Tobias Rafael Junge , Nils Andersen Deadwater - Das Logbuch

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Inhaltsangabe zu „Deadwater - Das Logbuch“ von Tobias Rafael Junge

Logbuch-Eintrag: Schulschiff verschollen Mysteriöser Erpresser! Ein Schulschiff voller Jugendlicher mitten auf dem Indischen Ozean. Nacht für Nacht verschwinden die Erwachsenen und ein grausamer Erpresser zwingt die Schüler zu terroristischen Aufgaben. Und tatsächlich: bald taucht die erste Leiche auf, eine der Lehrerinnen. Was hat das mysteriöse Marburg-Virus im verseuchten Wasser damit zu tun? Und welche Rolle spielt der Lehrer und Impfstoff-Erfinder Detering?
Cool illustriertes Reiseabenteuer, aufgemacht wie ein Logbuch und mit vielen Zusatzmaterialien: GPS-Daten, Routen, Karten!

Die Geschichte war ganz gut, wurde aber von den kleinen Notizen und Bildern aufgelockert und unterhaltsamer gestaltet. Mal was anderes.

— -Coco-

Ausser den Zeichnungen ist das Buch echt zäh es kam nicht in fahrt 😨

— Lyreen

Ein außergewöhnlicher Roman, der von seinem Layout lebt.

— Tensiar

Spannend, witzig und manchmal erschreckend. Ein Logbuch voller Zeichnungen und Randbemerkungen lädt zum schmökern ein!

— TineKalisch

Spannendes Jugendbuch, allerdings nur für Leute, die mal jung waren und/oder auf Abenteuer mit Thrillelementen abfahren.

— Archer

Für junge Leser bestimmt ein ganz tolles spannedes Buch für mich leider ein wenig Unrealistisch aber tolle Botschaft hinter dem Buch.

— lenicool11

Spannender Jugend-Krimi mit einzigartiger Aufmachung

— Mary2

Ein jugendliches Abenteuer spannend erzählt und illustriert

— BookfantasyXY

Eine spannende Schiffstour

— nellsche

Ich bin hin und hergerissen

— lesemaus1981

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  • Deadwater - Das Logbuch von Tobias Rafael Junge

    Deadwater - Das Logbuch

    -Coco-

    09. October 2017 um 21:44

    Klappentext: Logbuch-Eintrag: Schulschiff verschollen Mysteriöser Erpresser! Ein Schulschiff voller Jugendlicher mitten auf dem Indischen Ozean. Nacht für Nacht verschwinden die Erwachsenen und ein grausamer Erpresser zwingt die Schüler zu terroristischen Aufgaben. Und tatsächlich: bald taucht die erste Leiche auf, eine der Lehrerinnen. Meinung: Deadwater – Das Logbuch, wird durch Einträgen der verschiedensten Leute mit Koordinaten, kleinen Skizzen, Notizen usw. erzählt. Durch die Einträge der verschiedenen Personen, kann es anfangs etwas Verwirrenden sein bis man den Durchblick hat und die einzelnen Geschichten/Einträge den richtigen Charakter zuschreiben kann. Trotzdem ist die Geschichet um Chris und seiner Crew spannend und einmal irgendwie anders. Außerdem befinden sich am Rand der Einträge immer ein paar Notizen der anderen Crewmitglieder (Was sie dazu denken oder lustig-unnötige Kommentare). Manchmal befinden sich auch ein paar hübsche Skizzen und Zeichnungen im Buch, wie beispielsweise am Anfang wo sich eine Skizze des Schiffes mit Beschriftung (damit man sich auch auskennt) befindet, aber auch ein Gruppenbild der ganzen Mannschaft gibt es zu sehen. Der Schreibstil des Autors ist ganz nett und die Geschichte wird gut dargestellt, manchmal etwas verwirrend aber man kennt sich schlussendlich immer aus. Es ist sehr spannend nach und nach herauszufinden was mit den Lehrern passiert ist und warum das alles passiert etc.… Ich kann nur sagen, es steckt mehr dahinter als man anfangs vermutet. Schlussendlich denkt man über einige Dinge, die in dem Buch angeschnitten werden nach. Fazit: Ein wirklich schön aufgemachtes Buch, wo man erkennen kann, dass sich wer über das Layout etc.  Gedanken gemacht hat. Es macht Spaß das Buch zu lesen, da es durch diese einzigartige Aufmachung anders ist. Die Geschichte um Chris und seine Freunde ist spannend und erschreckend, wenn man genauer darüber nachdenkt.  

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  • Durchgängig spannend mit viel Liebe zum Detail

    Deadwater - Das Logbuch

    somnialee

    20. May 2017 um 14:15

    Inhalt: Ein Schulschiff voller Jugendlicher mitten auf dem Indischen Ozean. Die technischen Geräte werden sabotiert. Nach und nach verschwinden die Erwachsenen und ein grausamer Erpresser zwingt die Schüler über Funkspruch zu terroristischen Aufgaben. Dann taucht die erste Leiche auf. Meine Meinung: Das Cover springt sofort ins Auge und macht neugierig, doch hätte ich dahinter eher einen Abenteuerroman erwartet als einen Kinder/Jugendkrimi. Der Prolog hat sofort Spannung aufgebaut, die sich durch die gesamte Geschichte gezogen und nie wirklich nachgelassen hat. Der Schreibstil ist flüssig, sodass man das Buch schnell in einem Rutsch durchlesen kann. Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven erzählt, sodass jeder der (vielen) Protagonisten zu Wort kommt. So erhält man als Leser einen guten Überblick, was jedoch auch erst mal eine Weile dauert, da einfach so viele Charaktere erzählen. Schlussendlich muss ich sagen, dass es für die Story sicherlich auch gereicht hätte, wenn es weniger gewesen wären. An die außergewöhnlichen Randnotizen muss man sich anfangs ebenfalls gewöhnen, aber recht schnell hat man den Dreh raus, um den Lesefluss nicht ins Stocken geraten zu lassen. Sie stören überhaupt nicht mehr, sondern ergänzen, unterhalten und sind augrund ihrer detailreichen Ausführung so  auszeichnend für das Buch: Auf nahezu jede Seite sind viele Kommentare von den Jugendlichen hin gekritzelt und Skizzen gezeichnet worden, die mich oft zum Schmunzeln gebracht haben und so die zuweilen doch eher düstere und ernste Stimmung etwas auflockern konnten. Es hilft, die Besatzung besser kennenzulernen. Dazu muss auch der ausführliche Anhang mit Personenverzeichnis, Glossar und Karte erwähnt werden, sowie die Schiffszeichnung ganz am Anfang und der karikaturistisch anmutenden Zeichnung der Hauptpersonen, wobei aber noch genug Platz für die eigenen Vorstellungen bleibt. Nachdem nach und nach alle Lehrer und die restliche Mannschaft verschwunden sind, segeln die Jugendlichen alleine auf einem großen Schiff im Ozean. Etwas unglaubwürdig hierbei ist, wie gut alles ohne große Probleme funktioniert. Aus sehr verwöhnten Sprösslingen reicher Eltern  wird eine Gruppe, die zusammenhält und so alles irgendwie hinkriegt. Doch ist es eine tolle Botschaft, die den Lesern so nahe gebracht wird: Zusammen kann man alles schaffen. Die zentralen Themen in diesem Buch sind also Freundschaft und Zusammenhalt, doch es wird auch anderes angesprochen. Ernstes und schockierendes. Verschmutzung der Meere, die schlechten und unmenschlichen Arbeitsbedingen – oder ganz allgemein die Lebensbedingungen in Asien, die Ausbeutung der Menschen dort durch Großkonzerne aus den „besseren“ Ländern.  Ich finde es wichtig und richtig, dass schon die jüngeren Leser davon erfahren. Es wurde wunderbar in die spannende und lustige Geschichte miteingebaut und schockiert an manchen Stellen geradezu, ist aber nicht zu aufdringlich. Das Ende habe ich so ganz und gar nicht erwartet. Es überraschte definitiv. Alles in allem hat mich die Geschichte richtig gut unterhalten, auch wenn ich mir manchmal mehr zwischenmenschliche Szenen auf Gefühlsebene unter den (zu vielen) Protagonisten gewünscht habe. In jeder Seite entdeckt man die Liebe zum Detail, die dieses kurzweilige Buch zu etwas ganz Besonderem machen.      

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  • Leserunde zu "Deadwater - Das Logbuch" von Tobias Rafael Junge

    Deadwater - Das Logbuch

    Rabenmaul

    Moin Landratten, ich bin neu hier und kenne mich noch nicht aus. Ich hoffe, hier explodiert nichts. Vor kurzem ist das Jugendbuch Deadwater. Das Logbuch im Dressler Verlag erschienen. Da es sich um meinen Debütroman handelt, würde ich gerne ein paar von euch mit an Bord nehmen, um Leinen und Meinungen einzuholen. Der Verlag spendiert zu diesem Zweck 20 Printexemplare. Darüber hinaus ist natürlich jeder gerne eingeladen, gleich nach der Buchmesse mit raus zu fahren. Zum Buch Das Leben ist nicht leicht als Sohn reicher Eltern. Als der 15jährige Chris wieder einmal unter Beweis stellt, bei der Erziehung genauso wenig aufgepasst zu haben wie in der Schule, verbannen ihn seine Eltern auf ein Schulschiff im Indischen Ozean. Zusammen mit dreizehn anderen hoffnungslosen Fällen soll er ein halbes Jahr lang das Deck schrubben und statt Google Maps die Sterne zur Orientierung benutzen. Doch der alltägliche Schleif wird durch das Verschwinden eines Lehrers unterbrochen. Leider ist das erst der Auftakt zu einer Reihe mysteriöser Ereignisse. Plötzlich treiben die Jugendlichen an Bord eines echten Geisterschiffs auf dem Meer, das sich blutrot färbt, als der erste Funkspruch eines Fremden eingeht. Nun beginnt ein unerbittlicher Kampf ums Überleben, eine Irrfahrt bis an den Rand der Welt, wo nicht nur das Leben der Vierzehn auf dem Spiel steht, sondern vor allem ihr Gewissen und ihre Freundschaft. Das Buch ist übersät mit Randnotizen der Besatzung, Skizzen, Koordinaten und Karten aus der Tuschefeder des Illustrators Nils Andersen. Zum Autor Mein Name ist Tobias Rafael Junge, aber nur weil das auf dem Buch steht, heißt das nicht, dass mich irgendjemand so nennt. Mein Name ist also Tobi und ich schreibe seit ca. zehn Jahren offizielles Zeug – vor allem für Rollenspiele wie u. a. Das Schwarze Auge (DSA), Eis&Dampf und RATTEN! Nach Abenteuern, Weltbeschreibungen und Kurgeschichten nun also ein Roman. Mal gucken, was der so taugt. Bonusmaterial Leseprobe Karte Selfie der Crew (von Mia Steingräber) Ich freue mich auf euch und verbleibe mit einem Seemannsgruß, Tobi

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  • Hingucker für junge Leser !

    Deadwater - Das Logbuch

    lenicool11

    07. May 2017 um 22:52

    InhaltLogbuch-Eintrag: Schulschiff verschollen Mysteriöser Erpresser! Ein Schulschiff voller Jugendlicher mitten auf dem Indischen Ozean. Nacht für Nacht verschwinden die Erwachsenen und ein grausamer Erpresser zwingt die Schüler zu terroristischen Aufgaben. Und tatsächlich: bald taucht die erste Leiche auf, eine der Lehrerinnen. Was hat das mysteriöse Marburg-Virus im verseuchten Wasser damit zu tun? Und welche Rolle spielt der Lehrer und Impfstoff-Erfinder Detering? Cool illustriertes Reiseabenteuer, aufgemacht wie ein Logbuch und mit vielen Zusatzmaterialien: GPS-Daten, Routen, Karten!Meine MeinungDieses Buch ist wirklich ein Hingucker mit seinen Zeichnungen, Skizzen, Randnotizen und co. Das Logbuch ist wirklich toll aufgemacht.Aber ich denke ich persönlich bin für dieses Buch zu alt. Die Geschichte wird aus mehren Sichten erzählt jeder Jugendlicher auf diesem Schiff erzählt immer ein Teil dieser Geschichte und es wirklich eine tolle Idee und die Story war wirklich Spannend aber leider für mich ein wenig Unrealistisch denke das Leser für die das Buch geschrieben wurde 11-15 haben bestimmt eine Menge Spaß dabei. Und das Buch vermittelt wirklich eine wichtig Message. FazitIch denke das die Zielgruppe dieses Buch wirklich ein tolle Story bekommt die spannend ist und die Message sehr wichtig ist aber das Erwachsene es ein wenig unrealistisch finden könnten.

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  • Rezension zu "Deadwater - Das Logbuch" von Tobias Rafael Jung

    Deadwater - Das Logbuch

    Tensiar

    04. May 2017 um 18:38

    Inhalt: Sechs Monate auf See sollen dafür sorgen, dass die Jugendlichen sich ihrer Fehler bewusst werden und ihren Eltern in Zukunft keine Probleme mehr bereiten. Das dafür vorgesehene Schulschiff stellt dementsprechend ihre Crew und eine Gruppe Lehrer zur Verfügung. Bald überschlagen sich die Ereignisse. Crew und Lehrer verschwinden, die Jugendlichen sind auf sich gestellt. Hinzu kommen vermeintliche Terroristen, die die Lehrer entführt haben und verschiedene moralisch und ethisch fragwürdige Forderungen stellen, die Jugendlichen sehen sich gezwungen zu handeln. Nach und nach wird ihnen klar, dass mehr hinter dem Komplott steckt. Layout: Ich habe selten ein Buch gelesen, das so sehr von seinem Layout lebt. Der gesamte Roman ist mit zahlreichen Skizzen und Kommentaren der Besatzung versehen. Hier entdeckt man eindeutig die Liebe zum Detail. Es hilft die Charaktere besser kennenzulernen und lässt einen durchaus schmunzeln.  Hinzu kommen die Karte, die Beschreibung und Zeichnung des Schiffs und weitere hilfreiche Erklärungen am Ende des Buches. Charaktere: Meiner Meinung nach gab es insgesamt zu viele Charaktere, die für das verhältnismäßig dünne Buch in den Vordergrund getreten sind. Bis zum Schluss habe ich immer wieder den Überblick verloren. Letztlich gab es nur 2-3 Charaktere, die auf mich prägend gewirkt haben. Aufgrund der Kürze ist leider auch einiges verloren gegangen. Ich hätte gerne mehr über einzelne Personen erfahren. Grundsätzlich kann man aber von einer gesunden Mischung sprechen, insgesamt haben die einzelnen Persönlichkeiten sich gut ergänzt. Plot: Schade war, dass sehr viel der Handlung bereits im Klappentext verraten wurde. Ohne diesen hält die Geschichte jedoch einige Wendungen bereit. Die Handlung wirkte auf mich wie eine Abenteuergeschichte, die gezielt auf kritische Themen aufmerksam macht ohne eine direkte Wertung abzugeben. Der Leser wird zum Nachdenken angeregt. Gerade im Bereich Moral und Ethik stellt man sich die Fragen, wie weit der Mensch gehen darf und inwiefern der Zweck die Mittel heiligt. Vor dem Hintergrund des Aspekts der Abenteuergeschichte und der Tatsache, dass es sich bei dem Buch um einen Jugendroman handelt, konnte ich über verschiedene logische Fehler oder unwahrscheinliche Gegebenheiten hinwegsehen. Wer sich allerdings gerne in Details verstrickt und die Richtigkeit einzelner Abläufe für essenziell einstuft, wird sich an manchen Stellen über dieses Buch ärgern. Erzählstil: Der Stil, in dem der Roman verfasst wurde, hat mir persönlich gut gefallen. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich um ein Logbuch handelt, welches von Jugendlichen geschrieben wurde, findet man grundsätzlich eine einfache Sprache vor. In diesem Zusammenhang ist es absolut passend. Ansonsten ist die Geschichte flüssig geschrieben, legt aber weniger Wert aufs Detail. Es wird eher darauf geachtet die Handlung voranzubringen. Fazit: Bei „Deadwater- das Logbuch“ ist meiner Meinung nach ein ungewöhnlicher Roman, der sich schlecht einschätzen lässt. Die Handlung empfand ich eher als mittelmäßig, das Buch überzeugt allerdings durch die zahlreichen Randnotizen und die kritischen Themen, die es anspricht.

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  • Verschollen am Ende der Welt

    Deadwater - Das Logbuch

    TineKalisch

    24. April 2017 um 22:04

    Dead Water – Das Logbuch, ist der Debütroman von Tobias Rafael Junge und illustriert von Nils Andersen. Es handelt sich hierbei um einen Jugendroman, mit einer Altersempfehlung ab 12.Inhalt:14 Jugendliche, zwischen 13 und 15 Jahre alt, werden von ihren Eltern auf das Schulschiff „Marie“ geschickt, um wieder auf den „rechten Weg“ zu kommen. Zusammen mit ein paar Lehrern und Seeleuten geht es auf in den Indischen Ozean- ein kleines Bootcamp auf hoher See. Nach wenigen Tagen verschwinden plötzlich die Erwachsenen spurlos und mit ihnen auch die technischen Geräte. Völlig auf sich allein gestellt versuchen die Jugendlichen dem Rätsel auf die Spur zu kommen, da erhalten sie einen kryptischen Funkspruch mit Anweisungen. Schnell wird klar, dass eine Weigerung ihrerseits katastrophale Folgen nach sich zieht. Eine Schnitzeljagd auf dem Meer beginnt, doch wohin wird sie führen?Schreibstil/ Aufmachung:Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. Das Logbuch wird von den „Kids“ geschrieben, welche sich häufig dabei abwechseln. So erlangt der Leser einen guten Überblick über die Lage und die verschiedenen Sichtweisen. Auszeichnend für dieses Buch sind die Illustrationen und Randbemerkungen, die dem Logbuch zusätzlich Leben einhauchen. So kommentieren, kritzeln, necken und rätseln die Charaktere und streuen nebenbei auch sehr interessante Informationen ein. Im Anhang befindet sich auch eine kurze Vorstellungsrunde der Crew, sowie ein Glossar mit vielen Begriffsklärungen. Alles ist kurzweilig und witzig, sodass man richtig Freude beim Schmökern hat!Meinung:Besonders gut gefallen hat mir die Auswahl der Themen in dem Buch. Neben dem Abenteuer, befasst es sich auch mit etwas ernsteren Dingen, die dem Setting angepasst sind. Auf der Reise durch einige dritte Welt Länder wird ein kleiner Einblick in das Leben dort gewährt, was einem vor Augen führt, wie gut es einem eigentlich doch geht. Es ist wirklich sehr geschickt gemacht, diese Informationen in einen spannenden Kontext zu setzen. Da es sich hier um ein Jugendbuch handelt, kann ich verstehen warum die Geschichte auf ca. 209 Seiten begrenzt wurde, man möchte die jungen Leser ja nicht gleich verschrecken. Jedoch hätte ich mir ab und zu ein bisschen mehr „Gefühlstiefe“ bei den Charakteren gewünscht. Ein paar mehr zwischenmenschliche Szenen und Problembehandlungen wären schön gewesen. Es gab viele Stellen im Buch die mich zum Lachen, einige die mich zum Grübeln gebracht haben und bei ein oder zwei musste ich mir fast ein Tränchen verkneifen. Man erlebt Freundschaft, Enttäuschung, Nervenkitzel, Entbehrung, Elend, Krankheit, Tod und Hoffnung. Dabei lockern die Randnotizen die ernsten Stellen oft wieder auf, sodass es auch in den „schlechten Zeiten“ nie deprimierend wird. Fazit: Wer einen spannenden, liebevoll ausgearbeiteten Jugendroman mit einer guten Portion Spannung lesen will, ist mit „Dead Water“ gut beraten. Neben witzigen Bemerkungen und Zeichnungen, kann es auch mit ernsteren Themen aufwarten, über die eigentlich jeder einmal nachdenken sollte. Ich vergebe 4 bis 4,5 Sterne.

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  • Das Leichentuch ist nicht aus Seemannsgarn

    Deadwater - Das Logbuch

    Archer

    23. April 2017 um 18:28

    Wer meinen Titel cool findet - das ist leider nicht von mir, sondern direkt dem Buch entnommen. Solche und andere coolen Sprüche kommen da öfter vor. Und hier erfolgt auch meine erste Warnung an potenzielle Leser: Das ist ein Logbuch. Klar, steht vorne drauf, aber ich wiederhole es trotzdem. Es ist ein Logbuch. Geschrieben von Jugendlichen oder besser: im Stil von Jugendlichen. Bedeutet, dass ständig rechts und links vom Text diverse Sprüche der anderen Beteiligten stehen. Und schon schiebe ich die zweite Warnung an potenzielle Leser nach: Es gibt mehr Beteiligte als zwei. Oder auch drei. Oder vier. Wer also grundsätzlich damit überfordert ist, mehr als ein halbes Dutzend Protagonisten im Kopf zu behalten: beware of the book. Dritte und letzte Warnung: Es gibt Zeichnungen. Ja, wie in einer Graphic Novel. Und vorsicht, Herzattacke in Sicht - vielleicht fehlt auch einer der Protagonisten mal auf einem Bild. Oder die Haare von jemand anders stimmen nicht mit der Beschreibung überein. Wer in so einem Fall nach einer Bücherverbrennung schreit, ist hier auch falsch. Ok, wer bis hierher durchgehalten hat, scheint wirklich interessiert zu sein und hart im Nehmen. Willkommen an Bord. Du bist jung oder weißt noch, wie das war, belastbar, kannst die Zähne zusammenbeißen und auch in ausweglosen Situationen weitermachen? Du hast noch Mitgefühl und Abenteuerlust? Begeisterung fürs Meer, Abenteuer, Freundschaft und nimmst auch Hunger, Durst und Tod in Kauf? Das wirst du hier finden. 14 Jugendliche aus reichem Haus, die irgendwo Mist gebaut haben. Eine Handvoll Lehrer, eine Handvoll Seeleute, ein Schiff, das dem Namen "Boot-Camp" eine neue Bedeutung verpasst. ;) Verschwundene Erwachsene, auf sich selbst gestellte Kids, Mord, Erpressung, Piratenangriffe, Umwelt-Terrorismus, ein Kater und ein Huhn. Und Tote. Mich konnte es packen. Ich konnte mit den Jungs und Mädchen mitfiebern, war erschüttert über grausame Momente und konnte im nächsten Augenblick breit grinsen über Sprüche, Zeichnungen oder idiotische Handlungen. Es war genau meins und ganz ehrlich? Gegen ein Sequel hätte ich mal so gar nichts einzuwenden, würde schon gern sehen, ob man das Abenteuer mit diesen Protagonisten weiterführen könnte.

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    • 3
  • Spannender Jugend-Krimi . Die Aufmachung ist einzigartig!

    Deadwater - Das Logbuch

    Mary2

    20. April 2017 um 16:18

    Dieses Schiffstagebuch (Logbuch) wird von den verschiedenen jugendlichen Besatzungsmitgliedern eines Segelschiffs im Wechsel geschrieben und illustriert und gibt die dramatischen Ereignisse während eines mehrmonatigen Erziehungs-Trips im Indischen Ozean wieder.   Die Aufmachung als (Schiffs-)Tagebuch-Roman mit ergänzenden Randzeichnungen ist etwas ganz Besonderes und sehr gelungen. Keinesfalls ist hier von einem Comic-Roman die Rede, denn die Zeichnungen sind nur ergänzend zu verstehen. Sie lockern das Buch auf und lassen den Leser intensiv an den Gefühlen und Befindlichkeiten der jugendlichen Schiffsbesatzung teilhaben.   Nach der Einführung der Personen und anfänglichem Segler-Geplänkel geht es ab ca. Seite 60 hart zur Sache. Die Erwachsenen verschwinden nacheinander vom Schiff, ihr Schicksal ist zunächst ungewiss. Die Jugendlichen sind auf sich allein gestellt und es gehen über Funk erpresserische Aufforderungen ein. In rasantem Tempo führen die Teens fragwürdige Aktionen durch um zu überleben und um ihre Lieben daheim nicht zu gefährden. So erleben die Segler eine Odyssee durch verschiedene Länder. Sie müssen sich mit extremen Wetterlagen und vielen weiteren Bedrohungen auseinandersetzen, bevor es letztendlich im Mittelmeer zum Showdown kommt.   Thematisch gefällt die Einbindung von gesellschaftspolitischen Themen. Und auch wenn sie nicht alle entscheidend für das Buch sind, dürfen die Leser sich gerne damit auseinandersetzen. Auch die bereisten Orte werden in angemessener Kürze vorgestellt (z.B. Kalkutta und Bangladesch).   Der Sprachstil wechselt je nach Verfasser des Logbuch-Eintrags, wird aber weder stichpunktartig noch gleitet die Sprache unangemessen ab. Auch erwachsene Leser freuen sich an gelungenen, bildhaften Beschreibungen. Der Ernsthaftigkeit des Themas entsprechend bleibt der Text frei von sprachlichen Fehlern.   Der Roman ist ausgesprochen spannend.  Die Auflösung ist kaum vorhersehbar. Und wie durchweg im Roman herrscht auch am Schluss nicht nur eitel Sonnenschein. Insofern ist das Buch keine ganz leichte Kost und es könnte Gesprächsbedarf mit erwachsenen Mitlesern entstehen. Die Logik geht leider streckenweise verloren. So manche Szene ist einfach zu unrealistisch oder extrem konstruiert. Und auch die Konstruktion als Logbuch-Roman kommt an einigen Stellen an ihre Grenzen. Vermutlich stört das den erwachsenen Leser aber mehr als den jungen Menschen. Wenn man davon absieht, hat man ein gelungenes Jugendbuch in den Händen, das vor Pubertätsthemen (Eltern-Kind-Konflikt, Wohlstandsverwahrlosung, Gemeinschaft, Verlust von Freunden, Verantwortung) nicht zurückschreckt. Gerade für wenig lesefreudige Teens, die zudem nicht auf Fantasyromane stehen, bietet sich hier eine tolle Alternative zum herkömmlichen Sortiment. Die Aufmachung ist so verheißungsvoll, dass die meisten Leser bis zu den richtig spannenden Teilen durchhalten und letztendlich die ca. 230 Seiten bewältigen werden. Die Seitenzahl ist übersichtlich und sicher auch von weniger geübten Lesern zu schaffen. Die Leseempfehlung ab 12 Jahren anzugeben, halte ich für eine mutige Entscheidung. Ein klein wenig älter dürften die jungen Leser meiner Meinung nach schon sein. Ich gebe eine klare Leseempfehlung ab und hoffe, dass das Buch den Weg in viele Buchhandlungen findet.

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  • Abenteuer auf einem Schulschiff

    Deadwater - Das Logbuch

    BookfantasyXY

    17. April 2017 um 12:47

    Jugendliche zwischen dem 13. Und 15. Lebensjahr, vier Lehrer und Lehrerinnen sowie vier Seeleute gehen auf dem Schulschiff Marie auf eine Seereise Richtung Indien. Grund der Reise soll die Erziehung der Jugendlichen auf engstem Raum sein. Disziplin, Gehorsam und Solidargemeinschaft stehen an erster Stelle der Umerziehung. Chris ist fünfzehn Jahre alt und kommt aus einem gutbürgerlichen Elternhaus. Seine Eltern sind mit ihm überfordert und investieren mehr Zeit in ihre Arbeit. Somit überraschen seine Eltern ihn  mit dieser sechsmonatigen Schiffsreise, die aber eher eine Herausforderung ist als eine (Urlaubs-)Reise. Als der Lehrer Herr Detering nach einem heftigen Sturm verschwindet, machen sich die Jugendlichen Sorgen wie es weitergeht. Als dann noch erpresserische Nachrichten zugesendet werden und Drohnen das Schiff beobachten, geraten die Jugendlichen in Panik und müssen sich Ängsten und Krankheiten stellen. Doch die Jugendlichen unterstützen sich, um die nicht ganz ungefährliche Situation zu meistern mit mancher Improvisation. Wird Herr Detering wieder auftauchen? Tobias Rafael Jung schrieb einen Jugendroman, der sein Debütroman ist. Zielgruppe des Romans sind Jungen an 12 Jahren. Chris – die Hauptfigur - beginnt, ein Logbuch zu verfassen, in das er die anderen Jugendlichen ebenso hineinschreiben lässt. Jede und jeder schreibt seine Erlebnisse, Gefühle und Skizzen sowie Notizen in das Logbuch. Aufgrund der Ereignisse auf dem Schiff wird es zu einer spannenden Abenteuerreise, die nicht ohne Opfer bleibt. Die Eltern der Jugendlichen spielen eher eine Rolle im Hintergrund. Chris und die anderen Figuren zeigen ihre eigenen Charaktere und erzählen aus ihrer Perspektive in ernster, humorvoller und frecher Manier. Dieser Jugendroman ist vielseitig gestaltet, denn Nils Andersen illustrierte den Roman mit Randnotizen, Skizzen von Landkartenausschnitten und der jugendlichen Figuren. Am Ende des Romans sind von dem Autor zwei Anhänge aufgestellt. Der erste Anhang beschreibt die Figuren, die in dem Roman eine Rolle spielen, und der zweite Anhang erläutert die Begriffe aus der Seefahrt. Mit diesem Kinderroman lernen die kleinen Leser und Leserinnen interaktiv einiges über die Seefahrt, die Geografie und Abenteuer. Gestalterisch ist das Buch ein Hingucker.

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    • 5
  • Deadwater - Das Logbuch

    Deadwater - Das Logbuch

    nellsche

    15. April 2017 um 22:27

    Auf dem Schulschiff Marie mitten im Indischen Ozean befinden sich mehrere Jugendliche. Es geschehen merkwürdige Dinge. Und dann sind alle Erwachsenen verschwunden. Was ist mit ihnen passiert? Wurden sie entführt? Die Jugendlichen sind plötzlich auf sich alleine gestellt. Dann taucht ein Erpresser auf und zwingt sie zu diversen Handlungen und Taten. Und dann taucht die erste Leiche auf, eine der Lehrerinnen.Dieses Jugendbuch hat mir sehr gut gefallen. Die Darstellung als Logbuch führte mich prima durch die Geschichte. Die Illustrationen sind durchgängig auf den Seiten am Rand vorhanden und spiegeln das Gelesen wider bzw. unterstützen die Geschichte sehr gut. Teilweise waren die Illustrationen und Kommentare witzig und ironisch, so dass ich grinsen musste, was die ernsten Geschehnisse ein wenig auflockerte.Der Schreibstil ist leicht verständlich, lebhaft und bildlich. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen und habe das Buch zügig gelesen.Es wird jeweils in der Ich-Form der diversen Jugendlichen erzählt. Als Überschrift ist dazu der jeweilige Name aufgeführt. Anfangs tauchten sehr viele Personen auf, die ich dann aber recht schnell ordnen konnte. Dabei war der Anhang 1 sehr hilfreich, in dem die Personen aufgeführt und kurz beschrieben sind. Die Personen wurden gut beschrieben und wirkten real. Einige mochte ich mehr als andere, was ja durchaus normal ist.Die Spannung wurde gut aufgebaut und gehalten. Der erste Gedanke, dass es sich um einen relativ normalen Abenteuer-Trip handelt, wird schnell widerlegt. Es geschehen mysteriöse Dinge, die ich mir nicht erklären konnte. Die Geschehnisse haben mich ganz schön überrascht und waren für mich nicht vorhersehbar. Gut gefallen haben mir die Jugendlichen, die sich super auf die Situation eingestellt haben. Jeder von ihnen hat seine Stärken, die er einbringen konnte, um die Gruppe zu unterstützen und die Aufgaben zu meistern. Es wird auch auf einige negative Umstände in der Welt aufmerksam gemacht, die zum Nachdenken anregen. Zum Beispiel die Schere zwischen arm und reich, die Ausbeutung von Kindern und die enormen Umweltverschmutzungen.Dieses Buch hat mich gefesselt und prima unterhalten. Ich vergebe fünf Sterne.

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  • Ich würde Eltern empfehlen das Buch vorerst selber zu lesen und dann zuentscheiden

    Deadwater - Das Logbuch

    lesemaus1981

    14. April 2017 um 20:51

    Inhalt : Chris hat keine Sorgen, seine Eltern leben im Luxus und er selber genießt es ebenfalls in vollen Zügen. Bis seine ausschweifende Art seinen Eltern zu viel wird und sie entscheiden, Chris auf ein Schulschiff zu schicken mit 11 anderen verwöhnten Kinder, so sollen sie lernen was es heißt zu arbeiten und für das dankbar zu sein was sie haben. Doch es kommt auf dem Schiff ganz anders, Lehrer verschwinden .  Ganz alleine auf sich gestellt, müssen sie Aufgaben erfüllen, sonst passiert etwas schreckliches.... Meinung als Mutter : Ich bin extrem unschlüssig , ich habe das Buch gemeinsam mit meinem Sohn angefangen zu lesen und ziemlich schnell merkte ich, dass es mir für meinen Sohn ( 12 Jahre) nicht gefällt. Der Schreibstil war mir zu " hart " und auch die Aussprache hat mir nicht so gefallen. Obwohl sie sicher alters entsprechend ist und leider genau das ist wogegen Eltern jeden Tag kämpfen.  Meinen Sohn allerdings hat das Buch gut gefallen, ich habe mich jedoch dazu entschieden, das Buch erst mal alleine weiterzulesen und das war auch gut so.  Die Handlung war ebenfalls nicht für 12 jährige zu empfehlen. Erpressung , Krankheit und Tod spielen eine große Rolle. Am wenigsten gefiel mir die Gewaltbereitschaft der Erwachsene . Und auch das Ende war sehr erschütternd. Das einzige positive ist, das die Kinder an Board wirklich zusammenhalten. Der Aufbau des Buches ist Klasse, als Logbuch macht das lesen für Kinder viel Spaß . Die wechselnden Kinder die ihre Eindrücke schreiben, lässt das Buch zum leben erwecken. Und auch die Illustrationen unterstützen die Fantasie. Mein Sohn hatte sehr viel Freude dran die Randnotizen zu lesen, mit kleinen Zeichnungen und Sticheleien. Meine Meinung : Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist spannend geschrieben und lies mich das eine und andere mal die Luft anhalten. Es werden Themen thematisiert die sehr aktuell sind. Ich konnte mich direkt auf die Geschichte einlassen und musste mir am Ende direkt eine Träne verdrücken.   Einiges war zwar etwas unrealistisch, aber das störte mich nicht, solange die Geschichte Spaß macht, ist alles gut.    Das Cover ist genial, das blutrote Meer mit dem Hai und das Wrack erzeugt eine düstere Stimmung . Fazit : Meine Bewertung erschließt sich aus zwei Sichtweisen. Als Mutter gebe ich dem Buch 2 Sternchen, es wird leider ab 12 J. geführt und ich würde es frühestens ab 14 J. empfehlen. Daher würde ich raten das Buch erst selber zu lesen und dann zu entscheiden. Ich als Leser würde dem Buch 4 Sternchen geben, weil es mich gut unterhalten hat. Der Anhang war sehr interessant und passte super zum Buch. Also treffen wir uns in der Mitte :-) und gebe 3 Sternchen.

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  • Schnitzeljagd der schlimmsten Art auf hoher See

    Deadwater - Das Logbuch

    MaschaH

    14. April 2017 um 19:15

    Die Geschichte wird aus der Sicht von verschiedenen Jugendlichen in Form eines Logbuchs erzählt. Das macht die Geschichte authentisch und abwechslungsreich. Der Schreibstil ist dennoch durchgehend und ist äusserst lebhaft und bildlich gehalten. Der Leser fühlt man sich absolut ins Geschehen einbezogen. Das ganze fühlt sich an wie eine absurde Schnitzeljagd auf hoher See. Man muss kein Schifffahrtsexperte sein, wichtige Begriffe werden im Anhang erklärt. Im unterschwelligen Ton, in einer Art versteckter Botschaft werden auch gesellschaftskritsche Probleme im Umgang mit der sogannten Dritten Welt aufgegriffen: Billige Kleiderproduktion auf Kosten ausgebeuteter Arbeiter, Seepiraterie und Flüchtigsdramen um nur einige zu nennen. Ein mitreissender Roman, der zum Nachdenken anregt und unter die Haut geht.

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  • Mysteriöses Verschwinden eines Schulschiffes mit toller Aufmachung

    Deadwater - Das Logbuch

    Lotta22

    12. April 2017 um 10:10

    Chris ist Sohn reicher Eltern, schreibt dennoch recht gute Noten, doch die sind ihm eigentlich herzlich egal. Immer wieder baut er mist und dann kurz vor den Prüfungen reicht es seinen Eltern. Sie verfrachten in auf ein Schulschiff.  Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Berichtet wird das Logbuch aus verschiedenen Perspektiven von den Mitfahrern auf dem Schiff. So gibt es einige Schüler, wie Chris (dessen Skizzenbuch verwendet wurde), die sich oft zu Wort melden und andere, von denen es so gut wie gar nichts zu lesen gibt. Somit erhält man sehr unterschiedliche Eindrücke über die verschiedenen Charaktere. Ein Lob geht an die Gestaltung des Logbuches. Die Ränder fast aller Seiten sind mit Kommentaren und kleinen Skizzen bestückt, so ist das Buch sehr lebendig und die einzelnen Charaktere stechen noch mehr hervor. Am Anfang war es schwer, wann darf man sein Auge schweifen lassen, wann soll man die Notizen am Rand lesen ohne dass der Lesefluss gestört wird. Doch das regelt sich mit der Zeit. Die Geschichte nimmt sehr schnell ihren Lauf und es geht teilweise auch alles sehr schnell, ab und an hätte die Story noch etwas ausführlicher sein können. Dies ist jedoch in Anbetracht der wenigen Seiten nicht möglich. Insgesamt hat mir die Aufmachung dieses Buches sehr gut gefallen. Die Geschichte ist auch immer wieder sehr Spannend und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. So bewerte ich insgesamt mit 4 von 5 Sternen.

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  • [Leseeindruck] Deadwater - Das Logbuch

    Deadwater - Das Logbuch

    Somaya

    11. April 2017 um 18:20

    Ein Buch, aufgebaut wie ein Logbuch inkl. Randnotizen und Illustrationen? Klar, dass ich da zuschlagen musste. Immerhin bin ich ein Riesenfan von besonderer Aufmachung. Und wenn dann noch der Inhalt stimmt...Da ich in letzter Zeit recht viel Glück hatte, was Buchgewinne angeht, durfte ich auch dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovely Books lesen, wofür ich sehr dankbar bin. Nicht nur, weil mir die Teilnahme als solche immer wieder Spaß macht und man das Buch viel genauer und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, sondern auch, weil der Autor selbst teilgenommen hat und Rede und Antwort stand.Das ihn einige (meiner) Anmerkungen teilweise beinahe in den Wahnsinn getrieben haben könnten, kann ich mir dabei sehr gut vorstellen, denn es wurde schon sehr viel gefragt und analysiert. Und auch wenn es zur Rezension an sich nichts beiträgt, möchte ich doch einmal erwähnen, dass er dabei mit Kritik (solange sie konstruktiv war) sehr professionell umging und niemandem seine Meinung abstreiten wollte. Dennoch hat er natürlich erklärt und erklärt und erklärt. Vielen Dank an dieser Stelle dafür, denn man merkte, wie viel auch noch hinter der Geschichte steckt, was es (aus welchen Gründen auch immer) nicht ins Buch geschafft hat und wie viel Herzblut der Autor in seine Geschichte gesteckt hat.Nun aber zum eigentlichen Grund dieses Posts: Mein Eindruck vom Buch!Als ich es das erste Mal in der Hand hatte, musste ich es natürlich gleich aufschlagen und ich kann nur sagen, dass es von der ersten bis zur letzten Seite sehr liebevoll und passend gestaltet ist und dabei in jedem Detail dem Logbuch-Modell treu bleibt. Rein optisch hat dieses Buch tatsächlich die vollen 5 Sterne mehr als verdient.Die Geschichte konnte mich dann auch recht schnell in ihren Bann ziehen un dich fieberte mit der Crew auf dem Schulschiff mit. Da ich der Meinung bin, dass Klappentext und Verlagsseite schon genug (zum Teil sogar zu viel) verraten, möchte ich da gar nicht allzu viel drauf eingehen. Was ich besonders hervorheben möchte ist, dass der Autor es schaffte, mir innerhalb von wenigen Seiten bzw. Kapiteln beinahe alle 14 Jugendlichen, die auf dem Schiff anwesend sind nahezu bringen. Jedem von ihm verpasste er ein besonderes Merkmal bzw. eine Eigenschaft, welche einfach Wiedererkennungswert hat. Das muss man erst einmal schaffen und dabei dann auch noch überzeugend zu sein ... eine starke Leistung in meinen Augen (insbesondere weil ich bei manchen Büchern schon bei rund 5 Charakteren Probleme habe, sie auseinander zu halten).Der Autor lässt die Crew ihr Abenteuer erleben und macht dabei auch deutlich auf Missstände in der Welt aufmerksam und regt zum Nachdenken an. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass er mit erhobenem Zeigefinger geschrieben hätte. In dieser Hinsicht bietet das Buch sicherlich wichtigen Stoff für die Zielgruppe (und auch ich konnte hier und da noch etwas lernen).Bis hierhin klingt alles nach der vollen Sternebewertung? Allerdings. Und an sich würde ich diese auch sehr gerne vergeben, weil das Buch schon allein vom Konzept her etwas ganz besonderes ist. Dennoch muss ich leider ein Sternchen abziehen.Das größte Plus an dem Buch ist für mich auch gleichzeitig ein großes Manko. Durch das strenge Logbuch-Konzept kommt es nämlich zu einer Konstruktion, welche ich nicht in allen Punkten nachvollziehbar finde (auch hier möchte ich wiederum gar nicht weiter auf den genauen Inhalt dessen eingehen). Ich habe fragen können, habe Antworten bekommen und das machte es mir leichter diese "Probleme" zu verstehen oder zumindest zu akzeptieren. Allerdings liest ja nicht jeder das Buch und hat gleichzeitig Kontakt zum Autor. Da das Buch für sich allein stehend für mich einige Aspekte zu unklar und "unlogisch" gelassen hätte, muss ich leider (und dieses Mal tut es mir wirklich leid) einen Stern abziehen.Ein spannendes Leseabenteuer mit ganz besonderer Aufmachung, welche für mich aber leider gleichzeitig ein wenig zum Verhängnis wurde. Trotzdem würde ich dieses Buch jederzeit - gerade an die jüngere Generation (vielleicht nicht unbedingt ab 12, aber sicher ab 14 Jahren) - weiter empfehlen.

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  • sehr spannede, mitreißende Jugendgeschichte

    Deadwater - Das Logbuch

    Diana182

    10. April 2017 um 13:41

    Das Cover wirkt direkt etwas bedrohlich, aber auch sehr auffällig. In einer Buchhandlung wäre es mir sicherlich direkt ins Auge gefallen. Hier erwarte ich direkt einen spannenden, mitreißenden Triller. Hierzu trägt natürlich auch der spannende Klappentext auf der Rückseite bei. Doch beim ersten Blick ins Buch, merke ich, dass es sich doch von den herkömmlichen Thrillern unterscheidet. Hier und da sind auf den ersten Blick witzige Randbemerkungen zu finden, mit denen man aber auf Anhieb so gar nichts anfangen kann. Auch Skizzen lockern das gesamte Buch ordentlich auf und geben einen ersten spannenden Eindruck in dieses, für jüngere Leser, geschaffene Werk. Der Einstig wirkt mysteriös und macht neugierig. Anschließend lernt man die vielen mitwirkenden Charaktere kennen, wovon man natürlich einige mehr mag als die Anderen. Durch die am Rand hinterlassenen Bemerkungen wirken sie alle direkt Menschlich und Real. Auch wenn man sich erst einmal zu Recht finden muss, ist dies eben keine Geschichte, die nur so vor sich hinplätschert. Sie wirkt gut durchdacht und überlegt. Denn die Anfangs ruhige, lustig wirkende Jungengeschichte wird ganz schnell bitterer Ernst. Die Spannungskurve steigt rapide an und schon nach wenigen Seiten hat man seine Umgebung komplett vergessen oder ausgeblendet. Man ist mit an Bord und muss einiges mit der Crew durchleben und ausstehen. Hier und da hielt ich echt den Atem an und musste einfach weiter lesen. Die komplette Geschichte, wie auch das Ende, sind nicht vorhersehbar und halten so einige Überraschungen parat, mit denen man so gar nicht gerechnet hat. Hier und da werden auch noch ein paar Probleme angesprochen, um sie den Jugendlichen etwas näher zu bringen und ihnen vor Augen zu führen, wie es auf anderen Teilen der Welt zugeht. Sie bilden vielleicht einen kleinen Anreiz, sich mit der Welt und dem Geschehen auseinander zu setzten und nicht blind weg zu sehen. Die Randnotizen verleihen dem Buch ebenfalls das gewisse etwas und geben der Geschichte eine zusätzliche tiefe. Mein Fazit:Ein sehr mitreißendes, erschreckendes Jugendbuch, was auch darüber hinaus von Erwachsenen gelesen werden kann. Ich habe es regelrecht verschlungen und fast am Stück gelesen. Daher kann ich den Roman wirklich nur empfehlen und würde mich über weitere Werke des Autors freuen!

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