Tobias Zimmermann

 4,1 Sterne bei 128 Bewertungen

Lebenslauf

Bernhard Hoëcker, Tobias Zimmermann, Benjamin Gorentschitz und Jens Freyler sind seit vielen Jahren Geocacher. Bei Events, auf Reisen, beim abendlichen Stadtrundgang oder dem Sonntagsausflug mit Kind und Kegel haben sie Smartphone, GPS-Gerät (und dieses Buch) immer dabei, als Reisebegleiter für das Abenteuer, das an jeder Ecke lauert ...

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Tobias Zimmermann

Cover des Buches Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers (ISBN: 9783644463318)

Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers

(112)
Erschienen am 02.05.2012
Cover des Buches Neues aus Geocaching (ISBN: 9783947944125)

Neues aus Geocaching

(15)
Erschienen am 07.01.2026
Cover des Buches Licht in allen Dingen finden (ISBN: 9783429058142)

Licht in allen Dingen finden

(0)
Erschienen am 05.09.2022
Cover des Buches Licht in allen Dingen finden (ISBN: 9783429059026)

Licht in allen Dingen finden

(0)
Erschienen am 25.09.2023
Cover des Buches Licht in allen Dingen finden (ISBN: 9783429067182)

Licht in allen Dingen finden

(0)
Erschienen am 16.09.2024
Cover des Buches Zeit der Chancen (ISBN: 9783593521664)

Zeit der Chancen

(0)
Erschienen am 22.01.2026

Neue Rezensionen zu Tobias Zimmermann

Cover des Buches Neues aus Geocaching (ISBN: 9783944365299)
BadWolfs avatar

Rezension zu "Neues aus Geocaching" von Tobias Zimmermann

BadWolf
Die Dosenjagd ist eröffnet - Ohne Jägerlatein

Was soll ich sagen... Ich habe Tränen gelacht zwischendurch. Man merkt den Zeilen den Charme und Wortwitz von Bernhard Hoecker sofort an. Auch sein Freund Tobias steht ihm in keinster Weise etwas nach. Ich durfte die Beiden schon während der Buchlesung erleben und auch da blieb kein Auge trocken. Die Geschichten in dem kleinen aber sehr feinen Buch, sind teilweise unfassbar. Aber nicht nur von den beiden Autoren, sondern auch die Geocacher die als Gastautoren fungierten haben so einiges erlebt was mich nur anerkennend und doch lachend den Kopf nicken lässt. Der Schreibstil ist nicht ganz flüssig. Es werden viele Fachbegriffe aus dem Geocaching verwendet, aber das sollte keine Überraschung darstellen. Ebenso wird wirklich oft das ein oder andere Fremdwort dem Text zugefügt. Ich will mich nicht dümmer hinstellen als ich bin, ich würde sogar behaupten ich habe eine gute Allgemeinbildung aber manche Worte habe ich in meinem Leben noch nie gehört, geschweige denn kann ich sie aussprechen, noch kenne ich ihre Bedeutung. Ich meine lest euch die Überschrift des letzten Kapitels durch, dann wisst ihr welchen Anspruch ihr dem Buch beimessen dürft. "Phonetische und etymologische Reflexion des Wortes „Geocaching“ und seiner Synonyme." Die Herren Autoren haben scheinbar vergessen das nicht jeder der sein Buch liest, vorher studiert hat. Nichts desto trotz kann ich persönlich über diese, mir fremd klingenden Wörter, drüber weg sehen, den Inhalt haben ich natürlich trotzdem verstanden. Es ist ja auch nicht so das sich hier ein hochtrabendes Wort an das nächste reiht. Ja, Bernhard und Tobias sind wahre Wortjongleure und wissen auch geschickt damit umzugehen. Deshalb würde ich das Buch gar nicht in die Comedysparte abstempeln wie, allein durch Bernhard als Autor vielleicht, den ein oder anderen vermuten lässt, obwohl es sehr amüsant und witzig geschrieben wurde. Spannend ist es zudem auch noch, wenn man die Suche nach einem Cache als Leser mitverfolgt. Besonders gut haben mir die zwischenzeitlichen Gesprächsverläufe zwischen Bernhard und Tobias gefallen. So als ob sie sich via Chat unterhalten haben. Oder die Randbemerkungen am Ende so mancher Seite, wo einer der Beiden unbedingt nochmal was klar stellen muss, weil der Andere in seinem Bericht da vielleicht was vergessen hat. Neben den Geschichten in Textform, gibt es auch zahlreiche Bilder von den Geocachetouren sowieo hin und wieder eine Comiczeichnung.

Cover des Buches Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers (ISBN: 9783499622526)
JoJansens avatar

Rezension zu "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers" von Bernhard Hoëcker

JoJansen
Tupperdosen-Schnitzejagd

Das Buch trägt den Untertitel "Mit Gëocaching zurück zur Natur". Wäre es nicht von einem Comedian geschrieben worden, könnte man einen mit erhobenem Zeigefinger daherkommenden Ratgeber vermuten. Tatsächlich ist es ein sehr witziges Buch, in dem der Autor von seinen ersten Erfahrungen als Geocacher erzählt - auf typische Comedy-Art eben. Anfängerfehler, die mir genauso passiert sind und über die ich mich wahnsinnig geärgert habe, entlockten mir hier ein Schmunzeln. Ich merkte, ich bin nicht die Einzige, die wie Pik7 durch den Wald getapst ist und den Cache vor lauter Bäumen nicht gesehen hat. Oder wichtiges Equipment im Auto liegen ließ, den Stift im Wald verlor usw. Oder die anderen auf die Nerven geht, weil Muggel nur begrenztes Verständnis dafür haben, dass erwachsene Menschen in vermoderten Baumstümpfen, unter Steinen oder in Felsspalten nach Tupperdosen suchen.

Ich empfehle das Buch allen, die selbst Geocacher sind - zum Nicken und sagen "hihi, so ging es mir auch". Wer selbst Muggel ist, aber aktive Geocacher kennt und sich von deren Eigenheiten genervt fühlt, sollte das Buch lieber nicht lesen, denn er könnte plötzlich Verständnis aufbringen und - ACHTUNG - von diesem Virus angesteckt werden und demnächst selbst mit einem GPS-Gerät durch die Welt laufen. ;-)

Ich gebe zu, ich mag die Sprache des Autors. Schachtelsätze, an denen andere Rezensenten sich gestört haben, entlocken mir ein Lächeln, weil ich dann immer das verschmitzte Gesicht des Comedians vor mir sehe.

Einziges Manko des Buches ist die fehlende Angabe der Codes bei den beschriebenen Caches und ein übersichtliches Verzeichnis. Man bekommt beim Lesen schon Lust, einige davon selbst aufzusuchen ... Allerdings verstehe ich, dass die Caches lieber geheim gehalten werden, wenn man auf der Geocaching-Website zum Beispiel bei "Schlumpfenland" so etwas lesen muss:

"Liebe Leser des Buchs "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers",
an dieser Stelle befand sich einst der Cache "Schlumpfenland" genau so, wie er in Bernhards Buch abgedruckt ist. Knapp über ein Jahr lang war er zu finden. Gelegt wurde er, wie ihr wisst, extra für das Buch. Leider begannen nach Veröffentlichung desselben die Probleme. Der Cache wurde immer wieder Opfer sinnloser Zerstörungswut. Die Wartung des Caches ähnelte bald einer Sisyphosarbeit. Kaum hatte man etwas repariert, da wurde es auch schon wieder zerdeppert. Also im Grunde ein sinnloses Unterfangen. Bernhard hat verständlicherweise nicht die Zeit sich um den Cache zu kümmern, ..."


Fazit: Die Nichtangabe der GC-Codes ist eine zusätzliche Herausforderung. Wer suchet, der findet ... 5*****

Auf der Suche nach der Dose

Bernhard Hoecker ist, denke ich, den meisten durch seine Comedy-Auftritte hinlänglich bekannt. Weniger bekannt ist allerdings, dass er bereits seit einigen Jahren mit seinem Freund und Tontechniker Tobias Zimmermann regelmäßig Geocaching betreibt. Aus diesem Grund erschien bereits 2007 sein erstes Buch "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers" zum Thema, in dem er seine Anfänge und seine ersten Abenteuer beim Suchen von Plastikdosen beschreibt.

2014 erschien nun "Neues aus Geocaching", das an die Geschichten seines ersten Buches anknüpft. Im Gegensatz zu "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers" kommen in diesem Buch neben Hoecker und seinem Freund Tobi noch andere Geocacher zu Wort, die von ihren Erlebnissen beim Cachen berichten.

Meine Meinung:

Wer noch nie selbst eine Dose gesucht hat, wird mit dem Buch wohl seine Schwierigkeiten haben, denke ich. Die Zielgruppe sind hier definitiv Geocacher oder zumindest Muggel (Nicht-Cacher), die Geocacher schon bei der "Arbeit" begleitet haben. Viele Begriffe, die einem Cacher geläufig sind, werden hier nicht erklärt - und ich erinnere mich durchaus noch, wie oft ich am Anfang bestimmte Dinge nachgeschlagen habe, weil ich sie nicht verstanden habe.

Die Qualität der Geschichten ist meiner Meinung nach sehr unterschiedlich. Hoecker und Tobi merkt man an, dass sie es gewohnt sind, Texte lustig und abwechslungsreich zu verfassen, sodass es Spaß macht, sie zu lesen. Die Beiträge der anderen Cacher sind zum Teil allerdings gewöhnungsbedürftig, vor allem der offensichtlich satirisch angehauchten Geschichte einer Cacherin konnte ich nicht besonders viel abgewinnen.

Mein Fazit:

Unterhaltsam und abwechslungsreich, aber in meinen Augen nur für "Kundige" wirklich witzig.

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