Tom Egeland Frevel

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Inhaltsangabe zu „Frevel“ von Tom Egeland

Ein historischer Thriller der Extraklasse: raffiniert und packend geschrieben Bei archäologischen Ausgrabungen in einem norwegischen Kloster wird scheinbar zufällig ein alter, goldener Schrein gefunden. Als der Leiter der Ausgrabung den kostbaren Fund unterschlagen will, beschließt Bjørn Beltø, der Kontrolleur der Ausgrabung, den sagenumwobenen „Schrein der Heiligen Geheimnisse“ an sich zu nehmen, um seinen mysteriösen Inhalt zu ergründen. Seine Recherchen führen ihn über London bis nach Israel, wo er den dunklen Machenschaften des Geheimordens der „Wächter des Schreins“ gefährlich nahe kommt …

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  • Rezension zu "Frevel" von Tom Egeland

    Frevel
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    11. January 2011 um 09:19

    „Frevel“ ist ein Buch aus der Feder von Tom Egeland – ein Autor, der mir bis dato völlig unbekannt war. Jedoch macht der Klappentext und das düstere Cover Lust auf mehr. Bjørn ist auf den ersten Blick ein unscheinbarerer Archäologe aus Norwegen. Bei einer Ausgrabung wird er Zeuge, wie ein Schrein einfach vom Ausgrabungsort entfernt wird, um außer Landes gebracht zu werden. Er entwendet den Dieben den Schrein und gerät in eine Verschwörung eines Geheimordens. Eigentlich bin ich nicht der begeisterte Leser, der sich für Bücher mit der Thematik „Verschwörungstheorien“ erwärmen kann. Da mir dieses Buch jedoch von meinem Schwiegervater wärmsten empfohlen wurde und der Klappentext interessant klang, war meine Neugierde geweckt. Das Buch ist in jeweils zwei Teile unterteilt, die wiederum drei Hauptkapitel haben. Jedes weitere Kapitel besitzt zahlreiche Unterkapitel. Dadurch entsteht ein angenehmes Lesevergnügen, welches viele Pausen ermöglicht. Gleich am Anfang gibt es eine Karte von den wichtigen Schauplätzen, die in dieser Geschichte eine Bedeutung haben. Trotz dieser beiden Aspekte gelang mir der Einstieg in die Geschichte nur schwerlich. Tom Egeland verwendet einen wirren Stil, der erst nach einiger Gewöhnungszeit klarer erscheint. Zu der eigentlichen Geschichte am Ausgrabungsort kommen immer wieder kleine Rückblenden, die mit der Kindheit des Protagonisten zusammenhängen. Diese sind für den späteren Verlauf zwar wichtig, aber werden so ungünstig eingeworfen und wirken so unwichtig, dass es viel Geduld kostet, das Werk nicht abzubrechen. Nicht nur diese Sprünge erschweren den Einstieg. Der Protagonist Bjørn wirkt alles andere als sympathisch. Als Albino hat er ein verkorkstes Sexualleben, auf welches ständig wieder eingegangen wird. Andere Aspekte dieses Lebens werden bis auf kleine Hänseleien nicht groß erwähnt. Zwar wird er als schlagfertig beschrieben, trotzdem wurde er mir beim Lesen eher als langweilig, nicht witzig und alles andere als spontan beschrieben. Sprüche,die schlagfertig sein sollen, kommen einfach nur lahm beim Leser an. Auch sonst konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen. Nicht nur Bjørn, sondern auch die anderen Figuren erschienen blass. Zwar werden sie äußerlich beschrieben und haben auch genügend Charakter-Eigenschaften, aber sie passen nicht und wirken in ihrer Beschreibung flach. Dieses Problem findet sich auch in anderen Bereichen wieder. Der Autor verliert sich im Unwichtigen. Zum Beispiel beschreibt er eine Szene wie Bjørn bei seiner Mutter und seinem Stiefvater isst. Der Hund wird eingangs erwähnt und zum Abschluss dieser Tischszene, lässt er den Hund sein Essen auskotzen und diese Kotze mit Genuss wieder auffressen. Warum er dies unwesentliche Detail im Grunde einbaut, bleibt ein Geheimnis. Solche Details baut Tom Egeland an vielen Stellen ein. Besonders am Ende des Kapitels wird dies immer wieder sehr deutlich. Doch nicht nicht nur ein schwacher Stil zeichnet dieses Buch aus. Tom Egeland kann mit dem Begriff Spannung in keinster Weise etwas anfangen. Zumindest gelingt ihm ein Spannungsaufbau nicht. Er versucht es immer wieder, aber schon beim ersten Ansatz, wusste ich als Leser genau, worauf er am Ende hinaus will. Es dümpelt also in der Regel sehr flach vor sich hin. Lediglich kleine Wellen sind vorhanden. Man könnte es mit einer ruhigen See vergleichen. Der einzige Punkt, den ich wirklich interessant und lesenswert fand, war der historische Hintergrund und die Aufklärung, welche Theorie sich hinter allem verbirgt. Um an diese Stelle zu gelangen, musste ich mich allerdings durch rund 400 Seiten durch Langeweile kämpfen. Warum dieses Buch einen solchen Erfolg hat, kann ich definitiv nicht verstehen. Die Handlung ist lahm und künstlich in die Länge gezogen. Aus diesem Grund fällt es mir schwer dieses Buch zu empfehlen. Ich bin zwar kein Fan dieses Genre, habe ich schon überzeugende Werke gelesen. Dabei will ich nicht mal auf Dan Browns Sakrileg anspielen, sondern zum Beispiel Die Da-Vinci-Verschwörung von Perdue. ===Bewertung=== „Frevel“? Lahm, blasse Charakter, langatmig und an jeder Stelle vorhersehbar, dass sind die Schlagwörter, die mir bei diesem Titel in den Sinn kommen. Lesespaß kommt hier definitiv keiner auf. Als Thriller würde ich hier lediglich die Hintergrundidee bezeichnen, die Umsetzung allerdings ist einem Thriller eher unwürdig. Daher gibt es lediglich einen Stern.

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  • Rezension zu "Frevel" von Tom Egeland

    Frevel
    iris

    iris

    15. August 2007 um 14:37

    wer da vinci Code kennt sollte sich dieses Buch ersparen
    Es ist teilweise sehr langwierig und die Enthüllungen sind im Prinzip die
    gleichen wie im Da Vinci Code.