Tom C. Winter Welt der Toten: Thriller

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Inhaltsangabe zu „Welt der Toten: Thriller“ von Tom C. Winter

Im obersten Stock eines Kaufhauses bereitet sich ein Mann auf den Tag vor. Trinkwasser besorgen, dann Batterien für die Taschenlampe. Der Mann ist Grundschullehrer. Er ist auf der Suche nach seinen letzten Schülern - vielleicht hat einer überlebt. Er weiß, wenn er das Gebäude verlässt, fallen ihn die Menschen an, denen er begegnet. Die Infizierten. Denn der Großteil der Menschheit ist einer Pandemie zum Opfer gefallen, die alle zu Bestien macht. Bewaffnet mit einer Pistole wagt der Mann sich hinaus auf die Straße ...

Der Alltag in einer Welt, die nicht länger einen sicheren Alltag bietet. Dazu ein Protagonist fern des Superheldentums ...

— Zen-Cola
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  • Ein Grundschullehrer im Kampf um das tägliche Überleben ...

    Welt der Toten: Thriller
    Zen-Cola

    Zen-Cola

    07. March 2015 um 02:24

    Carsten ist Grundschullehrer - bzw. war es, als noch Ordnung herrschte. Er ist kein Superheld, nicht besonders stark, ein ganz normaler Mann. Doch nun ist sämtliche Normalität verschwunden, und er muss sich behaupten, um zu überleben. Die Menschen haben sich größtenteils infiziert; einmal betroffen, schalten sich langsam alle Hirntätigkeiten ab, in der Zeit dazwischen werden sie zu kannibalischen, instinktgeleiteten Bestien. Carsten selbst begibt sich auf eine verzweifelte Mission: Er versucht, die Schüler und Schülerinnen aus seiner Klasse zu finden ... Ich habe seit mehreren Wochen nun eine Endzeit-Phase, was Literatur bzw. Lesefutter angeht. »Welt der Toten« fiel dabei etwas aus dem Raster – sowohl positiv als auch mit Einschränkungen. Sehr löblich ist einerseits die flüssige, aber sehr ansprechende Sprache des Buches, die mehr ist als ein blankes Transportmittel für die Handlung. Andererseits kann die Figurenzeichnung zu Großteilen überzeugen. Carsten ist eher der Durchschnittstyp, der sich plötzlich mit einer Umgebung konfrontiert sieht, die ihm neben mentaler eben auch physische Stärke und Kaltblütigkeit abverlangt. Die Handlung überschlägt sich nicht, es gibt durchaus Längen. Hier wird lang und ausführlich beschrieben, wie Carsten sich durch die Tage schlägt, wie er Utensilien zum Überleben sucht. Diese Stellen verleihen dem Buch aber auch eine sehr atmosphärische, authentische Seite. Dass Carsten eben nicht der Haudrauftyp ist, sondern durchaus sehr emotional, ggf. sentimental reagiert, empfand ich als nette Abwechslung zu bisherigen Genrevertretern. Ein weiterer Punkt, der mir gut gefallen hat, ist, dass Tom C. Winter die Zombies hier anders, etwas abweichend definiert. Es ist eine Krankheit; die Infizierten durchlaufen einen Krankheitsablauf, an deren Ende ihr Tod steht. Durch diese verschiedenen Krankheitsstadien sind sie aber wesentlich menschlicher, als man das sonst so vom 08/15-Zombie kennt. Nicht allzu schwer, sich vorzustellen, wie eben genau diese Gegebenheit sich mit Carstens eher weicher, vielleicht humanistischer Seite verträgt. Fazit: Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte zu finden; ebenso hat sie einige Längen. Dafür bekommt man ein gut ausgearbeitetes Szenario, interessante Protagonisten, eine authentische Atmosphäre und ein - wie ich finde - sehr starkes Ende. Lohnt sich durchaus ...

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