Tom Bradby

 4.1 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Die Toten von St. Petersburg, Der Herr des Regens und weiteren Büchern.

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Der Herr des Regens

Der Herr des Regens

 (9)
Erschienen am 05.12.2005
Die Toten von St. Petersburg

Die Toten von St. Petersburg

 (9)
Erschienen am 01.11.2010
Der Gott der Dunkelheit

Der Gott der Dunkelheit

 (7)
Erschienen am 05.03.2007
The Master of Rain

The Master of Rain

 (0)
Erschienen am 01.05.2003
The White Russian

The White Russian

 (0)
Erschienen am 01.06.2004
Shadow Dancer

Shadow Dancer

 (0)
Erschienen am 02.08.2012
God of Chaos

God of Chaos

 (0)
Erschienen am 01.08.2006

Neue Rezensionen zu Tom Bradby

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Rezension zu "Die Toten von St. Petersburg" von Tom Bradby

Lebendige Vergangenheit - spannend verpackt
knuddelbackevor 5 Jahren

Ich habe diesen Roman kurz vor meinem Sommerurlaub entdeckt, und sofort gekauft, weil ich Russlands Geschichte schon in der Schule immer spannend fand.  Tom Bradby hat einen flüßigen Schreibstil und mit der Hauptfigur des Chefinspektors Ruszkys eine symphatische und zutiefst menschliche Figur geschaffen. Durch seine 3 Jährige Abwesenheit, scheint er der einzige in seinem sozialen Umfeld zu sein, der sich mit der aktuellen politischen Situation nicht abfinden will und kann, und somit eine starke Außenseiterrolle einnimmt, die ihn mir umso symphatischer beim Lesen gemacht hat. Bradby versteht es geschickt, die Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen, und hat einen antmosphärisch dicht verpackten Thriller geschrieben. Beim lesen hatte ich stets das Gefühl mich mitten im Geschehen zu befinden. Das Buch hat mich vond er ersten bis zur letzten Seite gefesselt, Handlung, Protagonisten und Schreibstil sind einfach nur super gelungen. Absolut empfehlenswert für alle Leser des historischen Thrillers. 

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Rezension zu "Die Toten von St. Petersburg" von Tom Bradby

Rezension zu "Die Toten von St. Petersburg" von Tom Bradby
Pashtun Valley Leader Commandervor 6 Jahren

na ja nach kind 44, kolyma, stalins geist, gorki park und habe ich nicht gesehen, ist russland scheinbar wieder ein thema, welches die begeisterung der literaturagenten weckt..... für einen historienkrimi grottenlangweilig... ein kindermädchen (das vom kleinen neuen jungen zaren) wird tot vor dem petersburger palast aufgefunden..... es gibt einen netten trotteligen ermittler.... die bolschwisten strecken schon ohre fühler nach der macht aus und alles bleibt kalt fad blass und schemenhaft....... lob ich mir dann doch herrn cruz smith mit dem kongenialen arkadi renko als ermittler....

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Rezension zu "Schattentänzer" von Tom Bradby

Vom Funken, der nicht zündet
Stefan83vor 7 Jahren

Nachdem mir mit "Der Herr des Regens" und "Der Gott der Dunkelheit" schon bereits zwei Bücher aus Bradbys Feder mehr als gefallen haben, kam ich jetzt nicht umhin auch sein Debütwerk "Schattentänzer" zu lesen, welches in Deutschland im Jahre 2000 beim Fischer Verlag veröffentlicht, nur wenig Beachtung gefunden hat. Das mag einerseits am völlig unpassenden Cover liegen, das sich in keinster Weise mit dem Inhalt des Buches in Einklang bringen lässt, kann seine Gründe aber auch in der Geschichte selbst haben, denn im Gegensatz zu seinen späteren Werken, bleibt dieses über weite Strecken blass.

Auch in seinem Erstling wird ein politisches Thema aufgegriffen, dient eine Krisengeschüttelte Region als Schauplatz für seine Figuren, welche zumeist Agenten sind. Der Funke jedoch, der sonst sofort auf den Leser übergesprungen ist, mag hier einfach nicht zünden. Dabei hätte auch diese Geschichte das Potenzial dafür gehabt.

England, Ende der 90er Jahre. Die junge Irin Colette, welche einer Familie aus IRA-Aktivisten entstammt, soll eine Bombe in einem Londoner Bahnhof platzieren und den Terror vor die Haustür der verhassten Engländer tragen. Obwohl sorgfältig geplant, verpatzt Colette die Aktion. Ihre Flucht wird beobachtet und endet im Auto eines britischen Polizisten und schließlich im Gefängnis. Als sie am Verhör der Briten zu zerbrechen droht, schreitet der junge Agent Ryan ein und schlägt ihr einen Deal vor: Sie bleibt auf freien Fuß, muss aber nun für die englische Terrorabwehr arbeiten und Informationen über den Feind liefern. Der Feind ist in diesem Fall Colettes eigene Familie, insbesondere ihr militanter Bruder Gerry, der den derzeit laufenden Friedensprozess mit allen Mitteln zum Scheitern und damit das Andenken seines Vaters ehren will. Die Mutter von zwei Kindern sieht jedoch keine Wahl und erklärt sich zur Spionage bereit. Unter dem Decknamen "Schattentänzer" fliegt sie mit einigen Gewissensbissen zurück nach Irland und sieht sich dort ständigem Misstrauen ausgesetzt. Sie hat Todesangst, denn sie weiß, dass Verräter auf grausamste Weise exekutiert werden.

"Schattentänzer" hätte wahrlich ein sehr mitreißendes Buch werden können, nutzt die gute Ausgangslage meiner Meinung nach aber einfach nicht aus. Die Geschichte rumpelt so vor sich hin, bis auf Colette bleiben die Figuren (allen voran Ryan) blass und der Spannungsaufbau mag Bradby irgendwie nicht gelingen. Ständig werden Schauplätze gewechselt, nüchtern Todesfälle, Vergewaltigungen und Schießereien geschildert, so dass sich das Ganze eher wie ein Nachrichtenbericht und weniger wie eine Erzählung liest.

Keine Frage, Bradby trifft den Ton des Nordirland-Konfliktes auf den Punkt und fängt die hoffnungslose, desillusionierte Stimmung beider Seiten gut ein. Den Anspruch zu unterhalten konnte er aber bei mir nicht erfüllen. So realistisch und authentisch diese Geschichte auch geschildert wird, am Ende blieb ich mit einem Gähnen zurück. Was mich bewegen und berühren sollte, hat mich leider nur gelangweilt.

Insgesamt ist "Schattentänzer" ein mäßiges Debüt von einem großartigen Autor, der mit seinen späteren Werken bewiesen hat, dass er es um einiges besser kann. Wer unterhaltsame Literatur zum Nordirland-Konflikt sucht, sollte lieber Clancys "Die Stunde der Patrioten" oder Behans "Borstay Boy" lesen.

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