Tom Clancy

 4 Sterne bei 1,205 Bewertungen
Autor von Jagd auf Roter Oktober, Im Sturm und weiteren Büchern.
Tom Clancy

Lebenslauf von Tom Clancy

Experte für die heißen Phasen des Kalten Kriegs: Tom Clancy (1947-2013) gehörte zu den produktivsten US-amerikanischen Autoren des Genres Polit-, Militär- und Agententhriller. Die Konflikte des Kalten Krieges lieferten dem Sohn eines Postbeamten und einer Buchhalterin den Stoff für spannungsgeladene Bestseller. Die Romane von Tom Clancy sind Garanten für Erfolg – auch an den Kinokassen. Die populäre Romanreihe um den CIA-Agenten und späteren „US-Präsidenten“ Jack Ryan erzielt weltweit immer noch große Auflagen als Taschenbücher. Nach seinem abgeschlossenen Literaturstudium strebte Tom Clancy selbst eine Karriere beim Militär an, die ihm allerdings wegen einer ausgeprägten Sehschwäche verwehrt blieb. Stattdessen arbeitete er sich in der Versicherungsbranche hoch und übernahm, 33-jährig, als selbstständiger Unternehmer eine Agentur. In diese Zeit fiel auch sein erster Roman „Jagd auf Roter Oktober“, der gleich zu einem Sensationserfolg avancierte. Die Begeisterung von Tom Clancy für alles Militärische drückte sich auch in der Veröffentlichung von Sachbüchern über Strategie und Militärtechnik aus. Daneben engagierte sich der Vater von fünf Kindern, davon vier aus seiner ersten Ehe stammend, als Mitinhaber für das Baseball-Profi-Teams seiner Geburts- und Heimatstadt Baltimore. Seine zweite, im Jahre 1999 geschlossene Ehe mit der Tochter eines erfolgreichen Geschäftsmanns verschaffte ihm persönliche Kontakte zum Weißen Haus.

Neue Bücher

Pflicht und Ehre
Erscheint am 14.01.2019 als Hardcover bei Heyne.

Alle Bücher von Tom Clancy

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Tom ClancyJagd auf Roter Oktober
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Jagd auf Roter Oktober
Jagd auf Roter Oktober
 (114)
Erschienen am 16.03.2012
Tom ClancyIm Sturm
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Im Sturm
Im Sturm
 (75)
Erschienen am 11.03.2013
Tom ClancyOperation Rainbow
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Operation Rainbow
Operation Rainbow
 (74)
Erschienen am 10.12.2012
Tom ClancyGnadenlos
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Gnadenlos
Gnadenlos
 (65)
Erschienen am 13.08.2012
Tom ClancyBefehl von oben
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Befehl von oben
Befehl von oben
 (63)
Erschienen am 09.04.2013
Tom ClancyDer Kardinal im Kreml
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Der Kardinal im Kreml
Der Kardinal im Kreml
 (59)
Erschienen am 09.07.2012
Tom ClancyDie Stunde der Patrioten
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Die Stunde der Patrioten
Die Stunde der Patrioten
 (55)
Erschienen am 09.07.2012
Tom ClancyDas Echo aller Furcht
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Das Echo aller Furcht
Das Echo aller Furcht
 (53)
Erschienen am 11.02.2013

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Neue Rezensionen zu Tom Clancy

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Janine2610s avatar

Rezension zu "Against All Enemies. Gegen alle Feinde, englische Ausgabe" von Tom Clancy

Nicht mein Geschmack
Janine2610vor 3 Monaten

Die Buchrückseite:

When ex-Navy SEAL and CIA operative Maxwell Moore barely survives a prisoner exchange that goes explosively wrong off the coast of Pakistan, he realizes that powerful, cunning forces have been marshalled against him. Determined to dig out the truth, he uncovers a shocking conspiracy.

The two greatest threats to US security – the Taliban and a vicious Mexican drug cartel – have forged an unholy alliance. For the cartel, it means money, power and control of the drug trade. But for the Taliban, it is an opportunity to bring the fire of jihad to the heartland of the infidel.

Now Moore and his depleted team must infiltrate the drug cartel in the hunt for terrorists preparing to bring destruction to America's streets.

Meine Meinung:

Against all Enemies habe ich von einer ehemaligen Patientin in einem meiner Praktika geschenkt bekommen. Die Patientin (über 90 Jahre!!) hat das Buch damals während ihres Krankenhausaufenthaltes ausgelesen und mir anschließend geschenkt. Ihr hat das Buch gefallen, nur war es ihr einen Ticken zu blutig. Das kann ich absolut bestätigen: also dass es ziemlich blutrünstig war. Gefallen hat mir das Buch nicht wirklich. Höchstens zwei Sterne ist mir der Inhalt wert.

~ Doing something reckless and getting shot by his own people was to reach a level of stupidity usually reserved for adulterous politicans. ~
(S. 117)

Nicht nur, dass hier andauernd irgendwer zu Tode kommt, weil er irgendwie erschossen, erstochen oder sonst wie niedergemetzelt wird, die Thematik und der Plot waren auch absolut nicht interessant für mich. Es geht um Drogen, Terrorismus, um einen der mächtigsten Männer der Welt, der in fast allem seine Finger mit im Spiel hat und dann natürlich noch um Moore, unseren Protagonisten, der scheinbar ein sehr fähiger Navy SEAL und CIA-Mann ist, da er bei den Operationen immer so verdammt gut ist (oder auch einfach nur verdammt großes Glück hat). Selbstverständlich sterben immer alle anderen, niemals er.

Das Buch besteht im Großen und Ganzen aus viel Schießerei, einer Menge Gelaber über irgendwelche Waffen(arten)/Waffenbezeichnungen, den Operationen selbst mit viel Mord und Totschlag und nur ein ganz klein wenig aus dem Privatleben/den Gefühlszuständen der Charaktere. Moore war mir ein Protagonist, mit dem ich nicht viel anfangen konnte. Manchmal hat er sich darüber ausgelassen, wie belastend seine Arbeit nicht ist und er sich einfach nur Normalität wünscht mit einer Frau und Familie und so weiter, aber im gleichen Zug sagt er, dass das ja nicht geht, weil er es auf Dauer nicht aushält, normal zu sein. So lebt er halt weiter sein psychisch und körperlich belastendes Leben und kämpft gegen das Böse. ... Soll mir recht sein!

~ »Deep down we knew beyond a shadow of a doubt that we weren't born to live ordinary lives. We knew that when we were kids. And we know it now.« ~
(S. 228)

Empfehlen kann ich euch das Buch leider nicht, es sei denn, ihr mögt es besonders blutig und gewaltvoll und habt Freude an einer Handlung, die eigentlich fast nur aus Action, Verfolgung und viel zu wenig Zwischenmenschlichem besteht.

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MichaelSterziks avatar

Rezension zu "Die Macht des Präsidenten" von Tom Clancy

Möge die Macht mit Euch sein
MichaelSterzikvor 3 Monaten

Im Kalten Krieg gab es das immer mal wieder gefährdete und instabile „Gleichgewicht“ der Supermächte USA und UDSSR . Es gab Stellvertreterkriege, und die Lieferung damaliger hochmoderner Waffen an verschiedene Staaten, war ein lukratives Geschäft. Die Händler des Todes wurden reich – und nicht wenige profitierten wirtschaftlich und sowie politisch von den Kriegen auf ganz anderen Kontinenten.

Gehen wir ein paar Schritte in der Zeitrechnung weiter. Die Weltpolitik und der Frieden stehen aktuell auf Messers Schneide. Politische Auseinandersetzungen könnten durchaus zu Kriegen führen. Gibt es ein Gleichgewicht zwischen den Supermächten der Vereinigten Staaten und Russland? Wie würde sich die Nato verhalten, sollte Russland sein Einflussgebiet mit militärischer Gewalt versuchen zu vergrößern? Über den Osten – über Litauen vielleicht, oder über den Balkan würde sich der russische Militärapparat aggressiv bewegen?

Die Romane des verstorbenen Autors Tom Clancy waren fast schon prophetisch. Der Autor hat politische und militärische Szenarien beschrieben, die manchmal von der Realität eingeholt worden sind. Nach seinem Tod – geht die Reihe um die berühmteste Figur von Clancy – Jack Ryan weiter. Das schriftstellerische Erbe liegt nur bei dem amerikanischen Autor Mark Greaney, ebenfalls ein militärischer und politischer Experte.

„Die Macht des Präsidenten“ von Mark Greaney ist der zwanzigste Roman aus dem Jack Ryan Universum. Wie schon bei Tom Clancy lässt der Autor auch in dem vorliegenden Band, die aktuelle Weltpolitik auf einer ganz realistischen Bühne spielen.

Es ist leider aber auch nicht verwunderlich, dass der Autor sich eines klassischen Klischees bedient. Die guten Vereinigten Staaten von Amerika gegen den bösen, östlichen Widersacher Russland. Okay, die Grenzen sind damit klar gesteckt.

Die Handlung ist relativ fix erklärt. Der amtierende, russische Präsident ist im Zugzwang – das Vermögen seine Gönner und Förderer ist durch westliche Sanktionen quasi eingefroren. Das regimetreue Volk ist unruhig, also müssen Erfolge her – wirtschaftliche und militärische am besten und die russische Welt erstrahlt im neuen selbstbewussten Licht. Ganz so einfach ist das nicht. Es gibt da noch die Schattenwelt der Geheimdienste, dann noch dubiose finanzpolitische Situationen, bevor alles in einen kriegerischen Schlagabtausch endet.

„Die Macht des Präsidenten“ ist ein Actionthriller, mit satter Unterstützung von intriganten, politischen Machtspielchen. Ein direktes Duell der Präsidenten auch auf dem medialen Schlachtfeld. Im Krieg ist eben alles erlaubt – und hier werden alle Karten ausgespielt, ein Poker anmutendes Schachspiel.

Die Story splittet sich in mehrere Ebenen auf, dass erhöht die Spannung ungemein. Der Leser wird sowieso das Gefühl haben, dass er auf einem Pulverfass platzgenommen hat – die Atmosphäre ist drastisch spannend. Die bekannten Charaktere sind sowieso mit an Bord – hier gibt es keine Überraschungen. Die Person des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika: Jach Ryan – ist diesmal in Höchstform. Ich hoffe, dass dieser Charakter in den kommenden Romanen viel mehr an Gewichtung erreicht. Diese ständigen geheimdienstlichen Abenteuer seines Sohnes sind oft ermüdend und sind immer nach dem gleichen Schema gestrickt. Hier muss und sollte bald mal etwas Abwechslung stattfinden.
Okay – die Handlung ist allzu realistisch, dass wissen wir ja bereits, doch auch die Protagonisten des Romans haben aktuell noch lebende Vorbilder. Der Russische Präsident hat eine sehr, sehr ähnliche Vita, wie sein tatsächlicher Akteur – Wladimir Putin. Frech, frech Herr Greaney – aber verdammt gut gelungen. Überhaupt spiegelt die Handlung, dass jetzige Russland auf politischer Ebene gut wieder.

Das ist mit Sicherheit auch so gewollt – ein überzeichnetes Spiegelbild, leicht verzerrt, aber deutlich erkennbar.

„Fazit“

„Die Macht des Präsidenten – Tom Clancy“ von Mark Greaney ist nicht der beste seiner Reihe, aber überzeugt voll und ganz. Es ist an der Zeit – die Action ein wenig einzudämmen und diese erzählerischen Elemente in einer politisch geprägten Handlung auszubauen.

Jack Ryan zeigt sich in diesem Roman – als konsequenter, laut und direkt agierender Präsident. Hochintelligent – etwas impulsiv und einige Amerikaner werden sich beim lesen diesem Titels ein Wechsel der realen Präsidentschaft wünschen. ☺

„Die Macht des Präsidenten“ ist einer der spannungsreichsten Thriller in diesem Jahr. Ein Thriller den man gelesen haben muss.

Michael Sterzik



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MichaelSterziks avatar

Rezension zu "Mit aller Gewalt" von Tom Clancy

Es darf geschossen werden
MichaelSterzikvor 4 Monaten

Im Oktober 2013 verstarb der Bestsellerautor Tom Clancy. Berühmt geworden ist er mit seiner berühmten Politthriller Reihe um den CIA Analysten Jack Ryan, der auch als Außenagent und später als Präsident der USA agierte.

Tom Clancy war ein Experte für Militärtechnik, er verfasst auch etliche Sachbücher über dieses Thema und verwendete natürlich einiges Wissen in seinen belletristischen Titeln. Die Basis seiner Romane waren aktuelle, politische Themen, die Sonnen- und Schattenseiten der Geheimdienste, sowie auch die neueste Militärtechnik.

Wer seine Romane über die letzten 20 Jahre verfolgt hat, musste leider feststellen, dass die Storys des Autors nahezu prophetisch waren. Verdammt realistisch und meisterhaft gut recherchiert – wurden einige seiner auf Papier gebrachten Szenarien grausame Wirklichkeit. Nach 9/11 wurde Clancy als externe Berater der Regierung berufen.

Inzwischen ist das Universum seiner Protagonisten mächtig gewachsen. Jack Ryans Sohn ist ebenfalls Analyst geworden, zieht es allerdings vor mit der Waffe in der Hand die westliche Welt zu retten. Das Besondere an den Romanen Clancys und seinen Co.-Autoren ist die Aktualität. Der Kalte Krieg wurde genau wie der Krieg gegen den organisierten Drogenhandel in Südamerika thematisiert. Aber auch Terroranschläge durch islamische Gruppen und die Bedrohung durch ein erstarktes Russland wurden als Storyline aufgegriffen.

Auch nach seinem Tod wird es weitere Romane um Jack Ryan und Sohn geben. Der amerikanische Autor Mark Greaney, der internationale Beziehungen und Politikwissenschaften studiert hat, ist einer seiner Erben. Im Heyne Verlag wurde nun der Titel: „Mit aller Gewalt“ veröffentlicht.

Thema des vorliegenden Bandes ist die Bedrohung durch eine neue Atommacht – Nordkorea. Und schon haben wir wieder ein aktuelles Thema in der Hand. Dieser internationaler Konflikt bedroht nicht nur die Nachbarstaaten, sondern in erster Linie natürlich auch direkt die USA. Mark Greaney schreibt brillant, und vor allem sehr, sehr realistisch die politische und geheimdienstliche Perspektive. Plakativ und konzentriert wird die Story aus der individuellen Sicht von vielen verschiedenen Protagonisten erzählt. Vom einfachen Feldagenten, über Nordkoreanischen Politiker, von privaten Sicherheitsagenten, die mit Krisen das große Geld wittern, bis zum Präsidenten selbst, erhält hier jeder das Wort. Das alleine ist mit der Grundstein für eine allgegenwärtige Spannung. Weitere wichtige Steine ist die angespannte Innenpolitische Situation und die Einschüchterung des einfachen Nordkoreanischen Volkes, sowie die Schattenwelten der Geheimdienste – insbesondere wenn private Sicherheitsfirmen sind in internationale Konflikte aktiv einmischen.

Es gibt genug sehr actionreiche Momentaufnahmen, die mit Diplomatie allzu wenig zu tun haben und die aggressiv und sehr endlich ausfallen. Mark Greaney erzählerischer Stil ist atmosphärisch hochklassig. Es gibt überhaupt keine Kapitel, die in das Konstrukt nicht passgenau eingefügt wurden. Das der Autor die Story aus vielen Erzählungsebenen wiedergibt halten und fördern die Spannung sehr aufbauend. Großartige ebenfalls, dass der Autor die Figuren Clancys weiterentwickelt. Die charakterliche Ausprägung mit all seinen menschlichen Facetten finden genauso viel Beachtung, wie die Analyse und Interpretation von internationalen Beziehungen.

Man muss die anderen Bücher des Jack Ryans Universum nicht unbedingt gelesen haben, aber es ist in jedem Fall sehr förderlich, da Mark Greaney immer mal wieder Bezug nimmt auf Ereignisse und Entwicklungen, die in früheren Romanen eine wesentliche Rolle gespielt haben. Auf den letzten Seiten hat der Verlag sich lobenswert mit der vollständigen Chronologie der Titel befasst und präsentiert diese in Reihenfolge.

Kritik – es gibt kaum welche. Persönlich würde ich es gut finden und empfehlen, dass der Part um Präsident Ryan deutlich ausgebaut wird.

Fazit

„Mit aller Gewalt“ ist ein aggressiver Roman. Nicht leise – sondern unschlagbar laut und einer effektvollen Stil. Spannung allgegenwärtig. Es gibt wenig Autoren, die einen politisch geprägten Roman so spannend inszenieren können. Das Erbe Tom Clancys ist in guten Händen.

Michael Sterzik

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Gespräche aus der Community

Neu
Anlässlich des baldigen Kinostarts des auf Tom Clancys Thrillerfiguren basierenden neuen Films "Jack Ryan: Shadow Recruit" gibt es bei uns ein Poster zum Film sowie das über 800-seitige Buch "Gefahrenzone" von Tom Clancy als Fanpaket zu gewinnen.

http://www.booknerds.de/2014/02/gewinnspiel-2-clancy-gefahrenzone-jack-ryan-shadow-recruit/

(Dieses Mal ohne Rätselaufgabe, sondern ganz klassisch mit Kommentaren)
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Tom Clancy wurde am 11. April 1947 in Baltimore (Maryland) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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auf 68 Wunschlisten

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