Tobias O. Meißner

 4.2 Sterne bei 298 Bewertungen
Autor von Die Soldaten, Klingenfieber und weiteren Büchern.
Autorenbild von Tobias O. Meißner (©Melanie Köcher, Studioline)

Lebenslauf von Tobias O. Meißner

Von Fantasy, Computern und Rollenspielen: Der 1967 geborene deutsche Autor Tobias Oliver Meißner arbeitete nach seinem Studium der Kommunikationswissenschaften mehrere Jahre als Fabrikarbeiter. 1997 veröffentlichte er sein Debüt „Starfish Rules“. Seine vielseitigen Veröffentlichungen reichen von Cyberpunk über Fantasy bis hin zu Sachliteratur und Hörspielen. Zu seinem literarischen Werk zählen beispielsweise die Buchreihen „Hiobs Spiel“, „Im Zeichen des Mammuts“ oder die „Dämonen“-Trilogie. Aber auch zahlreiche Kurzgeschichten und lyrische Werke entstammen seiner Feder. In Zusammenarbeit mit dem Zeichner Reinhard Kleist veröffentlichte der Schriftsteller die Comicreihe „Berlinoir“, außerdem war er bis 2010 Kolumnist einer Computerspielezeitschrift. Der leidenschaftliche Rollenspielleiter und -spieler lebt seit 1991 in seiner Wahlheimat Neukölln in Berlin.

Neue Bücher

Evil Miss Universe

Erscheint am 02.09.2019 als Taschenbuch bei Piper.

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Cover des Buches Die Soldaten (ISBN:9783492269346)

Die Soldaten

 (27)
Erschienen am 13.08.2013
Cover des Buches Klingenfieber (ISBN:9783492703116)

Klingenfieber

 (25)
Erschienen am 12.11.2013
Cover des Buches Sieben Heere (ISBN:9783492703123)

Sieben Heere

 (22)
Erschienen am 09.11.2015
Cover des Buches Die Dämonen (ISBN:9783492267403)

Die Dämonen

 (17)
Erschienen am 01.08.2010
Cover des Buches Das Paradies der Schwerter (ISBN:9783821807232)

Das Paradies der Schwerter

 (15)
Erschienen am 23.01.2004
Cover des Buches Die Dämonen - Freiheit oder Finsternis (ISBN:9783492267960)

Die Dämonen - Freiheit oder Finsternis

 (15)
Erschienen am 01.05.2011
Cover des Buches Die dunkle Quelle (ISBN:9783492265812)

Die dunkle Quelle

 (13)
Erschienen am 01.04.2008

Neue Rezensionen zu Tobias O. Meißner

Neu

Rezension zu "Hiobs Spiel 1 - Frauenmörder" von Tobias O. Meißner

Ein grausames und zugleich beeindruckendes Kunstwerk
Gallert-Oktaedervor 23 Tagen

Ich weiß nicht, ob es ein anderes Werk gibt, dass mich beim Lesen derart beeindruckte wie Hiobs Spiel: Frauenmörder. Es handelt sich bei HIOB um ein ehrgeiziges, auf insgesamt fünfzig Jahre ausgelegtes Großprojekt des Berliner Autors Tobias O. Meißner. Ich verfolge schon seit geraumer Zeit interessiert seine Bücher, nachdem mich „Die Soldaten“ von seinem schriftstellerischen Können überzeugt hatten.
Seitdem habe ich nun schon einiges aus seinem Werk aufholen können: Der sechsbändige Zyklus „Im Zeichen des Mammuts“, mit dem überraschenderweise eine Umweltschutzthematik zum zentralen Thema einer Fantasy-Reihe geworden ist, die für sich stehenden Romane Barbarendämmerung und Klingenfieber und zuletzt seine Sieben Heere-Trilogie.
Frauenmörder unterscheidet sich aber noch einmal deutlich von diesen genannten Werken. Tobias O. Meißners bereits sonst ausgefallener, mit Wörtern malender Schreibstil steigert sich in diesem Buch ins Extreme. Endlose, verschachtelte Sätze, Wortneuschöpfungen und Lautmalerei. Der Grund für diese stilistische Entscheidung wird deutlich, wenn man sich den nicht minder schwer verarbeitbaren Inhalt des Buches ansieht.
Hiob Montag, Künstler und Magier spielt ein Spiel um das Heil der Welt. Um zu gewinnen wird er- und mit ihm auch der Leser – mit fürchterlichen Ereignissen und Schauplätzen der Menschheit konfrontiert und muss alle Grenzen überwinden.

Das Lesen dieses Buches war nicht immer leicht. Hatte der Prolog noch einen sehr poetischen, geheimnisvollen Charakter, stößt man direkt zu Beginn des ersten Kapitels auf eine Szene, die ich als das Widerwärtigste und Grässlichste beschreiben würde, was ich je in geschriebener Form gelesen habe. Ich würde wirklich nicht sagen, dass ich in irgendeiner Form zart besaitet bin, doch die dort beschriebene Grausamkeit ließ mich noch lange Zeit später nicht los.
Hiobs Mission ist eine in dieser Form Einzigartige und Faszinierende. Während man bei manchen Büchern von Anfang an bereits ahnt, was auf einen zukommt, wird man hier jedes Mal aufs Neue überrascht und begibt sich auf eine Reise, die für mich sehr gedankenanregend war. Es ist kein Buch, dass man nach dem Beenden weglegt und in ein paar Jahren nur noch undeutlich in Erinnerung ist. Die Geschichten in diesem Buch sind alle zu einem Teil wahr und sie lassen einen nicht mehr los.

Es ist gewiss kein Roman, den ich uneingeschränkt jedem empfehlen kann. Ich kann aber empfehlen sich ein eigenes Bild zu verschaffen und sich Prolog und Beginn des ersten Kapitels einmal selbst anzusehen. Ich denke dann dürfte den meisten klar werden, ob das Buch etwas für sie ist.

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Rezension zu "Dungeon Planet" von Tobias O. Meißner

Die intergalaktische Gameshow - nur auf die Moral hätte man verzichten können.
TamiraSvor 3 Monaten

Dungeoncrawler ist das Ereignis des Jahres.

Jeden Jahres – seit langer Zeit.

Einmal jährlich schart die Show eine Zuschaueranzahl um sich – egal ob vor Ort auf dem Planeten Laurel selbst oder via Fernsehübertragung im restlichen Weltall – und schickt fünfzig mutige Abenteurer in die Tunnel auf dem Planeten, um durch die Tunnel zu streifen, Rätsel zu lösen und dort Schätze zu erbeuten.

Naja.

Vorrangig wohl, um dort um ihr Leben zu kämpfen.

Denn der Dungeon Planet birgt in seinen unterirdischen Gewölben ein Zuhause für unzählige Lebewesen, die nur eines verbindet: alle sind sie gefährlich, und alle haben sie Hunger.

Während die fünfzig Teilnehmer der Gameshow nach dem großen Geld suchen, müssen sie sich vor schrecklichen Kreaturen, zusammengesammelt aus dem kompletten Weltall und je schrecklicher desto besser, verteidigen, um nicht nur ihre Schätze zu schützen, sondern auch ihr Leben. Denn der Tod ist kein seltener Besucher während eines Crawls …

 

Jephron ist ein Überlebender eines solchen Crawls. Und nicht nur das, denn mit 21 stieg er – überraschend für das Publikum und vor allem für ihn selbst – so tief in die Dungeons hinab, dass er dabei fast sein Leben verlor – doch er siegte und ist seitdem Besitzer einer Wildcard, die ihn berechtigt, jederzeit während der neuen Staffel Dungeoncrawler einen Platz in einem Hotel und auch in einem Crawl zu bekommen. Und jedes Jahr zieht es ihn zurück nach Laurel und den Ort, an dem er fast gestorben wäre. Nie wieder würde er einen Crawl machen, da ist er sich sicher.

Doch kurz vor Beginn der neuen Staffel trifft er auf zwei Schwestern – und das Angebot, das sie ihm machen, kann er nicht ablehnen.

Ehe er sich versieht nimmt er wieder an einem Crawl teil.

 

Ich muss zugeben: meine Erwartungen waren enorm. Vor vielen, vielen Jahren – ich denke, es müssten zwölf gewesen sein -, las ich Tobias O. Meißners „Paradies der Schwerter“ – ein Roman, in dem es um eine Art Gladiatorenkampf geht und der mich so fesselte, dass ich ihn innerhalb eines Tages verschlagen.

Dungeon Planet klang wie Paradies der Schwerter – nur eben im Weltall.

Und, ebenfalls zugegeben, der Spannungsbogen, den Meißner aufbaut, ist wieder sehr straff gespannt. Die Kämpfe und überhaupt die Dungeons selbst machten das Buch rasant.

Doch leider passte das Drumherum nicht.

Jephron ist schwarz – nein, das ist natürlich nicht das Problem, sondern, dass der Autor so oft darauf hinwies, dass ich den unangenehmen Beigeschmack von plakativem Gleichberechtigungssinn und Heischen nach Aufmerksamkeit hatte. Was ich meine?

Es spielte keinerlei Rolle, Jephrons Hautfarbe so häufig zu erwähnen, denn die Geschichte wäre genau dieselbe, wäre Jephron weiß, asiatisch, hispanisch oder indianisch gewesen.

Zudem wird dem Leser die Welt außerhalb Laurel „zu genau“ geschildert. Auch das muss nicht negativ sein, doch bei einem Roman über eine Gameshow, in der Freiwillige in einer Arena gegen Monster kämpfen, ist es meiner Meinung nach unwichtig, dass es Planeten gibt, auf denen Nazis oder terroristische Islamisten leben.

Dieser häufig wiederkehrende leicht verurteilende Ton des Autors störte mich extrem.

 

Die Charakterisierung unserer Protagonisten bleibt zudem sehr schablonenhaft. Jephron ist der einzelgängerische Held, dessen Beschützerinstinkt stark ausgeprägt und Selbstbewusstsein teilweise stark geschädigt ist. Die beiden Schwestern, auf die er trifft, sind sich so ähnlich, dass man häufig das Gefühl hat, es wäre ein- und dieselbe.

 

Darüber hätte ich jedoch hinwegsehen können, hätte sich der Autor stärker auf den Dungeon konzentriert, denn insgesamt (so würde ich schätzen), verbringen wir nur gut die Hälfte der 400 Seiten in den Dungeons – und in den Dungeons hat es mir, richtig schön blockbuster-mäßig, sehr gut gefallen.

 

Somit handelt es sich bei Dungeon-Planet nur um ein gutes Buch, das ich gern gelesen habe, das aber so viel mehr Potential gehabt hätte.               


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Rezension zu "Klingenfieber" von Tobias O. Meißner

spannend und langatmig
Tamiivor 4 Monaten

Irgendwie bin ich gerade hin und hergerissen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das Buch mag oder nicht. Tobias O. Meißner hat eine tolle Welt geschaffen in der das Kämpfen mit Klingen an der Tagesordnung steht, aber leider gibt es da ein paar Dinge die ich zu bemängeln habe.

Anfangs war die Handlung mega spannend. Eine unbekannt Frau die den stärksten Krieger zum Kampf herausfordert, Aufstände im Dorf und ein Junge der zwischen den Fronten steht. Eigentlich ein toller Auftakt zu einer wahnsinns Handlung. Leider geht die Spannung sehr bald verloren. Die Kriegerin und ihr Begleiter wandern von Dorf zu Dorf und irgendwie geschieht Seitenlang immer nur das selbe. Erst nachdem man das erste Drittel des Buches hinter sich gebracht hat, steigt die Spannung wieder. Als Erenis, die Hauptprotagonistin von ihrer Ausbildung und ihren Meister erzählt, steigt das Lesevergnügen und ich konnte mich wieder in die Zeilen verlieren. Dieses Vergnügen wurde aber einige Seiten später wieder geschmälert, als sie mit dem Erzählen fertig war und die beiden ihren Weg fortsetzten, kamen wieder einige Seiten der Langatmigkeit auf mich zu. Im dritten Drittel wurde es allerdings wieder Spannend als man Erenis Mitstreiterinnen aus ihrem Training wieder begegnet. Bis zum Schluss konnte ich dann eine gleichbleibende interessante Handlung geniesen. Also irgendwie war immer erst ein Hoch und dann wieder ein Tief, dann wieder ein Hoch und dann wieder ein Tief. Die spannenden Szenen waren toll zu lesen und haben Spaß gemacht, aber die langatmigen Stellen haben mich sehr viel Geduld gekostet. Irgendwie weiß ich nicht ganz, was ich davon halten soll. Ist das jetzt gut oder eher schlecht?

Die Charaktere haben mir alle wiederum sehr gut gefallen. Ich konnte mit allen Personen warm werden und vor allem die Hauptprotagonistin Erenis ist mein absoluter Lieblingscharakter in diesem Buch. Erenis ist eine leicht nervbare Frau die man besser nicht reizen sollte. Aber sie hat auch einen weichen mitfühlenden Kern, und ich glaube deshalb ist sie mit so sympathisch. Sie durchlebt im Buch ein Wechselbad der Gefühle und wendet gegen Ende ihren Charakter um 180°.

Der zweite Hauptprotagonist ist Stenrei. Ein Jugendlicher aus einem einfachen Dorf, der es einfach nicht schafft seine Klappe zu halten. Auch ihn habe ich von Anfang an gemocht. Er ist zwar ein ziemlichers Weichei, aber wenn es darauf ankommt kann man sich auf ihn verlassen. Was mir nicht so gefallen hat war sein ständiges Selbstmitleid. Soll ich, soll ich nicht, soll ich, soll ich nicht? Zuerst war es ja ganz unterhaltsam, aber nach einer Weile ging es mir dann schon auf die Nerven. Etwas weniger wäre schön gewesen.

Ansonsten ist der Schreibstil sehr unterhaltsam und flüssig. Bei den interessanten Stellen, kann man ganz leicht in die Handlung eintauchen und sich von einer spannenden Geschichte mitreißen lassen.

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Gespräche aus der Community

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weiß jemand, wie oder wo ich an das buch "hiobs spiel - band 1: frauenmörder" kommen kann? es ist unheimlich wichtig, und ich finde es nirgendwo!
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Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Tobias O. Meißner wurde am 04. August 1967 in Oberndorf am Neckar (Deutschland) geboren.

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