Tobias O. Meißner Hiobs Spiel 2 - Traumtänzer

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Inhaltsangabe zu „Hiobs Spiel 2 - Traumtänzer“ von Tobias O. Meißner

Das Spiel geht weiter. Wieder wird Hiob Montag um das Schicksal der Welt spielen, Aufgabe um Aufgabe lösen, um sie zu retten. Und immer verzweifelter, ihm selbst ekliger und den hässlichen Methoden seiner vor nichts zurückschreckenden Gegner immer ähnlicher werden seine Mittel, um zu gewinnen. Immer mehr wird er das Gesicht des Feindes annehmen, in der Absicht, das Böse auszulöschen. Tobias O. Meißner wirbelt Genres, Stilformen und Jargons durcheinander und schafft etwas, für das es in der Literatur sonst keine Entsprechung gibt.

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    Hiobs Spiel 2 - Traumtänzer
    PeWa

    PeWa

    11. June 2016 um 12:46

    "Hiobs Spiel: Traumtänzer" ist auf jeden Fall ein Buch, das einem im Gedächtnis bleibt. Vielleicht entfallen einem mit der Zeit ein paar Details, aber ansonsten ist es unvergesslich. Nicht zuletzt ist das der Gestaltung des Buches geschuldet, es ist ein Gesamtkunstwerk.Und natürlich ist da die Handlung. Im Grunde geht es um etwas ganz einfaches: Um ein Spiel.er spielt gegen wen? Was gewinnt man, wenn man gewinnt?In einer Dimension, in der die menschlichen Gedanken, Ideen, Gefühle, Kreativität, Leid etc. zusammenfließen, Wiedenfließ genannt, herrscht eine Entität, die Gott und Teufel in einer Person ist. Sie beeinflusst nicht nur das Schicksal der eigenen Welt, sondern auch das Schicksal der unseren. Um eine Art Ausgleich zu schaffen, wurde vor Jahrtausenden das Spiel erfunden. Ein menschlicher Magier kann gegen das Wiedenfließ antreten und, indem er gegen verschiedene üble Gegebenheiten und Gestalten kämpft, bis zu 78 Punkte sammeln. Hat er all diese Punkte beisammen, wird er zum Herrscher des Wiedenfließes und kann die Geschicke aller Welten lenken. Natürlich hat noch nie jemand die volle Punktzahl erreicht, der Weltrekord liegt bei mageren 17 Punkten, aber für einen jungen Berliner Magier namens Hiob Montag ist das noch lange kein Grund, sich nicht in das Abenteuer seines Lebens zu stürzen.Hiob Montag ist eine der interessantesten Buchfiguren, die mir je untergekommen sind. Er ist arrogant bis größenwahnsinnig, manchmal mehr wahnsinnig als groß, er geht über Leichen, wenn es einen Punkt zu machen gibt und blickt nur selten zurück. Er will die Welt verändern, verändert sich aber dabei selbst immer mehr und das nicht zum Guten.In diesem zweiten Band der Reihe kämpft Hiob gegen eine wildgewordene Hundemeute, gegen Weihnachtsdämonen, gegen die Angst zu ertrinken und auch schon mal gegen sich selbst.Ihn zu begleiten auf seiner Jagd nach den Punkten, die die Welt verändern könnten, ist ein Lesehighlight sondergleichen. Im ersten Band - ebenfalls genial und unbedingt zu empfehlen - gibt es reichlich Ekelszenen, hier dagegen sind sie weniger geworden. Dieser Band geht mehr in die Tiefe.Eine besondere Erwähnung verdient der Schreibstil des Buches. Wahnsinn! Was Tobias Meißner da aus der deutschen Sprache herausholt, ist schlicht atemberaubend. Die Kraft, die hinter jedem einzelnen Satz steckt, ist fast greifbar. Wen der Ideenreichtum von "Hiobs Spiel: Traumtänzer" noch nicht umgehauen hat, den erwischt spätestens auf den ersten zehn Seiten die Wortgewalt.

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    Hiobs Spiel 2 - Traumtänzer
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    02. October 2013 um 18:29

    Das Spiel zwischen Hiob Montag und dem Herrn des Wiedenfliess um das Schicksal der Menschheit geht in die nächsten Runden. Berauscht durch seinen bisherigen Erfolg läßt er sich von dem Teufel überreden, mit ihm zu wetten, daß er die nächsten 5 Prognostica nicht am Stück gewinnen wird - Wetteinsatz ist Widder. Wird es Hiob gelingen, die Wette zu gewinnen und seinen Vorsprung an Punkten auszubauen oder wird ihm NuNdUuN einige Punkte abjagen können? Das zweite Buch schließt nahtlos genial an den ersten Band an und hält für Hiob Montag neun neue Prognostica bereit. Jedes Prognosticon ist wieder anders und spannend; der Autor läßt hier seinen ganzen Einfallsreichtum einfliessen, egal, ob es um Teddybären, ewiges Leben, beschauliche Weihnachten in den Bergen oder einen japanischen Schwertkämpfer geht. Die grafische Darstellung der einzelnen Kapitel ist wieder hervorragend gelungen und macht das Buch nicht nur im schriftstellerischen Bereich zu etwas ganz Besonderem. Im Anschluß an das erste Prognosticon liefert der Autor eine Zusammenfassung des ersten Buches: so genial in die Handlung gepackt, daß es richtig Spaß macht, sie zu lesen – zumal sich Hiob im Anschluß eine Vorhersage des weiteren Spielablaufes erhofft. Abgerundet wird das Buch durch persönliche Aufzeichnungen Hiobs, in denen er, da er zu dem Zeitpunkt gerade nichts Besseres zu tun hat, beschreibt, wie er überhaupt seinerzeit auf das Spiel gekommen und wie es ihm gelungen ist, als Spieler akzeptiert zu werden. Hiob ist wie gewöhnlich überheblich und rotzig, und glaubt, alles im Griff zu haben. Seine Methoden, das Spiel zu gewinnen, ähneln immer mehr denen des Höllenfürstes, gegen den er angetreten ist, um eigentlich das Böse zu besiegen. Am Ende des Buches geht er auf ein Angebot von NuNdUuN ein, das kein vernünftiger Mensch annehmen würde – aber von einem vernünftigen Menschen ist Hiob auch meilenweit entfernt. Ich bin nun gespannt, wie Hiob mit den Herausforderungen im dritten Buch fertig werden wird.

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