Toby Litt

 3.8 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Unterwegs mit Jack, Dead Boy Detectives und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Toby Litt

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Toby LittDead Boy Detectives
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Dead Boy Detectives
Dead Boy Detectives
 (2)
Erschienen am 13.10.2014
Toby LittDead Boy Detectives
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Dead Boy Detectives
Dead Boy Detectives
 (0)
Erschienen am 15.06.2015
Toby LittHospital
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Hospital
Toby LittUnterwegs mit Jack
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Unterwegs mit Jack
Toby LittBeatniks
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Beatniks
Beatniks
 (1)
Erschienen am 07.10.2004
Toby LittHospital
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Hospital
Hospital
 (1)
Erschienen am 06.03.2008
Toby LittKing Death
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King Death
King Death
 (1)
Erschienen am 19.05.2010
Toby LittDeadkidsongs
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Deadkidsongs

Neue Rezensionen zu Toby Litt

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Elmar Hubers avatar

Rezension zu "Dead Boy Detectives" von Toby Litt

Dead Boy Detectives 1
Elmar Hubervor einem Jahr

Die Lumpenschule
Mitten in den Ermittlungen zum Fall der verschwundenen Katze Twinkle werden die „Dead Boy Detectives“, Charles Rowland (gestorben 1916) und Edwin Paine (gestorben 1990), vom Geist des Schulleiters Locke in die Lumpenschule auf der Isle of Dogs entführt, wo Locke seit 1844 ununterbrochen Unterricht hält. Und wer nicht aufpasst oder versucht zu fliehen, der macht Bekanntschaft mit Lockes hungrigen Hunden.

Die Ängste von Schuljungen (#1-4)
Charles und Edwin observieren einen als Kunstraub inszeniertes Event des Künstlerpaares Maddy Surname und Seth von Hovercraft. Im Schutz dieser Aktion schlagen echte Diebe zu. Es gelingt den Geisterdetektiven, den Raub zu vereiteln und dazu noch Crystal Palace, der Tochter des Künstlerpaares, das Leben zu retten mit dem Nebeneffekt, dass Crystal die beiden toten Jungen nun sehen kann. Sie beschließt, nach St. Hilarion‘s zu gehen, die Schule, in der Charles und Edwin getötet wurden. Aus Sorge um Crystal, und weil Charles sich in das Mädchen verliebt hat, folgen ihr die Detektive nach St. Hilarion’s, wo sich seit ihrer eigenen Schulzeit offenbar nichts verändert hat. Gemeinsam mit Crystal finden sie heraus, dass in der Einrichtung ein Schüleraustausch der besonderen Art im Gange ist. Und auch die Rowdies, die für Edwins Tod verantwortlich sind, sind noch auf der Schule – ebenfalls als Geister.

Das Haus auf halbem Wege (#5+6)
Nachdem die Detektive ihr neues Heim, ein Baumhaus im Garten der Surname von Hovercrafts, bezogen haben, wird Edwin auf ein heruntergekommenes Haus in der Nähe aufmerksam. Von Neugier gepackt sieht er sich dort um und trifft auf die junge Beatrice, in deren Zimmer die Schwerkraft aufgehoben zu sein scheint, sowie auf ihre treue Dienerin Persephone, die halb in einem afrikanischen Spiegel gefangen ist. Edwin verspricht Beatrice zu helfen, doch dafür benötigen die Detektive selbst Unterstützung.

MEINUNG
Ihre Karriere begannen die „Dead Boy Detectives“ als Nebenfiguren in Neil Gaimans SANDMAN (im Band DIE ZEIT DES NEBELS), ein erstes Wiedersehen gab es im Vertigo-Crossover DER KINDERKREUZZUG. Es folgten Auftritte in DIE BÜCHER DER MAGIE und diversen Vertigo-Annuals und -Miniserien, bevor Charles und Edwin 2014 ihre eigene, fortlaufende Serie erhielten. Man kann die beiden Geisterdetektive also durchaus als „Vertigo“-Veteranen der ersten Stunden bezeichnen, als Gaiman & Co das Label mit ihren neuartigen Märchen für Erwachsene (SANDMAN, DIE BÜCHER DER MAGIE) definiert haben. Nicht selten wurden damals Figuren zwischen den Serien und Miniserien hin- und her getauscht und alles schien in seiner eigenen, absonderlichen Logik stimmig zu sein, so dass der Eindruck eines phantastischen Konglomerats, quer durch Zeiten und (T)Räume entstand. Und auch die Serie von Toby Litt vermittelt den Eindruck, ein Teil dieses Gemenges zu sein. Die skurrilen Ideen, die sich hier finden, könnten genauso gut aus der ersten Generation von Vertigo-Heften stammen. Auf beinahe jeder Seite finden sich neue Ideen und Wendungen, Überraschungen in Form und Inhalt, die man nie kommen sieht. Und stets pflegt Toby Litt auf der ersten Ebene den naiven Tonfall, den tapsigen Humor und die wilden Gedankensprünge, die die Kindlichkeit seine Hauptfiguren wiederspiegeln. Freilich gibt es noch eine zweite, dunklere Ebene. Natürlich sorgen auch die Bilder von SANDMAN- und FABLES-Zeichner Mark Buckingham für das angenehm zeitlose Look-and-Feel. Damit stellt DEAD BOY DETECTIVES einen angenehmen Anachronismus in der zeitgenössischen Comiclandschaft dar, vor allem da viele Vertigo-Veteranen (CONSTANTINE, SWAMP THING) mit „New 52“ ins reguläre DC-Universum eingegliedert wurden.

Das vorliegende erste Paperback enthält die Bände 1-6 der regulären Serie, sowie die dreiteilige Kurzgeschichte DIE LUMPENSCHULE aus den Vertigo-Anthologien GHOSTS #1, TIME-WARP #1 und THE WITCHING HOUR #1.

FAZIT
Toller Auftakt der eigenen DEAD BOY DETECTIVES-Serie. Eine unbedingte Empfehlung für alle Vertigo-Fans der ersten Stunde.

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DaniWs avatar

Rezension zu "Beatniks" von Toby Litt

Beatniks in den 90ern
DaniWvor 3 Jahren

Es ist 1995, Bedford in England, und Mary trifft auf einer Party Jack und Neal, zwei bekennende Beatniks, die in den sechziger Jahren steckengeblieben sind. Sie ist gleichermaßen fasziniert und abgestoßen von den coolen Jungs, vor allem von Jack. Nach einem eher verpatzten Happening, bei der Neal Mary seine Liebe mit einem selbst geschriebenen Gedicht erklärt, fahren alle drei mit Marys Auto nach Brighton. Jack und Neal wollen sich hier die Zeit nehmen, um ein Beat-Magazin ins Leben zu rufen, während Mary versucht, ihrer Rolle als Muse gerecht zu werden. Doch dies sind nicht die sechziger Jahre und freie Liebe, unkomplizierter Sex und absolutes Coolsein hat seinen Preis... Nach einem weiteren Roadtrip von New York quer durch die USA (wer und wieso soll an dieser Stelle nicht weiter verraten werden) endet das Buch in San Francisco, dort wo die Beat-Generation geboren wurde. Und läßt den Leser mit ein paar Fragen nachdenklich zurück.
Der Roman ist nicht nur für Kerouac-Fans, sondern wird auch jeden faszinieren, der es mag, wenn sich im Laufe der Geschichte einfache Personen zu mehrschichtigen Charakteren entwickeln.
Das englische Original ist für Erwachsene mit guten Englischkenntnissen geeignet. An einigen Stellen wird Vokabular aus der Beat-Generation benutzt, welches aber entweder aus dem Zusammenhang verständlich ist oder erklärt wird.

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Rezension zu "Unterwegs mit Jack" von Toby Litt

Rezension zu "Unterwegs mit Jack" von Toby Litt
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Jack und Neal spielen die alten Bob-Dylan-Songs und schreiben Gedichte im Stil ihrer Vorbilder. Mary hat nur Augen für Jack, diesen unnahbaren Typ, der ein zweiter Kerouac werden will. Um an Jack heranzukommen, freundet Mary sich mit dem sensiblen Neal an. Sie beginnen eine Affäre, und irgendwann ist Jack mit von der Partie. Die gemeinsamen Ausschweifungen stürzen Neal in eine tiefe Krise. Zu spät sehen Mary und Jack ein, daß sie ihr Spiel zu weit getrieben haben

Meinung:
Toby Litt versucht hier eine Art englisches Road Movie vor dem Hintergrund der Beatnik Ära. Nur leben seine Protagonisten in den 9zigern, aber verweigern sich allem, was nach 1966 geschah, genauer nach dem Unfall von Bob Dylan am 29. Juli 1966. Für die beiden Engländer, die sich nach Kerouac und Cassidy ebenfalls Jack und Neal nennen auch 30 Jahre später ein nachhaltiges Ereignis.
Nachdem sie Mary kennenlernen, die sich mit ihnen auf die Reise nach Brighton macht und dort eine Dreierbeziehung eingeht, ist nichts mehr wie zuvor. Neal verschwindet eines Tages einfach und niemand weiß wie es weiter gehen soll.
Die Protagonisten sind in sich zerrissen, versuchen zu schreiben wie ihre Vorbilder doch scheitern kläglich. Selbst die Herstellung eines Literaturmagazins wird zur Zerreißprobe. Sie scheinen einen verrückten Lebensstil zu leben, kommen aber immer wieder an die Grenzen ihrer selbst erfundenen Welt.
Ich weiß nicht ob der Autor dieses Lebensgefühl einmal selbst erlebt hat, denn er beschreibt zwar dieses zwingende Gefühl unterwegs sein zu müssen, aber es bleibt bei der Beschreibung. Es bleibt auf halbem Wege stecken und kommt nicht heraus. Es verharrt in der Darstellung.
Die Erkenntnis, dass man Lebensgefühle, Lebenseinstellungen nicht in eine andere Zeit herüber retten und auch nicht im Detail nachvollziehen kann bleibt als Fazit über.
Toby Litt hat eine ansprechende Story geschrieben, die nicht immer überzeugen kann, letztendlich aber genug Kraft hat, um vor dem Hintergrund der Beat Generation bestehen zu können. Allerdings sollte man zu mindestens „On the Road – Unterwegs“ von Jack Kerouac gelesen haben, um die Gedanken- und Gefühlswelt von Jack und Neal nachvollziehen zu können.

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