Tom Clancy Das Echo aller Furcht

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Inhaltsangabe zu „Das Echo aller Furcht“ von Tom Clancy

Ein neues Kapitel des Kalten Krieges Der Kalte Krieg scheint Vergangenheit, die Weltmächte verhandeln im Zeichen einer friedlichen Zukunft. Doch hinter den Kulissen tickt eine gefährliche Zeitbombe. Ein seltsamer Bombenfund genügt, um einen weltumspannenden tödlichen Konflikt zu entfachen. Jack Ryan muss einen nahezu aussichtslosen Kampf gegen die Zeit gewinnen …

Sehr spannender und packender Thriller. In keiner Sekunde langweilig und wie für Tom Clancy üblich, technisch sehr detailliert.

— BigEasy

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    Das Echo aller Furcht

    Jetztkochtsie

    02. March 2014 um 00:32

    Passend zum Filmstart des neuen Jack Ryan Films habe ich mir mal wieder ein Hörbuch von Tom Clancy angehört. Jaja, ich weiß, die Kritiker von Clancy werden jetzt sagen, alles zu flach, alles zu heroisch, zu patriotisch, zu abgehoben, aber mein Gott, mich unterhält das wirklich. Es strengt mein Hirn an, die unterschiedlichen anfangs noch losen Handlungsfäden zu einem zu verspinnen. Die Figuren miteinander zu verknüpfen, Schlüsse zu ziehen, bevor sie es tun, Verdachtsmoment zu äußern, bevor sie ausgesprochen werden und natürlich ein bißchen mit darauf zu hoffen, daß Jack Ryan und Mr. Clark mal wieder die Welt retten. Nennt mich anspruchslos, aber ich mag das. Wirklich! Diesmal habe ich das Hörbuch angehört, gesprochen von Frank Arnold, erlebte ich hier einen sehr emotionalen Jack Ryan, einen überforderten, fehlbaren und angespannten Jack Ryan, der diesmal nicht nur bei der CIA seinen Mann stehen muß, sondern auch noch mit häuslichen Problemen zu kämpfen hat. Ein sehr realistisches Bild eines, im weitesten Sinne, Ermittlers wird hier gezeichnet, eines daß mir zwar nicht immer gefällt, daß ich mir aber vorstellen kann. Das weitere Szenario ist beängstigend, wie unschön, eine Atombombe in den Händen skrupelloser Menschen und ein Weltkriegsauslöser. Ja, hier geht es da und dort ein wenig mit dem Patriotismus von Herrn Clancy durch, aber ich fühlte mich dennoch gut unterhalten, wenn mir auch das Frauenbild, daß er in seinen Romanen zeichnet immer weniger gefällt. Selten hat er mal eine Lady in seiner Story parat, die nicht hysterisch, zwanghaft ehrgeizig oder einfach nur nervig ist. Ich hoffe beim nächsten Mal wieder mehr von Mary Pat zu lesen, die ich deutlich unterhaltsamer finde, als Jack Ryans Frau Cathy, die mir auch in diesem Band mal wieder den letzten Nerv geraubt hat, wenn sie auch ein wenig erträglicher war, als die letzten paar Male, habe ich dieses Weibsbild einfach gefressen. Trotz dieses kleinen Schwachpunktes, wurde hier mal wieder gelungen konstruiert, recherchiert und erzählt. Ich habe mich während der fast 38 Stunden ungekürzten Hörvergnügens nicht einen Moment gelangweilt.

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  • Erschreckend realistisch

    Das Echo aller Furcht

    Eglfinger

    11. July 2013 um 22:22

    Klappentext: Die Weltmächte verhandeln im Zeichen der Kooperation und setzen auf eine friedliche Zukunft. Doch hinter den Kulissen in Ost und West tickt eine gefährliche Zeitbombe, und die Abwehrsysteme der Großmächte drohen von den politischen Ereignissen überrollt zu werden. Da entdeckt ein Bauer im syrischen Teil der Golanhöhen eine alte Fliegerbombe aus dem Sechs-Tage-Krieg, einen Blindgänger. Er verkauft ihn an einen Waffenhändler, sich nicht weiter darum sorgend, warum die Bombe nach all den Jahren noch Wärme ausstrahlt – und gibt damit unberechenbaren Terroristen eine tödliche atomare Waffe in die Hand. Angesichts der äußerst realen Bedrohung übernehmen in der Politik die längst totgeglaubten „Falken“ wieder das Ruder, und ein neues Kapitel des Kalten Krieges beginnt. Für Jack Ryan, Amerikas Geheimagent für Top Secret-Fälle, ein nahezu aussichtsloser Wettlauf mit der Zeit. Was wird siegen: Vernunft oder blinder Vernichtungswahn? Inhalt: Im Oktober 1978 wird bei einem israelischen Angriff auf den Golanhöhen ein israelischer Kampfjet beschossen. Unter dem Flügel trägt er eine nicht scharfgemachte Atomwaffe. Als der Kampfjet abstürzt, fliegt die Atomwaffe weg und landet fast unbeschädigt etwas weiter vom abgestürzten Jet auf dem Acker eines Bauern. Die Israelis können sie nicht finden und bergen und verheimlichen das Ganze. Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, als der Kalte Krieg beendet ist, entwickeln die Amerikaner einen Plan um den Nahost-Konflikt für immer beizulegen und erreichen ihr Ziel. Der Weltfrieden scheint so nah, wie noch nie zu sein. Genau zu diesem Zeitpunkt wird die havarierte  Bombe geborgen und ein Waffenhändler kauft sie dem Bauern ab. Als die Käufer entdecken, dass es sich um eine Atomwaffe handelt, sieht Kati, ein seit langem verfolgter Terrorist, seine Chance, die Einigkeit zwischen den USA und der Sowjetunion zu zerstören und hofft, so den Nahost-Konflikt wieder aufleben zu lassen. Dazu möchte er aus dem Material eine funktionsfähige Atombombe bauen und diese in den USA hochgehen zu lassen, in der Hoffnung, dass die USA einen Vergeltungsschlag gegen die Sowjetunion führen. Mit einem Nebenschaukriegsplatz möchte er dafür sorgen, dass die USA zu keinem anderen Entschluss kommen können, als dass es sich um einen Erstschlag der Sowjetunion handelt. Unglücklicherweise erhält die CIA während der Vorbereitungszeit Informationen eines langjährigen Spions aus der Sowjetunion, die dazu führen, dass die Amerikaner denken, der sowjetische Präsident steht kurz davor vom Militär geputscht zu werden. Auch erlangen sie Kenntnis davon, dass die Sowjets ihre Abrüstungsvereinbarungen zeitlich nicht einhalten und nicht mehr alle Atomwaffen sich im Verfügungsbereich des sowjetischen Präsidenten befinden.  Zudem wird Ryan, auf Initiative der Sicherheitsberaterin des US-Präsidenten, von allen Seiten torpediert, bis ihm auch der Präsident kein Vertrauen mehr schenkt. Ryan beschließt sein Amt in spätestens 2 Monaten aufzugeben. Die Situation scheint hoffnungslos verfahren und es liegt an Ryan, die Welt vor einem Atomkrieg zu bewahren. Der Autor: Thomas Leo Clancy Jr. (* 12. April 1947 in Baltimore, Maryland) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der unter dem Namen Tom Clancy schreibt und besonders für seine Politthriller bekannt ist. Clancy ist zudem Mitbesitzer eines Baseballteams, der Baltimore Orioles. Thomas Leo Clancy Jr. wurde in Baltimore, Maryland geboren. Er besuchte die Loyola Blakefield Highschool in Towson, Maryland und schloss diese 1965 ab. Nach der Highschool wollte er zum Militär, fiel aber bei der Augenuntersuchung für das Reserve Officer Training Corps durch. Bevor er seinen ersten Roman veröffentlichte, leitete er einige Zeit lang eine unabhängige Versicherungsagentur, die dann von einer Gruppe von Investoren aufgekauft wurde. Clancy heiratete 1969 seine erste Frau Wanda. Die Ehe wurde 1999 geschieden. 1993 schloss er sich einer Investorengruppe an, die die Baseball-Mannschaft Baltimore Orioles kauften. 1998 wollte er außerdem die Minnesota Vikings kaufen, dieses scheiterte jedoch an der Kaufsumme. Am 26. Juni 1999 heiratete er die Journalistin Alexandra Marie Llewellyn, die er 1997 kennenlernte. Alexandra ist die Tochter von J. Bruce Llewellyn, einem reichen amerikanischen Geschäftsmann, der Clancy mit dem ehemaligen US-Außenminister Colin Powell bekannt machte. (Quelle: wikipedia.de) Meine Meinung: Zu Beginn zeigt Clancy auf, dass es scheinbar sehr einfach ist, den Nahost-Konflikt zu lösen. Schade, dass die Realität ganz anders ist. Gleichzeitig zeigt er in Verbindung mit seinem Nachwort auf, wie unheimlich einfach es ist, eine Atombombe zu bauen. Während der Entstehung des Buches, 1991, konnte man schon alle Informationen dazu in Büchereien erlangen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie einfach es mit Hilfe des Internets sein muss. Die große Herausforderung ist die Besorgung der Materialien und die Präzision, die benötigt wird, um solche eine Waffe zu bauen. Vielleicht ist es wirklich nur eine Frage der Zeit, bis so eine Waffe den falschen Leuten in die Hände fällt? Erschreckend ist auch die Tatsache, dass, als das Buch geschrieben wurde, es bis dahin noch nie zu einem Terrorangriff auf dem Gebiet der USA kam. Zehn Jahre später war es dann soweit. Clancy, gibt wie immer, hervorragende Einblicke in die Welt der Geheimdienstarbeit und wie Politik funktioniert. Er zeigt dabei auch auf, wie schnell es zu Missverständnissen kommen kann, die katastrophale Auswirkungen nach sich ziehen können. Ich fand es äußerst spannend zu sehen, wie sich Kleinigkeiten auswirken können. Dies ist vor Allem dem Autor dadurch zu verdanken, dass er es schafft, die komplexen und vielen Handlungsstränge zusammenzuführen. Trotz der 760 Seiten mit extrem kleiner Schrift, verliert man nie den Überblick. Jetzt soll aber nicht der Eindruck entstehen, dass es sich hier um ein reines Sachbuch handelt. Ganz im Gegenteil. Auch die handelnden Personen werden vom Autor so beschrieben, dass man mit ihnen mitfühlen und ihre Entscheidungen nachvollziehen kann. Und obwohl der Roman bereits 22 Jahre alt ist, hat er nichts von seiner Aktualität verloren und man bekommt schon ein sehr mulmiges Gefühl beim Lesen. Ich kann nur hoffen, dass das beschriebene Szenario nicht irgendwann so oder so ähnlich Wirklichkeit wird. Der Roman wurde auch mit Ben Affleck als Jack Ryan unter dem Titel „Der Anschlag“ verfilmt. Wer jetzt das Buch nicht mehr lesen will, weil er meint, durch den Film den Inhalt schon zu kennen, dem kann ich nur raten, dieses Buch zu lesen. Der Film weicht in so vielen sachlichen und persönlichen Teilen vom Buch ab, dass man es schon fast nicht mehr Verfilmung nennen kann.

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  • Rezension zu "Das Echo aller Furcht" von Tom Clancy

    Das Echo aller Furcht

    Odiug

    06. March 2009 um 15:01

    Insbesondere als Berater des Präsidenten der USA muss man den überblick behalten.

  • Rezension zu "Das Echo aller Furcht" von Tom Clancy

    Das Echo aller Furcht

    Jens65

    25. August 2008 um 21:33

    Ich habe schon einige Clancy Romane gelesen, und zu diesem Buch kann ich sagen: Der Meister hat wieder einmal zugeschlagen! Allerdings muss ich Neueinsteiger warnen: Clancy macht sehr, sehr detailiert Ausführungen was den Bau der Bombe betrifft. Es hagelt schon fast von technischen Begriffen, die für Laien vieleicht etwas schwer verständlich sind. Aber trotzdem, muss ich sagen, dass es sich lohnt dieses kleine Risiko in kauf zu nehmen. Kaufen, lesen und geniesen lautet meine Devise. Als kleiner Anreiz sei dies gesagt: Gegen Ende des Buches tritt eine Situation ein, welche mich extrem Überrascht, nein, schon eher aus den Socken gehauen hat, etwas, dass wohl noch nie dagewesen ist. Also: Nichts wie ran!

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