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Mare_Verlag

vor 2 Jahren

Bewerbung / Ich möchte mitlesen

Liebe LovelyBooks-Freunde,

auf geht’s in eine neue Vorableserunde! Am 8. März 2016 erscheint Tomás González’ Roman »Was das Meer ihnen vorschlug« im mareverlag. Ihr habt die Möglichkeit, an unserer Leserunde teilzunehmen und euch um eines von 25 Vorableseexemplaren zu bewerben.

Zum Buch:

Als nichtsnutzige Versager betrachtet der jähzornige, misanthropische Hotelbesitzer seine fast erwachsenen Zwillingssöhne Mario und Javier. Und nachdem sie jahrelang unter ihm gelitten haben, bringen die beiden Brüder dem herrischen Vater ihrerseits lang gewachsene Ablehnung entgegen. Schließlich hat nicht zuletzt dessen schamloses Verhältnis mit einer anderen Frau, aus dem sogar ein weiteres Kind hervorgegangen ist, ihre Mutter krank gemacht – ein offenes Geheimnis in dem kleinen Küstenort. Eines Nachmittags begeben sich Vater und Söhne zum Fischen auf hohe See. Doch vor der karibischen Küste braut sich ein schweres Unwetter zusammen, die Hitze ist drückend, die Stimmung aufgeladen. Als ihr Motorboot in Seenot gerät und der Vater plötzlich über Bord geht, erkennen die Brüder eine Chance, die so verlockend wie grausam ist.

In siebenundzwanzig vielstimmigen Kapiteln schildert Tomás González die schicksalsträchtigen Stunden, in denen ein fest verwurzelter Konflikt unaufhaltsam auf seinen Höhepunkt zusteuert und in denen zwei Brüder eine Entscheidung über Leben und Tod fällen müssen. Vordergründig still, erzählt González eine dramatische Geschichte von der Dimension einer griechischen Tragödie.

Hier geht’s zur Leseprobe.

Möchtet Ihr zu den 25 Vorablesern gehören?* Dann bewerbt Euch und beantwortet bis zum 29. Februar 2016 die folgende Frage:

Zwischen den Zwillingsbrüdern und ihrem Vater brodelt seit Jahren ein unterschwelliger Konflikt, der in der Enge des kleinen Fischerboots auf hoher See schließlich eskaliert.

Wie geht Ihr mit Streitsituationen um? Sollte man sich immer direkt aussprechen? Oder kann es manchmal auch hilfreich sein, den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen?

Wir freuen uns auf Eure Antworten und auf zahlreiche Bewerbungen!

Euer mareverlag

* Bedingung ist, dass ihr Euch zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

Autor: Tomás González
Buch: Was das Meer ihnen vorschlug

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 2 Jahren

Bewerbung / Ich möchte mitlesen

Schwierige Frage. Ich denke, man sollte sich aber aussprechen, denn der andere kann ja nicht wissen was man denkt und was in einem vorgeht. Ich suche immer das offene Gespräch!

Diana182

vor 2 Jahren

Bewerbung / Ich möchte mitlesen

Hallo=)
Da mich sowohl Cover als auch die Beschreibung sehr ansprechen und neugierig machen, möchte ich mich sehr gerne für ein Printexemplar bewerben.

Es kommt auf die andere Person an, mit welcher der Streit geführt wird...liegt mir die Person am Herzen, will ich darüber reden und den Streit schnellstmöglich aus dem Weg bekommen...Ist die Person von vornherein nicht so wirklich sympathisch ist mir eine Schlichtung eher egal...

Über einen regen Austausch in der Gruppe würde ich mich sehr freuen.

Eine anschließende Rezension ist natürlich auch selbstverständlich.
Liebe Grüße

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bookgirl

vor 2 Jahren

Rezensionen

Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte. Hier ist nun auch meine Rezension, die auch auf wasliestdu und amazon zu finden ist:
http://www.lovelybooks.de/autor/Tom%C3%A1s-Gonz%C3%A1lez/Was-das-Meer-ihnen-vorschlug-1205382455-w/rezension/1230371930/1230371297/

louella2209

vor 2 Jahren

Vielen Dank an den Mare-Verlag für diese besondere Leseerfahrung. Meine Rezension ist erstellt und erscheint auch bei amazon, thalia, buch.de und wasliestdu.de.

http://www.lovelybooks.de/autor/Tom%C3%A1s-Gonz%C3%A1lez/Was-das-Meer-ihnen-vorschlug-1205382455-w/rezension/1230742949/

Phliege

vor 2 Jahren

Rezensionen

Vielen Dank für das Buch! Hier ist jetzt auch endlich meine Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Tom%C3%A1s-Gonz%C3%A1lez/Was-das-Meer-ihnen-vorschlug-1205382455-w/rezension/1230776083/

Phliege

vor 2 Jahren

3. Leseabschnitt, S. 109-153

Ich habe das Ende jetzt ein wenig sacken lassen. Inzwischen finde ich, dass das ganze Buch eher wie ein unfertiges Manuskript ist. Da steckte viel Potential drin, aber am Ende hat jetzt einfach was gefehlt. Und vielleicht wäre es besser gewesen nicht die ganze Geschichte vorher zu kennen, schon dadurch war der Höhepunkt, als der Vater über Bord geht, abgeflaut.

Bücherwurm

vor 2 Jahren

3. Leseabschnitt, S. 109-153
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So, ich fand das sehr interessant, die Kommentare anderer zu lesen. Alle habe ich nicht geschafft, und auch ich hatte die Spannung jetzt ein wenig rausgezögert. Das hatte aber mehr damit zu tun, dass ich viel Reisen musste und kein Buch mitnehmen wollte, bei dem leider nur noch 40 Seiten zu lesen waren.
Also ich bin von diesem Buch einfach begeistert. Ich hatte jetzt viele andere Sachen dazwischen gelesen und mich hatte diese Art des Schreibstils, die Art der Erzählung wieder sofort gepackt.
Ich war ja schon im letzten Abschnitt mit vielen Fragen versöhnt und konnte hier im letzten Abschnitt für viele Dinge die Bestätigung finden. Mario scheint mir wesentlich sensitiver als Javier, der vielleicht auch durch seine anderen Interessen weniger zentriert ist.
Beide haben aber eine sehr enge Bindung im Sinne "sich verpflichtet Fühlen" der Mutter gegenüber. Also auch daher klar, dass sie Angebote wegzuziehen nicht angenommen haben. Während Javier sich in Fantasiewelten und in Trance versetzt Dank der Rauschdrogen, hat sich bei Mario alles in einer Aggressivität angehäuft.
Und das Unwetter kam doch, wobei ich es gar nicht so harmlos finde, wie manche hier schrieben.
Ich bin froh, dass der Autor nicht "die einfachste Lösung" vorzog, sondern weiter am wahren Leben blieb. Und damit auch den Vater am Leben ließ, und Ja, es hätte mich erstaunt, wenn dieses Vorkommnis den Vater geläutert hätte. Denn so einfach und schnell ändert sich ein Mensch nicht.
Selbst, wenn er im Innersten weiß, dass er im Unrecht ist, alleine die Macht der Gewohnheit auf die Söhne zu schimpfen, lässt ihn sofort wieder in das Muster fallen.
Ich hatte ja schon angedeutet, dass ich solche Familienverhältnisse sehr wohl kenne.
Bei mir war es die Mutter, die sich nie eingestehen konnte, dass sie vielleicht auch mal etwas falsch sieht. Das ging so weit, dass sie, die Ärzte immer vergötterte, nach meinem Uniabschluss von heute auf morgen Ärzte für Idioten und Deppen hielt ... ("weil, das kann ja jeder Trottel werden...") und diese von Stund an dementsprechend behandelte.
Für mich ist es ein herrlich offenes, ehrliches Ende. Und beide Söhne haben noch einen weiten Weg vor sich, um die Stärke in sich selbst zu finden.
Wer weiß, wie die Geschichte weitergeht, sollte die Mutter eines Tages nicht mehr sein. Allerdings kann sie auch sehr alt werden.
Und wer weiß, ob der Vater bei der Erziehung des Kleinen ein anderes Vaterverhalten zeigen wird, immerhin wird er älter, vielleicht ruhiger und relaxter.
Da sieht man: Selbst ein Leben im Urlaubsparadies kann die Hölle sein für jeden, der dort lebt.

Lustigerweise hatte ich vor ca 2 Wochen ein Gespräch mit einem Straßenmusiker hier in Berlin. Ich kannte ihn nicht, er aber mich. Und er wusste, was ich vor einigen Jahren durchgemacht hatte und erzählte mir, was mit vielen anderen Menschen, mit denen ich damals Kontakt hatte, in der Zwischenzeit geschehen ist. Ich war mehrere Tage wie im Nebel. Und er sagte mir: Alle Menschen, die an ihm vorbeigingen trügen Masken. Wohin man blickt sieht man menschliche Abgründe, Fehler und Unzulänglichkeiten.
Das hat mich so sehr an dieses Buch erinnert.

Schade, dass es zu Ende ist, ich hätte gerne weitergelesen.
Für mich wieder ein 5 Sterne Buch, die Rezi folgt in wenigen Tagen, wenn ich schnelleres Internet habe.
Vielen Dank, dass ich dieses Buch lesen durfte!

alasca

vor 2 Jahren

3. Leseabschnitt, S. 109-153
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Mir gefiel das Ende ausnehmend gut. "Nichts war Zuviel, nichts fehlte", heißt es an einer Stelle. Der Sturm ist vorbei, Darth Vaders Helm auf seinem Thron aus Sand; herrlich ironisches Bild. Ihn wird die nächste Flut wegwaschen.

Javier als der Reifere von beiden hat die Entscheidung für seinen Bruder mit gefällt; er will nicht, dass der Vatermord ihn und vor allem Mario für den Rest ihres Lebens belastet. Was das Meer ihnen vorschlug, indem es den Vater vom Boot wusch: sie sind nicht darauf eingegangen.

Der Vater hat nichts gelernt; die Taufe des jüngsten Sohnes beweist es. Einfache Lösungen gibt es nur in Krimis und Thrillern.

Ein formales und sprachliches Meisterwerk über ein uraltes Thema. Unglaublich dicht. Danke für dieses tolle Buch!

Xirxe

vor 2 Jahren

Rezensionen

Vielen Dank für das kleine Büchlein, das mir diesen bisher unbekannten Romanautor näher gebracht hatte. Ich werde mir sicherlich noch andere Bücher von ihm anschauen. Meine Rezension steht unter http://www.lovelybooks.de/autor/Tom%C3%A1s-Gonz%C3%A1lez/Was-das-Meer-ihnen-vorschlug-1205382455-w/rezension/1231300399/ sowie bei diversen Buchplattformen wie amazon, buch.de, goodreads usw.

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