Tom Clancy Gnadenlos

(64)

Lovelybooks Bewertung

  • 81 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 7 Rezensionen
(28)
(24)
(10)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Gnadenlos“ von Tom Clancy

John Kelly, ehemaliger US-Marine und Spezialist für riskante Missionen, erhält den Auftrag, amerikanische Geiseln aus Nordvietnam herauszuholen - eine beinahe aussichtslose Mission, zumal Kelly sich gerade durch einen privaten Rachefeldzug in Lebensgefahr gebracht hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und der geringste Fehler könnte sein letzter sein.

Mein absolutes Lieblingsbuch von Tom Clancy!

— Stups
Stups

Toller Thriller, der Lust auf mehr macht! Jack Ryan kann kommen :)

— faanie
faanie

Die Geburtsstunde eines der besten Clancy Protagonisten. Moralisch fragwürdig und gleichzeitig über jeden Zweifel erhaben. Clancy eben.

— PBollow
PBollow

Stöbern in Krimi & Thriller

Wildfutter

kurzweilig und unterhaltsam

StephanieP

Gray

Obwohl es sich hierbei um einen Kriminalroman handelt, ist dieses Buch doch überraschend lustig.

Leseratte18

Schockfrost

Genial und hyperspannend! Macht Lust auf mehr.

stzemp

Ich soll nicht lügen

Sehr packend, man rätselt bis zum Ende, wer nun die Wahrheit sagt und wer lügt. Jedoch mir ein bisschen zu verworren.

Steffinitiv

Der Totensucher

Spannend ohne Längen mit sympathischen Protagonisten. Für meinen Geschmack etwas zu actionbeladen, dennoch klare Leseempfehlung

antonmaria

Kalter Schnitt

Durchweg spannend!

Kathleen1974

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Mehr
    • 1017
  • Die Anfänge des Jack Ryan. Absolut lesens- und empfehlenswert

    Gnadenlos
    Eglfinger

    Eglfinger

    09. June 2013 um 14:55

    Klappentext: John Kelly, ehemaliger US-Marine und Spezialist für riskante Missionen, erhält den Auftrag, amerikanische Geiseln aus Nordvietnam herauszuholen – eine beinahe aussichtslose Mission, zumal Kelly sich gerade durch eine privaten Rachefeldzug in Lebensgefahr gebracht hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und der geringste Fehler könnte sein letzter sein… Inhalt: John Kelly hat seine Ehefrau bei einem Autounfall verloren. Als er sich einige Monate später erneut verliebt stößt er auf einen Ring von Drogen- und Mädchenhändlern. Als er erfährt, was mit diesen jungen Mädchen angestellt wird, schwört er Rache. Er will den Ring auffliegen lassen und die Mädchen befreien. Doch auf einmal muss er nach Nordvietnam und eine Mission leiten, bei der es darum geht, bereits tot geglaubte US-Soldaten aus einem geheimen Gefängnis zu befreien.  Der Autor: Thomas Leo Clancy Jr. (* 12. April 1947 in Baltimore, Maryland) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der unter dem Namen Tom Clancy schreibt und besonders für seine Politthriller bekannt ist. Clancy ist zudem Mitbesitzer eines Baseballteams, der Baltimore Orioles. Thomas Leo Clancy Jr. wurde in Baltimore, Maryland geboren. Er besuchte die Loyola Blakefield Highschool in Towson, Maryland und schloss diese 1965 ab. Nach der Highschool wollte er zum Militär, fiel aber bei der Augenuntersuchung für das Reserve Officer Training Corps durch. Bevor er seinen ersten Roman veröffentlichte, leitete er einige Zeit lang eine unabhängige Versicherungsagentur, die dann von einer Gruppe von Investoren aufgekauft wurde. Clancy heiratete 1969 seine erste Frau Wanda. Die Ehe wurde 1999 geschieden. 1993 schloss er sich einer Investorengruppe an, die die Baseball-Mannschaft Baltimore Orioles kauften. 1998 wollte er außerdem die Minnesota Vikings kaufen, dieses scheiterte jedoch an der Kaufsumme.Am 26. Juni 1999 heiratete er die Journalistin Alexandra Marie Llewellyn, die er 1997 kennenlernte. Alexandra ist die Tochter von J. Bruce Llewellyn, einem reichen amerikanischen Geschäftsmann, der Clancy mit dem ehemaligen US-Außenminister Colin Powell bekannt machte.2008 wurden die Rechte an Tom Clancys Namen an den französischen Softwarehersteller Ubisoft verkauft. Dieser darf den Namen für seine Produkte verwenden. Meine Meinung: Bevor ich anfing, das Buch zu lesen, hatte ich ein wenig die Befürchtung, dass es vielleicht so trocken sein könnte, wie Bücher von Robert Ludlum oder Frederick Forsythe. Doch das hatte sich gleich nach wenigen Seiten erledigt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und trotz der vielen Handlungsorten und Personen kommt man nicht durcheinander. Hinzu kommt, dass vieles sehr gut recherchiert ist und man noch einiges dazu lernt. Auch die Protagonisten sind sehr gut dargestellt und alle haben ihre eigene Persönlichkeit. Die Spannung wird von der ersten Seite aufrecht erhalten und immer wieder gibt es Wendungen, mit denen man nicht rechnen konnte. Man fiebert regelrecht mit den einzelnen Personen mit, so dass es mir manchmal schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Mein Fazit: Lesenswert und absolut empfehlenswert.

    Mehr
  • Ich, der Richter

    Gnadenlos
    Stefan83

    Stefan83

    25. November 2012 um 15:58

    Wer im Bereich der Spionage- und Politthriller nach literarischem Nachschub sucht, wird meistens recht schnell über den Namen Tom Clancy stolpern, der wohl wie kaum ein Zweiter dieses Genre in den 80er und 90er Jahren geprägt und mitbestimmt hat. Fast alle seine Romane haben sowohl die amerikanischen als auch die europäischen Bestsellerlisten gestürmt, Verfilmungen wie „Jagd auf Roter Oktober“ oder „Das Kartell“ sowie Dutzende PC-Spiel-Ableger sorgen dafür, dass er auch heute noch in aller Munde ist. Und das obwohl Clancy selbst in den vergangenen Jahrzehnten nur noch wenig zu Papier gebracht hat, was, gleich aus mehreren Gründen, nicht von wenigen deutschen Lesern begrüßt wurde. Denn Fakt ist: Clancys Romane sind ein steter Zankapfel und alles andere als unumstritten. Sein unverhohlener Militarismus und der oftmals überbordend pathetische Patriotismus stoßen mitunter bitter auf, die detailverliebten Beschreibungen von Waffengattungen, Militärhierarchien und Einsatzplanungen stehen im scharfen Kontrast zur der eher den Krieg ablehnenden Konkurrenz. Clancy ist ein Konservativer durch und durch. Wie sein Hauptprotagonist Jack Ryan ein Relikt des Kalten Krieges, das sich mit der neuen Situation in der Welt augenscheinlich nur schwer auseinandersetzen kann und will. Und das merkt man leider auch seinen neuesten Werken an. „Gnadenlos“, im Original 1993 erschienen, ist einer der letzten guten Romane aus Clancys Feder. Und das nicht nur, weil sich der Autor hier (zumindest für seine Verhältnisse) mit dem Technik-Blabla weitestgehend zurückhält und sich auf die Zeichnung der Figuren besinnt. Tom Clancy zeigt in diesem Buch auch noch einmal, warum er, trotz stilistischer Mängel und zweifelhafter Gesinnung, zu den Besten seines Fachs gehört. Im Mittelpunkt der Geschichte, welche in den frühen 70er Jahren und vorwiegend in Baltimore spielt, steht ein für Ryan-Fans alter Bekannter: John Clark, hier noch John Terence Kelly, hochdekorierter Ex-Navy-Seal und Vietnam-Veteran, der sich nach dem Unfalltod seiner Frau auf eine ehemals vom Militär besetzte Insel zurückgezogen hat und nur gelegentlich bei Unterwassersprengungen als Taucher aushilft, bis ihm ein neuer Auftrag angeboten wird. Gemeinsam mit einer ausgewählten Einheit von Soldaten soll er 20 in Nordvietnam gefangene US-Soldaten befreien, welche die Regierung, die die laufenden Friedensgespräche nicht gefährden will, offiziell bereits für tot erklärt hat. Für Kelly, der immer noch unter dem Verlust seiner Frau leidet, eine willkommene Aufgabe, die ihm zusätzlich durch eine neue Bekanntschaft versüßt wird. Pam, eine junge, drogenabhängige Prostituierte, ist in letzter Sekunde einem brutalen Zuhälter- und Drogenschmugglerring entkommen, und sucht nun Unterschlupf bei dem Einzelgänger. Doch das Glück der beiden währt nicht allzu lange. Beim Versuch Näheres über Pams Peiniger in Erfahrung zu bringen, wird die junge Frau entführt und brutal ermordet. Kelly überlebt schwer verletzt. Körperlich und seelisch angezählt hat er nun nur noch eins im Sinn: Rache. In einem gnadenlosen Einmann-Feldzug rechnet er mit den Gangstern ab, während die Polizei ihm, auch dank korrupter Bullen, zusehends mehr auf die Spur kommt und auch der gefährliche Einsatz in Vietnam immer näher rückt … Sind sonst die verzweigten Gänge Langleys oder die hellerleuchteten Büros des Weißen Hauses die Bühne der Clancy-Romane, zeigt „Gnadenlos“ erstmalig die Schattenseiten der Vereinigten Staaten. Und ganz im Gegensatz zum Vorzeigepatrioten und Saubermann Jack Ryan, dessen Gutmenschentum besonders in den letzten Werken kaum mehr erträglich war, begegnet uns mit John Kelly eine Figur, die weit glaubhafter daherkommt. Bereits in jungen Jahren auf Gehorsam gedrillt, muss sich eine bis hierhin regimetreue menschliche Waffe plötzlich mit den Fehlern des Systems auseinandersetzen. Erstmalig sieht er Armut, Gewalt und Korruption aus erster Hand, sieht er das Versagen des Lands, für das er getötet hat. Statt mit den üblichen politischen Ausnahmezuständen wird der Leser in „Gnadenlos“ mit einer sehr persönlichen Frage konfrontiert: Was würdest du tun, wenn alles, was du liebst, Dir auf grausame Art und Weise genommen wird – und du fähig wärst, es ihnen heimzuzahlen? Tom Clancy hat es über weite (bei mehr als 800 Seiten auch manchmal zu weite) Strecken geschafft, das Thema Selbstjustiz zu behandeln ohne es zu glorifizieren. Kelly zweifelt zwar nie an dem was er tut, setzt sich aber immer wieder damit auseinander, versucht Mensch zu bleiben, während er unmenschliche Dinge tut, um der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen. Das er genau das letztlich nicht tut, zeigt sein Gegenspieler Emmet Ryan. Vater vom hier noch blutjungen Jack und Polizist bei der Mordkommission, der alles daran setzt, den geheimnisvollen Killer dingfest zu machen. „Gnadenlos“ ist eine düstere, oftmals ekelerregend blutige und drastische Rachegeschichte, die an den vielen Schauplatzwechseln krankt, welche zwar die Essenz der Clancy-Romane bilden, hier aber unnötig das Tempo verschleppen. Neben dem rasanten, unheimlich packenden Alleingang Kellys fallen die anderen Handlungsstränge deutlich ab, wenngleich wir dabei einigen Personen begegnen, die später noch eine gewichtige Rollen zu spielen haben. Darunter Ryans-Mentor James Greer, Robert „Bob“ Ritter und der Agent „Cassius“. Für die Großstadtjagd hätte es aber all das nicht gebraucht. Ebenso wenig den Vietnam-Einsatz, der den eigentlichen roten Faden nicht wirklich voranbringt und einfach zu viele langatmige Passagen aufweist, um in den Bann zu ziehen. Wie immer meistert es Clancy dann aber hervorragend, das alles am Ende zu verknüpfen. „Gnadenlos“ ist nicht nur der chronologisch erste Roman aus dem Ryan-Universum, sondern auch der beste Einstieg in die (Männer-)Welt von Tom Clancy. Wer bereits hier mit den vielen Figuren und Nebengeschichten überfordert ist, kann gleich die Finger von allen weiteren Büchern lassen.

    Mehr
  • Rezension zu "Gnadenlos" von Tom Clancy

    Gnadenlos
    Odiug

    Odiug

    10. March 2009 um 09:12

    Gar nicht so einfach in einem fremden Land die eigenen Leute zu befreien. Packend und spannend. Wer Jagt auf Roter Okober gelesen hat wird hier sicher nicht enttäuscht sein. Lesenswert.

  • Rezension zu "Gnadenlos" von Tom Clancy

    Gnadenlos
    depe58

    depe58

    19. February 2009 um 23:12

    Es war mein erstes Buch von Tom Clancy und ich fand es Genial. Ich konnte es sogut wie garnich aus der Hand legen (in einer Woche durch gehabt). Somit empfehle ich es jedem.

  • Rezension zu "Gnadenlos." von Tom Clancy

    Gnadenlos
    morphex

    morphex

    02. January 2009 um 13:08

    Clancy´s bestes Buch, finde ich. ;) Etwas weniger Militärtechnik belastet presentiert sich hier ein Feuerwerk der Spannung. Ein Lesegenuss.

  • Rezension zu "Gnadenlos" von Tom Clancy

    Gnadenlos
    Jens65

    Jens65

    25. August 2008 um 21:21

    Wenn man die Top-Seller `Jagd auf Roter Oktober` oder `Die Stunde der Patrioten` mit dem `Superagenten` Jack Ryan gelesen hat, wird man um dieses Werk nicht herum kommen! Clancy setzt -wie sooft- dieses Buch zeitlich vor die bisher erschienenen. Nur ist es hier noch viel früher! Ryan wird hier nicht erwähnt, dafür handelt jedoch das Buch über eine Person die jeder Clancy-Fan kennt. Oder jedenfalls glaubt zu kennen. Hier werden Hintergründe erlebbar gemacht, die den Hauptdarsteller in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen. Kurz und gut: Wer die Clancy-Bücher verstehen will ,Interesse am Hintergrund und der Geschichte der Charaktere hat wird um dieses Buch lieben!

    Mehr
  • Rezension zu "Gnadenlos" von Tom Clancy

    Gnadenlos
    Sophist

    Sophist

    25. June 2008 um 13:35

    Meiner Meinung nach eines seiner besten Bücher (auch wenn ich nur wenige von ihm gelesen habe). Die Handlung lässt sich schnell erzählen: Mann trifft Frau. Verlieben sich ineinander. Frau wird von Drogendealern und Zuhältern umgebracht. Mann nimmt Rache und hat zwischendurch noch einen Geheimauftrag in Vietnam. Klingt trivial, ist aber dennoch eine sehr spannende und gut konstruierte Geschichte. Trotz der Selbstjustiz kann man sich gut mit dem Hauptakteur identifizieren.

    Mehr