Jacobs Weg

von Tom Diesbrock 
5,0 Sterne bei5 Bewertungen
Jacobs Weg
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mabuereles avatar

Wunderschöne Geschichte über die Adoption eines Hundes!

Fazit : sehr Empfehlenswert 5 Sterne von mir

Alle 5 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Jacobs Weg"

Der Autor und Psychologe Tom Diesbrock erzählt hier eine sehr persönliche Geschichte: Auf einer Urlaubsreise lernt er im südindischen Varkala einen jungen Strandhund kennen. Erst als er zurück in Deutschland ist, entscheidet er sich, seinen neuen Freund zu sich nach Hamburg zu holen.

Damit beginnt für beide ein langer Weg - eine Odyssee durch Behördendschungel, kulturelle Unterschiede und indische Kuriositäten.

"Ein wunderbares Buch nicht nur für Hundefreunde,
das man gar nicht mehr aus der Hand legen will."
Partner Hund

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783752814422
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:172 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:05.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    MadVis avatar
    MadVivor 11 Stunden
    Kurzmeinung: Berührendes Buch über die Adoption eines indischen Straßenhundes nach Deutschland.
    Von der großen Liebe zu einem kleinen Hund

    Der Autor wollte eigentlich nur einen netten Urlaub in Indien verbringen, um dem Weihnachtsstress zu entgehen und sich etwas Erholung zu gönnen. Beiläufig beginnt er am Strand mit einem jungen Hund zu spielen, der dort mit anderen Hunden gemeinsam lebt. Nach einigen Tagen wird das Spielen mit dem Hund zum festen Ritual und zur Freude des Tages. Als ihn die Leute ansprechen und fragen, ob es sein Hund sei, winkt er ab. Bestimmt ist es unheimlich umständlich, einen Hund aus Indien nach Deutschland einreisen zu lassen. Doch der Abschied fällt sehr schwer und auch zu Hause angekommen, kann er nicht aufhören, an den Hund und die gemeinsame Zeit zu denken. Zwischen den beiden hat sich bereits ein großes Vertrauen und eine Innigkeit entwickelt, so dass der Autor beginnt, zu recherchieren,  welche Einreisebestimmungen es gibt. Und davon gibt es einige...
    Das Buch war mich als Tierfreundin wirklich wunderbar zu lesen und hat mich berührt! Ich finde es toll, dass der Autor es wirklich - trotz aller sinnigen oder unsinnigen Bestimmungen - konsequent durchgezogen hat, den Hund zu sich zu holen. Er beschreibt einfühlsam und ehrlich, wie er sich während dieser ganzen Zeit gefühlt hat. Zudem bekommt man hier und da etwas über die Mentalität der Inder mit, was sich durchaus auch interessant lesen lässt. Dennoch liegt sein Hauptaugenmerk immer auf Jacob, wie er den (Ex-) Streuner genannt hat. Umso schöner, dass die beiden heute immer noch Seite an Seite leben und sich der nicht immer leichte Weg  - für beide Parteien - gelohnt hat. Ein herzerwärmendes Buch!

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    Anteks avatar
    Antekvor einem Tag
    Wenn man sich in einen Hund verliebt,....

    Da ich „Von Hunden und Menschen und der Suche nach Glück“ so begeistert war, wollte ich unbedingt erfahren, wie Jacob, der indische Straßenhund, den Weg nach Deutschland und zu Autor und Psychologe Tom Diesbrock geschafft hat. Hier erzählt er diese sehr persönliche, berührende Geschichte.


    „Der Sonnenuntergang war gegen ihn eine ziemlich öde Angelegenheit.“


    Um dem Weihnachtstrubel zu entkommen, reist Autor Tom Diesböck für drei Wochen ins südindische Varkala. Dort ihn der welpenpummelige, kleinste eines Trios von Straßenhunden, schnell um den Finger gewickelt und das abendliche Rendezvous am Strand mit ihm wird zum Highlight der Urlaubstage. Hund einpacken und mit nach Hause nehmen, davon tagträumt er schnell, doch Indien ist nicht als Drittland für die Einreise mit Tieren gelistet und der Abflugtag rückt näher,…


    „Anstatt mich nur faulendzend zu erholen, nette Leute zu treffen und etwas zu schreiben, hatte ich mich zum ersten Mal in einen Hund verliebt. Den ich jetzt zurücklassen musste.“ Dass sich das falsch anfühlt, war schon im Flieger klar und der Entschluss, es zumindest zu versuchen, Jacob zu sich zu holen, deshalb nicht weit.


    „Meine Sorge war mal lauter, mal leiser, aber sie verstummte ganz selten.“. Als Leser erlebt man mit Autor und Hund vier aufregende Monate, mit einem steten Auf und Ab. Mühsam im Netz Informationen suchen, die Zuversicht wächst, Schuldgefühle, einige Hürden und Rückschläge bremsen wieder aus und die indische Bürokratie, bei dem man besser nicht nach dem Sinn fragt, machen das Projekt Jacob alles andere als leicht. Hier werden keine Märchen erzählt, sondern die Geschichte hat sich genau so zugetragen. Daher bekommt man als Leser natürlich einen mehr als realitätsnahen und authentischen Bericht davon, welche Odyssee es bedeutet, einen Hund aus einem Nicht EU Land hierher zu holen.


    Dass sich der Autor auf den ersten Blick verliebt, sich nicht nur einen einen egoistischen Traum vom Hund verwirklichen wollte, sondern stets nur das Beste für Jacob im Sinn hatte, ist auf jeder Seite zu spüren. Man darf ganz tief in die Seele des Autors blicken, beim inneren Zwiespalt angefangen, ob Jacob es bei ihm denn überhaupt besser hat, als in Südindien am Strand, denn „Gut gemeint ist ja nicht selten das Gegenteil von gut!“, über die Freude, wenn Jacob ihm leise Zeichen gibt, dass er doch zu ihm gehört, bis hin zur Panik bei Rückschlägen, wie Parasiten, die das Impfen nicht ermöglichen. Das hat mir unheimlich gut gefallen. Ich habe mich auch sehr oft wiedergefunden. Sorgen wenn die Fellnase krank ist, Panik bei der Vorstellung, dass er für einen Langstreckenflug ganz allein in einen Transportkäfig muss, und vor allem drei Monate Wartezeit nach der Impfung, die in einem Pet-Heim überbrückt werden müssen. „Ich konnte nichts anderes tun, als diese Gefühle auszuhalten und mich nicht allzu verrückt machen. Keine leichte Übung für jemanden wie mich, der am liebsten immer etwas tut und alle Fäden selbst in der Hand hat...“ Ich ticke da ganz ähnlich und konnte daher so richtig mitfühlen und leiden.


    Der gewitzte, locker Sprachstil hat mir schon im Sachbuch zum Glück sehr gefallen und auch wenn es sich hier sicherlich um eine ernstere, berührendere Geschichte handelt, habe ich diesen wiedergefunden. Begriffe wie „Hubschrauber Hundepappa“ oder frisch gebackener Hundemensch (wenn auch in Fernbeziehung)“ machen das Lesen zum Vergnügen und auch die eine oder andere Szene lässt einen grinsen. Dem Autor gelingt es den Leser mit einer anschaulichen, bildreichen Sprache emotional einzufangen. Lobend erwähnen möchte ich in dem Zusammenhang auch noch die zahlreichen farbigen Bilder, die den Text ganz wunderbar ergänzen. So dachte ich z.B. ich kann die Falten am Hund erkennen, die er gerade beschrieben hat.



    „Ich sah viel Schönes , erlebte eine Freundlichkeit und ein Interesse der Menschen wie noch nirgendwo. Gleichzeitig verstörten mich die Armut und die Brutalität des Landes. Seine Kontraste fand ich oft kaum auszuhalten oder zu fassen.“ Man darf einige Male mit dem Autor nach Indien reisen und er erzählt auch von früheren Urlauben. Hier bekommt man ganz nebenbei auch noch tolle Einblicke in Land und Leute, was mir sehr gut gefallen hat. Er bringt die Kontraste gut auf den Punkt, auch wenn die Brutalität beim Lesen ab und an schmerzt. Und „Man schimpfte, drohte und warf mit Sand nach ihnen. Ich ärgerte mich darüber, denn die Hunde hatten sicher nichts Böses im Sinn.“, ist nur ein weniger harmloses Beispiel dafür.



    Alles in allem kann ich Jacobs Weg wirklich jedem Tierfreund ans Herz legen. Von mir gibt es auf jeden Fall fünf Sterne für diese bewegende Geschichte, die von einer tiefen Liebe zwischen Mensch und Hund erzählt.


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Fazit : sehr Empfehlenswert 5 Sterne von mir
    Tom Diesbrock - Jacobs Weg

    Zum Buch:
    Der Autor und Psychologe Tom Diesbrock erzählt hier eine sehr persönliche Geschichte: Auf einer Urlaubsreise lernt er im südindischen Varkala einen jungen Strandhund kennen. Erst als er zurück in Deutschland ist, entscheidet er sich, seinen neuen Freund zu sich nach Hamburg zu holen.

    Damit beginnt für beide ein langer Weg - eine Odyssee durch Behördendschungel, kulturelle Unterschiede und indische Kuriositäten.

    "Ein wunderbares Buch nicht nur für Hundefreunde,
    das man gar nicht mehr aus der Hand legen will."
    Partner Hund

    Meine Rezension:
    Ein Bewegendendes buch einer Reise und ein Tolles Ende
    es war so bewegend mit zu lesen und trotz Grosser hürden ,wurde alles so toll .
    Aus Einer Reise wurde ein Abenteuer und tiefe Liebe zu ein Hund . der auch immer sehr zutraulich war 

    Fazit : sehr Empfehlenswert 5 Sterne von mir

    Das Cover : passt perfekt zu buch und Inhalt 

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    vronika22s avatar
    vronika22vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Ein absolutes Herzensbuch für alle Hundefreunde, aber nicht nur für diese. Noch dazu beruht das Buch auf realen Erlebnissen!
    Ein wunderbares Buch mit ganz viel Herz! Absolute Leseempfehlung!

    Sich im Urlaub zu verlieben ist sicher nichts Ungewöhnliches und das kommt wahrscheinlich öfters vor. Aber im Urlaub sein Herz an einen Hund zu verlieren, ist doch schon eher die Seltenheit. Genauso ist es Autor Tom Diesbrock ergangen. Er hat sich in seinem Urlaub in Indien in einen Welpen verliebt. Herr und Herrchen haben sich sozusagen gegenseitig ausgewählt – und die Chemie hat beiderseits gestimmt.

    Der Autor hat einen Weihnachtsurlaub in Indien verbracht und dort am Strand einen jungen Straßenhund kennengelernt, der ihm jeden Tag Gesellschaft geleistet hat. Ich muss sagen, mir ist beim Lesen des Buches das Herz aufgegangen und ich habe mich selbst in den Hund Jacob verliebt. Ich bewundere den Autor auch dafür, dass er diesen -doch nicht so einfachen Schritt- gewagt hat, und den Hund zu sich geholt hat.

    Realitätsnah und authentisch schildert Tom Diesbrock wie schwierig es ist, einen Hund aus einem Nicht-EU-Land nach Deutschland zu holen. Es sind wirklich einige Hürden zu meistern, wie beispielsweise Blutuntersuchung, Impfung und einiges andere mehr.

    Richtig schön deutlich wird auch der Gewissenskonflikt und die Gedanken des Autors. Wird der Straßen- und Strandhund in einer Großstadt auch wirklich glücklich sein? Tut er ihm überhaupt einen Gefallen damit? Ganz wunderbar, wie er seine Überlegungen und Bedenken aufgeschrieben hat.

    Ganz nebenbei erfährt man noch einiges Interessante über Indien und auch über das Verhalten der Inder, insbesondere gegenüber Hunden, was mich teilweise schon etwas erschreckt hat.

    Das Buch liest sich absolut gut und unterhaltsam und man kann so richtig mit Hund und Mensch mitfühlen. Ich habe den Vorgängerband schon vor einiger Zeit mit Begeisterung gelesen, und muss ihn nun unbedingt nochmal lesen. Ganz toll finde ich auch die wunderbaren Bilder, so dass man Jacob auch richtig vor Augen hat.

    Eine absolute Leseempfehlung für dieses wunderbare Buch vergebe ich für alle Hundefreunde, aber nicht nur für diese! Ein Buch mit unheimlich viel Herz. Ich bin total begeistert und hoffe es geht euch genauso!

    Kommentare: 1
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    mabuereles avatar
    mabuerelevor einem Tag
    Kurzmeinung: Wunderschöne Geschichte über die Adoption eines Hundes!
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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    T
    Ende 2012 machte ich Urlaub im südindischen Varkala, um mich zu entstressen und an einem Buch zu arbeiten - aber es kam ganz anders: 

    Ich lernte einen jungen Hund kennen, der dort lebte und mich bald adoptiert hatte. Allerdings brauchte ich etwas länger als er, bis ich einsah, dass wir beide zusammengehören. Erst als ich schon zurück in Hamburg war, beschloss ich, den Kleinen zu mir zu holen. 

    Und so begann für uns beide eine schwierige Zeit - und für mich eine Odyssee durch Behördendschungel, kulturelle Unterschiede und indische Kuriositäten.




    Anteks avatar
    Letzter Beitrag von  Antekvor 7 Stunden
    Ich habe zu danken.
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