Im Sturm

von Tom Clancy 
4,0 Sterne bei75 Bewertungen
Im Sturm
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Spannendes "was wäre wenn" Szenario, auch wenn der Ausgang des Konflikts sicher keine große Überraschung ist.

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Vieles hat sich geschichtlich bereits überholt, manches hat immer noch seine tagespolitische Aktualität. Wenn man den amerikanischen Pathos ...

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Inhaltsangabe zu "Im Sturm"

Tom Clancys erschreckendster Thriller!
Nach einem Attentat arabischer Fundamentalisten auf eines der wichtigsten Ölfelder Sibiriens steht die Welt am Abgrund. Die einzige Rettung aus der wirtschaftlichen Katastrophe liegt für Moskau am Persischen Golf. Die Hardliner im Kreml schrecken auch vor einem Schlag gegen die NATO nicht zurück. Das Unternehmen »Roter Sturm« läuft an ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453436725
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:736 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:11.03.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.11.2013 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Eglfingers avatar
    Eglfingervor 5 Jahren
    Ein erschreckend realistischer Thriller, dem leider der politische Inhalt fehlt

    Inhalt:

    Auf ein sibirisches Ölfeld wird ein Attentat von arabischen Fundamentalisten verübt. Die Sowjetunion steht vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Um diesen Zusammenbruch zu vermeiden will Moskau an das Öl im Persischen Golf. Doch bevor sie in den Persischen Golf eindringen, in dem bereits die Amerikaner Fuß gefasst haben, will die Sowjetunion erst die Nato versuchen zu spalten. Mit einem fingierten Bombenattentat im Kreml beginnt die Sowjetunion einen Krieg in Europa. Der in der Schublade liegende Angriffsplan "Roter Sturm" läuft an...

    Meine Meinung:

    Clancy zeigt zu Beginn auf, wie schlecht die Sowjetunion Ende der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts wirtschaftlich da steht. Dies trifft im Nachhinein auch im Großen und Ganzen zu. Clancy veranschaulicht in seinem Roman, wie der Zusammenbruch der Sowjetunion auch hätte laufen können und sich der Kalte Krieg in einen heißen Krieg verwandeln hätte können. Es beginnt ein mörderischer und materialverschlingender Panzerkrieg auf deutschem Boden. Schnell stellt sich heraus, dass die Nato auf Nachschub aus den USA angewiesen ist, um die sowjetische Offensive zu stoppen. Hierfür bleibt nur der Seeweg über den Atlantik, doch dieser birgt allerlei Gefahren, da die Sowjetunion bei ihrem Überraschungsangriff Island besetzt hat und somit ist der Weg für sowjetische U-Boote über die Barentssee frei. Die Nato kann den Vorstoß des Gegners nur stoppen, wenn sie genügend Material über den Atlantik nach Europa bringt und hierzu muss sie wieder die Oberhand auf dem Ozean bekommen. Während sie mit Seestreitkräften versucht, die isländische Insel wieder zurückzuerobern, kommt die sowjetische Offensive ins Stocken, weil ihnen die Reserven schneller ausgehen und der Widerstand der Nato größer ist als erwartet. Dies alles fand ich sehr interessant, weil es mir auch sehr realistisch vorkam. Das einzige was mich bis dahin gestört hat, war, dass Clancy die Politik fast vollständig außen vor gelassen hat. Auch wurde nie der Einsatz von Atomwaffen in Betracht gezogen. Doch dies klärte Clancy kurz vor Schluss auf. Als die Sowjetunion sieht, dass der Krieg so nicht zu gewinnen ist, wird der Einsatz von taktischen Atomwaffen in Betracht gezogen. Hierbei sagt der sowjetische General, der für die Offensive zuständig ist, zum Generalsekretär, dass Kernwaffen vor allem politische Waffen sind, die von der politischen Führung auf beiden Seiten kontrolliert werden. Damit klärt Clancy meiner Meinung nach ausreichend auf, warum er in diesem Roman diese Option außen vorlässt. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass Clancy auch die Politik in seinen Roman einbezieht.

    Mein Fazit:

    Ein erschreckend realistischer Thriller, der aufzeigt, wie der Kalte Krieg auch hätte enden können. Für militärische Technikfreaks ist auf jeden Fall genug vorhanden. Schade ist nur, dass der politische Inhalt fehlt. Daher vergebe ich nur ♥♥♥♡♡.


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    Pashtun Valley Leader Commandervor 8 Jahren
    Rezension zu "Im Sturm" von Tom Clancy

    Ja Clancy at his best. Ja die banalisierung des Undenkbaren. sie sitzen ein wenig in ihren Stäben rum, Jagd auf Roter Oktober wird mit einer Infanteriekomponente vershen, das ganze schlampig recherchiert, alte Feindbilder bestätigt, das ganze pseudofiktiv aufgedröselt. also näh frau schmitz, das ganze liest sich wie de sade nur mit panzern.

    setzen fünf! klassenziel nicht erreicht. landserheftchen auf amerikanisch

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    chubbyvor 9 Jahren
    Rezension zu "Im Sturm" von Tom Clancy

    Ein Top Buch. Tom Clancy at his Best. Die Art wie er hier die Story erzählt und seine Beschreibungen versetzen einen direkt ins Buch.

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    Vivi&Bennyvor 10 Jahren
    Rezension zu "Im Sturm" von Tom Clancy

    Sehr gut geschriebene was wäre wenn Geschichte die das Thema behandelt was wäre geschehen wenn aus dem kalten Krieg der dritte Weltkrieg entstanden wäre. Sehr realistisch aber trotzdem voll mit Charakteren an deren erleben der Ereignisse man im buch gern teilnimmt. Vom kleine einzelnen Soldaten bis zum General erlebt man alle Blickwinkel.

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    Jens65vor 10 Jahren
    Rezension zu "Im Sturm" von Tom Clancy

    Nach der Zerstörung einer russischen Erdölraffinerie durch afghanische Terroristen planen sowjetische Militärs einen Feldzug, um die Ölfelder des persischen Golfes zu erobern. Doch zuvor muß die NATO ausgeschaltet und Europa neutralisiert werden... Vor diesem Hintergrund beschreibt Clancy anhand einer Hand voll amerikanischer und sowjetischer Militärs, deren Geschichte miteinander verbunden ist, eindrucksvoll und spannend das Bild eines dritten Weltkriegs, dessen Entscheidungsschlacht sich in Hannover abspielt. Im Gegensatz zu anderen Romanen Clancys, handelt es sich hier nicht um eine Konfrontation zwischen den guten Amerikanern und den etwas rückständigen Russen, sondern er spinnt einen Faden, der die Ansichten und Motivationen beider Parteien gleichberechtigt nebeneinander stehen läßt. 'Im Sturm' spielt zur Zeit der ersten Veränderungen in der Sowjetunion, jedoch vor der deutschen Wiedervereinigung. Nach diesem Buch erscheint es dem Leser fast als Wunder, daß die Geschichte Europas nicht in einer Katastrophe endete.

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    arbivor 10 Jahren
    Rezension zu "Im Sturm" von Tom Clancy

    Eins der frühen Werke von ihm glaub ich. Sehr militärisch und detailliert beschreibend.

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    PBollowvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes "was wäre wenn" Szenario, auch wenn der Ausgang des Konflikts sicher keine große Überraschung ist.
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    kfirvor 10 Jahren
    Kurzmeinung: Vieles hat sich geschichtlich bereits überholt, manches hat immer noch seine tagespolitische Aktualität. Wenn man den amerikanischen Pathos ...
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    Midway
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    snaxx

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