Todd Calgi Gallicano

 3,8 Sterne bei 18 Bewertungen
Autorenbild von Todd Calgi Gallicano (©Privat)

Lebenslauf

Dem Schutz mythischer Kreaturen verschrieben: Todd Calgi Gallicano ist der Gründer des inoffiziellen „U.S. Department of Mythical Wildlife“, die sich dem Schutz und der Geheimhaltung aller mystischen Kreaturen Nordamerikas widmet. Gallicano betreibt die zugehörige Internetseite, auf der er auch für seine Bücher wirbt. 2018 erschienen die ersten Bände seiner „Sam London“-Serie für Kinder. Auf Deutsch erscheint der erste Band im Herbst des selben Jahres als „Magic Guardians – Der Fluch des Greifen“. Im Privatleben ist Gallicano verheiratet und hat eine Tochter. Er schreibt seiner Bücher auf einer alten Schreibmaschine aus dem Jahr 1938.

Alle Bücher von Todd Calgi Gallicano

Cover des Buches Magic Guardians - Der Fluch des Greifen (ISBN: 9783570175750)

Magic Guardians - Der Fluch des Greifen

(14)
Erschienen am 03.09.2018
Cover des Buches Magic Guardians - Krieg der Meere (ISBN: 9783570176696)

Magic Guardians - Krieg der Meere

(4)
Erschienen am 02.09.2019

Neue Rezensionen zu Todd Calgi Gallicano

Magische Wesen und eine spannende Handlung

Schon mein erstes Abenteuer in die Welt von Sam London und des Instituts für magische Wesen schaffte es mir eine spannende Geschichte zu erzählen. Nun war Band 2 dran und ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde. Immerhin gab es im Vorgänger kaum Hinweise auf die magischen Wesen im Wasser. Dies sollte sich nun aber ändern.


 


Nach der spannenden Reise und der Erkenntnis wer Dr. Knox nun eigentlich wirklich war, hieß es für Sam London wieder in den Alltag zurückzufinden. Freunde, Schule und das ganz normale Leben nahmen ihn wieder ein, wobei der Gedanke an das IMW (Institut für magische Wesen) natürlich nie abriss. Zum Glück gab es da Tashi und Nuk, welche ihn immer an die Welt erinnerten, in der er lebt. Schließlich passierte aber doch das, was sich Sam London schon so lange wünschte. Ein magisches Wesen zeigte sich in der Bucht San Franciscos und ließ nicht nur die Medien hellhörig werden.


 


Schon beim Einstieg ins Buch konnte ich merken wie es Sam in den Fingern juckte. Er wollte wieder in die Welt der magischen Wesen und im Namen von Phylassos das Gesetz des Greifen durchsetzen. So erging es mir ehrlich gesagt auch. Allerdings wollte ich eher in das Buch, um meinen Wissensdurst zu stillen. Bereits im Vorgänger gab es ja eine Vielzahl an magischen Wesen aus Mythen und Legenden, weswegen ich auch diesmal darauf hoffte. Diese Hoffnungen wurden übrigens bis zur Gänze erfüllt. Neben bekannten Wesen gab es auch diesmal wieder viele von denen ich bisher nichts gehört hatte. Hilfreich war dabei übrigens ein Glossar, in welchem man neben Bildern auch ein paar Informationen zu den Wesen erhielt. 


 


Die Geschichte selbst war diesmal etwas zu hektisch. Alles musste sehr schnell gehen, wobei man dazu auch noch von einem Ort zum Anderen musste. Dabei ließ der Autor die Meinungen seiner Charaktere manchmal zu schnell wechseln. Gerade Pearl, ein It-Girl, entschied sich von jetzt auf gleich den Medienrummel hinter sich zu lassen, da sie merkte wie oberflächlich es dort war. Das war zwar zu schnell, aber wenigstens war sie danach um einiges sympatischer. Aber genug gemeckert, denn natürlich konnte mich das Buch auch begeistern. Neben verschiedenen Orten und Wesen empfand ich es als toll das man im Buch auf die Zerstörung von Lebensräumen durch die Gewinnung von Energiequellen hinwies.

 


Ich habe bewusst die Geschehnisse im Buch nicht näher angesprochen, da sich hier jeder Leser selbst überraschen lassen soll. Für mich war es auf jeden Fall wieder ein wundervolles Fantasy-Buch, das mich packte und des Öfteren auch überraschte. Wer zudem großes Gefallen an den magischen Wesen im Harry Potter- oder Percy Jackson-Universum hatte, der dürfte ebenfalls begeistert sein.

 


Auch wenn das Buch mit kleineren Logik-Lücken gespickt war, hatte ich wieder eine Menge Lesespaß. Die spannende Geschichte, die tollen Persönlichkeiten und natürlich die vielen magischen Wesen und Orte konnten mich einfach packen und verblüffen. Dabei halfen neben einem Glossar, auch hin und wieder der Einblick in die Akten des Instituts für magische Wesen. Langeweile kommt hier auf jeden Fall nicht auf.

Spannend, magisch und voller überraschender Momente

Angezogen vom wundervollen Cover und der spannend klingenden Kurzbeschreibung, freute ich mich darauf in diese magische Welt abzutauchen. 


 


Um so freudiger startete ich mit der Geschichte und war sofort in meinem Element. Sam London spiegelte einen tollen Charakter wider, welcher sich selbst für unbesonders hält. Er probiert verschiedene Hobbys, aber erlangt nie den Punkt, an dem er sagen könnte, das er es beherrscht. Diesen Ansatz fand ich erst einmal sehr traurig, da Sam mit falschen Vorstellungen an diese Sache heranging. Er sah nur das andere etwas gut können und wollte das auch. Trotzdem blieb er mir bis zum Ende sympathisch und zeigte, dass er nicht nur Courage hat, sondern alles andere als gewöhnlich ist.


 


Dies lag vor allem daran, das er in eine Welt eintauchen durfte, in welcher er die Wesen sah, welche er bisher nur aus seinen Büchern kannte. Dabei spielte man allerdings nicht einfach mit dem Aspekt, das Sam nun alles sehen kann, sondern zeigte faszinierende Wege auf, wie es dazu kam. Allgemein fand ich nicht nur die Darstellung und Beschreibung der Wesen toll, sondern auch wie sie in die Geschichte eingebunden waren. Ich wurde immer wieder überrascht, lernte etwas über sie und konnte mir hin und wieder ein „WOW!“ nicht verkneifen. 


 


Dies lag aber auch am Schreibstil und der Art und Weise, was erzählt wurde. Ich fand es z.B. irrsinnig gut, das man zwar einen roten Faden hatte, dieser aber immer mal wieder abschweifte, um später einen überraschenden Wendepunkt in der Geschichte zu erzeugen. Mir wurde es so nie langweilig. Im Gegenteil, denn mich fesselte einfach alles, was ich las, besonders da ich die Kluft die bei den mystischen Wesen, durch den Fluch des Greifen herrschte, verstand. Somit hatte ich auch noch ein tolles Kopfkino, denn es wäre schon absolut unglaublich, wenn plötzlich alle Wesen aus Mythen und Legenden auftauchen würden. 


 


Im Gedanken bin ich daher schon beim zweiten Band, denn ich erhoffe mir von ihm, eine ebenso gut durchdachte Geschichte, mit vielen Geheimnissen, aber auch vielen magischen Momenten. Bitte weiter so. 


 


Dieses Jugendbuch wusste einfach wie es mich begeistern kann. Mystische Wesen, tolle Charaktere und eine spannende Geschichte mit vielen Überraschungen zeigte mir das der Autor nicht nur viel Fantasie hat, sondern auch schreib technisch so einiges zu bieten hat. Ich verlor mich in dieser Welt und freue mich jetzt schon auf den Nachfolger.

Cover des Buches Magic Guardians - Krieg der Meere (ISBN: 9783570176696)
Zsadistas avatar

Rezension zu "Magic Guardians - Krieg der Meere" von Todd Calgi Gallicano

Zsadista
Rezension zu "Magic Guardians - Krieg der Meere"

Sam London und Tashi hat das Alltagsleben wieder. Sie gehen wie normale Schüler in die Schule. Sam wünscht sich sehnlichst den nächsten Auftrag um dem langweiligen Leben zu entfliehen. 


Der Auftrag kommt dann doch schneller, als Sam erwartet. Er und Tashi werden mit Vance Vantana einen Auftrag annehmen und weit reisen müssen. 


Es droht ein Krieg der Meere auszubrechen und die drei Freunde müssen dies unbedingt verhindern. 


„Magic Guardians – Krieg der Meere“ ist der zweite Teil der Magic Guardians Reihe aus der Feder des Autors Todd Calgi Gallicano. 


Das Cover ist einfach fantastisch. Vom Cover alleine ist leider nicht zu schließen, dass es sich hier um einen Mehrteiler, bzw. den zweiten Teil einer Reihe handelt. Ich hatte allerdings keine Probleme damit, die Personen und Handlungen unter zu bringen. Ich bin mit der Geschichte gut mitgekommen. Das Buch ist für Leser ab 10 Jahre. Ich weiß jetzt nicht, ob es in dem Alter genauso gut zu lesen ist oder ob die jungen Leser dann doch besser mit dem ersten Teil beginnen sollten. 


Die Story selbst ist mir persönlich etwas zu seicht und zu aktionreich. Auch die Sache mit dem Bild und Sam fand ich etwas komisch. Als wäre Sam nie in einen Laden gegangen. Aber OK, für das Alter der Leser ist die Geschichte spannend und rasant. Wohl kaum ein junger Leser würde darüber nachdenken, dass mit der Sache mit dem Bild vielleicht etwas komisch wäre. 


Die ausgedachten Figuren finde ich klasse. Ich hätte gerne am Ende noch mehr Bilder und Erklärungen der Wesen gefunden. 


Schade fand ich wirklich, dass Nuks nur einen kleinen Auftritt in der Geschichte hatte. Klar, er konnte bei dem Abenteuer nicht mitreisen. Trotzdem hätte ich ihn auf der Reise gerne dabei gehabt. 


Im Allgemeinen fand ich die Story für mich nicht so toll. Ich fand es halt etwas überladen und seicht. Als Jugendbuch finde ich es allerdings richtig gut geschrieben. Es ist spannend, rasant, bunt und magisch. Viele verschiedene Wesen tauchen auf und bekriegen sich sogar. 


Das Buch kann ich als Jugendbuch auf jeden Fall empfehlen. Etwas ältere Leser sollten vielleicht über den ein oder anderen Hubbel drüber weg sehen oder lesen. 


Gespräche aus der Community

Bisher gibt es noch keine Gespräche aus der Community zum Buch. Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Todd Calgi Gallicano im Netz:

Welche Genres erwarten dich?

Community-Statistik

in 25 Bibliotheken

auf 4 Merkzettel

Reihen des Autors

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks