TogaQ

 4.6 Sterne bei 116 Bewertungen
Autor von In these Words, In these words 02 und weiteren Büchern.

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Cover des Buches In these Words (ISBN:9783842007970)

In these Words

 (25)
Erschienen am 17.06.2013
Cover des Buches In these words 02 (ISBN:9783963580147)

In these words 02

 (20)
Erschienen am 24.05.2018
Cover des Buches In these words 01 (ISBN:9783963580130)

In these words 01

 (20)
Erschienen am 24.05.2018
Cover des Buches In these words 03 (ISBN:9783963580154)

In these words 03

 (15)
Erschienen am 21.06.2018
Cover des Buches Maybe someday Light Novel (ISBN:9783963581052)

Maybe someday Light Novel

 (9)
Erschienen am 26.07.2018
Cover des Buches In these Words 02 (ISBN:9783842010024)

In these Words 02

 (9)
Erschienen am 14.04.2014
Cover des Buches Father Figure Light Novel (ISBN:9783963581830)

Father Figure Light Novel

 (7)
Erschienen am 22.11.2018
Cover des Buches New York Minute (ISBN:9783963581847)

New York Minute

 (5)
Erschienen am 20.09.2018

Neue Rezensionen zu TogaQ

Neu

Rezension zu "Father Figure Light Novel" von TogaQ

Schwere Kost ...
Korikovor 7 Monaten

Story:
Der junge Polizist Gabriel hat seinen Vater nie kennengelernt. Das ändert sich, als er eines Tages in den Unterlagen seiner verstorbenen Mutter einen Brief findet und endlich den Namen seines Vaters erfährt: Uriel Blackstone. Der Mann ist schnell gefunden, immerhin stehen Gabriel als Polizist ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung, eine fremde Person zu finden. Als er Uriel schließlich findet, lässt er sich versetzen, bezieht eine Wohnung im selben Appartmentkomplex und beobachtet seinen Vater. Schon bald wird aus Stalking eine handfeste Obsession und bei Gabriel bricht eine physische Erkrankung aus, die tief in ihm geschlummert hat. Sie gipfelt schließlich in der Entführung seines Vaters und dem Wegsperren in einem kleinen Häuschen – mit dem Ziel Uriel endgültig ganz für sich zu haben …

Eigene Meinung:
Mit „Father Figure“ erschien die nächste Novel des „In these Words“-Universum bei altraverse. Die Geschichte um Gabriel und seine physische Erkranken wurde bereits in „New York Minute“ angesprochen, da es sich bei hierbei um Katsuyas ersten Fall handelt. In der vorliegenden Novel erfährt man, welche Hintergründe es zum Fall gibt und wie es überhaupt zu den tragischen Ereignissen gekommen ist.

Die Geschichte ist recht kurz, wenn man bedenkt, welch schwieriges Thema die Autorin behandelt. Es geht um zwanghafte Obsessionen und psychische Störungen, die in Inzest und Vergewaltigung münden – kein leichtes Thema, das viel Fingerspitzengefühl erfordert und bei dem man sich viel Zeit für die Figuren lassen muss. Kichiku Neko wird den hohen Anforderungen nur teilweise gerecht, was vor allem daran liegt, dass sie sich zu sehr auf die Erotikszenen zwischen Gabriel und Uriel konzentriert und die übrigen Szenen zu kurz kommen. Natürlich werden auch das Umfeld und die Hintergründe beleuchtet und man bekommt einen groben Einblick, welche Ereignisse zu der Entführung geführt haben, aber den Punkt, an dem Gabriels Wunsch seinen Vater zu finden, in eine krankhafte Obsession umschlägt, sucht man vergeblich. Allgemein geht alles sehr schnell – man kann Gabriel nicht nachvollziehen, da er „zu normal“ daherkommt. Sicherlich kann man einem solchen Menschen nicht in den Kopf schauen, aber da die Geschichte aus seiner Sicht erzählt wird, hätten versteckte Hinweise oder mehr Einblicke in seine Gedanken mehr vom eigentlichen Thema transportiert. So hat man leider das Gefühl, die Autorin kratzt nur an der Oberfläche, was Gabriels Psyche anbelangt und verpasst Möglichkeiten, der Geschichte mehr Tiefe zu geben.

Nichtsdestotrotz sind die Figuren gut gezeichnet und handeln in sich logisch – wenn man davon absieht, dass man Gabriels Erkrankung nur schwer greifen kann und der Charakter dadurch nur schwer verständlich ist. Er hat eine Menge Probleme, die man nur schwer greifen kann, weil es dem Leser schwerfällt, sich in diese Situation hineinzudenken. Sein Vater Uriel bleibt leider recht blass, denn man lernt ihn nur durch Gabriels Augen kennen. Weder erfährt man, was in ihm vorgeht, noch welche Gefühle die Ereignisse in ihm auslösen. Das ist schade, denn Uriels Sicht hätte der Geschichte mehr Raum und Tiefgang gegeben.

Stilistisch gibt es wenig auszusetzen – Kichiku Neko hat einen tollen Stil, der gut zur Geschichte passt. Sie weiß, wie man mit Worten umgeht und Szenen und Dialoge schreibt. Trotz des harten, fast schon kranken Themas kommt man als Leser gut mit der Novel zurecht – allerdings sollte man sich im Vorfeld bewusst machen, dass es in „Father Figure“ um Vergewaltigung und Inzest geht und die Geschichte alles andere als gut ausgeht. Ebenso ist die Novel nichts für Romantikfans (keine Rape-to-Love – Beziehung), stattdessen geht es hart zur Sache, die die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt.
Wie bei den anderen Novels ist auch diese von TogaQ illustriert worden – fast 20 Illustrationen findet man in „Father Figure“ – zwei wurden als spezielle Postkarten als Gimmicks beigelegt. Die Illustrationen passen gut zur Geschichten, sind sehr realistisch gehalten und wie gewohnt dynamisch und stilsicher. Einziges Manko – bei doppelseitigen Illustrationen geht der ein oder andere Knick direkt durch die Gesichter, was weniger schön ist.

Fazit:
„Father Figure“ ist eine schöne Ergänzung und Erweiterung des „In these Words“-Universum und beleuchtet eine ganz andere Geschichte. Die Novel ist härter, bis zu einem gewissen Grad kranker, schöpft das Potenzial aber nicht komplett aus – dazu bleiben die Figuren zu blass und die Geschichte aufrgund des Schwerpunktes auf Erotik zu einseitig. Nichtsdestotrotz ist „Father Figure“ von Guilt Pleasure ein Muss für Fans des Duos. Man sollte aufgrund der Thematik vorher einen Blick riskieren, denn die Novel ist keine leichte Kost und man muss das Genre und die angesprochenen Themen schon mögen. Daher reinlesen, wenn möglich und dann entscheiden …

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Rezension zu "Maybe someday Light Novel" von TogaQ

Ein Muss für Fans der Reihe
Korikovor 7 Monaten

Story:
Kenji Shinohara steht kurz vor dem Abschluss auf der Polizei-Akademie, da wird er schon zu einem ersten Einsatz angefordert: Er soll bei einem gefährlichen, international agierenden Verbrecherring undercover in Hongkong ermitteln und den Sohn eines Abgeordneten zurückholen, der von diesem Ring entführt wurde. Als Kellner und Barkeeper fängt er bei einem verschwiegenen Hotel an und muss schon bald erkennen, dass dort die schlimmsten und dunkelsten Bedürfnisse der reichen Stammkundschaft erfüllt werden. Shinohara ist fest entschlossen, das Opfer zu befreien und inszeniert mit Unterstützung seines Vorgesetzten einen Feueralarm. In dem Trubel findet er jedoch nicht den Vermissten, sondern seine Tarnung fliegt auf. Er wird direkt zu Teraoka gebracht, der eigene Mittel und Weg hat, um mit Spitzeln fertig zu werden …

Eigene Meinung:

Der ursprünglich als privates Geburtstagsgeschenk geschriebene Kurzroman von Kichiku Neko war nicht für die breite Öffentlichkeit gedacht, erschien jedoch letztendlich als separater Kurzroman. Die deutsche Ausgabe von „Maybe someday“ kam 2018 bei altraverse heraus, die sämtliche Werke von Guilt Pleasure auf den deutschen Markt gebracht haben. Die Geschichte ist ein Prequel zu „In these Words“ in dem Shinohara als Hauptcharakter in Erscheinung tritt.

Die Geschichte ist recht einfach gestrickt und wirkt vielmehr wie die Einleitung für eine größere Handlung. Auf knapp 100 Seiten erfährt der Leser von Shinoharas erstem großen Auftrag und den damit einhergehenden Problemen, die ihn stark geprägt haben. Dabei weist die Geschichte keine sonderlichen Überraschungen aus – man kann sich denken, dass Shinoharas Auftrag nicht ganz so glatt geht, wie er es sich gewünscht hätte. Kichiku Neko nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, was bedeutet, dass es bei ihr explizit zur Sache geht, als der junge Polizist auffliegt. Die Geschichte wird mit passenden Illustrationen von TogaQ untermalt – wie gewohnt realistisch und sehr dynamisch gestaltet. Man merkt sofort, dass sie Ahnung von der Materie hat, denn ihre Zeichnungen sind fesselnd und passend – ganz gleich welche Szenen sie optisch untermalt.

Die Figuren sind gut in Szene gesetzt – man lernt gerade Shinohara sehr gut kennen. Leser von „In these Words“ erfahren endlich ein wenig mehr von seiner Vergangenheit und welches Ereignis ihn geprägt hat. Es wäre schön, wenn die Sache mit Teraoka irgendwann wieder aufgegriffen wird, denn wirklich abgeschlossen ist die Sache nicht. Teraoka ist der typische Antiheld – er hat viel Macht, ist nahezu unantastbar und strahlt eine ungemeine Präsenz aus. Er ist ein guter Konterpart zu Shinohara und wird hoffentlich irgendwann wieder in Erscheinung treten.
Die übrigen Figuren bleiben aufgrund der Kürze der Geschichte eher blass, da sie keine tragende Rolle spielen.

Stilistisch legt die Autorin einen soliden Kurzroman vor, der die Atmosphäre der Geschichte gut wiederspiegelt. Sie hat ein Händchen für Beschreibungen und explizite Szenen, wenngleich einige Ausführungen und Dialoge etwas ausführlicher hätten sein können. Nichtsdestotrotz liest sich der Roman recht schnell und gewährt den Fans der Reihe ein paar schöne Informationen zu Shinohara.

Die Aufmachung der Büchleins ist dem Verlag ebenfalls gelungen, wenngleich der Satz ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, denn die Seiten weisen eine Fülle von überflüssigen Absätzen auf. Das wirkt leider, als hätte man das Buch künstlich auf 100 Seiten aufblähen wollen, um den stolzen Preis von 10,-€ zu rechtfertigen. Als Bonus liegen noch 2 Metallic-Postkarten mit Illustrationen bei.

Fazit:
„Maybe someday“ ist ein schöner Kurzroman für Zwischendurch, der ein Muss für alle Fans der „In these Word“-Reihe ist, da er die Vergangenheit von Shinohara beleuchtet. Inhaltlich ist die Geschichte durchaus spannend und gut geschrieben, fällt jedoch recht kurz aus – länger als einen Nachmittag begleitet man den angehenden Polizisten nicht bei seinem Undercover-Einsatz. Nichtsdestotrotz ein empfehlenswertes Büchlein, allein aufgrund der tollen Illustrationen von TogaQ. Für Fans des Duos ein Muss.

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Rezension zu "Maybe someday Light Novel" von TogaQ

Maybe someday Light Novel TogaQ
weinlachgummivor 8 Monaten

Maybe someday ist ein Prequel zu In these Words, in dieser Light Novel lernt man den Polizisten Kenji Shinohara etwas besser kennen. Die Geschichte spielt vor den Ereignissen in In these Words und kann so meiner Meinung nach auch davor gelesen werden, wenn man denn an den Mangas interessiert ist, wenn nicht, glaube ich, gibt einem die Geschichte dann nicht so viel.

In Maybe someday geht es um den ersten Fall von Shinohara, der gleich in die vollen geht. Wie gewohnt geht es brutal zur Sache und die Empfehlung ab 18 sollte beachtet werden. Es gibt 15 Illustrationen, die wieder richtig toll sind. Ich mag diesen kantigen und erwachsenen Stil sehr gerne. Da ein Bild am Ende aber sehr spoilert, sollte man nicht einfach so durchblättern.

Ich muss gestehen, ich hätte gerne noch mehr über Shinohara erfahren, aber bei den gerade mal 96 Seiten war da abgesehen von dem Fall und den damit verbundenen Ermittlungen und dem Ausgang nicht so viel drinnen. Aber besser als nichts und ich bin gespannt, wenn es denn dann mit der Hauptgeschichte weiter geht, wie die Ereignisse in dieser Light Novel Einfluss nehmen werden...
4,5 Sterne

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