Tom Clancy Gegen alle Feinde

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Inhaltsangabe zu „Gegen alle Feinde“ von Tom Clancy

Eine neue Bedrohung. Ein neuer Held. Ein neuer Tom Clancy Seit Jahren tobt der Konflikt im Mittleren Osten. Nun sieht es so aus, dass sich der Kriegsschauplatz verlagert hat. Die Taliban bedienen sich für ihre Machenschaften eines mexikanischen Drogenkartells und tragen den Kampf ins Heimatland des Erzfeindes – in die Vereinigten Staaten von Amerika. Tom Clancy, der Meister des internationalen Politthrillers, stellt uns seinen neuen Helden vor: Ex-Navy-SEAL Max Moore. Und der steht allein – gegen alle Feinde.

Meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch, der Anfang zieht sich ein bisschen, aber es lohnt sich weiter zu lesen. Hat mir super gefallen!

— Lillylovebooks
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  • Von Clancy nichts Neues

    Gegen alle Feinde
    P_Gandalf

    P_Gandalf

    26. March 2017 um 20:25

    Der neue Held heißt Max Moore und nicht mehr Jack Ryan. Moore ist ein Ex-Navy-SEAL in Diensten des CIA.Im Gegensatz zu Ryan, der immer mehr als Intellektueller und eher durch Zufall in Geheimdienstkreise geraten, stilisiert wurde, handelt es sich bei Moore um einen Stereotypen Waffen- und Kampf-verliebten Charakter. Thematisch dreht sich der Roman um die großen amerikanischen Herausforderungen der Moderne. Der Krieg gegen die Taliban, der Drogenschmuggel der mexikanischen Kartelle und den internationalen Terrorismus. Moore ist zu Beginn des Romans ein Frontagent der CIA in Afghanistan, der durch Verrat Rückschläge im Kampf gegen die Taliban hinnehmen muss. Er wird dann zu einer Ermittlungseinheit berufen, die gegen das Juarez-Kartell vorgehen soll und den Schmuggel afghanischer Drogen über Mexiko in die USA verhindern soll. So nimmt die Beschreibung der Kartelle und deren Methoden einen großen Teil des Buches ein und hat definitiv einigen Längen. Obwohl die Mexikaner kein Einsickern von Terroristen über ihre Transportwege in die USA gestatten wollen, gelingt es einer Gruppe von Taliban sich eben dieser Wege zu bedienen. Und während Moore und seine Kollegen das Juarez-Kartell zerschlagen, können die Terroristen ungestört ihre Anschlagvorbereitungen beenden.Spät, zu spät gelingt es Moore die Spur der Terroristen aufzunehmen ...Der Plott klingt zeitnah und brandaktuell. Clancy hat mit seiner endlosen Beschreibung von Waffensystemen zumindest teilweise aufgehört, was für den Leser erfreulich ist. Undv es hätte vielleicht auch ein richtig guter Spionage- und Politk-Thriller werden können, wenn die Hauptperson einen etwas mehr reflektierenden Charakter gehabt hätte und weniger Lust am Kämpfen, am Töten und keine erotischen Phantasien beim Berühren von Schusswaffen. Für mich wieder für lange Zeit der letzte Clancy - schade.

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  • Neuer Held doch leider ohne Zukunft

    Gegen alle Feinde
    karatekadd

    karatekadd

    Es gibt einen neuen Helden des amerikanischen Autors Tom CLANCY. Der heißt Max MOORE, ist ehemaliger Navy-Seal (wie John KELLY alias John CLARK) und Außenagent der CIA. Max ist zu Beginn in Pakistan im Einsatz. „Ein Bombenanschlag in Pakistan löscht das gesamte CIA-Team von Max Moore aus, der als Einziger überlebt. Der Ex-Navy-SEAL taucht daraufhin bei der Suche nach der Terrorzelle tief in die gefährlichen Stammesstrukturen des Landes ein. Dabei stößt er auf eine Verschwörung, die unerwartet an einem weit entfernten Ort des Globus stattfindet: an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze. Dort tobt ein Drogenkrieg zwischen zwei verfeindeten Kartellen, der schon viele Opfer - sowohl Drogendealer als auch Unschuldige - gefordert hat. Und jetzt will hier ein noch weitaus gefährlicherer Feind mitmischen. Max Moore stellt [im Auftrag] eine Spezialeinheit zusammen, die in dieser explosiven Situation inoffiziell operiert. Und er deckt den perfiden Plan zu einem Anschlag auf, der Amerika in seinem Innersten erschüttern soll.“ (www.thalia.de) Wie es aussieht, löst Max das Duo CLARK - CHAVEZ ab. Der Roman, welcher allerdings vor „Jack Ryan No. 14“ erschien, ist weniger die Nr. 15 als vielmehr die Nr. 1 mit der Hauptfigur Max MOORE.  Geschrieben hat er es wohl sogar vor der Nr. 14. Eine Verwandtschaft lässt sich sicher nicht verleugnen, das spannende Muster ist gleich und gegen Ende wird Max von einem gewissen Dominic CARUSO angesprochen. Insider wissen, dass ist der Cousin von Jack Ryan jr. Daher ist es sicher hilfreich auch in der Zukunft die Reihe im Blick zu behalten. Hierzu hab ich bereits einmal die Bücher zusammengefasst. Wer die bisherigen Bücher lieben gelernt hat, kommt daher an GEGEN ALLE FEINDE wohl nicht vorbei. Ich hab´s als eBook auf dem Bookeen, dem Thalia Reader gelesen und dabei festgestellt, dass das einzige Problem beim eReader ist, dass man sich so schnell „verblättern“ kann. Auch wenn der Reader sich beim erneuten Einschalten auf die aktuelle Seite einstellt, sollte man gelegentlich ein Lesezeichen setzen. Wie bei einem richtigen Buch, welches wie hier über 1000 Seiten aufweist. Ein paar Längen schien der Roman aufzuweisen, zum Beispiel hab ich eine Weile gebraucht um zu verstehen, wie das oben genannte Spezialteam zustande kam und funktioniert. Interessant war auch das „Eintauchen“ in die pakistanischen Stammesstrukturen. Ausnahmsweise lässt Tom CLANCY hier mal kritische Töne anklingen was den Einsatz bewaffneter Drohnen gegen Talibanhäuptlinge betrifft. Denn hier trifft es den Falschen. Von Jack RYAN sr. Ist mal nicht die Rede. Aber das kommt schon noch. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ob Clancy die zwei Reihen nebeneinander bestehen lässt? * * * Man mag von Clancy halten was man will, Thriller mit politisch aktuellem Background und unverbesserlichem US-amerikanischen Weltpolizisten-Patriotismus konnte er schreiben, was das Zeug hält. Im Oktober 2013 ist Tom Clancy verstorben. Und Max MOORE mit ihm. Schade.

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    Arun

    Arun

    26. April 2014 um 00:08
  • Rezension zu "Gegen alle Feinde" von Tom Clancy

    Gegen alle Feinde
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    10. April 2012 um 14:24

    Statt Jack Ryan nun Max Moore Man muss konstatieren, dass Tom Clancy in den letzten Jahren doch immer wieder erkennbaren und gleichen Strickmustern folgt. Waren es in früheren Zeiten die Ausläufer des Kalten Krieges und damit „die Russen“ vornehmlich als „Feinde“, so ist es in den letzten Jahren zunehmend die islamistische Bedrohung, die den Hintergrund für die technisch hochgerüsteten „Agententhriller“ des Tom Clancy darstellen. „Gegen alle Feinde“ mit Betonung auf „alle“ klingt schon vom Titel her bereits wie ein Rundumschlag und trifft es im Kern auch. Max Moore, der „neue Held“ Clancys (der den Staffelstab von der Familie Ryan quasi übernimmt) bietet mit Anklängen an „Das Kartell“ ein umfassendes Verschwörungs- und Action Szenario auf knapp 850 Seiten (mit durchaus teilweisen Längen) der bekannten Clancy-Art. Mit einer langen Einleitung, die wohl dem Vorstellen des „neuen „Personals dient. Technisch durchaus fundiert (aber nicht mehr so ausschweifend wie in früheren Thrillern des Autors), mit ausführlichen Erläuterungen von Strukturen, technischen Ausrüstungen und modern ausgestatteter Kriminalität, der ebenso hochmoderne und toptrainierte CIA-Agenten gegenüber stehen. Wie so oft bei Clancy sind auch in diesem Buch Gut und Böse klar voneinander getrennt, Differenzierungen in den Personen werden höchstens angedeutet, der Kampf des „Helden“ gegen eine fast übermächtige Verschwörung bietet ein klar abgegrenztes Szenario auch für die (kaum) Entwicklung des „Personals“. Inhaltlich steht der Plan der Tailban eines vernichtenden Schlages gegen Amerika als roter Faden im Buch. Ein Plan, der zunächst weniger mit offenem Terrorismus zu tun hat (obwohl auch dies im Verlauf des Buches nicht zu kurz kommen wird), sondern mehr mit einer (zunächst) Infiltration des „freien Amerika“. An der amerikanisch-mexikanischen Grenze bedienen sich die Taliban des Kampfes zweier Drogenkartelle, um ihre vernichtenden Pläne gegen den Erzfeind von dessen Grenze aus in das „Land des Feindes“ hineinzutragen. Max Moore, Elitesoldat und CIA-Agent, verliert zu Beginn des Buches sein gesamtes Team. Auf der Suche nach den Schuldigen stößt er auf den umfassenden und vernichtenden Plan der Taliban. In Absprache mit dem neuen Präsidenten der USA, dem Nachfolger Jack Ryans, setzt sich Moore mit einer neuen Einheit in Bewegung, um die Schurken zur Strecke zu bringen und den Anschlag zu verhindern. Wobei, bei aller Technik und bei allen modernen Mittel des Terrors und des Antiterrorkampfes, immer wieder bei Clancy dann doch der Kampf sich in archaischer Form auf „den Helden“ und „den Widersacher“ reduzieren lässt. Technisch versiert wie eh und je gelingt es Clancy auch in seinem neuen Thriller, höchst realistisch den „Stand der Dinge“ abzubilden. Das Szenario an sich ist nachvollziehbar und kann durchaus für bare Münze genommen werden. Wer allerdings bereits so einiges von Tom Clancy gelesen hat, der wird sich an der doch Vorhersagbarkeit der Geschichte und der einfach fehlenden „Aha-Erlebnisse“ stören. Ob der „Held“ nun Jack Ryan oder Max Moore heißt, ob der Gegner Russe, Araber oder Taliban ist, die Grundstruktur der flüssig und durchaus actionreich verfassten Thriller bleibt sich doch gleich. „Gegen alle Feinde“ ist ein Thrller mit leider doch inzwischen hohem Gewöhnungseffekt. Dennoch eine unterhaltsame, in Teilen durchaus spannende (wenn auch mit Längen versehene) Lektüre, bei der grundsätzliche Überraschungen allerdings weitgehend ausbleiben.

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