Tod Goldberg

 3.7 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Gangsterland, Burn Notice und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Tod Goldberg

Gangsterland

Gangsterland

 (8)
Erschienen am 26.09.2016
Burn Notice

Burn Notice

 (1)
Erschienen am 25.07.2011
Gangsterland

Gangsterland

 (0)
Erschienen am 03.02.2015

Neue Rezensionen zu Tod Goldberg

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Holdens avatar

Rezension zu "Gangsterland" von Tod Goldberg

Gesichtschirurg ohne Gesicht
Holdenvor einem Monat

Sal Cupertine ist der Nr.1-Killer der Chicagoer Mafia, wo er v.a. für seinen Cousin Ronnie Kehlköpfe zerdrückt und Kopfschüß am liebsten von hinten verteilt. Damit ist allerdings Schluß, als er in eine FBI-Falle tappt und 3 Agents plus Informant töten muß, die ihn erkannt haben. Auf Schleichwegen wird er nach Las Vegas gekarrt, wo er als (Nachwuchs-)Rabbi David Cohen Plattheiten aus Springsteen-und Neil-Young-Songs verbreitet (superlustig!) und für Nachtclubbesitzer und Gönner Bennie Savone unliebsame Zeitgenossen aus dem Weg räumt. Wenn nur der kaltgestellte Schnüffler Jeff Hopper nicht wäre, der bald in Las Vegas` Mustersiedlungen nach ihm sucht...Was ich anfangs für einen x-beliebigen Mafiakrimi hielt, entwickelt sich doch zu einem facettenreichen Krimi, v.a. die Darstellung von Sals aka Davids geistlicher Tätigkeit macht Laune. Und bloß kein Cousin eines Mafiamitglieds sein!

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PollyMaundrells avatar

Rezension zu "Gangsterland" von Tod Goldberg

Es steht zwar Thriller drauf, doch leider ist keiner drin!
PollyMaundrellvor einem Jahr

Buchinfo
Mafiakiller Sal Cupertine hat es vermasselt. Durch Verquickung unglücklicher Umstände hat er in Chicago drei FBI-Beamte getötet – ein böser Fehler. Statt dafür von seinem Boss selbst ins Jenseits befördert zu werden, landet er nach diversen Gesichtsoperationen und entsprechendem Intensivstudium als Rabbi David Cohen in einer jüdischen Gemeinde in Las Vegas. Aber auch dort hat die Mafia ihre Finger im Spiel. Bald geht Rabbi Cohen nicht nur wieder seinem alten Gewerbe nach, sondern entdeckt weitere lukrative Betätigungsfelder, die sich mit der Rolle als Seelsorger aufs Beste vereinen lassen. (Verlag)

Erster Satz
Wenn Sal Cupertine einen umlegte, ging er so nah wie möglich ran und schoss ihm in den Hinterkopf. Zielte man ins Gesicht, bestand immer die Gefahr, dass der andere überlebte.

Meine Meinung
Ich liebe Thriller! Ich glaube es gibt kein Genre dem ich so treu bleibe wie diesem. Auch wenn ich hin und wieder etwas anderes einschiebe, sind es immer wieder Thriller nach denen ich greife. Doch warum?
Ich bewundere Autoren, die es schaffen den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Die den Spannungsbogen entweder die ganze Zeit aufrecht halten oder ihn immer mal wieder absenken um dann voll karacho wieder zu punkten, wenn man am wenigsten damit rechnet. Ich will mir die Nacht um die Ohren schlagen, weil ich einfach nicht damit aufhören kann und am Ende geschockt zurückbleiben, weil ich damit einfach nicht gerechnet hätte.

Doch genau das ist dieses Buch leider nicht gewesen.

Tod Goldberg hat hier eine witzige und stellenweise recht zynische Geschichte geschaffen, aber leider keinen Thriller. Mir fehlt die Spannung und der Nervenkitzel. Natürlich, die Geschichte der Mafia und der jüdischen Religion ist durchaus spannend und wird gut beleuchtet, aber das reicht mir einfach nicht aus. Es wäre für mich persönlich absolut in Ordnung gewesen, wenn es sich um einen Roman gehandelt hätte, aber wenn Thriller drauf steht erwarte ich auch einen Thriller zwischen den Buchdeckeln und den habe ich leider nicht bekommen.

Mir war durch den Klappentext durchaus klar, dass es keine bierernste Nummer wird. Keine supertrockenen Ermittlungsarbeiten und keine Psychoanalysen über mehrere Seiten verteilt. Auf Humor und Witz hatte ich mich eingestellt - und gefreut! Aber ich habe eben auch Spannung erwartet und die dann leider nicht bekommen.

Die einzelnen Charaktere blieben ziemlich flach und farblos, was ich ziemlich schade finde. So war es mir nicht wirklich möglich einen Draht zu jemandem aufzubauen. Die Sprache allerdings hat bei jedem gepasst wie gespuckt und wurde zu dem jeweiligen Charakter passend gewählt.

Der Anfang war sehr rasant und spannend, danach hing die Story dann aber leider durch und es gab einige Längen zu überbrücken.

Textstelle
Legst du Kinder oder den Köter von einem um, landet so was in der Zeitung, und die Polizei interessiert sich dafür. Legst du einen Drecksack um, hast du bloß einen Drecksack weniger. Legst du vier Bundesbeamte um, kann sich deine ganze Welt verändern.
(Seite 30)

Fazit
Es steht zwar Thriller drauf, doch leider ist keiner drin!
Den Leser erwartet kein Nägel abkauen und keine spannende Wendung nach der anderen, aber viel Witz und Humor - wenn man denn mit der ein oder anderen Länge klar kommt.
Da der Autor nicht davor zurückschreckt Gewalt zu beschreiben und zu nutzen, sollte man nicht zu zart besaitet sein.

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hankhausers avatar

Rezension zu "Gangsterland" von Tod Goldberg

Jemandem das Licht ausknipsen :-)
hankhauservor 2 Jahren

Der Profikiller Sal vermasselt einen Job und wird über Nacht nach Las Vegas verfrachtet, wo er mit einer neuen identität ausgestattet ein neues Leben in der jüdischen Gemeinde beginnt und zum Rabbi ausgebildet wird. Aber ein FBI-Agent lässt nicht locker, heftet sich an seine Fersen und macht es sich zur Lebensaufgabe, Sal doch noch zu überführen. Was vielversprechend klingt, ist eigentlich ziemlich harmlos, das ist ein Buch für große Jungs! Wem amerikanische Mafia-Filme mit Robert de Niro und Al Pacino gefallen haben, die sich immer um Loyalität und Verrat drehen, der wird auch an diesem Buch seinen Spaß haben. Nebenbei und das ist ein großer Pluspunkt, bekommt man einen Einblick in die jüdische Kultur und Religion, das Buch spart nicht mit mal mehr, mal weniger nützlichen Lebensweisheiten. Ab und zu blitzt Gewalt auf, aber ohne diese zu zelebrieren. Das Ende kommt schnell und ist schnell vorbei. Genauso schnell ist die Lektüre vorbei, denn das Buch hat mich prima unterhalten, ohne viel Tiefgang. um mich wirkllich zu packen, hätte der Autor die Daumenschrauben ein bisschen mehr anziehen müssen, dafür war mir das Buch nicht bitterböse genug.

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