Tobias Steinfeld

 3.6 Sterne bei 11 Bewertungen

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Tobias SteinfeldScheiße bauen: sehr gut
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Scheiße bauen: sehr gut
Scheiße bauen: sehr gut
 (11)
Erschienen am 13.02.2018

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Rezension zu "Scheiße bauen: sehr gut" von Tobias Steinfeld

SCHEIßE BAUEN: sehr gut von Tobias Steinfeld
printbalancevor 6 Tagen

Inhaltsangabe:
Der 14-jährige Paul besucht die 8. Klasse des Oberbacher Gymnasiums St. Ignatius. Seine Klassenlehrerin Frau Kesselmann weiß ganz genau, dass Paul die Schule nicht allzu ernst nimmt und eher zu den unmotivierten und faulen Schülern gehört. Nichtsdestotrotz schafft er es jedes Mal seine Jahrgangsstufe erfolgreich abzuschließen. Für die kommenden zwei Wochen steht nun ein Schnupperpraktikum an. Während seine Mitschüler sich alle selbstständig um einen Wunschplatz bemüht haben, hatte Paul andere Dinge im Kopf, sodass ihm seine Lehrerin einen Platz in der Förderschule zugewiesen hat. Mit wenig Begeisterung tritt er am Montag völlig verspätet seinen ersten Schnuppertag in dem gelb-grauen Schulgebäude an, wo ihn bereits ein Hausmeister unfreundlich begrüßt.
Als Paul einfach eigenmächtig in eine Klasse geht um sich dort als Praktikant vorzustellen, wird er ungefragt von Dieter, dem Förderschullehrer als der neue Schüler Per Grünebaum vorgestellt. Anfangs ergibt sich noch keine passende Gelegenheit um die Verwechslung aufzuklären, doch im Laufe des Tages möchte der Gymnasiast dies auch gar nicht mehr. Paul lernt nämlich die Vorzüge eines Förderschülers kennen: Playstation spielen, Chillen im Whirlpool und "snoerzeln" im Ruheraum. Mit seinen vermeintlichen Mitschülern versteht sich der Junge ebenfalls ausgezeichnet.
Alles könnte so einfach sein, wenn nicht der Hausmeister zufällig seine wahre Identität herausgefunden hätte. Dieser möchte nun beweisen, dass es sich bei Paul um einen riesen Irrtum handelt und er gar nicht der angekündigte neue Schüler Per Grünebaum ist.
Wird Paul dieses Missverständnis aufklären lassen oder kommt alles doch ganz anders?

Eigene Meinung:
Mit seinem Protagonisten Paul alias "Per" lässt Tobias Steinfeld den Leser an der Bewältigung unterschiedlicher Lebenssituationen teilhaben. Der Gymnasiast dient als Beispiel für eine positivere Einstellung gegenüber Leistungsschwächeren. Der Leser bekommt in diesem Buch Einblicke in die verschiedenen Verhaltensweisen und Behinderungen von Schülern einer Förderschule. Oftmals bedient sich der Buchautor auch an verschiedenen Klischees die er alle gekonnt in die Handlung integrierte. Der Erzählstil war stellenweise sehr humorvoll und unterhaltsam, sodass dem Leser sämtliche Berührungsängste zu diesem heiklen Thema genommen wurden. Die Grenzen zwischen dem Gymnasiast Paul und den verschiedenen Förderschülern verschwimmen immer mehr, sodass aus dem Buch eine klare Botschaft hervorgeht: Wir Menschen sind individuell und haben alle Stärken und Schwächen. Wir sind gleich, unabhängig vom Schulabschluss.
Für mich ist diese Lektüre ein absolutes Highlight und eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr lesen durfte!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 

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buecherfee_ellas avatar

Rezension zu "Scheiße bauen: sehr gut" von Tobias Steinfeld

Von mir eine glatte 6
buecherfee_ellavor 2 Monaten

SCHEIßE BAUEN: SEHR GUT von TOBIAS STEINFELD konnte mich leider nicht beeindrucken. Ich musste mir echt zusammenreißen und habe das Buch dann ganz schnell gelesen, um es hinter mir zu haben … Naja, hat schon einen guten Einblick in diese Thema gegeben … habe mich davor nie so mit befasst und auch gedrückt, um ehrlich zu sein ...

An manchen Stellen ja auch witzig, aber sonst ist der Schreibstil so prollig und blöd und vulgär … passt natürlich zum Thema, aber hat mich mehr abgeschreckt. Die Hauptperson Paul ist mir so unsympathisch gewesen und so blöd, dass ich mich gefragt habe, warum er “Gymnast” ist und nicht schon selbst seit Jahren die Förderschule besucht …
Das Buch hat mich leider enttäuscht, hab was anderes erwartete … der Klappentext hat sich ja eigentlich gut angehört ...


📚 BEWERTUNG:  ●oooo 1 Feenpunkt



Und darum geht’s:


Paul soll ein Praktikum in der Förderschule machen. Das will er ganz und gar nicht und da kommt es ihm recht, dass man ihm mit den neuen Mitschüler Per verwechselt. Nun kann er sich ein nettes Leben machen, statt dem Hausmeister zu helfen. Womit Paul nicht gerechnet hat: Das er sich sogar ganz Wohl in der Förderschule fühlt und seine neuen Klassenkameraden - so anders sie auch sind - sogar zu Freunden werden ...

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Bibilottas avatar

Rezension zu "Scheiße bauen: sehr gut" von Tobias Steinfeld

Schräg, witzig und jugendlich frisch
Bibilottavor 3 Monaten

Schräg, Witzig und jugendlich frisch

Was hab ich gelacht bei diesem Roman. So schräg und witzig wie sich hier alles gestaltet – so jugendlich frisch wird das ganze noch erzählt. Es war eine Wohltat, dieses Buch regelrecht zu verschlingen. Der Autor hat es mit der richtigen Menge an schrägen Szenen, dem nötigen Witz und dem jugendlichen Schreibstil zu einer interessanten und absolut spritzigen Story gebracht. Und der Tiefgang fehlt hier auch nicht …

Behindert oder nicht – wer geht auf eine Förderschule und warum?

Wer auf eine Förderschule geht ist doch behindert oder nicht ? Zumindest denkt der ein oder andere so. Darum dreht es sich hier in dieser Geschichte – und ich finde es ist wahnsinnig witzig und toll auf den Punkt gebracht – auch wenn es um eine leider traurige und immer noch alltägliche Problematik geht. Der Umgang mit Behinderung und die Ansicht einer Förderschule wird hier in einem lockeren, humorvollen und jugendlich frischen Stil aufgetischt.
Per oder auch Paul erlebt hier sehr schnell, was eine Förderschule zu etwas besonderem macht. Gibt er sich in dieser Geschichte ja immerhin für jemanden aus, der er gar nicht ist. Und warum ist Per überhaupt auf einer Förderschule – Paul erfährt hier so allerhand und macht eine andere Sichtweise auf die Dinge hier möglich.

Tiefgang mit einer Menge Humor

Ich mochte die Geschichte sehr – so tiefgründig, wie auch extrem witzig gestaltet es sich her. Es ist eine wahre Freude Paul hier zu begleiten, wie er sich als Per auf der Förderschule so macht. Sehr spannend und interessant wird es natürlich auch, als er droht aufzufliegen – als Per plötzlich doch auftaucht und Paul kurz vor dem Auffliegen ist.

Fuck Ju Göhte vs. Scheiße bauen: sehr gut

Ein Vergleich mit Fuck Ju Göhte ist hier definitiv möglich. Wer Fuck Ju Göhte mag, kommt hier total auf seine Kosten und wird eine Menge Spaß erleben.
Jugendlich, erfrischend – und mit soviel Witz und doch Tiefgang – so bekommt auch die Jugend einen anderen Blick auf diese Problematik und Besonderheit.


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