Tom DeMarco

 3.6 Sterne bei 50 Bewertungen
Autor von Der Termin, Als auf der Welt das Licht ausging und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tom DeMarco

Tom DeMarco wurde im August 1940 in Pennsylvania geboren. Zunächst hatte sein beruflicher Werdegang wenig mit dem Schreiben zu tun, denn er arbeitete viele Jahre als Softwareentwickler. Nachdem er das Schreiben für sich entdeckt hatte, veröffentlichte er zahlreiche Bücher, unter anderem Romane und Sachbücher. Bekannt wurde der Autor zum Beispiel mit dem Buch "Das Artefakt", für das er den Deutschen Science-Fiction-Preis erhielt. Sein aktueller Wissenschaft-Thriller erscheint im November 2014 unter dem Titel "Als auf der Welt das Licht ausging".

Alle Bücher von Tom DeMarco

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Der Termin

Der Termin

 (27)
Erschienen am 08.11.2007
Als auf der Welt das Licht ausging

Als auf der Welt das Licht ausging

 (11)
Erschienen am 06.11.2014
Spielräume

Spielräume

 (3)
Erschienen am 19.04.2001
Bärentango

Bärentango

 (3)
Erschienen am 13.03.2003
Wien wartet auf Dich!

Wien wartet auf Dich!

 (1)
Erschienen am 28.10.1999
Adrenalin-Junkies und Formular-Zombies

Adrenalin-Junkies und Formular-Zombies

 (1)
Erschienen am 04.10.2007
Peopleware

Peopleware

 (1)
Erschienen am 21.06.2013

Neue Rezensionen zu Tom DeMarco

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Rezension zu "Als auf der Welt das Licht ausging" von Tom DeMarco

Als auf der Erde das Licht ausging…..viel Potenzial nicht genutzt.
Reinhard-Bvor 2 Jahren

Da ich gerne mal Geschichten lese wie es wäre, wenn die heutige Welt nicht mehr so funktionieren würde wie gewohnt, hat mich der Titel und die Beschreibung angesprochen. Das erste Viertel des Buches war noch recht interessant, allerdings driftete es danach sehr schnell ab in eine Unlogik der ich nicht nur nicht folgen konnte sondern mir auch den Spaß am Lesen gänzlich genommen hat.

Science Fiction ist Fantasie, natürlich, aber in einer Geschichte sollte dies trotzt dem einigermaßen schlüssig und nachvollziehbar sein. Schade, da die Idee der Geschichte viel Potenzial hat aber leider nicht genutzt wurde. Nach ca. 300 Seiten musste ich das Buch wieder zur Seite legen.

 Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat es durch intensive Forschung erreicht ein Gerät zu konstruieren mit dem ein drohender Atomschlag verhindert werden kann. Nebeneffekt, die Menschheit muss ab diesem Zeitpunkt ohne Strom auskommen, Verbrennungsmotoren funktionieren nicht mehr und das Ganze dauerhaft. Wie wird sich die Menschheit verhalten wenn es keinen Strom mehr gibt und die alltägliche Technik von Heute auf Morgen nicht mehr funktioniert? Wie wird sich eine neue Ordnung bilden? Wie werden sich die sozialen Gefüge und die Werte verändern? Dies war mal ein Einstieg in eine Apokalypse die nicht durch eine Naturkatastrophe oder atomare Verwüstung die Welt unbewohnbar macht und nur noch ein Teil der Menschheit überlebt.

Eine Gruppe von Menschen unter Führung der Wissenschaftler die diesen besagten Apparat gebaut und eingesetzt haben, finden einen neuen Platz um eine neue Zivilisation aufzubauen. Ab da fängt das ganze Dilemma an. Die Gruppe ist natürlich gegen die Regierung (das Ganze spielt in den USA) und die Regierung will natürlich die Wissenschaftler zur Rechenschaft ziehen. Es gibt Seegefechte mit Segelbooten, Pfeil und Bogen und Armbrüsten, die die erfahrenen Soldaten der Armee gegen Zivilisten natürlich verlieren. Die Regierung wird von einem Präsidenten regiert der offensichtlich den Verstand und Verhalten eines Kindes hat und mit allem völlig überfordert ist. Zu viel Klischee.

Der Autor schweift leider zu oft zu weit in Belanglosigkeiten ab die der Geschichte nicht weiter helfen. Es wird auch nicht darauf eingegangen wie die „neue“ Zivilisation ihren Lebensunterhalt bestreitet. Wo kommen die Lebensmittel her? Die Medikamente, medizinische Versorgung. Wo und wie werden die Geräte produziert die zur Lebenshaltung (Landwirtschaft, Hausbau, Schiffsbau, etc.) benötigt werden? Alles immer vorhanden. Im Gegenzug werden bei einem Glas Wein seit Jahrzenten ungelöste mathematische Fragestellungen gelöst und technisch in Form von komplexen Apparaten in 2 Tagen umgesetzt. Beispiel: jetzt können Schiffe gebaut werden die über das Wasser schweben. Wo allerdings die Teile dafür herkommen wird nicht erklärt. Der Staatsapparat der USA scheint technisch in völliger Unfähigkeit zu versinken. Konflikte in der neuen Gesellschaft gibt es ebenso keine. Zumindest scheint dort alles perfekt zu funktionieren, es gibt offensichtlich auch keinen Mangel an irgendwas, obwohl sich wöchentlich immer mehr Menschen der Gruppe anschließen.

Irgendwann war mir dies dann alles zu viel.

Ich hatte mich darauf gefreut all den Fragestellungen einer Neuordnung zu begegnen, wie es die Menschen schaffen sich der neuen Gegebenheiten anzupassen und die Grundbedürfnisse zu sichern. Wie die Grundlegenden Probleme und Konflikte, die in solch einer Situation entstehen, gelöst werden können. Hier war so viel Potenzial, aber leider meiner Meinung nach nicht genutzt.

Wirklich schade, der Ansatz war da.

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Rezension zu "Als auf der Welt das Licht ausging" von Tom DeMarco

Klasse! Ein echter Pageturner...
unclethomvor 4 Jahren

Der Klappentext:


»Der Weltuntergang steht bevor, aber nicht so, wie Sie denken. Dieser Krieg jagt nicht alles in die Luft, sondern schaltet alles ab.«

Atomraketen fliegen auf Großstädte zu – und Sie halten den Apparat in der Hand, mit dem Sie die Explosion der Atomraketen verhindern können ...
Doch für diese Rettung müssen Sie einen Preis zahlen, der katastrophale Auswirkungen hat: Drücken Sie den Knopf, kommt es zwar nicht zum nuklearen Massenmord, aber Sie vernichten weltweit die Elektrizität – und somit die Lebensgrundlage der gesamten Zivilisation. Sie retten also Millionen Menschen vor dem atomaren Todeskampf, doch katapultieren Sie gleichzeitig die gesamte Welt ins dunkelste Mittelalter zurück.
Wie würden Sie entscheiden?

Dieses Buch handelt von einer dramatischen Entscheidung und ihren Konsequenzen. Es erzählt eine zutiefst menschliche Geschichte über Fanatismus und Vernunft, über Liebe und Verrat, und der Autor schildert sie auf eine Weise, die den Leser packt und nicht wieder loslässt.

» ›Als auf der Welt das Licht ausging‹ wird schnell zu einem echten Pageturner, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.«
Tim Lister
Quelle: http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Als+auf+der+Welt+das+Licht+ausging/9783446439603




Der Autor:

Der Autor Tom DeMarco hat dreizehn Bücher geschrieben, unter ihnen Romane, Sachbücher und eine Sammlung von Kurzgeschichten. Er begann seine berufliche Laufbahn als Softwareentwickler bei den Bell Telephone Laboratories und arbeitete damals am größten Computer der Welt. Schon bald fing er an, sich dem Schreiben zu widmen. Zu seinen Betätigungsfeldern gehörten auch Organisationsgestaltung, Prozessberatung und auswärtige Angelegenheiten. Eine Zeitlang lehrte er Moralphilosophie an der Universität von Maine. Heute lebt er mit seiner Frau Sally Smyth in Camden im Bundesstaat Maine an der amerikanischen Ostküste.

Der Übersetzer Andreas Brandhorst (geboren 1956 in Norddeutschland) hat mit dem Schreiben sehr früh angefangen und wenige Jahre später wurde aus dem Hobby ein Beruf, zu dem nicht nur das Schreiben eigener Texte gehörte, sondern auch das Übersetzen (u.a. der Werke von Terry Pratchett). Er ist Autor der bekannten Kantaki-Romane (zwei Trilogien), der Science-Fiction-Romane »Kinder der Ewigkeit«, »Das Artefakt« (ausgezeichnet mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis als bester deutscher SF-Roman 2013), »Der letzte Regent« und »Das Kosmotop«. Außerdem gehen die Thriller »Äon«, »Die Stadt« und »Seelenfänger« auf sein Konto.
Quelle: http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Als+auf+der+Welt+das+Licht+ausging/9783446439603


Die Rezension:

Welch faszinierender Gedanke, ein Schalter oder eine Maschine die einen Krieg verhindern kann. Ebenso faszinierend ist das Buch geschrieben, in einem Stil der einen sofort fesselt.
Der erste eher ruhigere Teil, dient vor allem dem kennen lernen der Protagonisten und der Geschichte um eben diese Maschine.
Doch dann ab dem zweiten Teil ist das Buch ein echter Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann.
Tom DeMarco beschriebt die Schauplätze und Figuren so plastisch, dass man meinen könnte sie zu kennen bzw dass man das Gefühl hat an diesem wunderschön beschriebenen Ort Victoria zu sein.
Mit Beginn des zweiten Abschnitts setzte, dank Tom DeMarcos farbenfroher Schilderung, mein Kopfkino ein. In jeder Szene in der die Flugmaschinen vorkamen stellte ich mir das Aussehen dieser Maschinen vor. Die Story lief vor meinem inneren Auge wie ein kurzweiliger Film ab, wirklich gut gemacht. Besonders gut gefiel mir auch die Wissenschaftliche Seite des Buchs, denn man überlegte immer wieder, bei jeder neuen Erfindung, ob dies denn auch in der Realität möglich sei.
Wie dem auch sei, das Buch ist eine großartige Fiction, die jedem Fan von Dystopien und Wissenschaftsthrillern garantiert unter die Haut geht.
Ich für meinen Teil wurde aufs allerbeste unterhalten und hoffe, dass es unter Umständen eine Fortsetzung geben könnte, weil doch zum Ende hin die eine oderandere Frage offen blieb.
Für dies großartige Buch von mir hochverdiente 5 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Als auf der Welt das Licht ausging" von Tom DeMarco

Ich war dabei als auf der Welt das Licht ausging...
Moepvor 4 Jahren

Es sei schon einmal vorweg gesagt, dass ich mit diesem Buch nicht gerade glücklich geworden bin und es nach 471 Seiten und zwei Wochen Lesezeit entnervt abgebrochen habe. Lange schon nicht mehr habe ich mich so schwer getan mit der Lektüre eines „Thrillers“.

Inhaltlich bot dieses Buch tatsächlich viel Potential, der Klappentext überzeugt durch und durch und selbst als Laie interessiert man sich da recht schnell für die wissenschaftlichen Hintergründe. Im Zentrum der Handlung steht – sofern man überhaupt sagen kann, dass es ein Zentrum in der Handlung gibt– der Physiker Homer Layton, der mit seinem Team junger, begabter Physiker ein Instrument entwickelt, das der „Effektor“ genannt wird und das den so genannten Layton-Effekt verursacht. Schaltet man dieses Instrument ein, dann ist es auf der gesamten Erde nicht mehr möglich beispielsweise ein Streichholz zu entzünden, weil dadurch keine Explosionen – seien sie noch so klein – mehr stattfinden können. Aus diesem Grund wird der Effektor auch dann eingeschaltet als der Konflikt zwischen den USA und Kuba eskaliert und sich eine Vielzahl von Atomraketen auf den Weg macht. Somit wird also eine atomare Katastrophe verhindert, die Menschen müssen jedoch fortan auf jegliche Form von Zivilisation verzichten, denn Elektrizität gibt es nicht mehr. Wir begleiten die junge Truppe von Wissenschaftlern nun also dabei wie sie sich in dieser Welt zurechtfinden.

Wenn ich jetzt Kritik üben möchte an diesem über 600 Seiten starken Monster, dann weiß ich gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Also erst einmal waren diese 600 Seiten wirklich nicht nötig, das Lektorat hat an vielen Stellen deutlich geschlampt und es wurden unfassbar unnötige Szenen nicht herausgenommen. So hätte man locker 200 Seiten einsparen können. Hinzu kommen die gefühlten 5 Rechtschreib- und/oder Tippfehler pro Seite, die mich als Leser wirklich stutzig machen, da ich nach ihnen nicht mal bewusst suchen musste.

Weiterhin sind die Figuren an sich echt eigenartig. Es gibt unglaublich viele Personen, die man sich alle merken muss und die auch nur grob charakterisiert werden und in 80% der Fälle nicht noch einmal in der Geschichte wieder auftauchen. Sehr anstrengend also. Aus diesem Grund konnte ich auch zu keinem von ihnen eine Beziehung aufbauen oder gar mit ihnen mitfühlen. Emotionen waren einfach nicht möglich und dass obwohl es sich bei den geschilderten Vorgängen wirklich um Szenarien handelt, in denen Menschen selbstverständlich emotional werden, Ängste und Zweifel haben. Doch nichts davon klang hier an.

Darüber hinaus habe ich mich auch daran gestört, dass über mehrere Seiten hinweg irgendwelche physikalischen Dinge und mathematischen Formeln in der dazugehörigen Fachsprache erläutert wurden und ich davon ABSOLUT NICHTS verstand. Ein Wissenschafts-Thriller – wie sich dieses Buch nennt – darf gern wissenschaftliche Phänomene erklären und ich habe als Leser auch Spaß daran, so etwas zu lesen, aber dann möge der Autor das doch bitte auch allgemein verständlich ausdrücken. Denn so überblättert man diese Seiten nur und versteht hinterher die Zusammenhänge nicht mehr.

Alles in allem lässt mich „Als auf der Welt das Licht ausging“ mehr als ratlos und voller Unverständnis zurück. Man hätte so viel aus dieser Idee machen können, wenn allein das Lektorat da mal eingegriffen und ordentlich an diesem Buch gearbeitet hätte. Doch auch dem Autor selbst ist es nur selten gelungen, überhaupt Spannung aufzubauen. Wirklich schade.

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Zusätzliche Informationen

Tom DeMarco wurde am 20. August 1940 in Vereinigte Staaten von Amerika geboren.

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