Tobias Schmidt , Thomas Holtzmann Mojsche und Rejsele

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Inhaltsangabe zu „Mojsche und Rejsele“ von Tobias Schmidt

Mojsche kommt 1939 mit 13 Jahren ins Waisenhaus. Er steht dem ganzen pädagogischen Getue sehr skeptisch gegenüber, denn bisher hat er seine Probleme meistens kurzerhand mit den Fäusten geregelt.<P> Ausgerechnet ihm muß es passieren, daß er in Warschau in das Haus von Dr. Korczak kommt und sich vor so ungewohnten Institutionen wie Kinderparlamenten und Kindergerichten verantworten soll.<P> Wenn da nicht die liebenswerte Betreuerin Rejsele wäre, mit ihrem langen Zopf, an dem sich vortrefflich ziehen läßt, um sie zu necken, Mojsche wäre längst auf und davon.<P> Erst allmählich öffnet sich für ihn eine ganz neue, bisher nicht gekannte Welt, doch lange kann er nicht mehr bei dem verständnisvollen Dr. Korczak bleiben, denn die Deutschen beginnen bereits, die Juden in Warschau im Ghetto einzusperren und sie von dort zu deportieren. Mojsche gelingt die Flucht. Er arbeitet nun als Kurier für den polnischen Geheimdienst.<P> Viele Jahre später wird Mojsche, der sich in Tel Aviv niedergelassen hat, anläßlich einer Radiosendung über das Waisenhaus befragt. Er möchte eigentlich nicht mehr daran erinnert werden, daß Dr. Korczak seine Kinder nach Treblinka begleitet hat und im August 1942 sie alle im Konzentrationslager vergast wurden.<P> Nur widerwillig besucht Mojsche ein arrangiertes Treffen der ehemaligen Kinder des Waisenhauses. Und da sieht er eine in die Jahre gekommene Frau sitzen, mit einem sehr, sehr langen Zopf.<P> Karlijn Stoffels, geboren 1947, hat mit ihrem ersten Jugendroman eine leise Geschichte über die erste Liebe in schweren Zeiten geschrieben.<P> Besonders beeindruckend ist der geschichtliche Hintergrund, die Atmosphäre in Warschau und die Figur des Dr. Korczak. <I>--Manuela Haselberger</I>
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