Tobias Wolff This Boy's Life

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Inhaltsangabe zu „This Boy's Life“ von Tobias Wolff

Toby ist zehn und muss mit seiner Mutter Rosemary, die immer Pech mit den Männern hat, mal wieder vor einem gewalttätigen Liebhaber fliehen. Turbulente Zeiten beginnen. Tobias Wolff erzählt von einer Jugend voller verstörender Gegensätze - Hass und Liebe, Betrug und Aufrichtigkeit, Verzweiflung und Hoffnung.

Ein sehr schönes Buch :)

— pifvsn39
pifvsn39

Hab ich nach dem Film mit Robert DeNiro und Leonardo DiCaprio gelesen.

— Beatrice18
Beatrice18

Ein Meisterwerk!

— bücherelfe
bücherelfe

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  • Rezension zu "This Boy's Life" von Tobias Wolff

    This Boy's Life
    Duffy

    Duffy

    10. June 2011 um 08:44

    Es ist die Biografie einer Jugend, eigentlich die Biografie eines verkorksten Familienlebens, wie es ungünstiger von der Konstellation nicht sein könnte. Toby geht durch die Beziehungshölle seiner Mutter, die mit Pech als Führungswort am besten zu beschreiben ist. Sein Gang durch die Instanzen der Gefühle, die durch den Stiefvater, durch Ortswechsel und Schwierigkeiten in der Schule geprägt sind, ist das berühmte Spießrutenlaufen, aus dem er sich nach einigen Wirrungen aber selbst kennenlernt. Seine Auffassungsgabe sich selbst gegenüber wird durch die Widrigkeiten geschärft. Egal, wieviel Autobiografisches der Autor hier verarbeitet hat, es ist eine etwas andere Biografie. Auf der einen Seite haftet ihr etwas Komisches an, in weiten Teilen bis zum Slapstick getrieben, auf der anderen Seite gibt es auch das Melancholische, das Tragische. Die ganze Entwicklung des Jungen orientiert sich auch an einigen wenigen moralischen Eckpunkten, die dann aber so eine Bedeutung erlangen, dass sie sehr wichtig werden. Ein interessantes Buch, von Wolff in der gewohnten Qualität geschreiben.

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  • Rezension zu "This Boy's Life" von Tobias Wolff

    This Boy's Life
    bücherelfe

    bücherelfe

    28. August 2010 um 23:58

    Toby's Mutter greift bei der Partnerwahl immer wieder daneben und gerät an gewalttätige Männer. Und so befinden sich Mutter und Sohn wieder einmal auf der Flucht vor einem Ex-Freund. Bald lernt sie Dwight, selber alleinerziehender Vater dreier Teenager, kennen. Von seiner Mutter nach seinem Eindruck zu diesem potentiellen neuen Partner gefragt, hält Toby mit seiner Meinung hinterm Berg. Denn obwohl sich Dwight für ihn von Anfang an falsch anfühlt, ist da die Vorstellung, zu einer richtigen Familie zu gehören. Und diese Vorstellung überwiegt alles. Also ziehen sie bei Dwight und seinen Kindern ein; bald wird geheiratet. Die anfängliche Idylle hält nicht lange und Dwight entpuppt sich als Tyrann. Die Gewalt blitzt immer wieder zwischen den Zeilen hervor, beherrscht aber dieses Buch keineswegs. Wir begleiten Toby zu den Pfadfindern und zur Schule; und wir schauen ihm bei seinen Streichen zu, die eigentlich schon keine Streiche mehr sind. Ich ertappe mich mehrmals dabei, wie ich ihn am Arm packen und ihm zurufen möchte: „Hey, lass den Quatsch, du verbaust dir deine ganze Zukunft!“. Und gleichzeitig muss ich lächeln, ob der Dreistigkeit dieses Bengels. Schliesslich weiss ich, dass Toby seinen Weg schlussendlich machen wird – schliesslich ist dieser Roman autobiographisch. „Ich lernte überhaupt nichts mehr. Nun bekam ich Dreier statt Einser, aber zu Hause erfuhr ja keiner, dass meine Noten sich verschlechtert hatten. Die Zeugnisse waren, so unglaublich es klingt, mit Bleistift geschrieben, und Bleistifte hatte ich auch.“ Und dann trifft ihn Amor's Pfeil; leider hatte Amor nur einen Pfeil dabei und so beginnt für Toby eine qualvolle Zeit. Herzschmerz in seiner vollen Dröhnung. Wie er das Subjekt seiner Begierde beschreibt, ist so goldig, dass es mir fast das Herz bricht. „Wenn wir noch grün sind, erst halb erschaffen, dann glauben wir, unsere Träume wären berechtigte Ansprüche, die Welt wäre willens, zu unserem Besten zu handeln und Straucheln und Sterben wäre nur etwas für Feiglinge“. Fazit: Kraftvolle, ja zeitweise sogar poetische Schilderung einer schwierigen Jugend. Ein Meisterwerk!

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  • Rezension zu "This Boy's Life" von Tobias Wolff

    This Boy's Life
    glowinggloom

    glowinggloom

    31. January 2009 um 22:11

    Den Schüler Toby verschlägt es, im Zuge der unglücklichen Ehen seiner Mutter, an verschiedene Orte im Nordwesten der USA. Der Stiefvater behandelt Toby schlecht. Er kommt in typische, problematische Phasen der Pubertät. Die Handlung des Romans ist eher unspektakulär. Er spielt Ende der 1950er bis Anfang der 1960er Jahre und vermittelt ein authentisches Bild der damaligen Verhältnisse in der Region. Was den Roman interessant macht, ist die kunstvolle Sprache, in dem er verfaßt ist. Wolff erzählt und psychologisiert subtil lakonisch und, auf unprätentiöse Art, intelligent und weise. Ich finde sein Sprachstil ist große Kunst. Mir hat das Buch sehr gefallen.

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