Toby Clements Krieg der Rosen: Winterpilger

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Inhaltsangabe zu „Krieg der Rosen: Winterpilger“ von Toby Clements

Der Auftakt eines mitreißenden Historienepos über die Rosenkriege von Bestsellerautor Toby Clements Kloster St. Mary, England, 1460. In einer klirrend kalten Februarnacht kreuzen sich die Wege von Thomas und Katherine, einem Mönch und einer Nonne. Thomas rettet die junge Frau vor einer Schar Angreifer aus höchster Gefahr. Dabei verletzt er den Sohn des mächtigen Sir Riven schwer, der fortan auf Rache sinnt. Als Sir Riven und seine Männer ins Kloster einfallen, müssen Thomas und Katherine fliehen - und geraten mitten hinein in die blutigen Auseinandersetzungen der Häuser York und Lancaster, in die Rosenkriege, deren Ausgang sie schon bald mitbestimmen -

Ein solider historischer Roman mit einigen Schwächen, der mit den Meisterwerken von Rebecca Gablé leider nicht mithalten kann.

— ErikHuyoff

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    Krieg der Rosen: Winterpilger

    ErikHuyoff

    12. February 2017 um 17:39

    In der letzten Zeit habe ich den Auftaktroman "Winterpilger" der historischen Rosenkriege-Saga von Toby Clements gelesen. Das Buch ist in Deutschland 2016 bei Bastei Lübbe erschienen und wurde 2014 unter dem Originaltitel "Kingmaker: Winter Pilgrims" bei Random House veröffentlicht. Thomas Everingham ist Mönch im Orden von St. Gilbert. In einer eiskalten Winternacht rettet er außerhalb der Klostermauern die Nonne Katherine, die von Sir Giles Rivens Männern angegriffen wird. Dabei verletzt Thomas den Sohn des Adligen schwer. Als die Soldaten im Kloster einfallen, müssen Thomas und Katherine fliehen und geraten über Umwege mitten in die Thronstreitigkeiten zwischen Lancaster und York. Und immer, immer wieder kreuzen sich ihre Wege mit denen von Sir Giles Riven... "Winterpilger" wirbt auf der Coverrückseite damit, ideal für Fans von Rebecca Gablé geeignet zu sein. Als Roman über die Rosenkriege muss er sich natürlich dem Vergleich auch stellen. Womit wir auch gleich beim Knackpunkt wären: der Roman von Toby Clements kann schlichtweg mit Rebecca Gablés Meisterwerken nicht mithalten und lässt mich leicht enttäuscht zurück. Um nicht falsch verstanden zu werden. "Winterpilger" ist kein schlechtes Buch, aber es hat doch einige kleinere Schwachstellen und schöpft sein Potential nicht vollends aus. Dass ich als Rosenkriege-Fanatiker die Nachfolgebände lesen werde - geschenkt. Aber ich hätte mir mehr erwartet. Die Ausgangslage ist ähnlich wie bei "Das Lächeln der Fortuna". Dem Protagonisten ist von einem Adligen Unrecht widerfahren, und er begibt sich in die Unwirren des Krieges, um sein Recht einzufordern. Doch Toby Clements gelingt es nicht, eine starke Bindung zu den Charakteren herzustellen. Was aus meiner Sicht daran liegt, dass das Buch insgesamt zu stark ins Beschreiben abdriftet ("Show, don't tell ..."). Dazu kommt, dass die an und für sich interessante und spannende Handlung einige Längen aufweist, die den Spannungsbogen unterbrechen, und kleinere Logikbrüche vorhanden sind. Was mir dahingegen gut gefällt ist die (aber auch selbstverständliche) ausführliche Recherche und die Darstellung der einzelnen Schauplätze, die man zusammen mit den weltfernen Protagonisten Thomas und Katherine erkundet. Leicht frustriert war ich auch von dem Ende, das nicht nur einige, wirklich zentrale Fragen, die über den ganzen Roman aufgebaut worden sind, unbeantwortet ließ, sondern auch sehr, sehr offen gestaltet ist. Leicht unglücklich fand ich auch, dass der Roman im Präsens erzählt wurde. Begeistert bin ich von der hochwertigen Aufmachung des Romanes. Ein wunderschönes, aufwendig geprägtes und für historische Romane passendes Cover, mit aufklappbaren, illustrierten Coverinnenseiten. Vorangestellt sind eine Karte, Stammbäume und die Dramatis Personae. Leider sind in der Buchkorrektur - ungewöhnlich! - doch einige kleinere Fehler durchgerutscht, die aber den Lesefluss nicht stören. Mein Fazit? "Krieg der Rosen - Winterpilger" ist ein solider historischer Roman mit leichten Schwächen. Er überzeugt durch die Recherche, lässt jedoch die Bindung zu den Charakteren vermissen. Für Genrefans dennoch zu empfehlen, an die bahnbrechenden Werke von Rebecca Gablé (und übrigens auch an die von Philippa Gregory) kommt er jedoch nicht heran.

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