Der Sommerdrache

von Todd Lockwood 
4,6 Sterne bei22 Bewertungen
Der Sommerdrache
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Das Buch ist spannend, witzig und ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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Spannende Handlung mit kleinen Durchhängern

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Inhaltsangabe zu "Der Sommerdrache"

'Der Sommmerdrache' ist der erste Band einer neuen epischen Fantasytrilogie voller Magie, politischer Intrigen und Drachen – von einem der berühmtesten Illustratoren ('Dungeons & Dragons' und 'Magic: The Gathering') des Genres.

Maia wächst als Tochter des Brutmeisters in einem Aery auf, dem Ort, an dem Drachen ausgebrütet und großgezogen werden. Genau wie ihr Bruder Darian wartet sie gespannt auf den Tag, an dem sie ihr eigenes Drachenjunges bekommen wird. Doch sie hat Pech: Als sich der Nesttag nähert, zeichnet sich ab, dass die Delegation des Kaisers sämtliche Jungtiere für das Militär requirieren wird.

Enttäuscht und verärgert macht sie sich mit ihrem Bruder auf in die Wildnis – wo sie nicht nur auf die Leiche eines weiblichen Drachen stößt, der von Wilderern erlegt wurde, sondern auch dem mythischen Sommerdrachen begegnet. Zurück im Aery versetzt ihre Geschichte alle in helle Aufregung. Die religiösen und militärischen Autoritäten streiten darüber, wie der Sommerdrache gedeutet werden soll. Maia hat an all dem wenig Interesse. Sie fragt sich vor allem eines: Wenn es eine tote Drachenmutter gibt, wo ist dann ihr Junges? Kurzerhand macht sie sich auf eine gefährliche Reise in die Wildnis, um das Drachenjungtier zu finden.

Ein neues Drachenepos für alle LeserInnen von Naomi Novik, Christopher Paolini, Boris Koch, Anthony Ryan und Marie Brennan.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596298600
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:656 Seiten
Verlag:FISCHER Tor
Erscheinungsdatum:25.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannende Handlung mit kleinen Durchhängern
    Spannende Handlung mit kleinen Durchhängern

    Klappentext

    „Maia wächst als Tochter des Brutmeisters in einem Aery auf, dem Ort, an dem Drachen ausgebrütet und großgezogen werden. Genau wie ihr Bruder Darian wartet sie gespannt auf den Tag, an dem sie ihr eigenes Drachenjunges bekommen wird. Doch sie hat Pech: Als sich der Nesttag nähert, zeichnet sich ab, dass die Delegation des Kaisers sämtliche Jungtiere für das Militär requirieren wird.
    Enttäuscht und verärgert macht sie sich mit ihrem Bruder auf in die Wildnis – wo sie nicht nur auf die Leiche eines weiblichen Drachen stößt, der von Wilderern erlegt wurde, sondern auch dem mythischen Sommerdrachen begegnet. Zurück im Aery versetzt ihre Geschichte alle in helle Aufregung. Die religiösen und militärischen Autoritäten streiten darüber, wie der Sommerdrache gedeutet werden soll. Maia hat an all dem wenig Interesse. Sie fragt sich vor allem eines: Wenn es eine tote Drachenmutter gibt, wo ist dann ihr Junges? Kurzerhand macht sie sich auf eine gefährliche Reise in die Wildnis, um das Drachenjungtier zu finden.“

     

    Gestaltung

    Das Cover passt gut zur Geschichte und die beiden Drachen, die in der Covermitte dargestellt sind, gefallen mir auch sehr. Einerseits sehen sie aus wie in Stein gemeißelt, aber andererseits wirken sie auch sehr real und echt. Dabei mag ich die Anlehnung an das Ying Yang Symbol, da ein schwarzer und ein weißer Drache ineinander verkeilt sind.


    Meine Meinung

    Auf „Der Sommerdrache“ war ich vor allem gespannt, da es von Todd Lockwood stammt. Todd Lockwood ist einer der bekanntesten Illustratoren wenn es um Drachen und Fantasy geht, da er beispielsweise „Dungeons & Dragons“ illustriert hat. So gab es in „Der Sommerdrache“ einige beeindruckende schwarz-weiß Illustrationen, die mir meine Vorstellung von der Geschichte vereinfacht und verbildlicht haben, da man bestimmte Charaktere direkt vor Augen hatte.

     

    Mir gefielen vor allem die Zeichnungen der Drachen, da diese sehr detailliert und eindrucksvoll waren. Gleichzeitig habe ich aber auch schon andere Illustrationen von Herrn Lockwood gesehen, die ich noch beeindruckender fand. Die Illustrationen passten dabei aber immer gut zum Inhalt und waren immer schön anzusehen, um sich bestimmte Szenen besser vorstellen zu können.

     

    Die Handlung fand ich durchwachsen. Einerseits gab es spannende Schlachten und Kämpfe, die Action in die Handlung gebracht haben und mich sehr an das Buch gefesselt haben. Gleichzeitig gab es aber auch viele politische Intrigen und manch einen Dialog, welcher sich wiederholte. Protagonistin Maia ist beispielsweise oft mit ihrem Bruder Darian unterwegs, wobei sich bestimmte Szenen zwischen den Geschwistern wiederholen: während er eine Situation für gefährlich hält und Hilfe holen möchte, stürzt Maia sich sofort darauf.

     

    Dies ist aber gleichzeitig ein Aspekt an Maia, den ich mochte. Sie ist mutig, ein wenig draufgängerisch und versucht sich all den Problemen zu stellen. Auch fand ich die Beziehung zu ihrem Bruder als durchaus realistisch, da die beiden auch immer mal wieder aneinander geraten und Maia als Vorlautere von beiden Darian gerne mal sagt, wo es langgeht. Mit Maia erlebt man ihre Suche nach einem Drachen und den Kampf gegen viele Gefahren, wodurch ich zu ihr eine seichte Beziehung aufgebaut habe, die für meinen Geschmack noch intensiver hätte sein können.

     

    Die Idee der Menschen, die auf Drachen reiten und eine enge Verbindung zu diesen haben, ist durchaus nicht neu, aber dennoch immer wieder attraktiv. Hier fand ich vor allem das Auftauchen des Sommerdrachen sehr spannend und die Frage, ob Maia einen eigenen Drachen bekommen würde oder nicht. Zudem möchte ich aber auch erwähnen, dass die Handlung durchaus komplex ist angesichts der Fülle an Informationen, der verschiedenen Handlungsaspekte und der vielen Charaktere. Ich konnte mir dies gut merken, musste mich aber auch darauf konzentrieren, sodass es kein Buch für zwischendurch ist, sondern die volle Aufmerksamkeit des Lesers fordert.

     

    Fazit

    „Der Sommerdrache“ hat mir vor allem mit seinen spannenden Kampf und Schlachtszenen spannende Lesestunden beschert. Gleichzeitig gab es zwischendurch aber immer auch kleinere Durchhänger, wenn sich bestimmte Dialoge wiederholten oder es Spannungstiefpunkte gab. Die Geschichte ist durchaus komplex und verlangt die Aufmerksamkeit des Lesers, wobei mir gefiel, dass Maia eine taffe Protagonistin ist, die sich den Gefahren mutig entgegenstellt.

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    1. Der Sommerdrache

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    annso24vor 2 Monaten
    Ein neuer Fantasyepos begeistert!

    Cover:
    Das Cover ist nicht nur gestalterisch gelungen, sondern passt thematisch bestens zu dem Buch - was letztlich wenig verwunderlich ist, da die Umschlagsgestaltung auf Basis einer Illustration des Autors Todd Lockwood erfolgte, der auf lange Erfahrungen im Bereich der Illustration von Fantasy-Inhalten zurückblickt. Insofern stimmt das Cover auf die Welt, die Lockwood geschaffen hat, ein und ist gleichzeitig ein ästhetischer Blickpunkt, der besonders durch die Vielfalt der unterschiedlichen Blautöne besticht.

    Inhalt:
    Das zentrale Element des Buches und dessen Welt sind eindeutig die Drachen. Todd Lockwood hat eine Fantasy-Welt geschaffen, die er mit Liebe zum Detail in Leben gerufen hat. Dabei konzentriert er sich auf das Leben mit Drachen, welches er in verschiedenen Alltagsszenen ausführlich beschreibt. Dadurch erzeugt das Buch ein hohes Maß an Authentizität. Auch wenn das Buch klar in den Bereich Fantasy gehört, so kommt Lockwood ohne Elfen und Zwerge aus und auch Magie ist eine Rarität, die eher in den Bereich des Mystischen gehört. Die Handlung selbst braucht zunächst seine Zeit, um ihre volle Dynamik zu entwickeln. Als Auftakt der Trilogie „Die ewigen Gezeiten“ steht der ewige Wandel als ein thematischer Schwerpunkt im Blickpunkt des Buches. Verschiedene Zeichen, wie das Erscheinen des namengebenden Sommerdrachens, künden von Wandel, der vor allem bei den Anhängern des bestehenden Glaubens keinerlei Freude auslöst, sodass die Protagonisten Maia mit ihren Erlebnissen mit unter einen schweren Stand hat und lernen muss, sich zu behaupten. Darüber hinaus bedrohen Ungeheuer, die Skrakk, die Sicherheit der Welt, sodass gefährliche Zeiten für die Maia und ihre Familie und Freunde bevorstehen.


    Charaktere:
    Maia ist eine vielschichtige Person, die ich gerne auf ihrer Reise begleitet habe. Lockwood ist es gelungen, ein umfassendes, in sich stimmiges Bild von ihr zu zeichnen. Insofern war es ein leichtes, mit ihr mitzufiebern, sich mit ihr zu freuen und an ihrem Schmerz teilzuhaben. Insbesondere in der Interaktion mit ihren Mitmenschen und den Drachen spiegelt sich Maias Leidenschaft, ihre Liebe und ihr Mut wieder, die zu der einzigartigen Person macht, die sie ist und die man kennen und lieben lernt. Auch die anderen Charakteren geben ein stimmiges Bild ab. Wenn gleich der ein oder andere zunächst ein wenig überzeichnet wirkt, so erhalten die Personen mit fortschreitender Zeit zusätzliche Schichten, sodass sie besser zu verstehen sind und die Welt in ihren hellen und dunklen Tönen ausgestalten. 

    Schreibstil:
    Wenn der Schreibstil in den Hintergrund tritt, weil man sich in der Welt des Autors verliert, ist dies vermutlich das größte Kompliment. Genau das gelingt Todd Lockwood der uns an den Geschehnissen seiner Welt aus der Sicht der Protagonisten Maia teilhaben lässt. Durch die Wahl der Perspektive des Ich-Erzählers entsteht eine tiefere Bindung mit Maia und gibt sowohl den Charakteren als auch der Welt den notwendigen Tiefgang. Gelegentlich verliert sich die Erzählung in Details, aber alles in allem besticht sie durch eine Leichtigkeit, Freude und eine Verbundenheit zur Welt, sodass man sich gerne in dieser verliert und bei Rückschlägen von tiefer Traurigkeit erfüllt wird. Ein besonderes Highlight sind wunderschöne Illustrationen, die Todd Lockwood angefertigt hat, um seiner Welt Leben einzuhauchen. Besondere Ereignis sind so mit visuell ansprechend umgesetzt und ein gutes Dutzend seiner Zeichnung regen die Fantasie an. Dabei hat Lockwood auch eine gute Auswahl getroffen, welche Szenen er gezeichnet hat.

    Fazit:
    „Der Sommerdrache" ist ein lohnenswertes Buch, vor allem für alle, die es lieben, in fantastischen Welten abzutauchen. Der Anfang ist gelegentlich zäh, da das Erschaffen einer neuen Welt seine Zeit braucht. Doch mit der Zeit nimmt die Handlung an Tempo auf und schnell trauert man, dass das Buch nur der erste Teil ist, und hofft, dass schnell die weiteren Bände vollkommen und die Geschichte von Maia weitergeht.

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    Herbstapfels avatar
    Herbstapfelvor 2 Monaten
    Wunderschön und spannend

    Beschreibung:
    Maia wächst als Tochter des Brutmeisters in einem Aery auf, dem Ort, an dem Drachen ausgebrütet und großgezogen werden. Genau wie ihr Bruder Darian wartet sie gespannt auf den Tag, an dem sie ihr eigenes Drachenjunges bekommen wird. Doch sie hat Pech: Als sich der Nesttag nähert, zeichnet sich ab, dass die Delegation des Kaisers sämtliche Jungtiere für das Militär requirieren wird.
    Enttäuscht und verärgert macht sie sich mit ihrem Bruder auf in die Wildnis – wo sie nicht nur auf die Leiche eines weiblichen Drachen stößt, der von Wilderern erlegt wurde, sondern auch dem mythischen Sommerdrachen begegnet. Zurück im Aery versetzt ihre Geschichte alle in helle Aufregung. Die religiösen und militärischen Autoritäten streiten darüber, wie der Sommerdrache gedeutet werden soll. Maia hat an all dem wenig Interesse. Sie fragt sich vor allem eines: Wenn es eine tote Drachenmutter gibt, wo ist dann ihr Junges? Kurzerhand macht sie sich auf eine gefährliche Reise in die Wildnis, um das Drachenjungtier zu finden.
    Ein neues Drachenepos für alle LeserInnen von Naomi Novik, Christopher Paolini, Boris Koch, Anthony Ryan und Marie Brennan.

    Der Autor:

    Todd Lockwood ist einer der bekanntesten amerikanischen Fantasy-Künstler. Er hat für »Dungeons & Dragons« und »Magic: The Gathering« gearbeitet und zahlreiche Buchcover gestaltet, u.a. zu Büchern von R.A. Salvatore, Tad Williams und Marie Brennan. »Der Sommerdrache« ist sein erster Roman.

    Meine Meinung:
    In dieser Geschichte begegnet der Leser der mutigen Maia, die äußerst sympathisch und gewandt agiert. Sie lebt im Reich Gurvaan, jenem Ort, in dem Drachen aufgezogen und für das Militär tauglich gemacht werden. Eines Tages findet sie durch den sogenannten „Sommerdrachen“ eine tote Drachenmutter, doch wo ist ihr Junges? Ohne zu zögern macht sie sich auf, um es zu suchen, und geht auf eine gefährliche und alles verändernde Reise

    Die Welt, die Todd Lockwood geschaffen hat, ist einfach wunderbar. Was immens an seinem flüssigen Schreibstil und der Detailverliebtheit liegt, die er in die spannende Geschichte einfließen lässt. Die Drachen sind wahrlich intelligent und man schließt Kirr, Maias Drachen, unglaublich schnell ins Herz.
    Der Autor versteht es, diese außergewöhnlichen Wesen mit seinen bildhaften Beschreibungen zum Leben zu erwecken. Als Leser denkt man, man wäre selbst dabei – inmitten dieser geheimnisvollen und andersartigen Drachengeschichte. Denn diese haben ihre eigene Sprache, können aber auch mit den Menschen kommunizieren.
    Und als Verfilmung kann man sich die Freundschaft zwischen Maia und ihrem Drachen auch vorstellen.

    Eine Menge Action kommt ebenfalls nicht zu kurz, und es wird äußerst magisch. Das Böse darf natürlich nicht fehlen, das der Heldin und ihrem Schützling an den Kragen will.

    Nur die vielen Namen musste ich erst einmal für mich sortieren, das tat der Geschichte trotzdem keinen Abbruch.
    Das Cover ist wunderschön und passend gestaltet, und im Inneren finden sich noch Illustrationen.

    Den zweiten Teil erwarte ich mit Spannung.
    Wer gern etwas Außergewöhnliches lesen möchte, sollte hier zugreifen.
    Ideenreich, fesselnd und mit viel Liebe zum Detail.

    5 Sterne.

    Kommentare: 1
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    Roman-Tippss avatar
    Roman-Tippsvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die Darstellung der Drachen in diesem Buch ist einfach genial!
    Spektakuläres und absolut großartiges Drachenabenteuer

    Ein wirklich unglaubliches Buch: Spektakulär, bildgewaltig, einzigartig, fantasievoll und mitreißend wird von der Freundschaft zwischen einer mutigen Heldin und einem außergewöhnlichen Drachen erzählt, einer ausgestorbenen Kultur, von einer Welt, die auf Lügen und Angst aufgebaut ist, unvorstellbare und schaurige Geheimnisse nicht gleich zu erkennen sind, voller Intrigen, Verrat und Willkür, aber auch dem Mut zu seiner Meinung zu stehen, dafür und für die Wahrheit und Freiheit zu kämpfen und endlich Veränderungen herbeizuführen. Mit seinem Debütroman „Der Sommerdrache“ und erster Teil einer Trilogie hat der Autor Todd Lockwood ein überwältigendes Werk – sowohl vom Inhalt als auch von der optischen Aufmachung – geschaffen, das mir richtig gut gefallen und unvergleichliche Lesestunden bereitet hat. Bereits auf den ersten Seiten wird man mitten ins Geschehen gezogen, nämlich mit dem Angriff auf den Drachenhorst Cuuloda.

    Hauptsächlich spielt die Geschichte jedoch in Riat, einem Ort des Reiches Gurvaan. Überall in Gurvaan mit seinen unendlichen Wäldern und Gebirgen verstreut gibt es Aerys (Drachenhorst), wo Drachen aufgezogen und am Nesttag zu einem großen Teil dem Militär übergeben werden, um ihre Armee aufzurüsten, da sie sich ständig in Streitigkeiten mit dem angrenzenden Harodh befinden. Die Idee, dass ein Mensch und ein Drache zu einer unzertrennlichen Einheit (Bundgefährten) werden können, fand ich wirklich gut. Was die Geschichte ein bisschen kompliziert machte, waren die vielen und manchmal schwierigen Namen und die festen religiösen Ansichten dieser Welt – aber daran gewöhnt man sich schnell.

    Die Geschichte wird bis auf den Prolog ausschließlich aus der Sicht von Maia, der Tochter des Zuchtmeisters, als Ich-Erzähler erzählt. Maia ist in dem Aery hoch oben auf dem Berg in Riat aufgewachsen und hat durch die Hilfe bei der Aufzucht der Drachen viel Erfahrung mit diesen faszinierenden Wesen gesammelt – sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ein eigenes Drachenküken. Mir hat Maia besonders gut gefallen. Sie ist mutig, rebellisch, hartnäckig und einfallsreich – aber auch besonnen, intelligent und warmherzig. Schwer lastet auf ihr, dass ihre Mutter meinte, sie könnte verflucht sein.

    Als sie mit ihrem Bruder Darian im Wald dem Sommerdrachen Getig begegnet, der sie zu einem getöteten weiblichen Drachen führt, wird ihr Leben verändert, da einige Personen denken, dass diese Erscheinung – und damit auch Maia – eine Bedrohung des herrschenden Glaubens sein könnte. Dabei zeigt der Autor erschreckend, wie jeder das Auftauchen des Sommerdrachen so deutet, wie es demjenigen am besten für seine Zwecke dienlich ist. Todd Lockwood hebt aber nicht nur die Schattenseiten seiner Charaktere hervor – es gibt durchaus auch sympathische Charaktere wie Maia, aber auch welche, die sich allmählich entwickeln.

    Maia macht sich auf einen langen und gefährlichen Weg durch die Wälder zum Gebirge, um das Drachenküken zu finden. Auf ihrer Suche stößt sie auf ein grausames Geheimnis und das unfassbar Böse, gegen das sie kämpfen muss und sie zu einer Legende werden lässt, wodurch sie der Bevölkerung neue Hoffnung verleiht.

    „Der Sommerdrache“ enthält viele aufwendige, spektakuläre, actionreiche und nervenaufreibende Kampf- und Flugszenen, die einem atemlos vor Spannung werden lassen. Aber auch absolut schaurig erzählte Handlungen – schlimmer als jeder Albtraum – und dramatische Ereignisse.

    Die meisterhafte Darstellung der Drachen, wodurch diese sehr realistisch wirken, ist eines der Höhepunkte dieses Buches. Ihr Verhalten, Bewegung und Aussehen werden sehr realistisch beschrieben, alle Drachen erscheinen sehr niedlich und wachsen einem schnell ans Herz. Sie können einige menschliche Wörter sprechen, verständigen sich jedoch größtenteils in einer für den Menschen nicht zu verstehenden und hoch entwickelten Drachensprache, welche Maia versucht zu erlernen. Das Training mit den Drachenküken verleiht der Geschichte auch einige amüsante Szenen.

    Der Fantasy-Roman ist in zwei Teile gegliedert, nämlich „Teil I, Der Sommerdrache“ und „Teil II, Der Wildling“ sowie in mehrere Kapitel. Es gibt vorne und hinten eine detailreiche und informative Weltkarte, die auch aufzeigt, wo sich die Aerys befinden. Was den Roman noch zu etwas Besonderem macht, sind die vielen und schönen Illustrationen, die passend zu der Handlung die derzeitigen Ereignisse zeigen.

    Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

    Fazit:


    Wunderbarer Fantasy-Roman: Actionreich, spektakulär, bildgewaltig und mitreißend. Es ist die Geschichte von einer Freundschaft zwischen einer mutigen Heldin und einem tapferen Drachen in einer Welt, die vom Untergang durch eine bösartige Macht und der Zwietracht zwischen den Menschen bedroht wird. Absolute Leseempfehlung!


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    Ninas_Buecherbasars avatar
    Ninas_Buecherbasarvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Todd Lockwood hat ein Romandebüt geschaffen, das seinesgleichen sucht. Wenn er so weiter macht, hat diese Reihe ein großes Potenzial.
    Fantasy-Epos!

    Als dieses Buch mich erreichte, gab es zwei Überraschungen: Die eine ist das wunderschöne Cover, die zweite die noch viel schöneren Illustrationen im Inneren. Beide machen diesen Fantasy-Roman zu einem kleinen Schatz im Regal und lassen Todd Lockwood's Welt beim Lesen noch viel realer wirken. Etwas mehr als 650 Seiten lassen sich gut und flüssig lesen, auch wenn der Autor an manchen Stellen zu etwas viel Ausführlichkeit neigt und die Spannung dadurch etwas verloren geht. Als Drachenliebhaberin habe ich mich sofort in Kirr verliebt, mit jedem "Maup!" hat sie mein Herz erweicht. Ich würde es sogar wagen, zu behaupten, dass die Drachen um ein ganzes Stück sympathischer sind als ihre Reiter. Lockwood stellt sie viel intelligenter dar, als so manch anderer seiner Kollegen. Sein Schreibstil ist klassisch - und das im positiven Sinne. Er erinnert ein wenig an J. R. R. Tolkien und lässt den Leser noch tiefer in diese wundervolle und besondere Fantasy-Welt eintauchen. Die Kampfszenen zwischen den Drachen sind geradezu episch und so detailliert beschrieben, dass man sich fühlt als wäre man mittendrin. Und besonders die ersten Flugversuche von Maia und Kirr rauben einem den Atem.
    Leider konnte mich das (hoffentlich nicht endgültige) Finale des Buches nicht ganz überzeugen. Ich möchte niemanden spoilern, aber mir wurde das Herz gebrochen und so einige Fragen nach dem Schicksal einiger Personen bleiben unbeantwortet, was mich jetzt noch in den Wahnsinn treibt. Ich muss wissen, wie es weiter geht - sofort!

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    Cornelia_Ruoffs avatar
    Cornelia_Ruoffvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: "... und der Himmel füllte sich mit Drachen!"
    "... und der Himmel füllte sich mit Drachen!"

    „DER SOMMERDRACHE“ VON TODD LOCKWOOD

    2. ZUM INHALT

    Ein Buch zum Lesen, Schauen und Staunen. Todd Lockwoods erster Roman „Der Sommerdrache“ ist nicht sein erster Ausflug in die Fantasy. Hier ist ein Autor am Werk, der schon viele Zeichnungen und Covers für das Genre entworfen hat. Genau das merkt man seinem Weltenbau an. Er zeichnet ihn mit Worten und Illustrationen so anschaulich, dass man durch das Aery, die Drachenaufzuchtstation, wandeln möchte. Dank des Querschnitts auf Seite 5 ist das möglich, ohne sich zu verlaufen.

    Die Illustrationen sind detailreich und verbinden sich mit dem Text zu einem epischen Werk, dessen erster Band mich gleich in Bann gezogen hat.

    Dieser Band: aus der Reihe: „Die ewigen Gezeiten“ ist zweigeteilt in „Der Sommerdrache“ und „Der Wildling“.

    Wie im Klappentext schon erwähnt, finden Maia und Darian ein totes Drachenweibchen. Maia macht sich nun auf die Suche nach dem verwaisten Drachenküken. Dabei findet sie nicht nur den Wildling, sondern auch das „Böse“. In Majas Welt regiert der Kaiser, mit Unterstützung religiöser und militärischer Persönlichkeiten. Das Erscheinen des Sommerdrachens kann nicht einwandfrei gedeutet werden.

    Trotzdem werden Maia und ihr Küken zum Mythos. Die Menschen haben Hoffnung! Hoffnung, dass sich Alles zum Guten wendet und das Böse besiegt werden kann.

    Maia muss erkennen, dass nicht jeder, der sich Freund nennt, einer ist. Sie muss auch erkennen, dass religiöse Gelehrte manchmal nach Macht, Einfluss und Profit streben.

    Das Böse erschafft Böses. Können Maia, ihre Familie, ihr Freunde und ihre Gefährten – die Drachen – das Land retten?

    5/5 Punkten

    3. PROTAGONISTEN

    Maia ist aus eine außerordentlich liebevoll entworfene Heldin. Sie hat das Aufmüpfige eines pubertären Teenagers, die Empathie einer Glucke und den Verstand eines Weisen. Ihre Welt sind die Drachen. Als ich das erste Mal las, wie Fren sie „Mylady“ nannte, musste ich kichern, weil die Kleine so gar nichts Damenhaftes an sich hat.

    Der Gedanke an ihre verstorbene Mutter verletzt sie immer noch, weil sie glaubt, ihre Mutter habe sie verflucht. Das zehrt an ihr. Um damit klarzukommen, beschäftigt sie sich mit dem Fachgebiet ihrer Mutter, der Drachensprache.

    Maia entdeckt sich als eigenständige Person. Früher war sie Darians ständige Begleiterin. Nun hat sich alles geändert.

    Sie erlebt die ersten zarten Annäherungsversuche eines jungen Mannes. Sehr apart!

    5/5 Punkten

    4. SPRACHLICHE GESTALTUNG

    Todd Lockwood erzählt von Zweikämpfen auf dem Rücken der Drachen, von fürchterlichen Schattenwesen, die in den Verstand eindringen und die eigenen Ängste manifestieren. Seine Worte werden zu starken Bildern. Gewaltig und imposant, so wie sein Weltenbau und das Setting.

    Als Erzählperspektive hat er Maia gewählt. Ich fand sehr schön, wie das Mädchen die eigenen (Vor)Urteile über andere Menschen reflektiert und jederzeit ihren Erkenntnissen neu anpasst.

    Die Kapitellänge ist angenehm.

    5/5 Punkten

    5. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUN

    „Der Sommerdrache“ von Todd Lockwood hat 656 Seiten, einen flexiblen Einband und ist am 25.04.2018 unter der ISBN 9783596298600 bei FISCHER Tor im Genre: Fantasy erschienen.

    Das Cover ist sehr beeindruckend. Es ist in Blautönen, etwas Lila und ein wenig Schwarz und Weiß gehalten. Der Schriftzug ist kreativ gestaltet: Der Artikel “Der” ist im zweiten Buchstaben, dem O enthalten. In der Mitte sehen wir in einem runden Fenster einen weißen Drachen, der mit einem schwarzen Drachen unter ihm kämpft. Das wirkt edel.

    5/5 Punkten

    6. FAZIT

    Eine neue Reihe, die es lohnt zu lesen. Todd Lockwood beherrscht das Metier und erfreut den Leser damit. Zuweilen hatte ich Erinnerungen an Szenen, als ob ich sie erlebt und gesehen hätte.

    Der Autor erzählt die Geschichte in Bildern. „Show it, don’t Tell it“, ist oberstes Gebot!

    Auch die Drachen haben einen eigenen Mythos, der Tradition hat. Wer wünscht sich keinen Drachen als Freund? Noch dazu, wenn du ihn als Küken zum Partner bekommst und ihr beide an einander wachsen könnt. Eine tolle Idee!

    @ Fischer Tor
    Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar!

    Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

    Connie’s Schreibblogg https://schreibblogg.de

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    Vanessa-v8s avatar
    Vanessa-v8vor 4 Monaten
    Fantasyvoll

    Allgemeine Infos Titel: Der Sommerdrache Autor: Todd Lockwood Verlag: Fischer Tor Seiten: 654 Preis: 16,99€ Worum geht's? Maia wächst als Tochter des Brutmeisters in einem Aery auf, dem Ort, an dem Drachen ausgebrütet und großgezogen werden. Genau wie ihr Bruder Darian wartet sie gespannt auf den Tag, an dem sie ihr eigenes Drachenjunges bekommen wird. Doch sie hat Pech: Als sich der Nesttag nähert, zeichnet sich ab, dass die Delegation des Kaisers sämtliche Jungtiere für das Militär requirieren wird. Enttäuscht und verärgert macht sie sich mit ihrem Bruder auf in die Wildnis – wo sie nicht nur auf die Leiche eines weiblichen Drachen stößt, der von Wilderern erlegt wurde, sondern auch dem mythischen Sommerdrachen begegnet. Zurück im Aery versetzt ihre Geschichte alle in helle Aufregung. Die religiösen und militärischen Autoritäten streiten darüber, wie der Sommerdrache gedeutet werden soll. Maia hat an all dem wenig Interesse. Sie fragt sich vor allem eines: Wenn es eine tote Drachenmutter gibt, wo ist dann ihr Junges? Kurzerhand macht sie sich auf eine gefährliche Reise in die Wildnis, um das Drachenjungtier zu finden. Meine Meinung Todd Lockwood hat in diesem Buch, wie auch in seinen vielen anderen Werken, eine wundervolle, fantasiereiche Welt erschaffen. Er schafft es, die Fantasyanteile wirklich glaubhaft und episch darzustellen. Und, wie man gut erkennen kann, kommen hier Drachenfans auf keinen Fall zu kurz. Wahnsinnig echt spielen sie hier die Hauptrolle. Für mich war das wirklich interessant, denn ich liebe die Mystik dieses Fabelwesens! Deshalb habe ich mich auch besonders über die Illustrationen im Buch gefreut. Sie helfen dem Leser wirklich, sich alles noch besser vorstellen zu können. Aber natürlich trägt da auch schon der flüssige, bildgewaltige Schreibstil zu. Beim Verstehen haben mir auch wirklich die Illustrationen des Landes Gurvaan, der Berge und der Höfe geholfen. So konnte man gut mitverfolgen, wo die liebsten Charaktere, die ebenfalls sehr gut beschrieben wurden, sich gerade befinden. Der Autor hat in diesem Buch also wirklich an alles gedacht! So macht man ein gutes Buch. Fazit Ein wirklich zauberhaftes Fantasybuch für alle Drachenfans. Dies war mein erstes Buch von Todd Lockwood, aber wahrscheinlich nicht mein Letztes.

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbarer Roman, reich illsutriert vom Autor selbst. Eine klare Empfehlung für Fans von Eragon und der Lady Trent Reihe
    Wunderer Drachenroman

    Das Buch hat mir wirklich unglaublich viel Freude bereitet. Zu Beginn wurde ich etwas mit Namen zugeworfen, aber das gab sich; hier hätte sich ein Glossar angeboten, denke ich. Darüber hinaus ist das Buch aber pure Freude. Maia ist ein ganz wunderbarer Charakter mit ihren Ecken und Kanten und wirklich tollen Seiten. Sie hat einen nicht leichten Packen zu tragen, der ihr zudem von höheren Mächten noch schwerer gemacht wird. Sie beißt sich aber trotz aller Schwierigkeiten durch und ist hilfsbereit und mutig.
    Außerdem gibt es Drachen und oh mein Gott, sind die toll! Die kleinen Drachenbabys haben es mir einfach angetan, sie sind so zuckersüß! Man merkt, dass die Drachen dieser Welt keine tumben Tiere sind, sondern hochintelligente Wesen, die sogar eine eigene Kommunikation kennen. Diese zu entschlüsseln, ist noch niemandem gelungen, aber es bereitet wirklich sehr viel Freude beim Lesen, gemeinsam mit Maia zu versuchen, der Drachensprache auf die Spuren zu kommen.
    Dazu gibt es noch eine übernatürliche Bedrohung, der alle versuchen auf die Schliche zu kommen, und einige eigentlich gute, aber doch nicht so gute Parteien, die versuchen, die Ereignisse nach ihrem jeweiligen Gusto zu deuten, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Das ganze vor dem Hintergrund eines faszinierenden und facettenreichen Worldbuildings. In Lockwoods Welt gibt es viele Geheimnisse zu entdecken!
    Natürlich ist das Buch auch ganz wunderbar vom Autor selbst illustriert worden; einige kennen Lockwood vielleicht schon vorher von seiner Tätigkeit als Illustrator. Ich schätze seine Werke sehr und freue mich daher riesig, dass seine Werke auch sein eigenes Buch schmücken.
    Ich vergebe eine klare Leseempfehlung besonders für Leser, die Eragon und die Lady Trent Reihe mochten. 

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    Lerchies avatar
    Lerchievor 5 Monaten
    Spannender Drachenroman

    Gerade wurden die Jungtiere gefüttert, als das Aery überfallen wurde…
    Maia, die Tochter des Drachenzuchtmeisters, musste immer wieder daran denken, was ihre Mutter als letztes zur ihr gesagt hatte…
    Die Drachen sollten gefüttert werden und am nächsten Tag war Nesttag…
    Maia hoffte auf jeweils ein Drachenküken für Darian und für sie…
    Bei einem Ausflug in der Umgebung sah Maia plötzlich den Sommerdrachen… Und sie fanden ein Drachenskelett…
    Niemand wollte ihr das glauben, am wenigsten der Mann, der mit seinen Leuten die Küken für den Kaiser abholen wollte…
    Sie sollte mit ihm kommen, und vor Korruzon befragt werden…
    Doch Maia hatte Angst, und sie ging weg, um ein eventuelles Drachenbaby zu finden… Doch Darian ihr Bruder hatte ihre List durchschaut und sie gefunden…
    Doch dabei begegnete sie den Harodhi und den Skraak…. Und dem Vater des gefundenen Kükens..
    Es begann eine Verfolgungsjagd im Berg….
    Und dann war das noch die verbotene Religion….
    Von wem wurde der Aery überfallen? Was hatte Maias Mutter ihr gesagt? Was heißt es, dass Nesttag war? Konnte Maia auf zwei Drachenküken hoffen? Zwei, die sie nicht abgeben müssten? Wer ist der Sommerdrache? Und was hat es mit dem Drachenskelett auf sich? Warum wollte niemand Maia glauben, dass sie den Sommerdrachen gesehen hatte? Wer war der Mann, der Maia mitnehmen und befragen wollte? Wer war Korruzon? Weshalb hatte Maia Angst? Dachte sie die Drachenmutter (Skelett) habe ein Junges gehabt? Wieso war ihr Darian hinter ihre Schliche gekommen? Warum war er ihr gefolgt? Was wollten die Harodhi so nach an Maias Aery? Und was tat der Vater des Drachenkükens? Inwiefern gab es eine Verfolgungsjagd im Berg? Gab es dort Höhlen? Was hat es mit dieser verbotenen Religion auf sich? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

    Meine Meinung
    Zunächst einmal möchte ich sagen, dass mir dieses Buch super gefallen hat. Es ließ sich leicht und flüssig lesen, zumal auch keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen auftauchten. Der Schreibstil war also unkompliziert. Gleich von Anfang an mit diesem Überfall auf den Aery von Cuuloda war das Buch spannend geworden. Und diese Spannung setzte sich über das ganze Buch fort. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Maia, die immer als die Schuldige angesehen worden war. In Darian, der ab einem bestimmten Zeitpunkt auf sie wütend war. Ich kann aber auch verstehen, weshalb Maia das getan hatte, weswegen Darian wütend war. Mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu spoilern. Das Buch hat mich voll in seinem Bann gezogen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Das Einzige was ich bemängle ist, dass es kein Personenverzeichnis gab. Denn ein solches ist immer sehr hilfreich, überhaupt bei Büchern mit vielen Namen und eben mit komplizierten Namen, die man sich nicht so ohne Weiteres merken kann. Normalerweise gibt es dafür bei mir einen Stern Abzug, aber die Spannung war wirklich so hoch, dass ich darauf verzichte. So gibt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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    lesenbirgits avatar
    lesenbirgitvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wer Eragon mag kann auch dieses lesen
    Gut für alle Drachenfans

    Zum Inhalt:
    Maia wünscht sich nichts lieber, als endlich Ihr eigenes Drachenjunges zu bekommen. Es sieht recht vielversprechend für Sie aus bis plötzlich alle jungen Drachen beschlagnahmt werden. Völlig enttäuscht trifft Sie auf den Sommerdrachen und damit verändert sich Ihr ganzes Leben.

    Meine Meinung:
    Das Cover spricht mich gar nicht an. Es hätte besser zur Geschichte passen sollen.

    Das Buch hat mir dagegen sehr gut gefallen. Es hat eine angenehme Seitenzahl so das ich in die Geschichte abtauchen konnte, ohne das Sie gleich wieder zu Ende ist.
     Die Geschichte ist recht anspruchsvoll geschrieben und liest sich nicht mal eben so. Es ist definitiv kein Buch für zwischendurch. Der Schreibstil ist wie schon erwähnt anspruchsvoll. Dennoch liest sich das Buch flüssig und auch recht fesselnd. Der Autor hat eine wunderbare Welt erschaffen in der wirklich die Drachen die erste Rolle spielen. Das hat mir sehr gut gefallen.

    Die Charaktere sind authentisch dargestellt, obwohl es recht viele sind. Besonders erwähnen möchte ich, hier die Drachencharaktere. Sie kommen fast noch besser als die Menschen rüber. Ich mochte jeden einzelnen von Ihnen.

    Das Ende ist gut gewählt, lässt mich zufrieden zurück und macht Lust auf mehr.


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