Todd Lockwood

 4.6 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Der Sommerdrache.

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Todd LockwoodDer Sommerdrache
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Der Sommerdrache
Der Sommerdrache
 (24)
Erschienen am 25.04.2018

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Rezension zu "Der Sommerdrache" von Todd Lockwood

Spannende Handlung mit kleinen Durchhängern
Skyline-Of-Booksvor 2 Monaten

Klappentext

„Maia wächst als Tochter des Brutmeisters in einem Aery auf, dem Ort, an dem Drachen ausgebrütet und großgezogen werden. Genau wie ihr Bruder Darian wartet sie gespannt auf den Tag, an dem sie ihr eigenes Drachenjunges bekommen wird. Doch sie hat Pech: Als sich der Nesttag nähert, zeichnet sich ab, dass die Delegation des Kaisers sämtliche Jungtiere für das Militär requirieren wird.
Enttäuscht und verärgert macht sie sich mit ihrem Bruder auf in die Wildnis – wo sie nicht nur auf die Leiche eines weiblichen Drachen stößt, der von Wilderern erlegt wurde, sondern auch dem mythischen Sommerdrachen begegnet. Zurück im Aery versetzt ihre Geschichte alle in helle Aufregung. Die religiösen und militärischen Autoritäten streiten darüber, wie der Sommerdrache gedeutet werden soll. Maia hat an all dem wenig Interesse. Sie fragt sich vor allem eines: Wenn es eine tote Drachenmutter gibt, wo ist dann ihr Junges? Kurzerhand macht sie sich auf eine gefährliche Reise in die Wildnis, um das Drachenjungtier zu finden.“

 

Gestaltung

Das Cover passt gut zur Geschichte und die beiden Drachen, die in der Covermitte dargestellt sind, gefallen mir auch sehr. Einerseits sehen sie aus wie in Stein gemeißelt, aber andererseits wirken sie auch sehr real und echt. Dabei mag ich die Anlehnung an das Ying Yang Symbol, da ein schwarzer und ein weißer Drache ineinander verkeilt sind.


Meine Meinung

Auf „Der Sommerdrache“ war ich vor allem gespannt, da es von Todd Lockwood stammt. Todd Lockwood ist einer der bekanntesten Illustratoren wenn es um Drachen und Fantasy geht, da er beispielsweise „Dungeons & Dragons“ illustriert hat. So gab es in „Der Sommerdrache“ einige beeindruckende schwarz-weiß Illustrationen, die mir meine Vorstellung von der Geschichte vereinfacht und verbildlicht haben, da man bestimmte Charaktere direkt vor Augen hatte.

 

Mir gefielen vor allem die Zeichnungen der Drachen, da diese sehr detailliert und eindrucksvoll waren. Gleichzeitig habe ich aber auch schon andere Illustrationen von Herrn Lockwood gesehen, die ich noch beeindruckender fand. Die Illustrationen passten dabei aber immer gut zum Inhalt und waren immer schön anzusehen, um sich bestimmte Szenen besser vorstellen zu können.

 

Die Handlung fand ich durchwachsen. Einerseits gab es spannende Schlachten und Kämpfe, die Action in die Handlung gebracht haben und mich sehr an das Buch gefesselt haben. Gleichzeitig gab es aber auch viele politische Intrigen und manch einen Dialog, welcher sich wiederholte. Protagonistin Maia ist beispielsweise oft mit ihrem Bruder Darian unterwegs, wobei sich bestimmte Szenen zwischen den Geschwistern wiederholen: während er eine Situation für gefährlich hält und Hilfe holen möchte, stürzt Maia sich sofort darauf.

 

Dies ist aber gleichzeitig ein Aspekt an Maia, den ich mochte. Sie ist mutig, ein wenig draufgängerisch und versucht sich all den Problemen zu stellen. Auch fand ich die Beziehung zu ihrem Bruder als durchaus realistisch, da die beiden auch immer mal wieder aneinander geraten und Maia als Vorlautere von beiden Darian gerne mal sagt, wo es langgeht. Mit Maia erlebt man ihre Suche nach einem Drachen und den Kampf gegen viele Gefahren, wodurch ich zu ihr eine seichte Beziehung aufgebaut habe, die für meinen Geschmack noch intensiver hätte sein können.

 

Die Idee der Menschen, die auf Drachen reiten und eine enge Verbindung zu diesen haben, ist durchaus nicht neu, aber dennoch immer wieder attraktiv. Hier fand ich vor allem das Auftauchen des Sommerdrachen sehr spannend und die Frage, ob Maia einen eigenen Drachen bekommen würde oder nicht. Zudem möchte ich aber auch erwähnen, dass die Handlung durchaus komplex ist angesichts der Fülle an Informationen, der verschiedenen Handlungsaspekte und der vielen Charaktere. Ich konnte mir dies gut merken, musste mich aber auch darauf konzentrieren, sodass es kein Buch für zwischendurch ist, sondern die volle Aufmerksamkeit des Lesers fordert.

 

Fazit

„Der Sommerdrache“ hat mir vor allem mit seinen spannenden Kampf und Schlachtszenen spannende Lesestunden beschert. Gleichzeitig gab es zwischendurch aber immer auch kleinere Durchhänger, wenn sich bestimmte Dialoge wiederholten oder es Spannungstiefpunkte gab. Die Geschichte ist durchaus komplex und verlangt die Aufmerksamkeit des Lesers, wobei mir gefiel, dass Maia eine taffe Protagonistin ist, die sich den Gefahren mutig entgegenstellt.

4 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

1. Der Sommerdrache

2. ???

3. ???

 

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annso24s avatar

Rezension zu "Der Sommerdrache" von Todd Lockwood

Ein neuer Fantasyepos begeistert!
annso24vor 3 Monaten

Cover:
Das Cover ist nicht nur gestalterisch gelungen, sondern passt thematisch bestens zu dem Buch - was letztlich wenig verwunderlich ist, da die Umschlagsgestaltung auf Basis einer Illustration des Autors Todd Lockwood erfolgte, der auf lange Erfahrungen im Bereich der Illustration von Fantasy-Inhalten zurückblickt. Insofern stimmt das Cover auf die Welt, die Lockwood geschaffen hat, ein und ist gleichzeitig ein ästhetischer Blickpunkt, der besonders durch die Vielfalt der unterschiedlichen Blautöne besticht.

Inhalt:
Das zentrale Element des Buches und dessen Welt sind eindeutig die Drachen. Todd Lockwood hat eine Fantasy-Welt geschaffen, die er mit Liebe zum Detail in Leben gerufen hat. Dabei konzentriert er sich auf das Leben mit Drachen, welches er in verschiedenen Alltagsszenen ausführlich beschreibt. Dadurch erzeugt das Buch ein hohes Maß an Authentizität. Auch wenn das Buch klar in den Bereich Fantasy gehört, so kommt Lockwood ohne Elfen und Zwerge aus und auch Magie ist eine Rarität, die eher in den Bereich des Mystischen gehört. Die Handlung selbst braucht zunächst seine Zeit, um ihre volle Dynamik zu entwickeln. Als Auftakt der Trilogie „Die ewigen Gezeiten“ steht der ewige Wandel als ein thematischer Schwerpunkt im Blickpunkt des Buches. Verschiedene Zeichen, wie das Erscheinen des namengebenden Sommerdrachens, künden von Wandel, der vor allem bei den Anhängern des bestehenden Glaubens keinerlei Freude auslöst, sodass die Protagonisten Maia mit ihren Erlebnissen mit unter einen schweren Stand hat und lernen muss, sich zu behaupten. Darüber hinaus bedrohen Ungeheuer, die Skrakk, die Sicherheit der Welt, sodass gefährliche Zeiten für die Maia und ihre Familie und Freunde bevorstehen.


Charaktere:
Maia ist eine vielschichtige Person, die ich gerne auf ihrer Reise begleitet habe. Lockwood ist es gelungen, ein umfassendes, in sich stimmiges Bild von ihr zu zeichnen. Insofern war es ein leichtes, mit ihr mitzufiebern, sich mit ihr zu freuen und an ihrem Schmerz teilzuhaben. Insbesondere in der Interaktion mit ihren Mitmenschen und den Drachen spiegelt sich Maias Leidenschaft, ihre Liebe und ihr Mut wieder, die zu der einzigartigen Person macht, die sie ist und die man kennen und lieben lernt. Auch die anderen Charakteren geben ein stimmiges Bild ab. Wenn gleich der ein oder andere zunächst ein wenig überzeichnet wirkt, so erhalten die Personen mit fortschreitender Zeit zusätzliche Schichten, sodass sie besser zu verstehen sind und die Welt in ihren hellen und dunklen Tönen ausgestalten. 

Schreibstil:
Wenn der Schreibstil in den Hintergrund tritt, weil man sich in der Welt des Autors verliert, ist dies vermutlich das größte Kompliment. Genau das gelingt Todd Lockwood der uns an den Geschehnissen seiner Welt aus der Sicht der Protagonisten Maia teilhaben lässt. Durch die Wahl der Perspektive des Ich-Erzählers entsteht eine tiefere Bindung mit Maia und gibt sowohl den Charakteren als auch der Welt den notwendigen Tiefgang. Gelegentlich verliert sich die Erzählung in Details, aber alles in allem besticht sie durch eine Leichtigkeit, Freude und eine Verbundenheit zur Welt, sodass man sich gerne in dieser verliert und bei Rückschlägen von tiefer Traurigkeit erfüllt wird. Ein besonderes Highlight sind wunderschöne Illustrationen, die Todd Lockwood angefertigt hat, um seiner Welt Leben einzuhauchen. Besondere Ereignis sind so mit visuell ansprechend umgesetzt und ein gutes Dutzend seiner Zeichnung regen die Fantasie an. Dabei hat Lockwood auch eine gute Auswahl getroffen, welche Szenen er gezeichnet hat.

Fazit:
„Der Sommerdrache" ist ein lohnenswertes Buch, vor allem für alle, die es lieben, in fantastischen Welten abzutauchen. Der Anfang ist gelegentlich zäh, da das Erschaffen einer neuen Welt seine Zeit braucht. Doch mit der Zeit nimmt die Handlung an Tempo auf und schnell trauert man, dass das Buch nur der erste Teil ist, und hofft, dass schnell die weiteren Bände vollkommen und die Geschichte von Maia weitergeht.

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Herbstapfels avatar

Rezension zu "Der Sommerdrache" von Todd Lockwood

Wunderschön und spannend
Herbstapfelvor 3 Monaten

Beschreibung:
Maia wächst als Tochter des Brutmeisters in einem Aery auf, dem Ort, an dem Drachen ausgebrütet und großgezogen werden. Genau wie ihr Bruder Darian wartet sie gespannt auf den Tag, an dem sie ihr eigenes Drachenjunges bekommen wird. Doch sie hat Pech: Als sich der Nesttag nähert, zeichnet sich ab, dass die Delegation des Kaisers sämtliche Jungtiere für das Militär requirieren wird.
Enttäuscht und verärgert macht sie sich mit ihrem Bruder auf in die Wildnis – wo sie nicht nur auf die Leiche eines weiblichen Drachen stößt, der von Wilderern erlegt wurde, sondern auch dem mythischen Sommerdrachen begegnet. Zurück im Aery versetzt ihre Geschichte alle in helle Aufregung. Die religiösen und militärischen Autoritäten streiten darüber, wie der Sommerdrache gedeutet werden soll. Maia hat an all dem wenig Interesse. Sie fragt sich vor allem eines: Wenn es eine tote Drachenmutter gibt, wo ist dann ihr Junges? Kurzerhand macht sie sich auf eine gefährliche Reise in die Wildnis, um das Drachenjungtier zu finden.
Ein neues Drachenepos für alle LeserInnen von Naomi Novik, Christopher Paolini, Boris Koch, Anthony Ryan und Marie Brennan.

Der Autor:

Todd Lockwood ist einer der bekanntesten amerikanischen Fantasy-Künstler. Er hat für »Dungeons & Dragons« und »Magic: The Gathering« gearbeitet und zahlreiche Buchcover gestaltet, u.a. zu Büchern von R.A. Salvatore, Tad Williams und Marie Brennan. »Der Sommerdrache« ist sein erster Roman.

Meine Meinung:
In dieser Geschichte begegnet der Leser der mutigen Maia, die äußerst sympathisch und gewandt agiert. Sie lebt im Reich Gurvaan, jenem Ort, in dem Drachen aufgezogen und für das Militär tauglich gemacht werden. Eines Tages findet sie durch den sogenannten „Sommerdrachen“ eine tote Drachenmutter, doch wo ist ihr Junges? Ohne zu zögern macht sie sich auf, um es zu suchen, und geht auf eine gefährliche und alles verändernde Reise

Die Welt, die Todd Lockwood geschaffen hat, ist einfach wunderbar. Was immens an seinem flüssigen Schreibstil und der Detailverliebtheit liegt, die er in die spannende Geschichte einfließen lässt. Die Drachen sind wahrlich intelligent und man schließt Kirr, Maias Drachen, unglaublich schnell ins Herz.
Der Autor versteht es, diese außergewöhnlichen Wesen mit seinen bildhaften Beschreibungen zum Leben zu erwecken. Als Leser denkt man, man wäre selbst dabei – inmitten dieser geheimnisvollen und andersartigen Drachengeschichte. Denn diese haben ihre eigene Sprache, können aber auch mit den Menschen kommunizieren.
Und als Verfilmung kann man sich die Freundschaft zwischen Maia und ihrem Drachen auch vorstellen.

Eine Menge Action kommt ebenfalls nicht zu kurz, und es wird äußerst magisch. Das Böse darf natürlich nicht fehlen, das der Heldin und ihrem Schützling an den Kragen will.

Nur die vielen Namen musste ich erst einmal für mich sortieren, das tat der Geschichte trotzdem keinen Abbruch.
Das Cover ist wunderschön und passend gestaltet, und im Inneren finden sich noch Illustrationen.

Den zweiten Teil erwarte ich mit Spannung.
Wer gern etwas Außergewöhnliches lesen möchte, sollte hier zugreifen.
Ideenreich, fesselnd und mit viel Liebe zum Detail.

5 Sterne.

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