Tobias O. Meissner Neverwake

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Inhaltsangabe zu „Neverwake“ von Tobias O. Meissner

Vor dem Bloodpool lungerten schon die Kids herum, dabei war es noch eine halbe Stunde bis zum Einlaß. Esch blieb auf der anderen Straßenseite und überflog die Anzeigetafel mit der heutigen Duellen. Gothjob war der bekannteste Name auf der Liste und somit auch der Headliner, ansonsten sagte ihm nur noch der Name Chainsaw Lilly etwas. Fadraigin King gegen Tabula Razor stand weiter unten und war deutlich kleiner. Esch zurrte die Kapuze fest und ging in weitem Bogen um das Gebäude herum, um zum Hintereingang zu gelangen. Es regnete, der Hmmel hatte die Farbe von Bernstein. Herbst war die Jahreszeit der Alkoholiker, und selbst die Tränen der Götter schmeckten nach Terpentin. Esch zog seine Karte durch den Abtaster, und die Tür ließ ihn ein. Der Treppenaufgang: schmal, buntgesprüht, wummernde Bässe von oben. Paulie und Akko waren da und begrüßten ihn. "Alles fit, Altmeister? Alles fast?" "Fast genug für den Padraigin King, Paulie. Ich hoffe, ihr habt die Specs neu justiert." "Werden dir nicht mehr von deinem kleinen Kopf rutschen." "Dann wird ja alles gut." Esch hängte seine nassen Sachen in einen Spind, wusch sich über dem kleinen Becken nebenan das Gesicht, legte sich dann auf eire der Chill-Pritschen und zog sich einen Kopfhörer ran. Er hatte eine Disc mitgebracht mit ein paar Stücken, die ihm im Augenblick besonders gut gefielen, legte sie in den Player, legte sich zurück und schloß die Augen. Langsame, laszive Breakbeats rollten durch ihn durch. Es war ein gutes Gefühl. Überhaupt liebte Esch die Stunde vor einem Kampf. Das war schon immer das Allerbeste gewesen. Der langsame Aufbau von Anspannung und Energie. Das Bewußtsein, ein Virt zu sein, in der Liga zu leben, zu wissen, daß andere Leute dafür bezahlten, daß er kämpft. Dabei hatte er schon bessere Zeiten gesehen. Esch war jetzt zweiunddreißig Jahre alt, ein Greis unter den Drittligisten. In der ersten Liga gab es auch Meister über dreißig, der älteste war sogar schon einundvierzig, aber die hatten ja auch Figuren, deren Werte dermaßen hoch waren, daß es schon fast keine Rolle mehr spielte, wenn die Virts dahinter nur noch sechzig Prozent brachten. Die Kämpfer waren die eigentlichen Stars, nicht die Spieler, die sie bedienten. Eschs Figur Tabula Razor war voll im Trend gewesen, als er vor zehn Jahren mit ihr angefangen hatte. Sie war unverschämt sexy, ihr knappes Gummioutfit mit dem Rasierklingenbesatz war damals beinahe als pornographisch indiziert worden - aber vor allem war sie schnell. Esch hatte fast alle ursprünglichen Eigenschaftsakzentpunkte für Schnelligkeit und Akrobatik ausgegeben und konnte jeden Gegner damit schwindlig tanzen. Tabulas zu Messern verdichtete Handkanten hatten die Körper ihrer Gegner mit blutigen Mustern tätowiert. Ihre langbeinigen Kicks und unberechenbaren Spin-Moves waren ein Alptraum gewesen für alle Kämpfer, die schwerfällig auf Körper- und Widerstandskraft angelegt waren. Durch Tabula stieß Esch in die zweite Liga vor.

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