Tobias O. Meißner Hiobs Spiel - Frauenmörder

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Inhaltsangabe zu „Hiobs Spiel - Frauenmörder“ von Tobias O. Meißner

Das riskanteste und schwärzeste literarische Projekt deutscher Sprache, vergleichbar nur mit "Die 120 Tage von Sodom" des Marquis de Sade. Es ist ein Schrecken ohne Ende. Hiobs Spiel ist die Geschichte eines Mannes, der sich auf eine unglaubliche Geschichte eingelassen hat eine Wette um das Schicksal der Welt. Gewinnt er, kann er die Welt retten. Verliert er, fällt sie dem Bösen anheim. Um die Welt vom Bösen zu befreien, muss er ihre entsetzlichsten Schauplätze aufsuchen, muss tief in die Abgründe der menschlichen Existenz hinabsteigen, und er muss auch selbst betrügen, morden, quälen und vernichten. Der Inhalt ist so maßlos wie das gesamte, auf mehrere Bände und fünfzig Jahre angelegte Projekt vermessen. "Hiobs Spiel" ist ein Romanzyklus der Extreme, der Schrankenlosigkeit, des Absoluten. Das gesamte Arsenal an Genres, Formen und Jargons, das dem Autor während seiner Arbeit an den Texten begegnet, soll in "Hiobs Spiel" einfließen. Nicht Belletristik, Maletristik nennt Meißner dabei sein Metier, für das er auch beim Schreibprozess die Schleusen des Verdrängten und Unbewussten öffnet.

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    Hiobs Spiel - Frauenmörder

    PeWa

    11. June 2016 um 12:44

    Klappentext:Hiobs Spiel ist die Geschichte eines Mannes, der sich auf eine unglaubliche Geschichte eingelassen hat − eine Wette um das Schicksal der Welt. Gewinnt er, kann er die Welt retten. Verliert er, fällt sie dem Bösen anheim. Um die Welt vom Bösen zu befreien, muss er ihre entsetzlichsten Schauplätze aufsuchen, muss tief in die Abgründe der menschlichen Existenz hinabsteigen, und er muss auch selbst betrügen, morden, quälen und vernichten…Bevor ich zum Inhalt komme, muss ich zuerst mal die Golkonda-Ausgabe des Buches in den höchsten Tönen loben!Das Layout ist wirklich klasse und spiegelt die Düsternis und das Chaos perfekt wider, die sich im Text finden.Zum Inhalt:Die Story ist schnell erzählt. Hiob hat eine Wette mit dem Teufel (anders als in der vermeintlichen biblischen Vorlage, wo ja Gott mit dem Teufel um Hiob wettet) laufen und er muss gamerscoremäßige Punkte sammeln, um die Erde zu retten. Hört sich soweit ganz unspektakulär an, aber der Autor geht hier mit der groben Kelle vor und jagt den (un)sympathischen Anti-Superhelden durch so manch eklige Situation, die er eine nach der anderen souverän meistert.

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  • Krass, Krasser, Frauenmörder ...

    Hiobs Spiel - Frauenmörder

    Wuerfelheld

    09. March 2015 um 11:26

    Herrschaftszeiten, musste ich mich in dieses Ding reinkämpfen! Hat dann aber doch geklappt. Klappentext: Hiobs Spiel ist die Geschichte eines Mannes, der sich auf eine unglaubliche Geschichte eingelassen hat − eine Wette um das Schicksal der Welt. Gewinnt er, kann er die Welt retten. Verliert er, fällt sie dem Bösen anheim. Um die Welt vom Bösen zu befreien, muss er ihre entsetzlichsten Schauplätze aufsuchen, muss tief in die Abgründe der menschlichen Existenz hinabsteigen, und er muss auch selbst betrügen, morden, quälen und vernichten… Bevor ich zum Inhalt komme, muss ich zuerst mal die Golkonda-Ausgabe des Buches in den höchsten Tönen loben!Das Layout ist wirklich klasse und spiegelt die Düsternis und das Chaos perfekt wider, die sich im Text finden. Zum Inhalt: Die Story ist schnell erzählt. Hiob hat eine Wette mit dem Teufel (anders als in der vermeintlichen biblischen Vorlage, wo ja Gott mit dem Teufel um Hiob wettet) laufen und er muss gamerscoremäßige Punkte sammeln, um die Erde zu retten. Hört sich soweit ganz unspektakulär an, aber der Autor geht hier mit der groben Kelle vor und jagt den (un)sympathischen Anti-Superhelden durch so manch eklige Situation, die er eine nach der anderen souverän meistert. Mein Fazit: Krass, krasser, am krassesten. Nachdem man sich dran gewöhnt hat, dass man es mit einem Autoren zu tun hat, der nicht vom Ekligkeitspedal gehen will, läuft es eigentlich ganz gut und man verroht, so gut es eben geht, gemeinsam mit dem Buch. Hat man dieses Level erst einmal erreicht, liest es sich ganz fluffig durch und beginnt, richtig Spaß zu machen. Wollt ihr „mal was anderes“ lesen, als den üblichen deutschen Undergroundkram, dann schlagt bei diesem Titel zu! Meine Wertung: 3,5 von 5 eklige Gewaltorgien

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  • Eine Wette um das Schicksal der Welt

    Hiobs Spiel - Frauenmörder

    odenwaldcollies

    19. August 2013 um 22:21

    Hiob Montag läßt sich auf ein Spiel mit dem Herrn der Unterwelt ein, der Einsatz: das Schicksal der Welt. Um sie zu retten, muß Hiob die schrecklichsten und perversesten Schauplätze aufsuchen, moralische Bedenken sind hierbei fehl am Platze. Das Buch ist sicherlich nichts für schwache Nerven und ich würde es nicht unbedingt als Einstiegslektüre empfehlen, wenn man sonst noch nichts von Tobias O. Meissner gelesen hat. Man muß es sehr aufmerksam lesen, da die Sprache so wortgewaltig ist, daß einem die Sätze teilweise nur so um die Ohren fliegen. Sätze, wie "Also rannte er in die fertiggerichtplastikdominierte Küche, pumpte ranziges Wasser aus dem wackligen Hahn in ein bereits benutztes Glas" oder "Picklige Messdiener mit kratzigen Kragen schnürten umher wie abgemagerte Hyänen, um mit langen Kollektestangen die stülpnasigen Bettler zu wecken und zu vertreiben" sind typisch für die pralle Sprache dieses Romans. Die Handlung selber ist ekelhaft und faszinierend, abstoßend und fesselnd, komisch, sarkastisch, ironisch und obszön - einfach meisterhaft. Hiob Montag ließ mich als Leser zwiegespalten zurück: einerseits versucht er durch die Wette, die Welt zu retten, andererseits fragt man sich desöfteren, ob er mit seinem Handeln so viel besser als der Teufel ist, obwohl ich ehrlichweise gestehen muß, daß sich mein Mitleid mit seinen Opfern meistens sehr in Grenzen hielt. Herauszuheben ist noch die grafische Darstellung des Buches: durch hervorgehobene Einschübe, unterschiedliche Schriftarten- und größen sowie durch unterschiedliche Textdarstellungen wird die Handlung auch grafisch betont.   Für mich ist dieses Buch ein Meisterwerk, das seinesgleichen sucht, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen.

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  • Perverses Spiel mit dem Teufel

    Hiobs Spiel - Frauenmörder

    MissBorax

    10. May 2013 um 13:58

    Inhalt: Hiob Montag spielt ein Spiel mit dem Herrn der Unterwelt. Dabei geht es um nichts geringeres als um das Schicksal der Welt. Um genug Punkte zu sammeln  muss Hiob an die schrecklichsten und grausamsten Schauplätze reisen und selber zu den tiefsten Abgründen seiner selbst hinabsteigen. Meine Meinung: Hiobs Spiel ist nichts für schwache Nerven. Der Leser wird mit grausamen und perversen Geschehnissen konfrontiert. Tobias O. Meissners Wortgewaltigem Schreibstil erschlägt den Leser fast. Durch diesen Schreibstil schafft er aber auch eindringliche Bilder der Handlung. Das Buch nimmt kein Blatt vor den Mund, es ist schmutzig, pervers, rücksichtslos aber auch komisch und ironisch. Die grafische Gestaltung des Buches ist ungewöhnlich. Mit unterschiedlichen Schriftgrößen und Schriftarten, Textdarstellungen nimmt sie den Text auf und spiegelt ihn auf grafischer Weise wieder. Durch diese Verbindung von Schrift und Grafik ist das Buch ein Meisterwerk. Nach Abschluss des Buches bleibt man etwas zwiegespalten zurück. Hiob will, durch das Spiel mit dem Teufel das Schicksal der Welt retten. Doch um die Aufgaben zu lösen bleibt ihm häufig nichts anderes übrig, als selbst wie der Teufel handeln. Da das Buch so gewaltig ist, fällt es mir schwer eine Rezension zu schreiben. Man muss sich ganz auf das Buch einlassen und damit rechnen, dass man von ihm völlig überfahren wird.

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  • Gewaltig und Gewalttätig

    Hiobs Spiel - Frauenmörder

    SmilingKatinka

    22. April 2013 um 16:35

    Inhalt: Hiob Montag spielt ein Spiel, ein Spiel mit dem Teufel. Er kämpft gegen das Böse und löscht es aus. Bei diesem Spiel wird er vom Leser begleitet und kaum begibt man sich an Hiobs Seite, wird man konfrontiert mit Gewalt und den Abgründen der menschlichen Seele. Meine Meinung: An Hiobs Seite wird der Leser mit so viel Gewalt konfrontiert, dass es selbst hartgesottene Leser schüttelt. Tobias O. Meissner begnügt sich dabei nicht, die Gewalt allein durch die Bilder, die seine Geschichte im Kopf des Lesers hervorruft, auszudrücken, nein, seine Sprache ist so wortgewaltig, dass sie den Leser nahezu erschlägt. Auf nahezu jeder Seite werden einem Wortschöpfungen und Satzkonstruktionen präsentiert, die den Leser staunend und mit offenem Mund zurücklassen. Zu diesem Staunen gesellt sich das Grauen, das die Story auslöst und somit ist dieses Buch eine wahre Herausforderung. Nicht nur Hiob geht in diesem Buch an seine Grenzen. Wer sich für dieses Buch entscheidet, der lernt auch die eigenen kennen. Doch nicht nur inhaltlich, sondern auch grafisch hebt sich dieses Buch von Altbekanntem ab. Die Gestaltung endet nicht bei den Buchdeckeln. Durch das ganze Buch zieht sich eine Gestaltung, die das Gelesene nur unterstreicht. Man findet verschiedene Schriftarten, Schriftgrößen, Grafiken und mehr. Benswerk ist da wirklich ein Meisterwerk gelungen Fazit:  Dieses Buch ist kein Buch im herkömmlichen Sinne, nein, dieses Buch ist ein Kunstwerk und wie es bei Kunstwerken der Fall ist, so braucht man auch für dieses Buch Zeit und Motivation, um es zu begreifen. Es ist kein Buch, das man als Langeweilevertreib auf einer Zugfahrt lesen kann. Dafür sind die Sätze zu gewaltig. Es ist auch kein Buch, das man an jemanden verschenkt, der mehr Lesen soll. Für Hiobs Spiel muss man sich bewusst entscheiden. Es ist ein herausragendes Buch und hat mich wirklich überzeugt.

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