Todd Ritter Das Schweigen der Toten

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Inhaltsangabe zu „Das Schweigen der Toten“ von Todd Ritter

Ein gefesselter Mann, die Augen verbunden. Er lauscht in die Dunkelheit. Er hört Schritte. Er will schreien und kann es nicht. Seit Menschengedenken hat sich in Perry Hollow kein Gewaltverbrechen ereignet. Doch an diesem Morgen wird ein Bürger des kleinen Ortes gefunden: in einem Sarg, die Lippen zugenäht, der Körper ausgeblutet. Während sich Kat Campbell, Sheriff der kleinen Stadt, an die Ermittlungen macht, geht bei der Perry Hollow Gazette der Text für eine weitere Traueranzeige ein. Todeszeit: in einer halben Stunde.

Mit Nadel und Faden treibt sich ein Mörder um....

— kassandra1010

Leider finde ich den Titel etwas daneben gegriffen. Aber ansonsten ein guter, spannender Thriller mit sympathischen Charakteren.

— FAMI_Anke

In zwei Tagen durchgelesen. Konnte es garnicht aus der Hand legen. Super spannendes Buch!

— izzy050

Ein guter Thriller, spannend und mitreißend!

— crazy_julchen

Sehr spannend

— Alondria

Also das Buch war echt der Hammer, extrem spannend. Ich konnte es kaum aus den Händen legen. Für alle die Spannung lieben sehr zu empfehlen. Hoffentlich kommt noch mehr von diesem tollen Autor.

— romanasylvia

WOW, Todd Ritter ist einfach der Hammer, mehr kann man dazu nicht sagen, muss man gelesen haben....

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Das Schweigen der Toten

    kassandra1010

    29. May 2016 um 19:07

    Kat, die Dorfpolizistin, findet am Straßenrand einen Kiefernholzsarg mit einer Leiche drin. Der Hals ist fast bis zum Knochen durchgeschnitten worden und dem Toten liegen Münzen auf den Augenliedern. Erschrocken von ihrem Fund muss Kat dann auch noch feststellen, das George Winnings, dem alten Farmer auch noch der Mund zugenäht worden ist. Gleichzeitig erhält Henry, der von Hauptberuf Todesannoncen in die Zeitung stellt, ein Fax erhält, auf dem die Todesdaten von George Winnings stehen. Aus einem Fax werden noch ein paar mehr und der Mister Tod geht reihum.....Sehr spannend und äußerst gut geschrieben! Die bis ins kleinste Detail beschriebenen Todesszenen sind nichts für Mimosen.

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  • Der Teufel kommt ins verschlafene Kleinstadtnest

    Das Schweigen der Toten

    FAMI_Anke

    24. March 2016 um 10:46

    Während meines Dienstes an der Verbuchungstheke kam dieses Buch von einem Leser zurück und ich war sofort Feuer und Flamme. Schon alleine das Cover des Buches macht in meinen Augen ganz schön was her. Sieht es ja regelrecht schon nach Mord und Verderben aus, nach Geheimnissen und furchtbar viel Elend. Und die Tatsache, dass jemand der Mund zugenäht worden ist, hat mich mehr als neugierig gemacht. Sheriff Kat Campbell in Perry Hollow hat ein nicht ganz so aufregendes Leben. In der verschlafenen Kleinstadt in Amerika passiert nicht viel. Die Leute lassen sogar ihre Autos auf, weil ja eh keiner was klaut. Doch eines Tages findet man einen selbstgemachten Sarg am Straßenrand. In diesem Sarg liegt ein Mann - tot, ausgeblutet und die Lippen sind zugenäht. Mit Hilfe der Landespolizei rund um Nick Donnelly macht sich Kat auf die Suche nach dem Mörder. Doch leider haben die beiden nicht viel Zeit. Denn bei der Perry Hollow Gazette geht schon der nächste Text für die nächste Traueranzeige ein. Todeszeitpunkt in einer halben Stunde. Gerade die Charaktere fand ich sehr sympathisch. Kat Campbell ist eine junge Frau mit einem Sohn, den sie über alles liebt. Der Vater hat die beiden frühzeitig verlassen, doch keinem von beiden stört es, dass es im Haushalt keinen Mann gibt. Als Polizistin hat sie mich auch sehr überzeugt.Nick Donnelly hat ein finsteres Geheimnis, was jedoch erst nach und nach ans Licht gebracht wird. Ansonsten empfand ich ihn auch als einen gesetzestreuen und eifrigen Polizisten. Er hat sich wirklich ins Zeug gehangen um dem Mörder das Handwerk zu legen.Und dann gab es da noch Henry Goll. Er ist derjenige, der die Traueranzeigen bekommt, denn er schreibt für die Gazette die Nachrufe. Am Anfang wusste ich nicht so richtig, was ich mit ihm anstellen sollte. War er mir doch zu verschlossen und distanziert. Erst im Laufe der Handlung ist er dann so richtig aufgeblüht und wurde etwas zugänglicher. Auch sein Geheimnis, was er mit sich herumträgt, ist ganz schön furchtbar. Im Nachhinein muss ich sagen, dass mich das Buch leider nicht ganz so überzeugt hat, wie ich es mir erhofft hatte. Aber gut. Ich wurde trotzdem sehr gut unterhalten und es war ja auch teilweise wirklich sehr spannend und ich habe es nicht aus der Hand legen können. Gerade das Ende musste ich dann an einem Abend lesen. Ich wollte dann unbedingt wissen, wer der Killer ist. Ich hatte echt keine Ahnung und war dann umso überraschter. Auch wenn das Ende dann irgendwie so schnell ging. Sobald raus war, wer diese grauenhaften Verbrechen begangen hat, war dann auch schon gefühlt der Roman zu Ende. Ich hätte lieber noch etwas mehr vom Mörder und seinen Gründen erfahren. Gestört hat mich auch noch, dass es sich fast ein Jahr hinauszögert bis der Mörder endlich gestellt wurde. Hört und lies man doch überall, dass der Mörder in den ersten 48h gefunden werden muss, weil sonst die Spur kalt wird und die Chancen auf eine Festnahme immer geringer werden. Aber auch so war mir das viel zu lang. Wer damit umgehen kann, dass beschrieben wird, wie Menschen einbalsamiert werden, wie ihnen das Blut aus dem toten Körper gepumpt wird und diese Vene hier und diese Aorta dort aus dem Hals gezogen wird, der kann es gerne lesen. Mir was das dann etwas zu krass und diesen Teil habe ich gekonnt übersprungen. Aber ansonsten hatte ich zwei Abend gute Unterhaltung.  

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  • Hätte Potential gehabt...

    Das Schweigen der Toten

    CabotCove

    22. February 2016 um 12:35

    Perry Hollow ist ein recht verschlafenes, kleines Nest, in dem Kriminalität so gut wie nie vorkommt. Bis man die Leiche eines Mannes findet, der grausam ermordet wurde. Der Mörder nähte ihm die Lippen zu und ließ ihn ausbluten, wie der Leser gleich im Prolog erfährt. Sheriff Kat Campbell übernimmt den Fall und sieht sich rasch mit einem Psychopathen konfrontiert, der die Morde vorab per Fax an die dortige Zeitung übermittelt: per Todesanzeige und exaktem Zeitpunkt des Mordes... Und es bleibt nicht bei einem Fax...   Todd Ritter´s Thriller fängt ganz gut an, man kommt als Leser gut ins Geschehen rein und ist auch nicht von zig Figuren überfordert, wie das oft bei Thrillern der Fall ist, damit der Leser dem Autor/Mörder nicht gleich auf die Schliche kommt. Eigentlich finde ich das gut, aber bei diesem Buch hätte ich mir dann doch mehr „Auswahl“ an Verdächtigen gewünscht, denn ich hatte rasch raus, wer hinter den Morden steckt, was mir das Buch leider dann „verdorben“ hat. Als Leser fragt man sich auch, warum die Ermittlerin einen wichtigen, recht offensichtlichen Hinweis auf den Täter einfach nicht sieht. Das wirkt schlicht unlogisch und der Autor tut sich und dem Leser damit keinen Gefallen. Pluspunkt war die gut gezeichnete Figur von Kat Campbell, die als Mutter eines am Down-Syndrom erkrankten Kindes sehr sympathisch und authentisch wirkt, aber auch das konnte nicht von den unlogischen Stellen ablenken, auf die man immer wieder stößt. Ritter beschreibt auch gewisse Teile der Geschichte recht schonungslos, was wirklich nur etwas für recht Hartgesottene ist. Andere werden Thriller wohl auch ohnehin nicht lesen, aber ich fand das dann etwas übertrieben teilweise. Es scheint, als hätte Ritter mit seinem Erstlingswerk vor allem schocken wollen in Teilen. Hätte er sich mehr auf die Logik der Geschichte konzentriert und ein wenig mehr auf spannende Wendungen, wäre das komplett unnötig gewesen und das Buch trotzdem ein guter Thriller.   Mein Fazit Stark angefangen, aber leider konnte Todd Ritter das Tempo nicht halten und enttäuscht mit einem schwachen Ende, das so schon so oft da gewesen ist. Man hätte weit mehr draus machen können..!  

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  • Das Schweigen der Toten

    Das Schweigen der Toten

    Alondria

    16. December 2015 um 14:48

    Inhalt In Perry Hollow wird am Straßenrand ein Sarg gefunden, in dem sich eine Leiche mit zugenähten Lippen befindet. Der ganze Ort ist geschockt, und als Chief Kat Campbell mit den Ermittlungen beginnt, geht bei der örtlichen Zeitung eine Traueranzeige ein – ein Spiel gegen die Zeit beginnt, denn der Todeszeitpunkt auf der Anzeige ist erst in 30 Minuten. Während Kat in ihren Ermittlungen kaum weiter kommt, schaltet sich die übergeordnete Landesbehörde ein – der Fall scheint größer zu sein, als zunächst angenommen. Meine Meinung Ritter hat mit seinem Debüt einen spannenden Thriller verfasst, der einen nicht mehr loslässt. Als Leser „ermittelt“ man automatisch mit Chief Campbell mit und versucht Verdächtige ausfindig zu machen. Das Buch wird durch den Detailreichtum nie langweilig und fesselt den Leser bis zum Schluss. Auch die Protagonisten sind sehr authentisch dargestellt, sodass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als mitzuzittern, in der Hoffnung, den Täter zu schnappen!

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  • Geschickt eingefädelt

    Das Schweigen der Toten

    simonfun

    24. November 2015 um 01:55

    In einer verschlafenen Kleinstadt voller Klischees geht ein Serienkiller um und tötet anscheinend wahllos. Die Bilderbuchverdächtigen sind größtenteils unschuldig, die drei Helden sind völlig unterschiedlich und der Killer streut geschickt Brotkrumen. Alles in Allem ein sehr gelungener Debütroman mit deutlich mehr Höhen als Tiefen.
    Wie auch immer - sehr gut!

  • Ein guter Thriller

    Das Schweigen der Toten

    crazy_julchen

    01. February 2015 um 19:38

    Klapptext: Seit Menschengedenken hat sich in Perry Hollow kein Gewaltverbrechen ereignet. Doch an diesem Morgen wird ein Bürger des kleinen Ortes gefunden: in einem Sarg, die Lippen zugenäht, der Körper ausgeblutet. Während sich Kat Campbell, Sheriff der kleinen Stadt, an die Ermittlungen macht, geht bei der Perry Hollow Gazette der Text für eine weitere Traueranzeige ein. Todeszeitpunkt: in einer halben Stunde. Wird Kat den Mörder rechtzeitig finden und festnehmen können? Cover:  Ich hab die Weltbild-Edition. Dabei ist der Hintergrund weiß, verwaschen, wie als sei es etwas älteres. Darauf ist die untere Gesichtshälfte einer Frau zu sehen, die die Lippen zugenäht hat. Sie hat rote Haare. Der Autor und der Titel sind in einem schlichten Schwarz gehalten. Das Cover hat mich vom Aussehen interessiert und mit dem Klapptext zusammen überzeugt. Meine Meinung: Kat Campbell war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine Kämpfernatur und zäh, dazu unglaublich nett und will nur das Beste für die Stadt. Henry war mir am Anfang etwas suspekt. Der Trauenanzeigerverfasser von der Gazette spielt in dem Buch eine Art Hauptrolle und man erhält Einblick in sein trostloses Leben. Seine traurige, dramatische Vergangenheit. Die Geschichte um die ausgebluteten Menschen, denen die Lippen zugenäht wurden, war mal eine etwas andere Geschichte. Es war spannend geschrieben und man wollte immer wissen, wie es weiter geht. Das Buch war gut recherchiert, da man für die Morde einen gewissen medizinischen Hintergrund brauchte, der dann sogar von einem Bestatter erklärt wurde. Das Buch lässt sich richtig gut lesen, nur hätte man aus der Geschichte mehr machen können. Es wurde zwar die Geschichte um Henrys Vergangenheit erklärt und thematisiert, aber mir hat das drum herum bei Kat ein wenig gefehlt, ebenfalls bei ihrem Helfer Nick. Fazit: Insgesamt ein guter Thriller, der Lust auf mehr macht!

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  • Das Schweigen der Toten

    Das Schweigen der Toten

    Alondria

    04. September 2014 um 12:51

    Inhalt In Perry Hollow wird am Straßenrand ein Sarg gefunden, in dem sich eine Leiche mit zugenähten Lippen befindet. Der ganze Ort ist geschockt, und als Chief Kat Campbell mit den Ermittlungen beginnt geht bei der örtlichen Zeitung eine Traueranzeige ein – ein Spiel gegen die Zeit beginnt, denn der Todeszeitpunkt auf der Anzeige ist in 30 Minuten. Während Kat in ihren Ermittlungen kaum weiter kommt, schaltet sich die übergeordnete Landesbehörde ein – der Fall scheint größer zu sein, als zunächst angenommen.   Meine Meinung Ritter hat mit seinem Debüt einen spannenden Thriller verfasst, der einen nicht mehr loslässt. Als Leser „ermittelt“ man automatisch mit Chief Campbell mit und versucht Verdächtige ausfindig zu machen. Das Buch wird durch den Detailreichtum nie langweilig und fesselt den Leser bis zum Schluss.

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  • Einfach nur WOW

    Das Schweigen der Toten

    romanasylvia

    Also das Buch war echt der Hammer, extrem spannend. Ich konnte es kaum aus den Händen legen. Für alle die Spannung lieben sehr zu empfehlen. Hoffentlich kommt noch mehr von diesem tollen Autor.

    • 3

    Arun

    23. June 2014 um 09:02
  • Wahnsinns Debüt

    Das Schweigen der Toten

    jimmygirl26

    Mit das Schweigen der Toten hat Todd Ritter ein wahnsinns Debüt geschaffen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, die Geschichte lässt sich sehr gut und vorallem schnell lesen. Das Buch wird nie langweilig und vorallem kann man schön mitraten wer der Bösewicht ist. Nur auf das Ende wäre ich nie gekommen ich freu mich nun schon auf das 2. Buch von ihm .

    • 2
  • Das Schweigen der Toten

    Das Schweigen der Toten

    Seehase1977

    06. March 2014 um 09:26

    Klappentext: Ein gefesselter Mann, die Augen verbunden. Er lauscht in die Dunkelheit. Er hört Schritte. Er will schreien und kann es nicht. Seit Menschengedenken hat sich in Perry Hollow kein Gewaltverbrechen ereignet. Doch an diesem Morgen wird ein Bürger des kleinen Ortes gefunden: in einem Sarg, die Lippen zugenäht, der Körper ausgeblutet. Während sich Kat Campbell, Sheriff der kleinen Stadt, an die Ermittlungen macht, geht bei der Perry Hollow Gazette der Text für eine weitere Traueranzeige ein. Todeszeit: in einer halben Stunde. Kat Campbell ist der weibliche Polizeisheriff der idyllischen Kleinstadt Perry Hollow. Bis zum heutigen Tag ist Kats Arbeitsalltag alles andere als aufregend, Verkehrsdelikte, Schlägereien nie etwas Schlimmeres. Doch der Morgen beginnt für Kat Campbell mit einer Leiche in einem selbst gezimmerten Sarg am Straßenrand. Der Tote ist der Farmer George Winnick, sein Mund ist zugenäht und auf seinen Augen liegen zwei glänzende Pennys. Als einfacher Polizeisheriff ist Kat mit der Situation überfordert und die Landespolizei, angeführt von Nick Donnelly, übernimmt umgehend die Ermittlungen. Schon bald meldet sich Henry Goll auf dem Präsidium, der für die Nachrufe bei der Stadtzeitung verantwortlich ist. Auf seinem Fax ging eine Nachricht ein, die den Tod von George Winnick ankündigt. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, als Henry eine weitere Traueranzeige per Fax erhält, Todeszeitpunkt in 30 Minuten... Todd Ritter gewährt dem Leser in seinem Erstlingswerk anschauliche und gut recherchierte Einblicke in die Künste der Einbalsamierung. Sein Schreibstil ist einfach und unbefangen. Seine Protagonisten sind allesamt sympathisch, verletzbar und verwundbar, so dass man sich als Leser gut mit ihnen identifizieren kann. z.B. Kat Cambell, die mit ihrem behinderten Sohn und ihrer kleinen Statur und den durchaus üppigen weiblichen Rundungen nicht gerade „Superwoman“ verkörpert. Mit temporeichen Passagen hält der Autor den Leser bei der Story, interessantes Ambiente, undurchschaubare Verhältnisse, wenig Verdächtige. Lediglich in der Mitte des Thrillers hatte ich persönlich einen leichten Durchhänger, da wird es meines Erachtens etwas flach und weniger spannend. Ein solider und gut durchdachter Thriller und durchaus lesenswert.

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  • Rezension zu "Das Schweigen der Toten" von Todd Ritter

    Das Schweigen der Toten

    monja1995

    01. May 2012 um 10:22

    Klappentext: Seit Menschengedenken hat sich in Perry Hollow kein Gewaltverbrechen ereignet. Doch an diesem Morgen wird ein Bürger des kleinen Ortes gefunden: in einem Sarg, die Lippen zugenäht, der Körper ausgeblutet. Während sich Kat Campbell, Sheriff der kleinen Stadt, an die Ermittlungen macht, geht bei der Perry Hollow Gazette der Text für eine weitere Traueranzeige ein. Todeszeit: in einer halben Stunde. Mein Umriss: Perry Hollow, ein verschlafener Ort in Pensylvania. Kat Campbell versieht dort ihren Dienst als Polizeichefin. Nie gab es in diesem Ort Gewaltverbrechen. Aber jetzt.... Erst wird Kat ein Fahrzeugdiebstahl gemeldet und kurz darauf eine aufgefundene Kiste am Straßenrand. Bei ihrem Eintreffen am Fundort stellt Kat fest, dass es sich um einen einfach zusammengenagelten Sarg aus Fichtenbrettern handelt und öffnet ihn. Darin findet sie einen gefesselten Mann, dessen Mund zugenäht ist. Auch sonst ist die Leiche bestialisch zugerichtet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn Henry der Nachlassschreiber der Gazette erhielt die Todesnachricht schon bevor das Opfer ermordet wurde und Kat rechnet mit weiteren Morden. Diese lassen nicht lange auf sich warten....Auch das nächste Opfer findet sich in diesem schrecklichen Zustand und auch diesmal erhält Henry die Todesnachricht schon vor dem Todeszeitpunkt. Die Ermittlungen beginnen, nur eine Person bleibt davon unbehelligt, bis es auch Kats Sohn James treffen soll und sich die Ereignisse überschlagen...... Mein Eindruck: Todd Ritter schafft es, den Leser gleich am Anfang mit einem heftigen Ruck ins Geschehen zu stoßen und ihn dort bis zum Ende gefangen zu halten. Er spielt nicht mit dem Leser, sondern kommt klar auf den Punkt, was das Geschehen noch härter ankommen läßt. Die Schreibweise und Handlung ist klar strukturiert, den roten Faden zu verlieren ist unmöglich. Es ist schwer, bei diesem Buch eine Lesepause einzulegen. Schade fand ich, dass ich gleich zu Anfang des zweiten Drittels wußte, wer der Mörder ist. Ich hoffte, dass ich Unrecht habe, aber meine Vermutung wurde bestätigt. Was die Handlung aber nicht weniger spannend macht. Mein Fazit: Ein wahres Feuerwerk für Thriller-Liebhaber, das ich guten Gewissens weiter empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Das Schweigen der Toten" von Todd Ritter

    Das Schweigen der Toten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2012 um 02:43

    WOW. Todd Ritter ist einfach der Hammer. Mehr kann man dazu nicht sagen, man muss es gelesen haben.

  • Rezension zu "Das Schweigen der Toten" von Todd Ritter

    Das Schweigen der Toten

    Themistokeles

    20. December 2011 um 19:17

    Inhalt: In der Kleinstadt Perry Hollow wird am Straßenrand eine Kiste aufgefunden, die große Ähnlichkeit mit einem Sarg aufweist. Als Sheriff Kat Campbell am Fundort eintrifft, muss sie schnell feststellen, dass die Ähnlichkeit nicht nur äußerlich ist, denn in der Kiste befindet sich ein Bürger ihrer Stadt, tot, blutleer und mit zugenähten Lippen sowie einer genähten Wunde am Hals. Zudem erhält Henry Groll, der bei der Lokalzeitung für die Nachrufte verantwortlich ist und sich nie groß Freunde in der Stadt gesucht hat und lieber für sich allein gelebt hat, ein Fax auf dem die Todeszeit des Ermordeten angegeben ist. Nur wurde das Fax schon eine halbe Stunde vor der angegebenen Todeszeit verschickt. Die Fahndung nach dem Mörder läuft ab diesem Punkt auf Hochtouren, denn die Angst vor einem weiteren Mord ist groß und einen solchen will Sheriff Kat Campbell um jeden Preis verhindern. Meinung: Die Handlung dieses Thrillers weicht nicht wirklich von der anderer Thriller ab und auch die Mordmethoden, noch die Auswahl der Opfer oder das Motiv des Mörders sind etwas besonderes. Von daher handelt es sich auf keinen Fall um ein überragendes oder überraschendes Werk, da man weder besonders dazu verleitet wird Ekel oder Angst zu empfinden, wie Thriller es oft versuchen heraufzubeschwören, noch etwas vollkommen unerwartetes passiert. Jedoch erhält man einen grundsoliden Thriller. Die Charaktere entsprechen stark dem Bild, das aktuelle in Thriller vorherrscht: Irgendeine traumatische bzw. schreckliche Erfahrung in der Vergangenheit liegt, sowohl auch bei den Polizisten und anderen wichtigen Charakteren vor und nicht ausschließlich beim Mörder. Insgesamt sind die Charaktere nicht vollkommen flach, jedoch auch nicht plastisch genug, um sie als real zu empfinden. Insbesondere, was die Gegenwart der Charaktere anbelangt trifft diese Tatsache zu, da die Vergangenheit meist recht ausgearbeitet ist. Überrascht hat mich, dass ich jedoch ehrlich sehr lange vom falschen Täter ausgegangen bin und das bis sehr kurz vor der Auflösung, auch wenn ich von der Richtung her schon sehr gut lag. Alles in allem also ein ordentlicher Thriller, auch wenn das Ende in meinen Augen nicht ganz stimmig und er nicht viel neues zu bieten hat.

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  • Rezension zu "Das Schweigen der Toten" von Todd Ritter

    Das Schweigen der Toten

    Natalie77

    04. November 2011 um 12:47

    Inhalt: Perry Hollow ist ein kleines beschauliches Städtchen dem Verbrechen fast fremd sind, bis auf einmal eine Kiste auftaucht. Die Meldung lautet: Sarg auf der Old Mill Road. Der Sheriff, Kat Campbell, glaubt das die Meldung mit dem Sarg wohl etwas übertrieben ist und fährt hin um nachzuschauen. Als die Kiste, die einem einfachen Sarg sehr ähnlich sieht, geöffnet wird, liegt darin ein Bürger von Perry Hollow. Tod mit zugenähten Lippen, aber nicht nur, dass das der erste Mord seit Ewigkeiten ist, es folgt schon eine Meldung an die örtliche Zeitung das der Nächste bald folgen wird. Die Suche nach dem Täter beginnt.... Meine Meinung: Der Thriller beginnt recht rasant im Prolog bekommen wir die Qualen eines der Opfer mit und so bekommt man direkt schon Gänsehaut. Die weitere Handlung ist gut, allerdings wusste ich recht schnell, wer wohl damit zu tun hat. Das hat mir den Lesespaß aber nicht madig gemacht, denn schließlich hätte ich mich irren können. Die Spannung steigerte sich bis zum Schluss und doch gab es die ein oder andere Stelle, die dem ersten Anschein nach überflüssig war, aber dann doch seine Berechtigung hatte. Vieles wurde erst Anfangs angedeutet, dann aber bis zum Ende aufgeklärt, wohl um noch mehr Spannung rein zu bringen. Allerdings bin ich jemand der natürlich wissen will was dahinter steckt und dann zwar weiter liest um es zu erfahren, aber wenn es zu lange dauert auch etwas gelangweilt wird, das kam auch hier vor. Erst als die meisten Fragen beantwortet waren konnte ich so richtig eintauchen. Die Hauptfiguren sind wohl Sheriff Kat Campbell, der Kollege Nick und der Nachrufeschreiber Henry, jeder mit persönlichem Schicksal. Ich glaube in der Realität würde man denken wie sollen die drei was zusammen auf die Reihe bekommen, das wirkt dann doch schon etwas unglaubwürdig. Das ist die perfekte Mutter eines besonderen Kindes, der Kollege der aus persönlichen Gründen ermittelt und Henry der bis Dato unscheinbar war, weil seine Vergangenheit es so "wollte". Dieser Thriller hat mich schon unterhalten, aber war nicht so gut wie ich es vorher erhofft hatte

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  • Rezension zu "Das Schweigen der Toten" von Todd Ritter

    Das Schweigen der Toten

    micra-cat

    13. September 2011 um 15:00

    Das Erstlingswerk von Todd Ritter beginnt sehr spannend mit einem kurzen Epilog, bei dem man sehr anschaulich und sozusagen live erlebt, wie jemand ums Leben kommt, aber nicht um wen es sich dabei handelt und weshalb er getötet wird. Kat Campbell, Polizeichefin im verschlafenen Perry Hollow, hat normalerweise einen überwiegend ruhigen Job, der eher darin liegt Katzen aus Bäumen zu retten als Verbrechen aufzuklären. Doch dann meldet der hiesige Florist den Diebstahl seines Lieferwagens nebst Pistole. Wobei man dies genaugenommen nicht mal als Diebstahl bezeichnen kann, denn der Wagen war nicht verschlossen und im Handschuhfach befand sich neben der entwendeten Waffe auch der Zündschlüssel. Kurz darauf wird der Polizei auch noch der Fund einer sargähnlichen Kiste, die am Straßenrand abgestellt wurde, gemeldet. Und die Befürchtungen bestätigen sich, in der vermeintlichen Kiste befindet sich ein Toter. Ein 67jähriger Einwohner des Orts, der grausam mißhandelt wurde und dem man den Mund zugenäht hat… Und wie der Titel schon verspricht, folgen noch weitere Tote… Die Namen der Toten werden Henry Goll, dem Journalisten einer Tageszeitung und Experte für Nachrufe, vorab per Fax mitgeteilt. Was zunächst nach einem Scherz aussieht, erweist sich als Möglichkeit für Kat und ihren Kollegen Nick, durch schnelles und kluges Eingreifen die Morde evtl. noch verhindern zu können. Nachdem ich in die Leseprobe hineingeschnuppert habe war für mich klar dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte, denn der Einblick auf die Bewohner von Perry Hollow hat mir sehr gefallen. Kat als alleinerziehende Mutter mit einem behinderten Jungen und auch die restlichen Hauptfiguren mit ihren großen und kleinen Macken und Geheimnissen fand ich sehr interessant. Das Buch hat mich sehr gefesselt und ich konnte kaum aufhören zu lesen, bis sich endlich das Rätsel um die Toten aufgeklärt hatte.

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