Tom Felton

 4,6 Sterne bei 221 Bewertungen

Lebenslauf

Tom Felton, geboren 1987, ist ein britischer Schauspieler und Sänger, der in allen acht Harry-Potter-Filmen, in Planet der Affen, The Flash, A United Kingdom und weiteren Filmen mitspielte. Er gewann für seine schauspielerische Leistung unter anderem den Giffoni Experience Award, den Teen Choice Award (für den besten Bösewicht) und verschiedene MTV Movie Awards. Aktuell lebt Felton mit seiner Hündin Willow in London.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Tom Felton

Toller Einblick

Tom Felton erzählt, wie sein Leben vor der großen Leinwand begonnen hat, wie er zu Harry Potter kam und wie es nach dem riesigen Erfolg für ihn weitergeht.
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Man bekommt einen wirklich großartigen Einblick in das Leben von Tom Felton und ich fand es sehr spannend, dass er nicht nur von seiner Zeit bei den Harry-Potter-Filmen berichtet hat, sondern beispielsweise auch, wie es überhaupt dazu kam, dass er mit der Schauspielerei angefangen hat. Er berichtet wirklich ungeschönt von seinen Erlebnissen und man merkt deutlich, dass Ruhm nicht immer so großartig ist, wie es vielleicht anfangs scheint. Der Schreibstil ist wirklich großartig, ich musste auch bei ernsten Szenen immer wieder schmunzeln, weil die Vergleiche so perfekt gewählt sind. Das gesamte Buch ist sehr bewegend.

Cover des Buches Jenseits der Magie (ISBN: 9783841908452)
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Rezension zu "Jenseits der Magie" von Tom Felton

Lawendel
Von Humor und Selbstreflektion

Tom Felton erzählt seine Geschichte. Beginnend bei seinen frühsten und plumpen Theatererfahrungen in wirklich sehr jungen Jahren, über seine Zeit bei seinem ersten großen Film, der Harry Potter-Ära, und seinem Leben danach in LA, bis hin zu seinem Weg zurück auf die Theaterbühnen Londons. Wir lernen seine Familie kennen, seine Kindheitsfreunde und Freunde, die er am Set gefunden hat. Mit viel Humor räumt Tom jeder wichtigen Person aus seinem Leben, die ihn auf irgendeine Weise begleitet und beeinflusst hat, ein Paar Seiten in seinem Buch ein. Gepaart mit der unglaublichen Selbstreflexion, die Emma Watson bereits im Vorwort anspricht, erfahren wir sehr viel über Tom selbst und wie er zu dem Menschen geworden ist, dem man heute in ihm begegnet. 

Sein schreibstiel hat mich unglaublich gefesselt und sehr überrascht. Ich kenne Autobiografien nur als langweilig und muss zugeben, selbst kaum so ein Buch beendet zu haben. Tom Feltons "Jenseits der Magie" hat mich aber überzeugt. Besonders im ersten Teil des Buches trotzen die Seiten nur so voller Humor und lustigen Anekdoten und ich wurde das ein oder andere Mal etwas blöd angeschaut, wenn ich mein Lachen beim Lesen nicht zurück halten konnte. Dadurch bin ich nur so durch die Seiten geflogen und auch die zweite Hälfte hat mich, trotz der ernsteren Themen, weiter gefesselt. 

Mit seiner Autobiografie hat der Harry Potter Star es nicht nur geschafft mich herzlichst zum Lachen zu bringen, sondern auch noch eine wichtige Message zu vermitteln. Seine Lebensgeschichte zeugt bei Weitem nicht nur von lustigen Anekdoten und witzigen Geschichten am Set, sondern auch von dem persönlichen Fall, von Drogenkonsum und psychischen Erkrankungen. Aber sie erzählt auch vom wieder Aufrichten und vom Kampf, vom Ziele finden und den Schönheiten des Lebens. 

Damit ist dieses Buch für mich nicht nur eine Empfehlung an Harry Potter- oder Draco Malfoy-Fans, sondern auch an jene Lesenden, die Lust auf eine lustige Geschichte mit doch genügend Tiefgang und Ernsthaftigkeit haben und die sich an den Erfahrungen und Gedanken einer sehr selbst reflektierten Person erfreuen wollen. 

Cover des Buches Jenseits der Magie (ISBN: 9783841908452)
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Rezension zu "Jenseits der Magie" von Tom Felton

Blanche_S
Ein Buch mit tiefen Einblicken in das Leben eines Menschen, der von klein an im Rampenlicht und Blitzgewitter stand. Ehrlich, einfühlsam und sympathisch erzählt. Man muss für dieses Buch nicht der ultimative Fan sein. Für alle die nach Herzenswärme und Sinnhaftigkeit suchen, werden sie in diesem Buch finden. Aber auch für all diejenigen, die schon immer wissen wollten, wie es an einem Filmset zugeht.

„…Die einzige Währung, die wir im Leben haben, ist, wie wir auf die Menschen um uns herum einwirken …“ (Tom Felton)

Wer kennt sie nicht, die Bücher um Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger, aber ja, auch Draco Malfoy hat nicht eine ganz untergeordnete Rolle in diesem Spektakel gespielt. Auch an mir sind die Filme, viel später dann auch die Bücher nicht vorbeigegangen. Ich kann mich noch gut an den Hype damals erinnern, als die Bücher und die Filme rauskamen. Ich hielt mich damals ja schon für zu erwachsen um die Bücher zu lesen, und die ersten Filme sah ich mir auch noch an und fand sie gut. Aber wie das Leben so manchmal spielt, nahm ich die Bücher erst viel später in die Hand. Also war ich oder bin ich ganz sicher kein Fan der ersten Stunde, aber lieber spät als nie.

Ich war begeistert von der Tiefe der Bücher, mir wurde klar, dass waren nicht nur Kinderbücher, sie haben jeden etwas zu bieten, man muss nur hinschauen bzw. lesen. Von da an war ich auch ein Potterhead, zwar kein lauter Potterhead, da ich niemanden hinterherlaufe um Autogramme zu ergattern, auch stalke ich nur im erlaubten Rahmen, will heißen, ich bekomme nur das mit, was die Künstler auch teilen.

Nun schaute ich mir auch die Filme bis zum düsteren Finale an. Und ich war tatsächlich, doch Recht angetan vom Bösewicht der Geschichte, nein ich rede nicht von Voldemort. Dieser besaß wie wir alle ja nun wissen kein Funken mehr an Menschlichkeit in sich, aber der kleine verlorene Junge, der zu einem stolzen jungen Mann heranwuchs, begeisterte mich auf der Leinwand, ich glaube sogar mehr als in den Büchern. Also ein großes Lob an Tom Felton für seine schauspielerischen Leistung, auch wenn er sie nur allzu gerne unter den Scheffel stellt. Ich fragte mich schon beim ersten schauen der Filme, wie so ein kleiner Junge so verschlagen lächeln kann und dies auch in den späteren Filmen noch perfektionierte.

Nun all dies und noch so einiges Mehr erzählt Mister Tom Felton auf eindrückliche, sympathische und sehr einfühlsame Weise, aber auch mit einer Prise seines vermutlich "very sense of britisch humor" (ihr dürft amüsiert lächeln) in diesem, seinem Buch. (Und ich finde er ist dem deutschen Pendant gar nicht so unähnlich. Bei uns war es nicht der Milchmann, sondern immer der Postbote).

Nun fiel es mir wie eingangs schon erwähnt mehr oder weniger zufällig in die Hände. Warum? Ich suchte die illustrierte Ausgabe von "Harry Potter und der Feuerkelch". Und als ich nun so suchte, fiel mir eine Ausgabe über eine Biographie über den Jungen/Mann, der zwar nicht unter der Treppe in einem Schrank lebte, aber mich mit seiner Präsenz, auch wenn sie immer noch so kurz auf der Leinwand war, begeisterte. Okay, das war eindeutig an mir vorbei gegangen. Tom Felton hat eine Autobiographie über sich und sein mehr oder weniger magisches Leben verfasst. Erst dachte ich so, okay wie so viele andere vor ihm. Aber neugierig wie ich bin, bestellte ich dieses Buch für mich mit und so lag es nun Weihnachten 2025 für mich unter den Baum. Also nicht allzu magisch, oder?

„… Es ist leicht, sich in der Sonne zu aalen, und schwerer, den Regen zu genießen, aber zum Leben gehört beides dazu. Das Wetter ändert sich ständig, und alle Gefühlslagen ob glücklich oder traurig, verdienen dieselbe Aufmerksamkeit …“ (Tom Felton)

Das Buch oder vielmehr der Autor selbst überraschte mich mit seiner Art mit Worten umzugehen, aber auch mit seiner unerschütterlichen Ehrlichkeit. Es hat mir Freude bereitet, in sein privates Leben einzutauchen und ein bisschen dem Voyeurismus eines Fans nachzugehen, in diesem Fall erlaubt, da Mister Felton es ja bereitwillig teilt. Es hat mich außerordentlich gut unterhalten. Darf man, dass so schreiben?!? Dass ich mich an dem Leben eines anderen Menschen ergötze, nur weil er eine "Person des öffentlichen Lebens" ist? Sein Leben war ja nun salopp gesagt nicht immer voller bunten Konfettis, aber dennoch voller Herzlichkeit und Brüderlichkeit, sowie geprägt von Freundschaft und Liebe zu den Menschen, die ihm im Laufe seines doch noch recht jungen Lebens, begegneten. Also ja es hat mich unterhalten, aber auf eine ganz tiefe und berührende Weise. Vor allem der letzte Teil, wie immer der dunkelste Part, hat mich ergriffen und mitgenommen. Ich habe also mehr bekommen, als ich erwartete und dafür sage ich Danke. Danke, dass ich stalken durfte und einen Einblick in das Leben eines mir völlig fremden Menschen erhalten habe. Irrtümlich nimmt man immer an, jemand zu kennen, wenn man ihn auf der Leinwand gesehen hat und Tom Felton hat dies auch persönlich oft zu spüren bekommen. So war er doch der Junge, der Harry, Ron und v.a. Hermine abgrundtief hasste. Er war in den Augen des Publikums nicht Tom Felton der Schauspieler, sondern Draco Malfoy, der „winzige“ Fiesling. Fans können böse und ungerecht sein, gerade denjenigen Gegenüber die böse und fies in ihren Rollen sind.

Danke für diese kleine, warme und liebgewonnene lodernde Flamme die immer zurück bleibt, wenn ich ein gutes Buch zu Ende gelesen habe und in diesem Fall war es keine erfundene Geschichte, die zwar immer in vielerlei Hinsicht auf Erfahrung der Autoren basieren, sondern dass pure nackte Leben eines Menschen, der genau wie du und ich seinen Platz im Leben sucht und auch hoffentlich findet bzw. gefunden hat.   

„… Wir waren so offen, dass wir uns am Ende fast mehr umeinander kümmerten als um uns selbst, und das ist der Schlüssel zur mentalen Gesundheit …“ (Tom Felton)

Menschlichkeit lässt sich nicht kaufen und ebenso wenig bezahlen ... In diesem Sinn bin ich froh, dass Mr. Tom Felton seine persönlichen drei heiligen Könige getroffen hat und sie ihm ein Stück weit gezeigt haben, was Menschlichkeit und wahrer Reichtum bedeuten.


 

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