Tom C. Winter

 3,8 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Welt der Toten, Welt der Toten: Thriller und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Cover des Buches Lena Eichhorn und die Frostkriege (ISBN: 9783939556848)

Lena Eichhorn und die Frostkriege

Neu erschienen am 22.03.2021 als Buch bei Oldib Verlag.

Alle Bücher von Tom C. Winter

Cover des Buches Welt der Toten (ISBN: 9783404170944)

Welt der Toten

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Erschienen am 18.12.2014
Cover des Buches Welt der Toten: Thriller (ISBN: 9783838759029)

Welt der Toten: Thriller

 (5)
Erschienen am 18.12.2014
Cover des Buches SIE BLEIBEN (ISBN: 9783939556718)

SIE BLEIBEN

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Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches Lilly Swan (ISBN: 9783945960271)

Lilly Swan

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Erschienen am 01.06.2019
Cover des Buches Das Geheimnis der Mia Diamond (ISBN: 9783945960240)

Das Geheimnis der Mia Diamond

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Erschienen am 01.12.2018
Cover des Buches Lilly Swan (ISBN: 9783945960288)

Lilly Swan

 (0)
Erschienen am 01.06.2019
Cover des Buches Lena Eichhorn und die Frostkriege (ISBN: 9783939556848)

Lena Eichhorn und die Frostkriege

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Erschienen am 22.03.2021
Cover des Buches Lilly Swan (ISBN: 9783945960226)

Lilly Swan

 (0)
Erschienen am 01.06.2018

Neue Rezensionen zu Tom C. Winter

Neu
Cover des Buches SIE BLEIBEN (ISBN: 9783939556718)Buchherz13s avatar

Rezension zu "SIE BLEIBEN" von Tom C. Winter

Spannender Horrorthriller über das ewige Leben und dessen schrecklichen Preis
Buchherz13vor 2 Jahren

Die Menschen werden geboren, leben und sterben. Das ist der natürliche Kreislauf des Lebens. Doch was wäre, wenn Menschen diesen Kreislauf durchbrechen könnten? Was wäre, wenn nicht alle verstorbenen Menschen diese Welt verlassen und stattdessen ihre Geister hier bleiben?

Der erfolglose Student Linus, der arbeitslose Jan, die legendäre Kämpferin Kalina und die von Blackouts geplagte Claudia kommen diesem Geheimnis über das ewige Leben ungewollt auf die Spur. Dabei geraten ihre Leben mehr und mehr aus den Fugen, denn die Macht der Toten fordert ihren Preis. Die Freunde und Familien von Linus, Jan und Claudia sind nicht mehr sicher und auch ihre eigenen Leben werden bedroht. Denn sie befinden sich mitten im Kampf zwischen übermächtigen Gegnern, die längst im Reich der Toten sein sollten. Als die ersten Menschen ermordet werden und ein ungeborenes Kind zum Spielball des teuflischen Plans eines alten Bösen wird, müssen sich auch die vier diesem jahrhundertealten Kampf stellen.

Meine Meinung

Nachdem ich begeistert den ersten Horrorthriller Welt der Toten von Tom C. Winter über eine dystopische Zombieinvasion verschlungen habe, freute ich mich sehr über das Erscheinen von Sie bleiben. Genau wie der erste Roman, habe ich auch diesen neuen Horrorthriller mit Fantasy-Elementen in einem Schwung durchgelesen. Tom C. Winter erschafft durch seinen mitreißend, bildhaften und schnellen Schreibstil eine unglaublich spannende Atmosphäre, der ich mich nicht mehr entziehen konnte.

Sie bleiben beginnt mit einer fesselnden Vorstellungsrunde aller Hauptcharaktere und der vielen Nebencharaktere. Das Buch ist aus den wechselnden Perspektiven von Linus, Jan, Kalina, Claudia und einigen Nebencharakteren geschrieben. Dadurch entsteht ein atemberaubendes Erzähltempo, das entscheidend zu der spannenden Atmosphäre der Geschichte beiträgt. Alle Haupt- und Nebencharaktere sind sehr detailliert gestaltet und durch ihre Stärken und Schwächen sind sie realistisch beschrieben.

Im Laufe der Handlung wächst mir Jan immer mehr ans Herz, der mit seiner Geschichte und seinen Träumen rund um die verstorbene Marie, einige Geheimnisse aufzudecken hat. Während der Autor es schafft, meine anfängliche Sympathie für Linus immer weiter in eine Antipathie zu verwandeln, was mir bisher nur sehr selten in einem Buch passiert ist. Jedoch passt dieser Wandel perfekt zur Handlung rund um Linus, seiner Ausbildung durch Professor Grüning und seine Bekanntschaft zu der mysteriösen Marla.

Nach der Vorstellung der zahlreichen Charaktere werden nach und nach immer mehr Geheimnisse über das Leben nach dem Tod, das ewige Leben, Geister und Dämonen aufgeklärt. Wodurch ein unglaublicher Lesesog aufgebaut wird, der mich dazu brachte, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen.

Im Buch ist die Mischung aus fantastischen und gruseligen mit realistischen Elementen perfekt und kreiert eine spannende Geschichte. Diese wird durch einen Jahrhunderte alten Konflikt angeheizt, der zwischen verfeindeten Unsterblichen entflammt ist und der auch Linus, Jan, Claudia sowie ihre Freunde und Familien betrifft. Dabei spart der Autor nicht an grauenhaften Morden, die mir einen schön-schaurigen Schauer über den Rücken laufen ließen. Die Handlung spitzt sich immer weiter zu und endet in einem großen Endkampf der verfeindeten Parteien.

Fazit

Sie bleiben von Tom C. Winter ist ein spannender Horrorthriller mit Fantasy-Elementen, der mich in einen unglaublichen Sog gezogen hat und einige schaurige Szenen aufweist. Die Idee für die Geschichte über das ewige Leben und den schrecklichen Preis, den die Menschen dafür zahlen müssen, hat mir sehr gefallen. Der bildhaften und packend schnellen Schreibstil, die häufig wechselnden Perspektiven und das Geheimnis der Toten machen das Buch zu einer spannenden Lektüre, die ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Eine Empfehlung für jeden Freund von schaurig, blutigen Büchern.

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Cover des Buches SIE BLEIBEN (ISBN: 9783939556718)Emmas_Bookhouses avatar

Rezension zu "SIE BLEIBEN" von Tom C. Winter

Spannend und anders
Emmas_Bookhousevor 2 Jahren

Sie Bleiben - Tom C. Winter
Verlag: Oldib
Taschenbuch: 13,99 €
ISBN: 978-3-939556-71-8
Erscheinungsdatum: 10. Dezember 2018
Genre: Thriller
Seiten: 328
Inhalt:
Stell Dir vor, Dein Körper stirbt – und Du lebst weiter
Nicht alle Menschen verlassen die Welt, wenn sie sterben. Manche bleiben.
Verstörende Ereignisse konfrontieren drei ganz unterschiedliche Menschen mit diesem Geheimnis. Je mehr sie über die Macht der Toten herausfinden, desto mehr entgleitet ihnen die Welt der Lebenden. Gelockt vom Geheimnis ewigen Lebens verstricken sie sich immer tiefer in einen Kampf zwischen Gegnern, die längst tot sein sollten.
Um ein ungeborenes Kind zu schützen, müssen sie sich gemeinsam einem alten Bösen stellen ...
Mein Fazit:
Zum Cover:
Ich finde das Cover interessant und im Großen und Ganzen gefällt es mir. Es ist ein wenig in Sepia gehalten würde ich sagen und das mach es ein wenig Retro. Alles harmoniert miteinander und es ist rund um gut gelungen.
Zum Buch:
Zuerst einmal lernen wir die verschiedenen Charaktere kennen, was hier wirklich schön geschrieben wurde. Alle sind recht realistisch dargestellt und gut herausgearbeitet. Sie bestechen hier durch ihr alltägliches leben, denn nicht immer ist alles schön.
Der Schreibstil ist wirklich spannend und flüssig und man liest es einfach so weg. Da dies mein erstes Buch dieses Autors war, wusste ich auch nicht auf was ich mich einlasse, aber ich habe ein gutes Buch gelesen. Auch der Anteil des übernatürlichen ist hier nicht zu übertrieben und passt sehr gut hinein.
Wie würdest du reagieren wenn du dem Geheimnis ewigen Lebens auf der Spur kommst? Ist das nicht von vielen Menschen der Wunsch, ewig zu leben? Ich persönlich will das nicht, aber wäre interessant zu wissen, wie viele es letztendlich wollen.
Bildlich ist auch alles sehr gut dargestellt, hier konnte ich mich gut in die einzelnen Szenen hineinversetzen und habe mitgelitten und mit gefiebert. Wirklich gut geschrieben. Ich bin tatsächlich sehr positiv überrascht von dieser Geschichte.
Die Länge der Kapitel empfand ich auch als angenehm. Sie sind nicht zu lang und nicht zu kurz. Überraschende Wendungen machen das Ganze noch aufregender und spannender
Es wird wohl nicht mein letztes Buch dieses Autors sein.
Ich gebe 4 von 5 Sternen und bedanke mich bei Tom C. Winter für das Rezensionsexemplar.  

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Cover des Buches Welt der Toten (ISBN: 9783404170944)SitataTirulalas avatar

Rezension zu "Welt der Toten" von Tom C. Winter

Was bleibt, wenn die Zivilisation zusammenbricht?
SitataTirulalavor 6 Jahren

Ich will trotzdem weiterleben. Weiterleben, solange es geht. Ob ich lebe oder nicht, mag für das Universum keine Bedeutung haben. 
Für mich bedeutet es alles.


Es fängt eigentlich ganz harmlos an. Gedächtnislücken, erste Unkoordiniertheit. Dann verschwindet nach und nach immer mehr die Person, lässt nur das Tier zurück, bis nur noch ein einziger Instinkt es auf den Beinen hält: Hunger. Die Erreger verbreiten sich nicht nur über direkten Kontakt. Sie sind im Wasser. In der Luft. Praktisch jeder trägt sie in sich. Als die Menschheit merkt, dass es sich nicht um eine eindämmbare Epidemie handelt, ist es schon zu spät. Carsten, in einem früheren Leben als es noch Schulen gab einmal Grundschullehrer, gehört zu den wenigen Überlebenden der Katastrophe. Er hält sich an strikte Regeln, die sein Überleben sichern. Und er hat eine Aufgabe: in all dem Chaos will er die Kinder von seiner Klassenliste finden. Wenn er auch nur eines davon finden und ihm helfen kann, hat alles wieder einen Sinn. Carstens gefährliche Suche beginnt...

In der Auswahl was ich als nächstes lese hat "das Zombiebuch" gewonnen, denn es war verdammt heiß und ich dachte mir hey, ein Kerl, der sich durch eine Horde Zombies schnetzelt, kann so anspruchsvoll nicht sein (ohne das abwertend zu meinen!), also ran an den Speck!
In einem Punkt hat das Buch meine Erwartungen erfüllt: besonders anspruchsvoll war es nicht, auch wenn Tom C. Winter sich sehr um tiefgründige Gedanken seines Protagonisten bemüht, über Sein und Nichtsein, das Überleben und das Sterben, die moralischen Bedenken, wenn er jemanden erschießt, der einmal ein Mensch war. Richtig durchkommen tut das leider nicht. Ich hab im Verlauf der ganzen 320 Seiten kein besonderes Gefühl für Carsten entwickelt oder mich großartig in ihn hinein versetzen können. Sympathien? Nicht wirklich. Und das, obwohl seine Aufgabe ja eine durchaus noble ist. Wer denkt als Überlebender schon daran, seine Arbeitskollegen (oder eben Schüler) zu retten? An erster Stelle stünden da sicher Familie und Freunde. Aber Carsten hat sich auf seine Grundschulklasse eingeschossen, weil er glaubt seinem eigenen Überleben damit irgendwie Sinn geben zu können.
Allerdings hat das Buch auch überrascht. Es ist nämlich kein bloßes Protagonist-schnetzelt-sich-durch-Zombies. Natürlich gibt es etliche bedrohliche Situationen, und natürlich bleibt auch das Schießen und Erschlagen nicht aus. Aber Tom C. Winter beschäftigt sich mindestens in eben diesem Maße, wenn nicht sogar noch mehr mit den Konflikten, die sich zwischen der Handvoll Überlebender zwangsläufig ergeben. Vorräte horten oder teilen? Quarantäne für Neulinge, weil man nicht wissen kann, ob sie nicht vielleicht schon infiziert sind? Auch wenn ich zugeben muss, dass auch diese Begegnungen nicht wirklich gefühlvoll waren, so hat Winter sie doch schön raus gearbeitet. Was einem im ersten Moment unverständlich erscheint - hey, immerhin sind wir alle Menschen, wir müssen einander doch helfen, wie kann der Typ sich jetzt wie so ein Arsch aufführen? -, zwingt einem bei genauerem Nachdenken doch die Frage auf: wäre ich in dieser Situation wirklich so vertrauensselig? Oder steckt nicht vielleicht auch etwas von diesem harten Misstrauen in mir, wenn es ums nackte Überleben geht? Ohne zu viel verraten zu wollen hat mir auch sehr gut gefallen, dass in diesem Buch nicht immer alles gut geht und zum Happy End alle fröhlich zusammen sitzen. Das passt einfach auch nicht in das Genre.
Winters Schreibstil war sehr einfach und schlicht, was ja nicht schlecht ist. Es ließ sich wirklich sehr flüssig und gut runter lesen. Aber was unheimlich genervt hat ist wie sehr er betonen musste, dass sein Hauptcharakter Carsten heißt. Anders kann ich mir das nicht erklären. Mindestens jeder zweite Satz enthielt den Namen, frei nach dem Motto: "Carsten tat dieses. Dann tat Carsten jenes. Aufmerksam lauschte Carsten. Alarmiert griff Carsten nach seiner Pistole." und so weiter und so fort. Und davon wiederum war auch noch jeder zweite Satz "Carsten nickte" oder "XY nickte". Am Anfang kann man noch gut darüber hinweg lesen, aber das fährt sich im Laufe des Buches so fest, dass es mir richtig aufgestoßen ist. Ein bisschen sprachliche Variation hätte ich schon erwartet, und sei es nur mal "er ging irgendwohin" statt Carsten.  

Eine tolle Grundidee mit wirklich gut durchdachter Hintergrundgeschichte, wie es überhaupt zu dieser Zombie-Epidemie gekommen ist, die mich vom Schreibstil her gegen Ende hin aber so genervt hat, dass es dicken Punkteabzug gibt. Bleiben immer noch 3 Blümchen für "Welt der Toten" mit Carsten (Himmel, ich kann diesen Namen nicht mehr lesen) - für zwischendurch und Menschen mit sprachlich starken Nerven ist es durchaus lesenswert.
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Rezension hier: http://licentiapoeticae.blogspot.de/2015/08/br-tom-c-winter-welt-der-toten.html

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