Tom Daut

 4.7 Sterne bei 47 Bewertungen
Tom Daut

Lebenslauf von Tom Daut

Ins Leben gerufen wurde mein Pseudonym Tom Daut im Sommer 2011 in der kleinen Stadt Hemer. Aus der Zeit davor gibt es wenig zu berichten. Nur, dass ich Fantastik schon seit meiner Kindheit liebte und mich das normale Arbeitsleben trotz zwei Ausbildungen lediglich so lange binden konnte, bis das Schreiben den größten Teil meiner Freizeit in Anspruch nahm. Als Konsequenz warf ich meinem Chef die Brocken vor die Füße, wie man bei uns im Sauerland so sagt. Die folgenden zwei Jahre benutzte ich dann ein berühmtes soziales Netzwerk und das Veranstalten sog. Hörbuch-live-Lesungen auf Cons, Kleinkunstbühnen und Kneipen, um die deutsche Fantastikszene auf mich aufmerksam zu machen. Und dies hat so gut funktioniert, dass mittlerweile zwei meiner Romane bei einem Verlag gelandet sind und sich darüber hinaus auch der ein oder andere Sprech- und Schreibauftrag in mein Arbeitszimmer verirrt hat. Noch kann ich davon nicht leben, aber ohne das Dasein als Autor kann ich es auch nicht.

Alle Bücher von Tom Daut

Anno Salvatio 423 - Der gefallene Prophet

Anno Salvatio 423 - Der gefallene Prophet

 (19)
Erschienen am 17.03.2016
Die Sinistra

Die Sinistra

 (17)
Erschienen am 01.12.2015
UMRAY: Die Story

UMRAY: Die Story

 (4)
Erschienen am 25.02.2015
Anno Salvatio 423 - Das Licht der Ketzer

Anno Salvatio 423 - Das Licht der Ketzer

 (4)
Erschienen am 17.03.2016
German Kaiju

German Kaiju

 (2)
Erschienen am 18.03.2019
Geschichten aus dem Drachenwinkel

Geschichten aus dem Drachenwinkel

 (1)
Erschienen am 30.08.2014

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Tom Daut

Neu

Rezension zu "German Kaiju" von Tom Daut

Zerstören – Fressen – Erobern
Gwynnyvor einem Monat

Krasse und vielfältige Monster, allumfassende und totale Vernichtung, kreischende und um ihr Leben rennende Menschen – und das alles in good old Germany!

FAKTEN
Die Anthologie „German Kaiju“ wurde von Markus Heitkamp herausgegeben und beim Leseratten Verlag im März 2019 veröffentlicht. Es ist als eBook und Print erhältlich. Welche Autoren an dieser Anthologie mitgewirkt haben, erfahrt Ihr weiter unten, wenn ich zu jeder Kurzgeschichte etwas schreibe 😉

KURZMEINUNG
Trashig geniale Stories, die mit erstaunlicher Tiefe aufwarten können!

KLAPPENTEXT
Zerstören – Fressen – Erobern
Elf Autoren entführen Sie in die Welt der Riesenmonster, wo sich verrückte Wissenschaftler abnormer Monstrositäten bedienen, außerirdische Aggressoren mit Hilfe von Giganten nach der Herrschaft streben und sich Mutter Erde mit brachialer Gewalt gegen die Ausbeutung durch den Menschen zur Wehr setzt. Seien Sie dabei, wenn Deutschland in Schutt und Asche gelegt wird und nichts und niemand den Aufmarsch der German Kaiju aufhalten kann.
Eine Hommage an den klassischen japanischen Monsterfilm.


SCHREIBSTILE
Obwohl für jede Story die gleiche Grundthematik vorliegt – nämlich schreckliche Monster, die töten, erobern oder sich rächen wollen … oder alles zusammen – könnten die Geschichten nicht verschiedener sein.
Wir haben hier ein gekonntes Sammelsurium von Geschichten, die in ihrer Fülle weder nerven noch langweilen. Sie haben mehr als gut unterhalten können. Ich habe so oft schallend gelacht, war sicher nicht immer angebracht, aber ich habe auch bei Titanic gelacht und laut durch den Saal gebrüllt, dass die Tür locker für zwei Personen gereicht hätte ^^ Hier wurde also ein Teil meines Humors sehr schön bedient.
Was mich jedoch am Ende wirklich begeistern konnte, war, dass die Geschichten alle einen Hintergrund haben. Sie haben eine Message, teilen viel zwischen den Zeilen mit. Und so kann man, wenn man gewillt ist, ins Grübeln kommen. Ein Geniestreich. Denn man kann sich auch herrlich einfach von der Umsetzung begeistern lassen. Monster Trash? Sicher. Lesenswert? Auf jeden Fall! Genial? Aber hallo!
Nach den ersten der Geschichten hatte ich Sorge, ob mich das Büchlein auf diesem echt hohen Niveau halten kann. Mir wurde schon versichert, dass dem so wäre. Und was soll ich sagen – ich wurde nicht enttäuscht. Jedes einzelne Werk war gekonnt in Szene gesetzt. Ich mochte jedes auf seine Art und Weise. Und ich finde es bei Anthologien sehr erfrischend, dass die Stile so unterschiedlich sind. Davon lebt eine solche Sammlung, wenn Ihr mich fragt.
Die Einleitung und Erklärungen, das Vorwort des Herausgebers – das alles konnte punkten. Man wird nicht einfach in die Thematik geschmissen – Im Gegenteil, man wird eigentlich deutlich gewarnt. ^^ Ich habe es natürlich trotzdem, oder erst recht, nicht sein lassen können. Ich bin schwer begeistert!

ÜBERSICHT DER EINZELNEN GESCHICHTEN MIT ZITATEN UND KURZEN GEDANKEN
Hier gibt es kleine Zitate aus jeder Geschichte, die ich selbst aus den einzelnen Texten ausgewählt habe.
Und einen Gedanken, der mir am Ende der jeweiligen Story durch den Kopf ging.


Nakama, der Schrecken vom Mond - Von Thomas Heidemann
Zitat
In dieser Situation tat Tobias das, was jeder Mann mit gesundem Menschenverstand tun würde: Er zückte sein Handy, startete eine Videoaufnahme und marschierte auf die Feuer zu.
Mein Gedanke/ Eindruck
Nationalsozialismus ist eine niemals aussterbende Seuche – doch wie weit geht ihr Wahn?


Chaodoru: Das Grauen aus der Tiefe – Von Wolfgang Schroeder
Zitat
Monster, dachte sie instinktiv, als die Kreatur in ihrer ganzen grotesken Hässlichkeit in die Höhe schoss.
Mein Gedanke/ Eindruck
Der BER – verschieben wir die Eröffnung auf … nie!?


Der Keim – Von Tom Daut
Wann lohnte es sich wohl, es auszuschalten? Vielleicht zu den Nachrichten am Mittag? Über seine Grübeleien, wann und wie […] sein Ziel in Duisburg erreichen würde, und ob er vielleicht seinen Bruder warnen sollte, nickte Markward ein.
Mein Gedanke/ Eindruck
Wehe uns, sollte die Natur wirklich mal auf Abwehr gehen …


Symbiogenese – Von Thorsten Scheib
Zählt man Eins und Eins zusammen, ergibt das … HEILIGE SCH***!
Mein Gedanke/ Eindruck
Weniger Monster, als eine mögliche Alternative der Natur.


Frankensteins Raketenmonster im Blutrausch - Von Thomas Williams
Zitat
»Ich habe schon immer gewusst, dass mit der Stadt was nicht stimmt.«
Mein Gedanke/ Eindruck
Mit einer genialen Portion Humor mitten ins Monstergetümmel!


Hansebiker gegen Mutant X – Von Hanna Nolden & Markus Heitkamp
Zitat
Wahrscheinlich musste einfach einer aufs Klo und als er so aus dem Fenster seines Raumschiffs schaute, sah er die blaue Kugel und entschied, dass es ein guter Ort zum Schei***en wäre.
Mein Gedanke/ Eindruck
Wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe …


Flammen über Karlsruhe – Von Simona Turini
Zitat
Jetzt rannten alle. Das sollte ich wohl besser auch endlich tun, mich in Sicherheit bringen vor dem gigantischen Wesen, das gerade vollkommen unvermittelt die Pflasterung des Marktplatzes durchbrochen hatte.
Mein Gedanke/ Eindruck
So viel zu der Legende um ein gewisses heiliges Relikt – Schreibt die Geschichtsbücher um xD


Saibotoru greift an – Von Finley »Gun« McKinley
Zitat
»Die Konstanzer können froh sein, dass ihre Besucher von nun an nicht mehr von einer Nut*** begrüßt werden«, sagte er schließlich. »Aber ich fürchte, das sehen nicht alle so.«
Mein Gedanke/ Eindruck
Wehe den Wehen der Forschung …


Die Großen Alten – Von Markus Kastenholz
Zitat
Der letzte übrig gebliebene dunkle Gott war … NEIN! Schade, aber sein Name ist mit den uns bekannten Schriftzeichen nicht auszudrücken. Selbst Lautschrift würde hier kläglich versagen. Sein Name klingt wie das Platzen einer italienischen Tomate, die man aus exakt 8,7654321 Metern Höhe auf eine Waschbetonplatte fallen lässt. Nennen wir unseren dunklen Gott deshalb einfach Plitsch-Platsch.
Mein Gedanke/ Eindruck
Absolut megagenialer Humor, ich bin aus dem Lachen kaum noch herausgekommen ^^


MEIN FAZIT
Intelligenter Monster-Trash, der am laufenden Band Filme in meinem Kopf abspielen lässt. Pure Vernichtung, Vendetta, Zerstörung und Chaos – das alles mitten in Deutschland- zum Teil sogar in heimatlichen Gefilden, nahe Duisburg und Umgebung^^. Neben geistreichen Ideen, genialem Humor und den verschiedensten Monstrositäten können diese Geschichten aber noch viel mehr. Für den, der zwischen den Zeilen lesen mag, warten sie mit Stoff zum Nachdenken auf. Diese Anthologie hat mir echt Spaß gemacht und mich sehr gut unterhalten!

MEINE BEWERTUNG
Höchstwertung!
Hier gibt es 5 von 5 goldenen Zahnrädchen.
©Teja Ciolczyk, 26.05.2019 

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Rezension zu "German Kaiju" von Tom Daut

Monster in Deutschland...
LukeDanesvor 4 Monaten

Godzilla kennt fast jeder, doch nur die Wenigstens wissen was ein „Kaiju“ ist. Also versuche ich zuerst einmal zu erklären, was es mit dem Begriff Kaiju auf sich hat, denn die gibt es nicht nur im „Pacific Rim“.


Die Bezeichnung „Kaiju“ stammt aus dem japanischen und bedeutet „seltsame Bestie“. Zumeist wird er in Verbindung mit Riesenmonstern wie eben Godzilla, oder dem hierzulande weniger bekannten Gamera, gebracht.


Mit diesem Wissen und dem Coverbild ist man schon in der Lage sich zusammenzureimen um was es im Buch gehen wird.


Damit möchte ich mein Selbstzitat beenden…


Dies wir eine „on the go”-Besprechung, denn sobald ich eine der Storys gelesen habe, werde ich meine Eindrücke dazu niederschreiben.

Elf deutsche Autoren, welche nicht jedem Leser sofort bekannt sein dürften, haben sich in dieser Anthologie dem Thema der Kaiju angenommen und spinnen aus, was sich ereignen könnte, würden die Supermonster in Deutschland auftauchen.


Das Buch kann mit gleich drei Vorwort aufwarten. Das erste von Kaiju-Experte Detlef Claus, dann kommt der Herausgeber Markus Heitkamp zu Wort und den Abschluss des Triumvirats bildet der Verleger Marc Hamacher. Schon diese drei Abschnitte sind pure Unterhaltung, denn sie stellen klar, was einen in den kommenden Storys alles erwartet.


Nakama, der Schrecken vom Mond von Thomas Heidemann


…ist die erste Feindberührung, welche es schon in sich hat. Der Name Nakama setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Bezeichnung NAzi KAmpf MAschine zusammen und man kann sich denken, von wessen Gesinnung der einhundert Meter große Roboter vom Mond wohl ist. Doch geht es in der Geschichte nicht nur um einen Giganten, der sich Frankfurt zur Metallbrust nimmt. Autor Thomas Heidemann wirft auch einen Blick auf die momentane politische Situation in Deutschland und hält so dem Leser einen zeitkritischen Spiegel vor.


Nakama ist ein gelungener Opener, doch kommen wir jetzt zu…


Chaodoru - Das Grauen aus der Tiefe von Wolfgang Schroeder.


Diese Geschichte ist Kaiju und extrem unrealistische Science-Fiction in einem. Zum einen ist da der Riesenwurm, welcher sich durch Berlin frisst - also der Kaiju - und zum anderen der unrealistische Umstand, dass er es zur Eröffnung des Berliner Flughafens im Jahr 2020 tut. Autor Wolfgang Schroeder zeigt, dass er sich nicht nur mit dem schreiben auskennt, er hat auch ein paar Filme gesehen, aus denen seine Figuren zitieren (Nik Tatopoulos) und einer von ihnen trägt sogar den abgewandelten Namen eines Filmhelden (Marcus Brody). Ein kleiner Fehler schien sich mir dennoch eingeschlichen zu haben, denn als besagter Markus Brodie, der Wurmmann, dem Flughafen-Chef erklärt mit was er es zu tun hat, weiß der Mann nach dem umblättern der Buchseite mehr, als wirklich erklärt wurde – doch das ist Erbsenzählerei. Auch wenn die Illustration von Christian Günther zu Beginn der Geschichte mich eher an „Biolante“ erinnerte, so macht sie trotzdem Sinn.


Weiter zu…


Der Keim von Tom Daut


Der dritte Ausflug in die Welt der germanischen Kaiju spielt im Ruhrgebiet und schildert den Kampf der Natur gegen ihren schlimmsten Feind: Die Umweltverschmutzung. Ein wenig fantasylastig kommt alles daher und wie ihre Vorgänger hat auch diese Geschichte eine Moral. Welche, das sollte man selbst lesen, denn vom Schreibstil her, war dies für mich bisher die ansprechendste Geschichte.


Nähern wir uns nun der…


Symbiogenese von Torsten Scheib


…welche die bisher umfangreichste und wortgewaltigste Geschichte in der Anthologie darstellt. Torsten Scheib schildert in bunten Bildern, was die Verschmutzung der Meere uns irgendwann einmal zurückzahlen könnte, wäre sie denn ein Kaiju. Mehr möchte ich nicht verraten, außer dem Umstand, dass auch hier wieder das Beste und gleichzeitig das Schlechteste im Menschen gezeigt wird. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit stehen hier als Message zur Debatte.


Und jetzt zu…


Frankensteins Raketenmonster im Blutrausch von Thomas Williams


…mit dem bisher ungewöhnlichsten Kaiju des Buches. Zu viel darüber zu sagen, würde die Überraschung mitten in der Story vorwegnehmen. Es sei nur erwähnt, dass die Stadt Bielefeld sich verhält wie Schrödingers Katze.


Weiter hoch in den Norden zu…


Hansebiker gegen Mutant X von Hanna Nolden und Herausgeber Markus Heitkamp…


…der sich als der humorigste der bisherigen Beiträge erwies. Nicht nur dass die Hansebiker an der Waterkant recht locker rauf sind, auch das Monster bekommt sein Fett an sarkastischen Bemerkungen


weg.


Als nächstes lodern …


Flammen über Karlsruhe von Simona Turini


…welche aber erst am Ende des Ganzen zum tragen kommen. Die Geschichte über einen gigantischen Spinnenläufer - einfach mal googeln, die Viecher sind ekelig – war für mich hierher die ansprechendste der Storys, aber es kommen ja noch zwei weitere Kaijus. Simona Turinis Erzählweise und die Art wie sie es schafft innerhalb von wenigen Seiten Spannung und eine Beziehung zum Hauptcharakter bei mir als Leser aufzubauen, lässt mich wünschen, dass sie noch viel mehr schreiben wird.

Anmerkung: Nach Beendigung des Buches bleibt der Spinnenläufer mein Favorit unter den Geschichten!


Weiter geht es, denn…


Saibotoru greift an von Finley McKinley


…und stellt durch seine Größe einen kleinen Ausreißer innerhalb der Kaijus dar. Der „nur“ vier Meter große Cyborg tobt sich in, am und um den Bodensee herum aus, da er nicht das tun möchte, was seine Chefs ihm befehlen. Ein schnelles Abenteuer mit einem noch schnelleren Kaiju.


Jetzt zum letzten im Bunde…


Die großen Alten von Markus Kastenholz


…lassen mich ein wenig sprach- sowie auch ratlos zurück. Diese Geschichte an einen anderen Platz als das Ende des Buches zu packen, hätte mich sicher davon abgehalten der Lektüre der anderen Geschichten weiter zu frönen. Nicht nur der Humor (der Name eines Gottes wird als „Plitsch-Platsch“ angegeben, da sein normaler Name unaussprechlich sei – und da war dann noch der Gott namens „Heinz“), welcher mich so gar nicht berühren konnte, hat mich ein wenig genervt, auch wirkte alles auf mich, als würde hier versucht dem seeligen Werner Kurt Giesa nachzueifern – nur das WKG diese Art von Schreibe um ein vielfaches besser beherrschte. Wieder ein Ausreißer, aber diesmal in für mich, subjektiv gesehen, negativer Richtung.


So unterschiedlich die Geschichten und Autoren auch sein mögen, sie haben dennoch etwas mehr gemein, als nur den titelgebenden Kaiju als Bedrohung: Der Grundgedanke, welcher bereits dem ersten Godzilla schon zugrunde lag - die mutwillige Zerstörung des Planeten durch den Menschen.


Eigentlich bin ich kein Freund von Anthologien, aber hier hat es mir das Thema dennoch angetan. Der große Vorteil der elf Geschichten ist, dass sie so kurz sind, dass gar keine Langeweile aufkommen kann. Der Rahmen ist stets in Windeseile abgesteckt (ohne jedoch zu schludern, denn die Protagonisten und das Umfeld sind bei allen Storys „glaubhaft“ dargestellt - soweit man bei diesem Thema von glaubhaft reden kann), der Kaiju tritt auf, er wird bekämpft und es endet irgendwie.


Auch bekommt man eine Menge Lokalkolorit geboten, denn die jeweiligen Autoren lassen ihren Kaiju das gewohnte Umfeld in Schutt und Asche legen. Da möchte ich nicht in Abrede stellen, dass sich der ein oder andere von ihnen als selbsternannter Städtewiederaufbauer betrachtet und das erzählerisch ausmerzt, was ihn so baulich stört.


Die Leseratten gehen mit viel Liebe zum Detail ans Werk. Die Ränder der Seiten sind rot, statt dem üblichen hellgrau, was für Abwechslung im Regal sorgt.


Auf der letzten Seite des Buches befindet sich ein Umschlag, welcher Instruktionen für den Notfall enthält, sollte sich denn einmal ein Kaiju in die eigene Nachbarschaft verirren - gefunden und übersetzt von Christian von Aster. Es steht zwar „Nur im Notfall öffnen!“ darauf, ich habe es dennoch getan, obwohl kein Kaiju in der Nähe gewesen ist – es sei denn, es zählen die Godzilla Comics und DVDs im Regal…

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Rezension zu "Anno Salvatio 423 - Das Licht der Ketzer" von Tom Daut

schön düster-dystopische, spannende Fortsetzung
AmaliaZeichnerinvor einem Jahr

Ich habe auch Teil 1 dieser Reihe gelesen. Auch hier in der Fortsetzung wird es schön dystopisch-düster und der komplexe detaillierte Weltenbau, der mir schon in Teil 1 gut gefallen hat, wird noch um weitere Aspekte ergänzt.
Desmond ist mittlerweile bei den Ketzern akzeptiert und beliebt, er hat den Ehrentitel „Licht der Ketzer“ erhalten.

Und wie in jeder guten Dystopie wird auch in diesem Roman Gesellschafts- und Sozialkritik deutlich - nicht nur bezogen auf (über-)mächtige religiöse Institutionen und deren Tendenz zum Fundamentalismus. Der Autor nimmt sich im ersten Teil des Buches der schwierigen Thematik Kindesmissbrauch an – und das auf eine Weise, die nichts für schwache Nerven ist.

Das Buch ist in handlungsmäßig quasi in zwei Teile geteilt, da es in der ersten Hälfte
wie gesagt um diesen Missbrauch geht und Desmond entsprechend Schritte unternimmt, dagegen vorzugehen. In der zweiten Hälfte muss er sich einem ganz anderen Problem widmen und noch dazu eine Ausbildung zum Exorzisten absolvieren – ausgerechnet bei einem Mann, der in seiner Vergangenheit eine wichtige Rolle spielte.
Im Showdown schließlich bekommen die Ketzer und Desmond es mit fast übermächtigen Feinden zu tun, was sich sehr spannend liest.


Der Stil ist auch in diesem Band wieder sehr detailliert, anschaulich und lebendig, so dass die die Gefühle und Empfindungen der handelnden Personen stets deutlich werden, die Actionszenen spannend wirken und man sich auch die beschriebenen Räumlichkeiten sehr gut vorstellen kann.

Das Buch endet mehr oder weniger mit einem Cliffhanger bzw. einem kleinen Ausblick, was wohl im folgenden Band auf den Leser zukommt.

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Gespräche aus der Community

Neu
Liebe Fans fantastischer Literatur, solchen, die es vermögen, sich über Grenzen hinwegzusetzen und sich gesellschaftlichen Kritikpunkten zu stellen,

wir laden euch herzlich zu unserer Leserunde ein.
Es geht um die Fortsetzung von der bilgewaltigen Story aus der Dautschen Feder - ANNO SALVATIO 423 - DAS LICHT DER KETZER.

Teil 1 findest du hier.
[Den ersten Teil solltest du kennen.]

Das verspricht der Klappentext:
Autoren oder Titel-CoverDas Gelobte Land: eine finstere Zukunft aus gigantischen Städten und gewaltigen Kathedralen, beherrscht von dem unsterblichen Papst Innozenz XIV. und dessen übersinnlich begabter Priesterschaft.

Straßenpriester Desmond Sorofraugh hat im Untergrund seiner Heimatstadt New Bethlehem neue Freunde und einen ebenso gerissenen wie zwielichtigen Mentor gefunden, der ihn in den verbotenen Praktiken des Heiligen Geistes ausbildet. Unversehens offenbart sich ihm jedoch ein Geheimnis, welches so monströs erscheint, dass es ihn voller Zorn als maskierten Vigilanten gegen die eigenen Mitbrüder ziehen lässt.

Doch dieser persönliche Kreuzzug zwischen Rache und Gerechtigkeit ruft schnell die Heilige Inquisition auf den Plan. Plötzlich riskiert Desmond nicht mehr nur das eigene Leben, sondern praktisch alles, was für ihn Bedeutung gewonnen hat: seine Freunde, die erste Liebe, die Wahrheit über seine Eltern ...

... und er scheint alles zu verlieren.

Der postapokalyptische Epos von Tom Daut geht weiter. Nicht nur für Fans einer wortgewaltigen Dystopie, sondern auch für Leser, die sich gerne kritisch mit Themen wie Religion und Gesellschaft auseinandersetzen.

Wir vergeben 20 E-Book Leseexemplare für die Runde.
Du darfst dich bewerben und uns dafür zwei Fragen beantworten:
Wo veröffenlichst du deine Rezensionen und, was erwartest du von der Fortsetzung?



Wir freuen uns auf deine Bewerbung!


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Letzter Beitrag von  juniavor einem Jahr
Zur Leserunde

Liebe Rezensentinnen und Rezensenten,

... Spannung und Science Fiction sollten gekonnt in Szene gesetzt werden. Tom Daut steht dafür.

Rezensent VOSS fasst kurz und prägnant seine Meinung mit diesen Worten zusammen: "Eines vorweg, dieses Buch ist in sich abgeschlossen, kann also auch so gelesen werden. Aber wer es gelesen hat, will wahrscheinlich wissen, wie es weitergeht, denn Daut erschafft eine spannende, dystopische und vor allem klerikale Zukunftswelt, die ganz eigen neben allen bekannten Dystopie-Welten aus Literatur und Film bestehen kann und für mich sogar an Bladerunner fast herankommt."
(Link: https://www.amazon.de/review/RR8Z033JBR9BM/)

Tja, was bedeutet das? Dieses atmosphärische Zukunftsszenario wollen wir dir unbedingt ans Herz legen.

Wir laden dich herzlich zu unserer Leserunde mit ein. 

Es werden 20 E-Books zur Verfügung gestellt.

Darum geht es übrigens:

Das Gelobte Land - eine finstere Zukunft aus gigantischen Städten und gewaltigen Kathedralen, beherrscht vom unsterblichen Papst Innozenz XIV.
Mit seiner Gefolgschaft aus Engeln, übersinnlich begabten Inquisitoren, Exorzisten und Priestern predigt er seit 423 Jahren die neuen Zwölf Gebote und merzt jeden Widerstand unter seinen Gläubigen gnadenlos aus.
Der Straßenpriester Desmond Sorofraugh ist mit weit mehr Heiligem Geist, der magischen Kraft Gottes, gesegnet als seine Brüder. Von Geburt an gezwungen, diese verbotenen Talente zu verbergen, lockt ihn eines Tages eine geheimnisvolle Nachricht in den Untergrund seiner Heimatstadt. Dort bietet sich ihm Veneno Fate, gefallener Prophet und meistgesuchter Aufrührer des Landes, als Mentor an.
Ein Bündnis würde Desmond zur Hoffnung der Unterdrückten werden lassen, könnte jedoch auch Entdeckung, Folter und Tod bedeuten.
Aber kann er den Untergrund an der Seite des Propheten wirklich vor den Intrigen der Kirche schützen? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Iskariot auf sich?


Der Autor:

Tom Daut

 Ins Leben gerufen wurde das Pseudonym Tom Daut im Sommer 2011 in der  kleinen Stadt Hemer. Aus der Zeit davor gibt es wenig zu berichten. Nur,  dass Tom Daut Phantastik schon seit seiner Kindheit liebte und ihn das  normale Arbeitsleben trotz zwei Ausbildungen lediglich so lange binden  konnte, bis das Schreiben den größten Teil seiner Freizeit in Anspruch  nahm. Als Konsequenz hängte er seinen Job als Ergotherapeut an den  Nagel. Die folgenden zwei Jahre benutzte er dann ein berühmtes soziales  Netzwerk und das Veranstalten sog. Hörbuch-live-Lesungen auf Cons,  Kleinkunstbühnen und Kneipen, um die deutsche Fantastikszene auf sich  aufmerksam zu machen. Und dies hat so gut funktioniert, dass  mittlerweile zwei seiner Romane bei einem Verlag gelandet sind und sich  darüber hinaus auch der ein oder andere Sprech- und Schreibauftrag in  sein Arbeitszimmer verirrt hat.

Für die Leserunde stellt der Papierverzierer Verlag 20 - Ebook Exemplare zur Verfügung.

Übrigens gibt es zu diesem Buch auch ein Prequel: DIE SINISTRA. Dieses Werk ist eigenständig, so dass man es nicht vorab gelesen haben muss.

Bitte beantworte uns für die Bewerbung noch folgende Fragen (BEIDE!):

Was erwartest du von diesem Werk und wo veröffentlichst du deine Rezensionen?

Wir freuen uns auf dich!

P.S.: Falls ihr Blogger seid, meldet euch bei uns unter support@papierverzierer.de, um so regelmäßig über Rezensionsexemplare, News und allerlei Aktionen informiert zu sein.

P.P.S.: Wir haben sogar noch eine Sonderaktion für alle, auch die, die nicht bei der Leserunde letzten Endes gewonnen haben: Wer seine Rezensionen innerhalb von 4-6 Wochen nach Start der Leserunde hier bei Lovelybooks einstellt, hüpft automatisch in den Lostopf für ein Goodiepaket, das wir unter allen verlosen werden. Für jeden Link einer Plattform, auf dem eure Rezension erscheint, hüpft ihr einmal in den Lostopf. Teilen erwünscht. Im Paket mit inbegriffen sind gleich mehrere Schätze. *g* Eins können wir euch verraten: Es wird euch überraschen.

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Die Sinistra - eine Kommandobrigade, die in den Straßenschluchten Trentagons gnadenlos Jagd auf die Kräfte des Okkulten macht ... Während sich der Dynast des Stadtstaats mit einem schrecklichen Krieg an der Nordgrenze konfrontiert sieht, wird seine Regentschaft durch unablässige Machtkämpfe in den eigenen Reihen bedroht. Einzig die Kämpfer der Sinistra stehen loyal zum Herrscher. Auch Caron Salvador, der junge Sohn des Dynasten, verpflichtet sich zum Dienst in der Sinistra. Doch er muss erkennen, dass ein Rivale seines Vaters kurz davor steht, die Herrschaft über Trentagon an sich zu reißen. Dunkle Magie und Intrigen sollen dem Dynasten und seiner Sinistra den Untergang bringen. Können Caron Salvador und seine Kameraden das Netz der finsteren Machenschaften zerschlagen?

Seit 2 1/2 Jahren reise ich mit diesem Buch, in dem sich die Genres Science Fiction und Fantasy vermischen und das als kostenloses Internetprojekt begonnen hat, durch die Szene der Fantastik-Conventions. Da mich nun auch brennend die Meinung der Leserinnen und Leser auf Lovelybooks interessiert, habe ich mich an meine erste Leserunde gewagt.

Ich freue mich schon auf einen regen Austausch.

Daut, out.

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