Tobias Wolff Alte Schule

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Inhaltsangabe zu „Alte Schule“ von Tobias Wolff

Amerika in den Sechzigern: Eines der besten Internate der Ostküste wird zum Schauplatz eines persönlichen Dramas. In dieser Schule gilt Herkunft, Leistung und Haltung und der Snobismus literarischer Kultur. Die Helden der Jungen sind Schriftsteller: Fitzgerald, Frost, Cummings, Kerouac. Als verkündet wird, dass Ernest Hemingway die Schule besuchen wird und dass dem Jungen, der den besten Aufsatz schreibt, eine Audienz mit dem großen Autor zufallen wird, ist die Konkurrenz unter den Jungen intensiv, und der offizielle Verhaltenskodex der Schule - Ehre, Loyalität, Freundschaft - zerbricht. Tobias Wolffs Bildungsroman ist ein moderner Klassiker, ein unbestritten zeitloses Werk.

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  • Rezension zu "Alte Schule" von Tobias Wolff

    Alte Schule
    Duffy

    Duffy

    27. February 2011 um 16:04

    Zeit: Die 60er. Schauplatz: Eins der besten Internate an der Ostküste der USA. Es ist Sitte, dass namhafte Schriftsteller das Institut besuchen. Als sich Ernest Hemingway ankündigt, verfällt die halbe Schule in einen Schreibrausch. Es ist nämlich so, dass derjenige, der vom Gastautoren ausgewählt wird, mit diesem eine persönliche Begegnung haben wird. Dafür muss allerdings eine Geschichte geschrieben werden, die dem Gastautor auch gefällt. Die Hauptperson dieses Buches kupfert ab und gewinnt (welch eine Aktualität). Die daraus entstehenden Konflikte und Komplikationen machen klar, was Wolff mit seinem Werk versucht, nämlich einen Einblick zu geben, wie es ist, wenn individuelle Handlungen einen lange aufgebauten Ehren- und Verhaltenskodex, in diesem Fall den der Schule, gefährden kann. Tobias Wolff schreibt wunderbar über das Schreiben. Er schreibt aber auch über das Lesen. Er schreibt auch über die Schreiber und bringt das alles so mühelos und unaufgeregt auf den Punkt, dass man sich wie auf einer Bahnfahrt fühlt, auf der die Landschaft schnell, aber dennoch eindrucksvoll an einem vorbeizieht. Ruhe und unangestrengtes Nachvollziehen der hier enthaltenen Gedanken - das ist Beherrschung des Handwerks.

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  • Rezension zu "Alte Schule" von Tobias Wolff

    Alte Schule
    Sternenstaub

    Sternenstaub

    15. December 2009 um 13:42

    subtil,anspruchsvoll...

  • Rezension zu "Alte Schule" von Tobias Wolff

    Alte Schule
    Pitt Nickel

    Pitt Nickel

    14. December 2009 um 21:38

    Verschiedentlich wird man ungern an die alte Schule erinnert. Oft gibt es bedrückende Erlebnisse. Überwiegend, mit einigem Abstand betrachtet, werden sich positive Erinnerungen einstellen. Hätte man mich nicht auf das Buch aufmerksam gemacht, ich hätte es, nicht zuletzt wegen des Titels, in einer Buchhandlung nicht in die Hand genommen. Vorweg: Die Buchempfehlung war uneingeschränkt gut. Auf der einen Seite war der Autor für mich eine Entdeckung und auf der anderen Seite der Inhalt. Was selten vorkommt: Ich begann am Nachmittag mit den ersten Seiten und als auf die Uhr blickte waren über zwei Stunden vergangen. Leise und langsam und unaufhörlich wurde ich von dem Text vereinnahmt. Er ließ mich nicht mehr los. Er macht das Lesen zur Freude. Jetzt hab ich nichts über den Inhalt geschrieben  lesen sie selbst

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  • Rezension zu "Alte Schule" von Tobias Wolff

    Alte Schule
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    29. September 2009 um 11:44

    Eingereicht von Peter K.: Verschiedentlich wird man ungern an die alte Schule erinnert. Oft gibt es bedrückende Erlebnisse. Überwiegend, mit einigem Abstand betrachtet, werden sich positive Erinnerungen einstellen. Hätte man mich nicht auf das Buch aufmerksam gemacht, ich hätte es, nicht zuletzt wegen des Titels, in einer Buchhandlung nicht in die Hand genommen. Vorweg: Die Buchempfehlung war uneingeschränkt gut. Auf der einen Seite war der Autor für mich eine Entdeckung und auf der anderen Seite der Inhalt. Was selten vorkommt: Ich begann am Nachmittag mit den ersten Seiten und als auf die Uhr blickte waren über zwei Stunden vergangen. Leise und langsam und unaufhörlich wurde ich von dem Text vereinnahmt. Er ließ mich nicht mehr los. Er macht das Lesen zur Freude. Jetzt hab ich nichts über den Inhalt geschrieben lesen sie selbst

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  • Rezension zu "Alte Schule" von Tobias Wolff

    Alte Schule
    Boris

    Boris

    25. December 2008 um 12:38

    Kann mich den Bewertungen nicht anschließen. Wolff schreibt wie man es in Creative Writing Kursen in den USA lernt, wahrscheinlich lehrt er bei solchen auch. Alles sauber, klinisch, wohl dosiert. Geschmackvoll! Der Club der toten Dichter ist mir eingefallen. Fand ich genauso belanglos. Ich halte Buch wie Film für sentimental. Vergangenheit wird verklärt. Trotz Verfehlungen -Der Ich-Erzähler kopiert eine Geschichte um Hemmingway zu treffen- wird natürlich trotzdem ein bekannter Autor. Mein Lehrer in der Schule, der mir meine Liebe zur Literatur vermittelt hat, hätte das Wort Kitsch verwendet!

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  • Rezension zu "Alte Schule" von Tobias Wolff

    Alte Schule
    glowinggloom

    glowinggloom

    20. November 2008 um 23:43

    Der Ich-Erzähler erinnert sich an seine Zeit in einem Jungen-Internat in Neu-England um 1960. Die Literatur nahm eine zentrale Rolle im Leben der Schüler ein. Die Jungen maßen sich in Text-Wettbewerben, deren Sieger eine Privataudienz mit einem der bekannten Schriftsteller gewann, die regelmäßig von der Schule eingeladen wurden. Der feine, schwebende Ton dieser, auf unprätentiöse Art, wunderschönen Sprache, hat mich sehr berührt. Das Werk ist gedankenreich und weise. Tobias Wolff hat einen neuen Fan.

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  • Rezension zu "Alte Schule" von Tobias Wolff

    Alte Schule
    booktypo

    booktypo

    15. November 2008 um 08:21

    Eliteschulen und Internate haben sich in unserer Vorstellungs- und Mythenwelt einen festen Platz erobert: Wir stellen sie uns als efeuumrankte Gebäude im Tudoprstil vor, gelegen in der Nähe verschlafener Universitätsstädtchen und regiert von strengen und vorwiegend allein lebenden Lehrkräften. Ein solches Internat an der US-amerikanischen Ostküste steht im Mittelpunkt von "Alte Schule". Unser Erzähler berichtet rückblickend von seinen dortigen Erlebnissen in den sechziger Jahren - Kennedy ist Präsident und gilt als smartes Vorbild, der Unterricht ist geprägt von den klassischen humanistischen Bildungsidealen und der typisch US-amerikanischen Sportbegeisterung. Eine Besonderheit macht die Schule allerdings zu einem herausragenden Ort: Einmal pro Jahr besucht ein berühmter Schriftsteller die Lehranstalt und hält dort eine Lesung. Mehr als das: Wer den jeweils im Vorfeld statt findenden Schreibwettbewerb gewinnt, darf einen Tag mit dem anwesenden Autor verbringen. Nachdem unser Held an Robert Frost und Ayn Rand scheitert, wendet er für den darauf folgenden, göttergleich verehrten Ernest Hemingway einen besonderen Trick an, um den Wettbewerb zu gewinnen... Wolffs Roman fängt auf überzeugende Weise die Atmosphäre der Zeit und das Gefühl einer Generation ein. Die Helden der Sechziger, das Rauchen als Angeberei, die Jungenfreundschaften und das erste Mädchenbegehren begegnen uns genauso wie ganz elementare Gefühle und Konflikte: Der Wert der Wahrheit und die Macht der Lügen, Versprechen und Versagen der Familie und die Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld von Pflicht und Freiheit bilden den vielschichtigen Handlungsrahmen, der mit seinen Botschaften schließlich über das Bild einer Epoche hinausreicht. Damit stellt sich das Buch sowohl überzeugend in einer Reihe mit anderen Romanen beispielsweise zum Sujet des Internats - wie etwa Aldous Huxleys "Geblendet in Gaza" - als auch zu Siegfried Lenz' "Deutschstunde", in der wir ebenfalls zum Zeugen des Konfliktes zwischen Pflicht, Anpassung und Freiheit werden.

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  • Rezension zu "Alte Schule" von Tobias Wolff

    Alte Schule
    SibirischerTiger

    SibirischerTiger

    16. February 2008 um 17:53

    hat mir gut gefallen