Tobias Rafael Junge

 4.1 Sterne bei 47 Bewertungen
Tobias Rafael Junge

Lebenslauf von Tobias Rafael Junge

Man stelle sich vor, hier stünde ein fantastischen Text über eine sehr interessante Person, die richtig gute Bücher schreibt, die man allein schon wegen diesem Text hier kaufen, lesen und weiterempfehlen wollen würde. Das wäre was.

Alle Bücher von Tobias Rafael Junge

Deadwater - Das Logbuch

Deadwater - Das Logbuch

 (29)
Erschienen am 20.02.2017
Darkworld

Darkworld

 (18)
Erschienen am 23.04.2018

Neue Rezensionen zu Tobias Rafael Junge

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Rezension zu "Darkworld" von Tobias Rafael Junge

Leider nichts für mich...
Caterinavor 2 Monaten

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Es gibt immer wieder Bücher für mich, denen ich von Anfang an etwas skeptisch gegenübertrete, dennoch lese ich sie, weil es immer wieder sein kann, dass sich hier eine Überraschung verbirgt. Ähnlich waren meine Intentionen auch bei diesem Buch. Es klang wirklich sehr ungewöhnlich und dennoch juckte es mich in den Fingern. Schon die Aufmachung gefiel mir eigentlich ziemlich gut, wobei ich die innere Gestaltung insgesamt etwas schöner fand. Auch der Inhalt klang so weit vielversprechend, so dass ich mir mein eigenes Bild machen wollte.

Einstieg: Der Autor beginnt hier augenblicklich mit der eigentlichen Geschichte und der Leser begleitet den jungen Protagonisten Anton dabei, wie er ein sehr wichtiges Basketballspiel spielt. Dadurch beginnt das Buch schon sehr turbulent, weil es bei dem Spiel um alles geht, vorangig um die Zukunft von Anton. Das gefiel mir sehr gut. Der Schreibstil an sich war von Anfang an etwas techniklastig, dadurch brauchte ich eine Weile um in der Welt ganz klarzukommen.

Charaktere: In diesem Buch sind mit Sicherheit sehr spannende und auch tiefgründige Figuren verborgen. Nur leider habe ich sie nicht entdecken können. Durch die Erzählweise, die Tobias Rafael Junge hier wählte, wurde mir der Bezug zu den Figuren noch mehr erschwert. Ich habe grundsätzlich nichts gegen einen auktorialen Erzähler, aber hier spürte ich so eine Distanz zu den Figuren, dass ich mich einfach gar nicht mit ihnen in Verbindung setzen konnte. Das fand ich sehr schade. Im Gegensatz zu den Nebenfiguren hatte immerhin Anton eine Eigenschaft, die sich von den anderen abhebt. Alle anderen glichen irgendwie einem Einheitsbrei, wobei es wenige einzelne gab, die ich ganz in Ordnung fand. Aber auch hier fehlte einfach der Raum um sich zu entfalten.  

Handlung: Der Leser begleitet Anton zunächst dabei, wie er sich Gedanken um seine Karriere als Basketballer macht. Dies wird aber schon nach wenigen Momenten zur kleinsten seiner Sorge. Fragen traten bei Anton auf. Wer steckte hinter dem Anschlag, bei dem Antons Familie beinahe ums Leben kam und vor allem welche Absicht steht dahinter? Durch diese Fragen schuf der Autor eine Dramatik, die sich durch die gesamte Geschichte zog und nie verschwand. Natürlich begann auch ich mir Fragen zu stellen und zeifelte an  der Wahrheit, die mir gesagt wurde. Immer wieder änderte der Autor die Ansichten, so dass ich schnell den Überblick verlor und gar nicht mehr so recht wusste, was jetzt der Wahrheit entspricht und was nicht. Eigentlich reizt mich so was total, nur hier war mir dieses ewige Hin und Her dann doch etwas leid. Leider übernahm schnell das Technische und Mediale die Überhand, so dass mir der Bezug zur Handlung beinahe gänzlich verwehrt wurde. Schade fand ich es außerdem, dass der Autor die Ereignisse immer hektischer ablaufen ließ, so dass Tobias Rafael Junge extrem durch die Geschichte hetzte. Ich hatte keine Gelegenheit, das Geschehene mal sacken zu lassen.

Schreibstil: Wie schon weiter oben beschrieben, ist der Schreibstil von Tobias Rafael Junge sehr  von Technik geprägt. Ich hätte mich sicherlich daran gewöhnt, wenn er nicht ganz so sehr durch die Geschichte gerast wäre. So fiel es mir allerdings mitunter sehr schwer den Gedankengängen des Autors zu folgen. Gerade zum Ende hin verlor ich ganz den Überblick als es immer hektischer und vor allem technischer wurde. Da war ich ganz raus. Die kleinen Anektdoten und Einschübe, die sich in Form von Randnotizen durch die gesamte Geschichte zogen, klärten manchmal meine wirren Gedanken, allerdings wusste ich an manchen Stellen nicht, wann ich die Zusatzinformationen am besten lesen sollte. 

 

Mein Urteil

"Dark World - Der geheime Code" von Tobias Rafael Junge hätte ein spannendes Buch sein können, aber leider war es dies für mich nicht. Sowohl die Idee an sich als auch den Aspekt die Geschichte mit Chatverläufen und anderen Informationen weiter auszuschmücken, gefielen mir sehr gut. Und ich bin mir auch fast sicher, dass sich hier sehr vielfältige Figuren verbergen. Nur ich hab davon nichts mitbekommen, weil der Autor mir einfach zu sehr durch die Geschichte gerast ist und ich kaum Gelegenheit hatte das alles zu verinnerlichen. Ich vergebe 2 von 5 Welten.



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Kathaaxds avatar

Rezension zu "Darkworld" von Tobias Rafael Junge

Spannender Science-Thriller
Kathaaxdvor 6 Monaten

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Mir ist bei diesem Buch sofort das Cover ins Auge gefallen, mit seinem knalligen Grün, macht es wirklich die Zielgruppe (Jugendlicher im Alter von 12-15 Jahre) darauf aufmerksam. Dabei ist die Gestaltung in diesem Buch interessant und klasse. Es macht Spaß das Buch zu lesen, den das Buch ist mit Pixelbildern, Memos und Schlagzeilen gefüllt. Es wurde auch alles in einem Blogstyle geschrieben, was nun wirklich ein Blickfang ist und man das Buch sogar gerne liest. Die Story ist aufjedenfall kein normaler Thriller, wie man sie kennt, sondern etwas erfrischendes und außergewöhnliches. Am besten finde ich, dass das Buch wirklich für Jugendliche geschrieben ist und sich der Autor auch daran gehalten hat. Der Schreibstil war dabei flüssig und leicht zu lesen. Alles wurde sehr bildlich geschrieben und die Charakter waren auch authentisch. Neben dem Haupttext lassen sich auf vielen Seiten Randnotizen finden, die nicht nur zum besseren Verständnis der Geschichte beitragen, indem sie Hintergrundinformationen darbieten, sondern auch lustige Anekdoten bereitstellen. Das Hauptaugenmerk in dieser Story liegt bei dem "Dark Netz" des Internets. Die Idee und die Umsetzung des Buchs war einfach klasse und wirklich interessant.
Der Protagonist ist der 15 Jährige Anton, dessen Familie nur knapp einem Brandanschlag entkommen konnten. Nun stellt er sich die Frage, wer hat das Feuer gelegt? Es gibt zwei Verdächtige, einmal ist die Terroristenorganisation Blackbyte oder doch Dataland und vorallem, was hat sein Onkel Dirk damit zu tun. Anton weiß nicht wem er trauen soll, den jeder möchte ihm eine andere Wahrheit weismachen.
Anton war mir gleich symphatisch und ich habe ihn gerne auf den Weg, die Wahrheit herauszufinden, begleitet. Als Leser kann man sich wirklich gut in Anton hineinversetzen und mitfühlen. Am Ende des Buchs, gibt es auch einen Personenverzeichnis, bei dem jeder der in diesem Buch mitspielt, kurz und bündig beschrieben wird.
Die Handlung bringt auch einiges an Überraschungen und Spannungen mit. Erst denkt man, das man der Wahrheit ganz nah ist und dann kommt doch die große Wendung. Das Ende beinhaltet dann nochmals ein Wendepunkt. Das Buch ist ein klasse Science-Thriller und eine Leseempfehlung für Groß und Klein.

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SteffiVSs avatar

Rezension zu "Darkworld" von Tobias Rafael Junge

Spannender Thriller gerade auch für Jungs
SteffiVSvor 6 Monaten

Antons Familie fällt einem Anschlag zum Opfer. Zwei Organisationen stehen unter Verdacht. Zum einem die Terrororganisation für die Antons Mutter in der Vergangenheit tätig war und das Unternehmen Databank, der jetzige Arbeitgeber von Antons Mutter der sich mit künstliche Intelligenz beschäftigt.

Das Ende hält immer wieder neue Wendungen parat. Die Auflösung nicht vorhersehbar und schockierend.
Ein Buch das zum Nachdenken animiert, wie man mit seinen Daten umgehen sollte und was die Zukunft wohl zum Thema künstliche Intelligenz bringen wird.

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Gespräche aus der Community

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Rabenmauls avatar

Hallo,

zweiter Anlauf. Nach der letztjährigen Leserunde zu Deadwater. Das Logbuch, möchte ich gerne eine weitere starten. Dieses Mal zu Darkworld. Der Geheime Code - ein Jugendroman für Leser ab 12 Jahre. Der abenteuerliche Cyberthriller konfrontiert seine Leser mit Themen wie Überwachung und Datenflut, menschliches und künstliches Bewusstsein, Sünden der Vergangenheit und der Zukunft.
Offiziell erscheint das Buch am 20. April, Teilnehmer der Leserunde werden aber vermutlich ein paar Tage früher Post bekommen, denn der Dressler Verlag hat erneut 20 Printexemplare zur Verfügung gestellt.

Zum Buch
Im Leben des 15-jährigen Anton läuft es ziemlich rund. Er ist ein passabler Schüler, hat ein hübsche Freundin und sein Basketballtalent wird ihm früher oder später den Sprung aus der brandenburgischen Provinz nach Berlin ermöglichen. Zwar hegen seine Eltern eine ziemliche Abneigung gegen die Großstadt, aber das wird schon.
Doch dann ist plötzlich alles anders, alles weg. Eine Explosion im Elternhaus schleudert ihn in eine undurchdringliche Dunkelheit, die zwischen Lügen und Geheimnissen hervorquillt. Cyberterroristen und ein übermächtiger Konzern 
scheinen ein unheimliches Interesse an Anton zu entwickeln. Familie und Freunde verbergen etwas. Wem kann er noch vertrauen? Oder spielt ihm sein zunehmend amoklaufender Verstand einen Streich? Bald wird jedoch eines klar: Der Schlüssel zu seiner Zukunft liegt in seiner Vergangenheit.

Zum Autor
Mein Name ist Tobias Rafael Junge, ich bin Schriftsteller, Papa und manches andere. So, das muss genügen, denn hier geht es schließlich um das Buch und nicht um mich. ;-)

Zur Gestaltung
Das Buch ist wieder reich illustriert von Nils Andersen und Sabina Kim.

Bonusmaterial

Viele Grüße und eine spannende Zeit,
Tobi

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Letzter Beitrag von  Rabenmaulvor 6 Monaten
Zur Leserunde
Rabenmauls avatar

Moin Landratten,

ich bin neu hier und kenne mich noch nicht aus. Ich hoffe, hier explodiert nichts.

Vor kurzem ist das Jugendbuch Deadwater. Das Logbuch im Dressler Verlag erschienen. Da es sich um meinen Debütroman handelt, würde ich gerne ein paar von euch mit an Bord nehmen, um Leinen und Meinungen einzuholen. Der Verlag spendiert zu diesem Zweck 20 Printexemplare. Darüber hinaus ist natürlich jeder gerne eingeladen, gleich nach der Buchmesse mit raus zu fahren.

Zum Buch

Das Leben ist nicht leicht als Sohn reicher Eltern. Als der 15jährige Chris wieder einmal unter Beweis stellt, bei der Erziehung genauso wenig aufgepasst zu haben wie in der Schule, verbannen ihn seine Eltern auf ein Schulschiff im Indischen Ozean. Zusammen mit dreizehn anderen hoffnungslosen Fällen soll er ein halbes Jahr lang das Deck schrubben und statt Google Maps die Sterne zur Orientierung benutzen. Doch der alltägliche Schleif wird durch das Verschwinden eines Lehrers unterbrochen. Leider ist das erst der Auftakt zu einer Reihe mysteriöser Ereignisse. Plötzlich treiben die Jugendlichen an Bord eines echten Geisterschiffs auf dem Meer, das sich blutrot färbt, als der erste Funkspruch eines Fremden eingeht. Nun beginnt ein unerbittlicher Kampf ums Überleben, eine Irrfahrt bis an den Rand der Welt, wo nicht nur das Leben der Vierzehn auf dem Spiel steht, sondern vor allem ihr Gewissen und ihre Freundschaft.

Das Buch ist übersät mit Randnotizen der Besatzung, Skizzen, Koordinaten und Karten aus der Tuschefeder des Illustrators Nils Andersen.

Zum Autor

Mein Name ist Tobias Rafael Junge, aber nur weil das auf dem Buch steht, heißt das nicht, dass mich irgendjemand so nennt. Mein Name ist also Tobi und ich schreibe seit ca. zehn Jahren offizielles Zeug – vor allem für Rollenspiele wie u. a. Das Schwarze Auge (DSA), Eis&Dampf und RATTEN! Nach Abenteuern, Weltbeschreibungen und Kurgeschichten nun also ein Roman. Mal gucken, was der so taugt.

Bonusmaterial

Ich freue mich auf euch und verbleibe mit einem Seemannsgruß,

Tobi

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Tobias Rafael Junge wurde am 18. Oktober 1981 in Zehdenick (Deutschland) geboren.

Tobias Rafael Junge im Netz:

Community-Statistik

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