Wish u were dead

von Todd Strasser 
4,1 Sterne bei150 Bewertungen
Wish u were dead
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Positiv (119):
T

Schöner Teenie-Thriller!

Kritisch (6):
katha_strophes avatar

Konstruiertes Ende und mir fehlt für ein Jugendbuch, das auch Mobbing als Thema hat, eine "belehrende" Botschaft.

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Inhaltsangabe zu "Wish u were dead"

In einem anonymen Blog wünscht an-G-kozzt ihren Mitschülern Lucy, Adam und Courtney den Tod. Kurz darauf verschwinden Lucy und Adam. Lucys Freundin Madison beginnt der Sache nachzugehen. Haben die seltsamen Kommentare auf ihrem Facebook-Profil etwas damit zu tun? Was bedeuten die anonymen Briefe? Und warum zieht sich Tyler, den sie so anhimmelt, immer weiter von ihr zurück? Als dann auch noch Courtney vermisst wird, bricht Panik aus. Und Madison bekommt unerwarteten Besuch.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551310729
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:269 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:26.09.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    there_are_applesvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner Teenie-Thriller!
    Schönes Teeniebuch!

    Sehr schönes Teeniebuch obwohl mir persönlich noch das gewisse Etwas fehlte. Die Charaktere werden schön detailliert beschrieben und man merkt wie viel Angst die Personen haben.
    Plus das Ende hat mich positiv überrascht.
    Trotz der Kürze des Buches sehr gut umgesetzt!!

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    MsChilis avatar
    MsChilivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr gelungen und spannend bis zum Schluss!
    Man sollte sich immer überlegen was man sich wünscht!

    "Wish u were dead" von Todd Strasser (alias Morton Rhue) ist 2011 im Carlsen Verlag erschienen.

    An-G-kozzt hat einen anonynem Blog. Und dort wünscht sie ihrer Mitschülerin Lucy den Tod. Kurz darauf auch noch Adam und Courtney. Und kurz darauf verschwinden die drei wirklich.
    Und ihre Freundin Madison macht sich auf die Suche. Wer hat es nur auf die In-Clique abgesehen?



    Das Buch ist mir durch Zufall in die Hände gefallen, habe es mir von meiner Schwester ausgeliehen. Und ich bereue keine Sekunde es gelesen zu haben. Denn durch die Einschübe der Blogger und der Sichtwechsel bleibt es spannend und zwar durchgehend. Und am Ende steigert es sich sogar noch!
    Die Thematik des Mobbings und Selbstmords kennt man leider. Denn es gibt immer die Coolen und die Außenseiter an den Schulen. Und der Autorin verbindet es gekonnt und schafft eine Gänsehaut-Atmosphäre.
    Ich habe mich von Anfang an gefragt, wer denn der mysteriöse Blogger ist und dann natürlich auch wer der Täter ist. Und dieses Rätsel zieht sich durchs ganze Buch. Die Auflösung des Täters ist gekonnt und war wirklich nicht vorhersehbar.
    Und der Schreibstil ist wirklich sehr fesselnd und es machte Spaß das Buch zu lesen.


    Für mich ein gelungenes Buch, das ich definitiv empfehlen kann. Spannungsgeladen, überraschend und überwältigend!

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    Sabriiina_Ks avatar
    Sabriiina_Kvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein super Jugendthriller mit einer guten Story und vielen interessanten Charakteren :) Ich fand es klasse!
    Erstklassiger Jugendthriller und ein Muss für alle Thriller- Fans! :)

    Als großer Jugendthriller- Fan musste ich mir dieses Buch einfach zulegen und habe es nicht im Geringsten bereut. Ich habe dieses Buch innerhalb von wenigen Tagen im Urlaub verschlungen und um es vorab zu sagen: Ich finde das Buch echt genial!

    Die Thematik, die in diesem Buch behandelt wird ist ziemlich realistisch, da es in jeder Kassenstufe immer die Angesagten und Coolen gibt, die eine Clique bilden und die andere irgendwie ausgrenzen und mobben. Auch dass sich eine Bloggerin darüber im Internet beklagt ist in der modernen Welt, in der quasi das ganze Leben über das Internet läuft, eine geläufige Methode um seine Meinung anonym zu äußern. Dass man manchen Leuten etwas Schlechtes wünscht, kennen, denke ich auch viele. Doch dass das im Buch dann Realität wird lässt den Leser nachdenklich werden.

    Das Buch ist mal aus der Sicht von einem Blogger, und mal aus der Sicht der 16- jährigen Schülerin Madison geschrieben. Während des Lesens bleibt es lange spannend und man rätselt mit, um wen es sich bei dem Blogger/der Bloggerin handelt. Dies wird auch erst spät aufgeklärt, sodass es lange spannend bleibt.
    Als Leser rätselt man die ganze Zeit, wer hinter Lucys und Adams Verschwinden steckt und es bleibt durchgängig spannend. Die Story geht zügig voran und es passieren laufen neue Dinge, mit denen man nicht gerechnet hat. Immer wieder verdächtigt der Leser neue Personen und es bleibt bis auf die letzten Seiten mit einem großen Showdown spannend.


    Das Ende überraschte mich persönlich total und gerade das macht das Buch für mich noch einmal besonders toll, weil ich leider auch schon einige Bücher gelesen habe, in denen das Ende und der Täter schon voraussehbar sind. Das Motiv des Täters/der Täterin/von den Tätern war gut nachvollziehbar und somit war der Abschluss eine runde und gelungene Sache. 

    Dazu kommt noch, dass der Schreibstil einfach super ist, sodass sich das Buch sehr flüssig lesen lässt und man das Buch durch die viele Spannung kaum aus den Händen legen möchte.

    Mein Fazit:

    Ich liebe dieses Buch und empfehle es jedem weiter, der gerne WIRKLICH GUTE JUGENDTHRILLER liest! Der Autor hält die Spannung im Buch konstant hoch, sodass die Handlung den Leser richtig fesselt und ihn immer wieder auf neue Fährten schickt, bis er am Ende ein grandioses Finale erlebt mit dem keiner gerechnet hat!
    Meine Empfehlung: Lest dieses Buch definitiv, es lohnt sich!!

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    evileins avatar
    evileinvor 4 Jahren
    liegt viel Wahres drin

    eine Schule und in ihr, wie überall eine elitäre Gruppe von Schülern, dabei sein ist Alles und die, die nicht dazugehören stehen außen vor - reden sich ein, das sie da ja überhaupt nicht dabei sein wollen . So weit, so gut, jeder kennt das wohl . Dann schreibt einer der Außenstehenden in seinem Ärger  ...."ich wünschte, sie wäre tot".....  in seinen Blog , und am nächsten Tag ist die Betreffende verschwunden. Als nach und nach immer mehr Schüler aus dieser Gruppe verschwinden und die erste Leiche gefunden wird,   wird es spannend .

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    gurkes avatar
    gurkevor 5 Jahren
    Ein guter Tip

    Meine treuen Blogleser und Youtubezuschauer kennen meinen Lesegeschmack inzwischen sehr gut. Dieses Buch wurde mir immer wieder empfohlen, so dass ich mich irgendwann regelrecht gezwungen sah, „Wish u were dead“ mein eigen nennen zu können.

    Die Geschichte selbst ist auch richtig interessant und regt sofort zum nachdenken an. Wie viele von uns kennen das Thema Mobbing und das Außenseitergefühl nur zu genüge? Oder wer behandelt manchmal seine Mitmenschen nicht gerade nett. Das ist oft nicht einmal böse Absicht. Und wer hat sich nicht schon mal im Affekt etwas Schlechtes für andere – aus welchen Gründen auch immer – gewünscht? Genau diese Fragen werden hier aufgerufen. Schlimm nur, wenn diese Wünsche öffentlich ausgesprochen werden und diese dann leider auch in Erfüllung gehen.

    Wir halten hier einen Mix aus einer typischen Jugendgeschichte und einem spannenden Thriller in den Händen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lebendig und die Geschichte selbst durchweg spannend. So möchte man das Buch gar nicht aus den Händen legen. Bis zum Schluss weiß man nicht wer der Entführer und Mörder der Kids ist und tappt so die ganze Zeit im Dunkeln.

    Ich bin sehr froh, das Buch gekauft und gelesen zu haben. Ich habe es regelrecht verschlungen und konnte es vor lauter Spannung kaum aushalten. Todd Strasser hat hier einen sehr gelungenen Thriller für Jung und alt verfasst und ich möchte das Buch gerne wärmstens weiterempfehlen.

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    SonnenBlumes avatar
    SonnenBlumevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Manchmal werden Wünsche war. Auch die grausamsten und tödlichsten.
    Wish u were dead - Todd Strasser

    Madison gehört zu einer In-Clique, aber eigentlich ist sie nicht so, wie die anderen. Sie hat keine Lust, als Zicke zu gelten und ist immer nett zu allen. Plötzlich verschwindet einer ihrer Freundinnen, Lucy, spurlos. Niemand weiß, was passiert ist, doch genau eine Woche später fehlt auch von ihrem Freund Adam jede Spur.
    Madison bekommt mysteriöse Nachrichten, mit denen jemand sie warnen will, weil sie und ihre Freunde in Gefahr seien. Sie hat Angst, alle haben Angst, aber niemand weiß genau, was zu tun ist.
    Dann verschwindet noch eine dritte aus der Clique, Courtney. Madison wird verfolgt, aber ihr Verfolger will ihr nichts Böses, er braucht sogar ihre Hilfe ... Und trotzdem gelangt Madison in die Fänge des Entführers ihrer Freunde.


    Leider habe ich den großen Fehler gemacht, den zweiten Band vor dem ersten zu lesen, womit ich schon wusste, wer der Mörder war. Allerdings war ich mir beim Lesen wirklich nicht mehr sicher, weil einfach nichts darauf hindeutete, dass es wirklich diese Person war!
    Der Stil ist ganz gemäß einem Jugendbuch leicht und einfach, die Blogbeiträge zwischendurch lockerten das Ganze noch etwas mehr auf.
    Die Charaktere fand ich nicht besonders außergewöhnlich, sie kamen mir eher nicht wirklich sehr tiefgründig vor. Natürlich hatten sie Ecken und Kanten und ihre eigenen Eigenschaften, aber ich habe schon bessere Charakterisierungen gelesen, besonders auch von dem Autor.
    Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und es bekommt vier Sterne für einen High School-Thriller.

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    Tsukihanavor 6 Jahren
    Gelungen & überraschend!

    Inhalt:
    In einem Internetblog macht sich "An-G-kozzt" , ein Mobbingopfer auf der Highschool, Luft und "kozzt" sich über ihre Mitschüler aus. Dabei wünscht sie sich den Tod ihrer Peiniger.
    Kurz nachdem sie dies in den Blog geschrieben hat, verschwinden die von ihr erwähnten Personen spurlos. Die ganze Stadt ist in Aufruhr.
    Die Hauptfigur, Madison, geht auf die gleiche Schule wie "An-G-kozzt". Sie wird in die Vorfälle verwickelt.

    Allgemeines:
    Der Thriller wird immer abwechselnd gestaltet: Mal liest man einen Blogeintrag von "An-G-kozzt", mal Teile der konkreten Handlung um Madison, mal Kommentare/Reaktionen auf die jeweiligen Blogeinträge (die auch die Geschehnisse kommentieren) und zu guter letzt auch Monologe des Täters (der nicht wie nahezulegen ist "An-G-kozzt" ist. Dies wird aber auch sehr schnell im Thriller deutlich).
    Anhand dieser verschiedenen Mittel erhält man immer neue Informationen. Ein interessanter Mix! Er sorgt für eine durchgängige Spannung.

    Fazit:
    Ich habe diesen Thriller kaum aus der Hand legen können als ich ihn in meinem letzten Urlaub gelesen habe. Meiner Meinung nach gab es keinerlei Hinweise auf den Täter, was das ganze bis zum Ende hin spannend gemacht hat. Als das große Mysterium dann endlich aufgelöst wurde, war ich wirklich überrascht! Die Motive waren gut nachzuvollziehen, es war also auch Logik dahinter. Ein absolut lohnenswerter Thriller, der wirklich spannend und überraschend ist!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Wish u were dead" von Todd Strasser

    Kurzbeschreibung:
    Nach einer Party in Soundview, einem reichen Vorort von New York, verschwindet Highschool-Diva Lucy Cunningham spurlos. Ein heimliches Date in der City? Ein Casting in L.A.? Oder das Unvorstellbare: eine Entführung? Die Polizei tappt im Dunkeln. Madison, die Lucy in besagter Nacht mit dem Fahrdienst der Schule nach Hause begleitet hat, hält nichts von wilden Spekulationen. Doch sie kennt den Blog von an-G-kozzt nicht. Bei an-G-kozzt steht Lucy nämlich auf der Abschussliste. Die Bloggerin wünscht den Stars der Highschool den Tod. Wenig später verschwindet Lucys Freund Adam...

    Zum Autor:
    Todd Strasser, geboren 1950 in New York City, in Deutschland unter dem Pseudonym Morton Rhue bekannt, arbeitete viele Jahre journalistisch, bevor er sich ausschließlich seiner schriftstellerischen Tätigkeit widmete. Seine preisgekrönten Romane (Die Welle, Ich knall euch ab!, Boot Camp u.v.a.) schockieren und berühren gleichermaßen durch ihren ungeschminkten Blick auf die amerikanische Gesellschaft und ihre direkte Sprache.

    Meine Meinung kurz & knapp:
    Mit Wish u were dead ist Todd Strasser ein spannender und gleichzeitig auch nachdenklich machender Jugendroman gelungen, der sich mit dem Thema Mobbing in der Schule auseinandersetzt.

    Eine Bloggerin namens an-G-kozzt macht sich im Internet Luft, indem sie bestimmten Mitschülern, die allesamt einer In-Clique angehören und die sich über sie und ihr Aussehen lustig machen, den Tod wünscht. Doch dieser Wunsch scheint auf makabre Art und Weise Wirklichkeit zu werden. Drei Schüler aus dieser Clique werden nach und nach entführt.

    Madison, ebenso Mitglied dieser Clique, versucht herauszufinden, was mit ihren Freunden geschehen ist. Sie ist im Gegensatz zu ihnen ein sympathisches Mädchen, das sich nicht über andere Personen lustig macht und keinesfalls oberflächlich daherkommt.

    Unterstützung erhält sie vom kürzlich zugezogenen Klassenkameraden Tyler, für den sie seit einiger Zeit schwärmt, der aber sehr mysteriös wirkt. Madison beginnt sich zu fragen, ob etwa er etwas mit dem Verschwinden von Lucy und den beiden anderen zu tun hat.

    Todd Strasser konnte mich mit seinem Roman überzeugen. In drastischen Worten, die nichts an dieser Entführung verschönern, schildert er die Geschichte um Madison und ihre Freunde, in der viele verschiedene Charaktere verdächtig wirken, so dass der Leser bis zum verblüffenden Ende mit Madison im Dunklen tappt.

    Die Lösung der Geschichte wirkte authentisch und nachvollziehbar, auch wenn ich einigermaßen überrascht über den Täter war, weniger über sein Motiv. Hier zeigt sich offensichtlich, wie viel Mobbing anrichten kann und welche zunehmende Rolle auch das Internet darin spielt. Für Jugendthriller-Fans absolut empfehlenswert!

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    Seitenakrobatins avatar
    Seitenakrobatinvor 6 Jahren
    Rezension zu "Wish u were dead" von Todd Strasser

    Zum Inhalt (Klappentext):
    >>Bis jetzt habe ich nichts davon geschrieben, dass ich bestimmten Leuten den Tod wünsche, aber allmählich hab ich die Schnauze voll. Ich habe keine Lust mehr, nett zu sein. ich habe keine Lust mehr, irgendjemanden etwas vorzumachen. Diese Leute machen mir das Leben zur Hölle und ich wünschte, sie wären tot.
    Lucy steht ganz oben auf meiner Liste. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für ein Scheißgefühl ist, wenn sie mich anstarrt, als wäre ich irgendeine ekelhafte Kanalratte. ich hasse dich, Lucy. Ich hasse dich wirklich aus tiefstem Herzen. Du bist die Nummer eins auf meiner Liste. Ich wünschte, du wärst tot.<<

    Meine Meinung zum Buch:
    Der Klappentext spiegelt einen Blogeintrag einer Schülerin wider, die in der Schule gemobbt wird. Diese versucht sich Luft zu machen, indem sie ihren Blog mit den regelmäßigen Einträgen, wie diesen füllt.
    Wie der Autor die verschiedenen Erzählstränge zusammen führt, hat mich sofort angesprochen. Es gibt drei verschiedene Perspektiven. Die Hauptperspektive ist die von Madison. Ihre Geschichte wird erzählt, die so schön sein könnte, wenn es nicht jemand auf die In-Clique der Schule abgesehen hätte, zu der sie auch zählt. Und, die beiden anderen sind kurze Einblicke in das Gefühlsleben einer Bloggerin und die andere Sicht geht auf die Unterhaltung des Täters mit seinen Opfern zurück. Diese sind deutlich zu erkennen - die Schriftart ändert sich und hebt sich so von der normalen ab. Diese Ansichten kommen zwar nur selten vor, aber eine angenehme Abwechslung bieten sie dennoch.

    Die Charaktere sind übliche Teenager, die ihre kleinen Probleme haben und versuchen die Schulzeit so gut es geht rumzubekommen. Sie präsentieren sich und machen diejenigen runter die nicht mit ihnen mithalten können. Madison ist in der Hinsicht etwas anders. Ihre Eltern haben Geld und sie gehört in diese beliebte Gruppe, hat aber trotzdem ein Herz für die Schüler die von der In-Clique nicht beachtet werden.
    Obwohl sie die Hauptperson war und sich so gut wie alles um sie gedreht hatte, habe ich sie nicht gemocht und nicht gehasst – sie war einfach da.
    Courtney, die Freundin von Madison, war mir sehr unsympathisch und ihre Rolle im Buch habe ich ihr nicht abgekauft. Schon gar nicht als ich gelesen habe, dass sie das komplette Haus der Eltern für sich hat und das der Normalzustand sei. Ganz anders war dann Tyler, der Junge in den sich Madison verliebt hatte. Seine Art war ruhige und war geheimnisvoll. Er war alleine für sich, hatte sich nicht der Norm angepasst, sondern sein eigenes Ding durchgezogen. So was gefällt mir.

    Wenn man aus der Teenager-Zeit raus ist und seinen Weg langsam geht, dann ist diese Sicht der Dinge oft sehr amüsant - Mädchen lernt Jungen kennen, die beiden scheinen sich zu mögen, aber keiner von beiden wagt sich den ersten Schritt zu machen. Ich hatte manchmal diesen ohhhh-wie-süß Gedanken, als ich Madisons klägliche Versuche verfolgt habe eine “Beziehung“ zu Tyler aufzubauen. Ob diese Liebelei nun unbedingt sein musste lasse ich dahingestellt. Es hat die Geschichte nicht gebremst, war ihr aber auch nicht sonderlich hilfreich.

    Am Ende wurden die Personen mir zu sehr dazu gedrängt, das Buch zum Abschluss zu bringen, dass es unnatürlich rüberkommt. Es tauchte plötzlich eine Person auf, die es das ganze Buch über zu geben schien aber kein Gesicht hatte. Vertraut man einer fremden Person, wenn um einen rum das gewohnte Leben zusammenbricht? Na ja, genau das ist passiert.

    Der Grund, warum der Täter das alles tat, ist mir ein Rätsel. Diese Lappalie so aufzubauschen und deshalb einen Serienkiller zu erschaffen ist schon lächerlich.
    Der Schluss ist mir zu sehr gestellt und hat nichts mehr von der anfänglichen Geschichte, die mir gut gefallen hatte.

    Mein Fazit:
    Ein Buch das zum Anfang hin seine Stärken hatte und zum Ende hin langsam abbaute.

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    lucysnowevor 6 Jahren
    Rezension zu "Wish u were dead" von Todd Strasser

    In der wohlhabenden Kleinstadt Soundview verschwinden Teenager, und zwar nicht nur irgendwelche: Lucy Cunningham, der umschwärmte, aber auch verhasste Star der Highschool ist das erste Opfer. Bald darauf verschwindet auch ihr Freund Adam und Courtney, mit welcher er eine Affäre hat. Doch wer steckt hinter den Entführungen? Eine anonyme Bloggerin, eine Außenseiterin an der Soundview Highschool die beiden den Tod im Internet wünschte, da sie die täglichen Demütigungen nicht mehr aushielt? Oder jemand, der sich dies zum Anlass nimmt, seinen eigenen Racheplan zu verwirklichen? Aus der Sicht von Madison Archer, ebenfalls Mitglied der beliebtesten Clique der Schule, erlebt der Leser mit, wie die Vorkommnisse die Kleinstadt erschüttern. Trotz ihres Status als reiches und beliebtes Mädchen ist Madison sehr sympatisch, nett, bodenständig und wird von allen gemocht. Doch auch sie erhält Drohungen und fühlt sich bald nicht mehr sicher. Wird sie das nächste Opfer sein? Und kann sie Tyler, dem mysteriösen Außenseiter, der neu an der Schule ist und offenbar etwas zu verbergen hat, wirklich vertrauen?
    Sehr geschickt gelingt es Todd Strasser alias Morton Rhue den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Madison ist ein sympathischer Charakter und aus ihrem Blickwinkel erlebt man alles hautnah mit. Großartig ist auch die Spannung, welche sich während des Lesens aufbaut und zum Schluss immer mehr steigert. Bis fast zum Ende bleibt es unklar, wer hinter den Ereignissen steckt. Das Buch ist leichte Kost und einfach geschrieben, ich finde aber nicht, dass es deswegen seine Wirkung verfehlt. Im Gegenteil, es hat mich gut unterhalten und obwohl ich eigentlich nicht gerne Thriller lese, finde ich Todd Strassers Romane immer sehr gelungen.

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