neu erschienen am 02.10.2018 als Taschenbuch bei Piper.

Alle Bücher von Tobias O. Meißner

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Die Soldaten

Die Soldaten

 (26)
Erschienen am 13.08.2013
Klingenfieber

Klingenfieber

 (23)
Erschienen am 12.11.2013
Sieben Heere

Sieben Heere

 (22)
Erschienen am 09.11.2015
Das Paradies der Schwerter

Das Paradies der Schwerter

 (15)
Erschienen am 23.01.2004
Die Dämonen

Die Dämonen

 (16)
Erschienen am 01.08.2010
Die Dämonen - Freiheit oder Finsternis

Die Dämonen - Freiheit oder Finsternis

 (15)
Erschienen am 01.05.2011
Die dunkle Quelle

Die dunkle Quelle

 (13)
Erschienen am 01.04.2008
Barbarendämmerung

Barbarendämmerung

 (13)
Erschienen am 12.04.2012

Neue Rezensionen zu Tobias O. Meißner

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Rezension zu "Die Dämonen" von Tobias O. Meißner

Wie ein langsam plätschender Fluß
Charles_Lee_Rayvor 5 Monaten

Wieder mal, anders als gedacht, aber doch ganz okay. Den Anfang fand ich sehr spannend geschrieben. Sehr ausführlich wurde die Welt beschrieben und die Hauptcharakter. Es gab eine Teilung im Buch, es wurde aus der Sicht von Ca. Drei verschiedenen Charaktere geschrieben. Normal mag ich das nicht, aber in dem Buch war es sehr gut verarbeitet. Kurz vorm Ende wurde eigentlich das ganze Buch nochmal erzählt was ich nicht so gut fand, dafür wartete eine Überraschung am Ende. 


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Rezension zu "Sieben Heere - Befreiung" von Tobias O. Meißner

Strategisch und blutig findet die Revolution ihren Höhepunkt
Isbelvor 5 Monaten

Das dritte Buch beinhaltet ein noch größeres Blutbad als seine Vorgänger und ich weiß nicht, ob ich es ertragen hätte, wenn der Erzählstil anders gewesen wäre. Es hat etwas von einem kommentierten Bericht und dadurch behielt ich eine gute Distanz zu den Charakteren. Trotzdem war es furchtbar, als Personen starben, die ich seit dem ersten Band begleitet hatte. Ebenfalls fand ich, dass sich eine Verschiebung beim Begleiten der Figuren vollzogen hatte. Zum einen lag es daran, dass ein paar, die man im ersten Buch noch begleiten konnte, hier im dritten Buch sterben, aber andere, die noch leben, werden zur Seite gedrängt. Eigentlich bleiben wir zum größtenteil bei Baresin und das fand ich schade, weil ich so nicht erfuhr, ob das Verhalten und die Entscheidungen von beispielsweise Varlie oder Tautun Baresins Pläne zum Scheitern verurteilen könnten.

Die Handlung fand ich etwas schwächer als in den anderen beiden Büchern. Es konnte mich nicht so mitreißen wie die Vorgänger. Trotzdem war sie spannend und ich habe mit der Widerstandsbewegung gedanklich mitgekämpft, gleichzeitig die Nafarroaner bemitleidet und gehofft, dass es irgendwie zu einer diplomatischen, friedlichen Einigung kommen kann. Die Geschichte zeigt nicht nur die Schrecken eines Krieges, sondern auch, dass selbst ein Sieg eine Niederlage für den Sieger ist. Eine Schlacht ist vielleicht gewonnen, aber der Preis ist einfach zu hoch, um nicht zu versuchen, andere nicht-tödliche Wege zu gehen.

Das Ende hatte ziemlich am Tempo gewonnen. Entscheidungen fielen Schlag auf Schlag und irgendwie fand ich es schade, dass ich durch die immer weniger werden Figuren, in deren Gedanken man wirklich eingetaucht war, Blickwinkel auf die Geschehnisse verloren habe.

Ich hoffe ein bisschen, dass es noch einen weiteren Teil geben wird. Nafarroa, seine Königin und deren Probleme haben doch ziemlich mein Interesse geweckt. Und ich bin neugierig, ob Baresins Plan wirklich funktionieren kann. Und Abelion und seine Magie könnten dann auch gerne noch mehr in den Mittelpunkt rücken.

Fazit:
Der dritte Band Sieben Heere - Befreiung ist weiterhin spannend zu lesen, obwohl ich die Handlung im Vergleich zu den ersten beiden Büchern als etwas schwächer empfand. Der Erzählstil sorgt für die nötige Distanz bei all dem Töten und getötet werden. Trotzdem ist das Buch nichts für Leute, die kein Blut "sehen" können.

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Rezension zu "Sieben Heere - Revolution" von Tobias O. Meißner

Spannend und eindrücklich geht es weiter
Isbelvor 5 Monaten

Hagetmau hatte es geschafft. Der Ansturm von 140 feindlichen Soldaten wurde nicht nur überlebt, sondern bis auf einen Fliehenden sind alle Nafarroaner dabei umgekommen. Doch schon bald wird deutlich, dass der Krieg damit seinen Anfang genommen hat. Die Revolution hat begonnen. Das dritte Heer richtet sein Auge auf das 500 Seelendorf und die dortigen Anführer müssen Strategien entwickeln, wie sie 7000 feindlichen Soldaren begegnen sollen. 

Und dabei begleitet sie der Leser. Haupthandlungsort ist wie schon im ersten Band Hagemaut und seine nähere Umgebung. Es wird viel diskutiert, Strategien entworfen und Schlachtpläne entwickelt. Dabei wird nicht nur deutlich, was das Töten und Morden und das ständige Gefühl von Unsicherheit und Gefahr mit den Leuten macht, sondern auch, dass es im Krieg nicht "die Bösen" und "die Guten" gibt. Und das ist, wie ich finde, die Stärke der ganzen Buchreihe. Wir begleiten keine Helden. Wir begleiten eine Handvoll Menschen, die sich irgendwie zurecht finden und Entscheidungen treffen müssen, die hunderten von Menschen das Leben kosten werden. Entweder auf ihrer Seite oder der der Feinde. Und dabei wird nichts beschönigt. 

Die Geschehnisse, das was unsere "Helden" sehen und erleben, verändert sie. Prägt sie. Beschert ihnen Alpträume und immer wieder stellt sich die Frage, ob das was sie tun, überhaupt richtig ist. Ob es im Krieg überhaupt noch das Richtige gibt. Letztendlich versuchen sie zu überleben und irgendwann stellen sie für sich fest, dass es keinen Weg mehr zurück gibt. Ich fand das alles sehr eindrücklich beschrieben und habe mich selber überfordert mit all den Ereignissen gefühlt. Ich beneide Beresin, Sinion, Varlie und alle anderen nicht um ihre Aufgaben und bin froh als Leser auf der sicheren Seite zu sein und nicht mit in die Schlacht ziehen zu müssen. Nur Nendléce beneide ich etwas. Ich würde auch sehr gerne auf einem Gryphen reiten und mit ihm fliegen.

Anschaulich sind nicht nur die Gefühle und Gedankengänge der einzelnen Personen beschrieben, sondern auch alle Geschehnisse. Ich sah vor meinem geistigen Auge richtig, wie sich Gryphen in die Luft erhoben, wie sich die Befreiungstruppe in die einzelnen Dörfer schlich, wie sich Pfeile in Leiber bohrten und Gedärme aus den Körpern quollen, nachdem sie von Streithämmern getroffen wurden. Überall Blut und dazwischen wütende Kämpfer und fassungslose Dörfler. Als Leser dieser Buchreihe sollte man daher nicht vor genau detaillierten Grausamkeiten zurückschrecken. Abgemildert wird dies alles nur durch die Tatsache, dass alle bis auf Tautun und wenigen anderen, die wir aber nur aus der Ferne begleiten, ebenso wie ich als Leser erschrocken sind von der Gewalt und diese nicht verherrlichend dargestellt wird.

Klare Leseempfehlung von meiner Seite. 

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Zusätzliche Informationen

Tobias O. Meißner wurde am 04. August 1967 in Oberndorf am Neckar (Deutschland) geboren.

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